Kreativer Workshop

Bei einem kreativ Workshop hatten unsere Landfrauen einen tollen Nachmittag. In der Oase Alte Gärtnerei standen Trockenblumen, Gräser und viele andere Naturmaterialien zur Verfügung, um daraus Kränze zu binden. Wer wollte konnte den Kranz auch herbstlich dekorieren. So entstanden unterschiedlich und sehr individuelle Gebinde.

Erntedank 2021

Heute durften wir mit den Vertretern WLV die Erntekrone 2021 an den Bürgermeister Tim Kähler und den stellvertretenden Landrat Hartmut Golücke übergeben. Inmitten der Herforder Markthalle hat die Erntekrone einen guten Platz, um auch viele Verbraucher an ihre Symbolik und Bedeutung zu erinnern. Unter den Anwesenden fand ein anregender Austausch zur Situation der Landwirtschaft und Verbraucherinteressen statt. Wir Landfrauen nutzten die Gelegenheit um auf die Aktualität unseres Leitthemas Wasser- Wir machen die Welle, hinzuweisen.

Goethe und Schiller auf den Fersen....

Ein beeindruckendes Panorama bot sich den Landfrauen aus dem gesamten Kreis Herford bei der Radeltour entlang von Saale und Unstrut und durch den Thüringer Wald. Auf rund 150 Radelkilometern traten die Damen in den vier Tagen kräftig in die Pedalen. Viele Sehenswürdigkeiten säumten den Weg und wurden vom Guide ausführlich erklärt und beschrieben. Die malerischen kleinen Ortschaften mit dem idyllischen Stadtbild aus Fachwerkbauten begeisterte die Radlerinnen ebenso wie die Wege durch Thüringens Wälder. Natürlich durfte in einem Weinanbaugebiet eine Weinverkostung nicht fehlen. Der Besuch im Weltkulturerbe Naumburger Dom brachte neue Erkenntnisse und wird in Erinnerung bleiben. Auf Goethes Spuren in Weimar und der unbeschreibliche Blick von Schloss Belvedere mit den prachtvollen Gärten rundeten die Tour ab.

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Unser Programmheft 2021/22 ist da! 

Das Kreisprogramm finden Sie hier

Die Ortsprogramme finden Sie auf den Seiten der Ortsverbände

 

Erfolgreicher Workshop

"Finden-Begeistern-Binden", endlich konnte wieder ein Workshop in Präsenz stattfinden. Die Teilnehmerinnen waren mit Begeisterung dabei. Die Referentin Iris Fahlbusch erarbeitete mit den Damen neue Impulse, wie man Frauen für die Landfrauenarbeit begeistert. Für interessanten Gesprächsstoff sorgten auch die mitgebrachten Gegenstände, die die Aktivitäten im Ortsverband symbolisierten.

Landfrauen machen den Kreis Herford bunt

Gerade in diesen schwierigen Zeiten erfreut sich die Seele an Farbe. Der Westfälisch Lippische Landfrauenverband hat seine Kreis-und Ortsverbände dazu aufgerufen etwas in der Gemeinde österlich bunt zu gestalten. In ganz Westfalen gibt es jetzt farbiges Seelenfutter in den Dörfern oder Kleinstädten zu sehen.

Auch die Landfrauen im Kreis Herford haben sich gerne beteiligt.

In Bünde bepflanzten die Landfrauen die Fläche der abgebrannten Kerze der Hoffnung vorm Rathaus. Farbenprächtige Frühlingsblumen umranden ein pinkfarbenes Fahrrad. Das macht Lust auf Sommer.

In Kirchlengern schmückt ein großer Strohhase den Ortskern.

In Löhne setzen überdimensional große Ostereier mit freundlichen Ostergrüßen farbige Akzente auf dem Gelände der Aqua Magica.

In Rödinghausen folgte man der Tradition. Schon seit 13 Jahren stellen dort die Landfrauen bunt geschmückte Osterhähne vor drei KIrchen auf. Der Hahn verweist auf die Passionsgeschichte. Dort heißt es, Jesus habe seinen Jüngern vorausgesagt, dass sie ihn im Stich lassen würden. Als Petrus das verneinte, prophezeite ihm Jesus: „Noch ehe der Hahn kräht, wirst du mich drei Mal verleugnen.“ Jesus wird gefangen genommen, Petrus gerät in die Bredouille und die Prophezeiung wird wahr.

