Besuch im Landtag Düsseldorf 2026

Politik hautnah – Besuch im Düsseldorfer Landtag

Bei herrlichem Wetter machten sich am Donnerstag die Landfrauen aus Mesum per Zug auf dem Weg nach Düsseldorf. Nach einem Rundgang über die Königsallee und durch die Altstadt ging es zum Landtag NRW. 

Auf Einladung von Andrea Stullich MdL, die sich riesig über den Besuch aus Ihrer Heimat im Landtag freute („Das Beste an diesem Tag“), erhielten die Landfrauen einen Einblick in die Abläufe des Hauses bevor es für eine Stunde auf die Besuchertribüne des Plenarsaals ging. Hier konnten die Landfrauen zum Schluss Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, am Rednerpult erleben, der vom Präsidenten versehentlich als Karl-Josef Lauterbach begrüßt wurde. Karl –Josef Laumann konterte „Uns beide zu verwechseln – also unterschiedlicher können zwei Menschen eigentlich nicht sein: Der eine sieht aus, als ob er verhungert, und ich sehe so aus, als sei ich schuld dran.“

Anschließend gab es einen persönlichen Austausch der Gruppe mit Andrea Stullich. Themen waren Initiativen zur Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen, gegen Desinformation und Deepfakes in Sozialen Medien und die Wichtigkeit von für mehr Frauen in der Politik und wie daran gearbeitet wird. Andrea Stullich berichtete ferner vom Alltag im Landtag, von der Arbeit in den Ausschüssen wie „ihrem“ Petitionsausschuss. Die Zeit ging viel zu schnell um, daher einigten sich alle auf eine Fortsetzung des Gespräches demnächst in Mesum.

Nach Kaffee und Kuchen schlenderte die Gruppe am Rhein entlang, genoss in der Altstadt ein Düsseldorfer Kaltgetränk und trat die Rückfahrt nach Mesum an. Ein Tag mit vielen Eindrücken!

Quelle: wllv

Jahreshauptversammlung 2026

Die Mesumer Landfrauen schauten wieder auf ein gelungenes Jahr 2025 zurück. Aktuell gehören ihnen 151 Mitglieder an. Die Zahl ist seit langer Zeit auf einem stabil hohen Niveau. Nun begrüßte die 1. Vorsitzende Irmgard Renger 58 Landfrauen und Gäste zur Jahreshauptversammlung im Mesumer Pfarrheim. 

Der Nachmittag begann mit einem Rückblick auf die sehr vielseitigen Veranstaltungen des vergangenen Jahres, Der Vortrag von Carolin Feismann „Gib einem Sinn dein Leben“, sowie die Besichtigung des Gut Feismann in Nottuln-Darup blieben ebenso im Gedächtnis wie die Radtour mit dem Gießen der Landfrauenlinde auf dem Hof Renger und das Grillen auf dem Hof