In Spenge trafen sich die Vorstandsfrauen zu einer österlichen Pflanzaktion im Werburger Wald, um den Spenger Frühlingspfad zu verschönern. Laminierte Grußkarten vom Landfrauenverein wurden zum Mitnehmen in die Bäume gehängt sowie Primeln und Hornveilchen gepflanzt.

In Vlotho verschönerten die Landfrauen gleich alle sechs Ortsteile. Jeweils drei Bäume bekamen an zentraler Stelle ein "buntes Frühlingskleid". Genutzt wurden nur Naturmaterialien.

Frohe und angenehme Ostertage wünschen die Landfrauen aus dem Kreis Herford allen Mitgliedern und Bürger*innen.

 

Brillen für Ghana

Mehr als 200 Brillen fristeten ein Dasein in den Schubladen der Landfrauen im Kreis Herford.  Um die Landfrauen in der Volta Region Ghanas zu unterstützen,  rief Petra Schröder zu einer Sammlung ungenutzter Brillen auf. Alle Brillen wurden gereinigt und von der Optikerin und Landfrau Tina Bünermann vermessen. Bei der Übergabe durfte ein Frühlingsgruss als Dankeschön nicht fehlen. Nun müssen Sie noch sicher verpackt werden dann machen sie sich auf nach Ghana. Vor Ort werden sie durch eine ausgebildete Fachkraft verteilt.

Bitte beachten Sie aktuelle Informationen hier oder in der Tagespresse. Veranstaltungen könnten durch die Coronalage kurzfristig abgesagt werden.

Jahresprogramm 2020/21

Wir machen die Welle-so lautet der Untertitel des Leitthemas Wissen pflanzen-Werte entfalten in den nächsten zwei Jahren bei den Landfrauen im Kreis Herford. Zum Einstieg in das Thema informierten dich die Landfrauen zunächst über das Wichtigste: der eigenen Trinkwasserversorgung. Zum Programmstart besichtigten Vertreterinnen aller Ortsverbände zusammen mit dem Kreisvorstand daher das größte und wichtigste Wasserwerk des Kreises Herford in Bad Salzuflen-Wüsten. Bei dem interessanten Rundgang erfuhren die Damen unter anderem, dass das Trinkwasser aus 8 Brunnen und einer Quelle gefördert wird und damit rund zwei Drittel des Gesamtbedarfs- jährlich bis zu 3 Millionen m³ abgedeckt werden. Der Transport des Wassers nach Herford erfolgt über eine große Rohrleitung mit einem Durchmesser von rund 50 cm.

Durch die Ausführungen des Mitarbeiters der Stadtwerke wurde den Landfrauen schnell bewusst, wie aktuell sie mit ihrem Leitthema sind. Schon lange ist den Damen bewusst, dass die Ressource Wasser nicht unbegrenzt zur Verfügung steht. Anschaulich erklärte Frank Klipker, dass auf die letzten 20 Jahre gerechnet, zwei Jahre Regen fehlen und auf die letzten 10 Jahre vier. Wichtig ist die Niederschlagsmenge im Winter, denn der Sommerregen wird von der Natur benötigt.

In allen Ortsverbänden gibt es unterschiedliche Veranstaltungen zum Thema. Einige Ortsverbände planen Tagesfahrten zu Mineralwasserherstellen, andere erkunden die Staumauer am Möhnesee, es besteht die Möglichkeit verschiedenen Wasserwerke zu besichtigen oder auch das Klärwerk in Spenge. In Enger kann man Wissenswertes zum Thema bei dem Vortrag „Wasser ist Leben“ erfahren und in Rödinghausen wird bei einer Vorleseveranstaltung auch Kindern das Thema näher gebracht.

Insgesamt haben alle Ortsverbände Veranstaltungen, die wegen der Corona-Pandemie ausfallen mussten, wieder in ihr Programm aufgenommen. Viele neue Veranstaltungen sind hinzugekommen. Die Corona-Auflagen werden immer berücksichtigt. Es empfiehlt sich sicher im kommenden Jahr, jeweils anhand der aktuellen Entwicklungen im Pandemiegeschehen, aktuelle Informationen zur Durchführung auf der jeweiligen Homepage, in der Tagespresse oder direkt bei zuständigen Anmeldetelefonnummer einzuholen.

Das Kreisprogramm startet zum Herbstabend mit einem Demokratie- und Toleranzimpuls. Die Themen Rechtsextremismus, antidemographisches Verhalten und Frauenfeindlichkeit haben durch das Corona-Virus nichts an Aktualität eingebüßt. Die Mobile Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus NRW wird zum Thema informieren und Argumentationsstrategien an die Hand geben. Beim Kreislandfrauentag, der in Enger stattfinden wird, richtet sich der Blick auf zwei eindrucksvolle Frauen, die sich in einer Männerdomäne durchgesetzt haben. Die „Strateschwestern“, Eigentümerinnen der Detmolder Brauerei, berichten von ihren Ideen, Erfahrungen und ihrer Arbeit rund um des Deutschen zweitliebsten Getränk: dem Bier. Im Mai besteht dann für die Landfrauen aus dem Kreis Herford die Möglichkeit die Herstellung des Hopfenbräus vor Ort zu besichtigen.

Wie immer sind interessierte Frauen zu allen Veranstaltungen herzlich eingeladen. Programmhefte bekommt man bei Beate Kipp, Tel.: 05223/760674 oder beatekipp[at]gmx.de.

zum kompletten Programm gelangen Sie hier

Bunter Kreislandfrauentag

Abwechslungsreiche Eindrücke wurden auf dem diesjährigen Kreislandfrauentag präsentiert. Poetryslam der besonderen Art bescherte lustige und nachdenkliche Momente von und mit Rita Apel. Mit der Auswahl ihrer Texte traf sie genau den Nerv der Landfrauen.  Musikalische Leckerbissen gab es vom Duo White Coffee und einen Genuss für's Auge bereitete die Bauchtanzgruppe der Landfrauen aus Rödinghausen. Ein toller Abend mit vielen Begegnungen und natürlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Landfrauen in Südafrika

Nach einer erlebnisreichen und aufregenden Reise durch Südafrika haben die mehr als dreißig teilnehmenden Landfrauen aus dem Kreis Herford Interessantes zu berichten. Kaum in Kapstadt angekommen stand schon der Tafelberg auf dem Programm. Die unglaubliche Aussicht stimmte die Damen sofort auf die weiteren Highlights ein. In den nächsten acht Tagen ging es über 900 km entlang der Garden Route bis nach Port Elisabeth. Die Reise bot ein außergewöhnlich breites Spektrum an Eindrücken. Natürlich gehörte das Kap der Guten Hoffnung ebenso dazu wie die picturesque Stadt Stellenbosch und das Wandern im Tsitsikamma Nationalpark. Die einheimische Tierwelt wurde auf einer Safari und einer Straußenfarm beobachtet und sogar Pinguine konnten aus nächster Nähe betrachtet werden. Blieb auf dem Rückweg nur die Frage: wie heißt das Ziel im nächsten Jahr?

 

 

Rhetorik-die eigene Wirkung stärken

Immer wieder bietet der Kreislandfrauenverband Herford Fortbildungsmöglichkeiten für die Vorstandsfrauen an.

Diesmal trafen sich sieben engagierte Damen aus Löhne, Vlotho, Bünde und Enger-Herford, um an ihren rhetorischen Fähigkeiten zu arbeiten.

Coach Tanja Bastian erarbeitet zunächst mit den interessierten Frauen, was eine gelungene Präsentation ausmacht und wie man am besten den Aufbau gestaltet.

Nach der Mittagspause wurde dann gleich die Theorie in die Praxis umgesetzt. Vor der gnadenlosen Kamera schritt man zur Tat und siehe da: man muss sich nur trauen. Die Referentin hatte es verstanden den Teilnehmerinnen die Vorbehalte zu nehmen und somit gingen die Damen mit gestärktem Selbstbewusstsein nach Hause und freuten sich darauf ihre neu "gewonnenen" Werkzeuge anzuwenden.

 

Ein Wäschekorb als Küchenschrank, Kochen auf dem Fußboden auf einem selbstgebauten Herd  und Kinder immer selbstverständlich überall dabei.... Von diesen Erfahrungen berichtete Petra Schröder am Herbstabend im Kreishaus den interessierten Landfrauen. Petra Schröder war als Trainerin in Ghana für ein Projekt zur Stärkung von Kleinbäuerinnen. Der Deutsche Landfrauenverband und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unterstützt die Entwicklung ghanaischer Frauen auf dem Land unter anderem auch in der Ernährungsbildung. Vier Trainerinnen bilden vor Ort Multiplikatorinnen aus, mit dem Ziel Frauen in Ghana in einer ausgewogenen Ernährung, einer hygienischen Nahrungsmittelzubereitung und dem Anlegen von Hausgärten zu schulen. Dadurch kann zudem ein effektives Frauennetzwerk entstehen, das sich zukünftig für mehr Ernährungssicherheit einsetzt. 

Im Anschluss gab es noch einiges zu erfragen und zu diskutieren und so manche Dame ging mit neuen Gedankenanregungen nach Hause.

Besichtigung der Firma Wellcarton

Im September besuchten die Landfrauen aus dem gesamten Kreis Herford die Firma Wellcarton in Löhne. Die familiengeführte Firmengruppe Wellteam ist seit 1977 erfolgreicher Wellpappen-und Verpackungshersteller. Die mehr als 650 Mitarbeiter*innen produzieren mit dem umweltfreundlichen Werkstoff Wellpappe. Von der transportstarken Verpackung bis zum hochveredelten Display für den Einzelhandel – alles aus einer Hand. Bei Wellcarton in Löhne werden täglich 400 km Wellpappe bei einer Breite von 2,5 m-2,80 m Breite verarbeitet. Bei der Besichtigung wurden die Produktionsabläufe sehr anschaulich erklärt, ebenso gab es einen Einblick in die Entwicklung von Displays und Verpackungen in der Abteilung Creative Service. In dem großen Ausstellungsraum wirkten die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Wellpappe überwältigend. Die Damen werden in Zukunft mit anderen Augen durch Geschäfte streifen.

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Radtour ins Ammerland

Egal ob gerade die Sonne schien oder Regenschauer ohne Vorwarnung alles durchnässten, die Landfrauen aus dem gesamten Kreis Herford genossen ihre Mehrtagesradtour durchs Ammerland. Die gepflegten Gärten und Parks sowie das Zwischenahner Meer sorgten für viele tolle Eindrücke. Im Rhododendrenpark waren sich viele sicher, dass sie im Mai wiederkommen würden, um die Pracht einmal in voller Blüte zu erleben. Der Park der Gärten hatte es den Damen besonders angetan. Bunte Beleuchtung, Musik und stimmungsvolle Lightshows sorgten bei den "Mystischen Nächten" auf dem Anwesen für eine besondere Stimmung. Aber auch bei Tageslicht gefiel den Landfrauen das Gesamtkonzept und die 40 Themengärten waren gar nicht an einem Vormittag zu schaffen. Bis zu 180 geradelte Kilometer hatte manche Damen in den wenigen Tagen auf ihrem Tacho, so dass die kulinarische Vielfalt am Abend durchaus verdient war.

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MdB Ralph Brinkhaus machte im Rahmen seiner Sommertour auch Station bei den Landfrauen im Kreis Herford. Auf Grund der Ferienzeit konnte nur eine kleine Gruppe die Möglichkeit zum Austausch wahrnehmen. Die Landfrauen sprachen sich deutlich gegen eine Umsetzung der Bertelsmann-Studie aus, die sich für Großkliniken und damit für eine Schließung von Krankenhäusern im ländlichen Raum ausspricht. Außerdem tauschte man sich über Tierwohl, Klimaschutz, Breitbandausbau und Verbraucherverhalten aus. Das Ergebnis lag immer wieder auf der Hand: wir brauchen ein Schulfach das Alltags-und Lebensökonomie vermittelt, damit es auch in weiteren Generationen kompetente und Ressourcen schonende Verbraucher gibt. Zum Schluss gab es natürlich den neuen Mehrwegbecher der Landfrauen.

Segwaytour

Balance halten und Feingefühl ist gefragt, wenn man eine Segwaytour genießen will. Nach einer ausführlichen Einführung mit Einzeltraining durch den Guide hatten aber alle Landfrauen den Bogen schnell raus. So machte die Tour rund um und durch Bad Oeynhausen richtig Spaß. Nach der Getränkepause waren alle Damen schon recht sicher und zügig unterwegs. Am Ende war man sich schnell einig: im nächsten Jahr kommen wir wieder!

Pumps@Bauerhof: Kilver Spargel

Durch wie viele Hände geht Spargel? ...und wieviel maschinelle Unterstützung steht auf einen modernen Betrieb heute zur Verfügung?

Diese und viele andere Fragen beantwortete Christina Seidler den Landfrauen im Rahmen des Erzeuger/Verbraucher Dialogs pumps@bauernhof auf dem Spargel-Erdbeer und Putenbetrieb Stühmeyer.
Sie informierte detailliert über die besonderen Bedingungen des Spargelanbaus auf Lehmboden und den dadurch intensiveren Geschmack und natürlich durfte auch die ein oder andere Anekdote über den "speziellen" Spargelkunden genau so wenig fehlen wie das Vorführen des frischen Hofspargels in der Mikrowellen geeigneten Verpackung für die neue Kochgeneration. Zum Schluss schauten die Damen noch den Putenmaststall an. Hier ist der Betriebsleiter Volker Stühmeyer zuständig und gab umfassend Auskunft. Beeindruckt stellten die Landfrauen fest, wie engmaschig das Federvieh betreut wird. Nicht ohne Stolz konnte der Landwirt berichten, dass der aktuelle Durchgang ohne Medikamente ausgekommen ist.

Kreislandfrauen in der Sektkellerei Düprès

Am 8. Mai besuchten 36 Landfrauen die Sektkellerei Düprès in der Region Hannover. Der Nachmittag startete mit einer kurzen Führung durch den Keller von Schloss Landestrost. Nachdem die Lagerräume und die Rüttelpulte inspiziert wurden, gab es eine kurze Einführung in die Sektherstellung: So lernten wir, dass ein Sekt mindestens 9 Monate, und Champagner sogar 24 Monate zum Reifen braucht. Für die Herstellung wird dem Wein Zucker und Hefe zugesetzt. Je mehr Zucker hinzugesetzt wird, desto lieblicher schmeckt der Sekt. So hat ein Liter Asti Spumante sogar einen höheren Zuckergehalt, als ein Liter Coca Cola!

Mit dem Entnehmen der Hefe wird dann der Reifungsprozess unterbrochen. Danach lässt sich der Sekt und auch der Champagner bis zu 2 Jahre lagern. 90 % der Sekte werden im großen Tanks hergestellt (Großtankgärung). Die übrigen 10 % werden direkt in Flaschen abgefüllt und per Hand an den Rüttelpulten gerüttelt und gedreht. Dabei schafft ein guter Rüttler bis zu 40.000 Flaschen am Tag!

Champagner darf sich nur Champagner nennen, wenn er in der Flasche reift, per Hand gerüttelt wird und aus 3 bestimmten Weinsorten aus der Champagne hergestellt wird.

Nach dem Vortrag wurden im Anschluss noch einige gute Tropfen verkostet. 

Wenn die Worte fliegen lernen...

Fast ein Dutzend Landfrauen aus dem Kreis Herford nutzten das Kreisangebot sich weiter zu bilden. Um anderen Menschen Informationen zu vermitteln ist die Verwendung des PowerPoint-Programms sehr gut und günstig. Das Erstellen von Folien wurde geübt, ebenso der Aufbau der vielfältigen Design-Möglichkeiten, sowie die gute Präsentation, damit ein Vortrag nicht ermüdend wirkt. Von jetzt an kann jede Teilnehmerin die Worte fliegen lassen....

Erntekrone

Der Kreislandfrauenverband Herford und der Landwirtschaftliche Kreisverband Herford-Bielefeld überreichten Landrat Jürgen Müller eine Erntekrone zum Erntedank.

Der grüne Berufszweig wollte mit der Erntekrone daran erinnern, wie wichtig die Landwirtschaft für die Sicherung der Ernährung ist, dass sie zur Lebensqualität beiträgt und Lebensqualität schafft. Müller dankte für die Krone, die das Kreishaus jahreszeitlich passend schmückt und sieht sie auch als Zeichen für einen guten Dialog. Hermann Dedert berichtet über die Einbußen bei der diesjährigen Getreide-und Maisernte und verkündet, dass die Bauern unserer Region insgesamt aber "mit einem blauen Auge" davon gekommen seien. Heidrun Diekmann sieht die Erntedank als Anlass über die Herkunft unserer Produkte nachzudenken und das eigene Konsumverhalten kritisch zu überprüfen. Den vier Streben der Erntekrone, die eigentlich die vier Jahreszeiten symbolisieren, weist sie für 2018 weitere Bedeutungen zu: Dank, Wertschätzung, Verantwortung und Umdenken, damit der Kreis auch weiterhin für den Fortbestand des natürlichen Nahrungsmittelkreislaufes stehen kann und die Verbraucher/Innen auf eine existentielle Sicherung unserer Nahrungskette durch die heimische Landwirtschaft bauen können.

Pilgertour 2018

Pilgern -  zur Ruhe kommen, Gedanken zulassen - für Impulse dankbar sein.

Gespräche, Schweigen - sich öffnen für Neues.

An herrlichen Spätsommertagen pilgerte eine Gruppe Landfrauen von Bergkirchen-Wölpinghausen nach Obernkirchen auf dem Sigwardsweg. In drei Etappen erfreuten sie sich an allem, was Pilgern ausmacht. Nicht nur die friedliche Stille in der Natur und die pittoreske Landschaft sorgten für Entspannung. Gestärkt durch neue Begegnungen, anregende Gespräche und Gedankenanstöße schlossen die Damen die Tage im Damenstift Obernkirchen ab. Hier besichtigten sie zum Abschluss die Ausstellung der früheren wirtschaftlichen Frauenschule des Reifensteiner Verbandes, der späteren Landfrauenschule Obernkirche.

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Besuch aus Bielefeld

Netzwerken ist alles!

Die Bielefelder und Herforder Vorstandsfrauen trafen sich zum Austausch in Herford. Gemeinsam wanderte man zum Herforder Bismarckturm, um nach einem Infovortrag den phänomenalen Ausblick auf Herford und Bielefeld zu genießen. Auch noch beim Abendessen hatten sich die Damen viel zu erzählen.

70 Jahre WLLV – Jubiläumsmarathon – Spende

In der Woche vom 20. – 27. Juni 2018 hat der  Spendenkoffer auf seiner Reise durch Westfalen-Lippe  Station im Kreis Herford gemacht. Unter dem Motto “Wir schenken anderen” wurde mit dem Verkauf von 70 individuell angefertigten Wildbienenhotels eine große Geldspende zusammengetragen.

Diese Spende verbleibt im Kreis Herford. Das Frauenhaus Herford und die Frauenberatungsstelle NADESCHDA freuen sich über einen großen Spendenscheck.
Überreicht vom Kreisvorstandsteam und den aktiven Gestalterinnen der Wildbienenhotels. 

Danach reist der Koffer weiter in den Kreis Minden-Lübbecke und wird von Vanessa Fenn entgegengenommen.

 

Tag des offenen Hofes am 10. Juni 2018 - Wir waren dabei!

Leckere Waffeln mit Roter Grütze und Vanille-Creme hatten die Landfrauen aus dem Kreis Herford auf dem Tag des offenen Hofes im Angebot.
Besonders beliebt bei den kleinen Besucher war, nach dem Toben in der Scheune, die klassische Variante mit Puderzucker.

Herzlichen Dank an alle die geholfen haben! 

Veranstaltungen der Vorjahre finden Sie hier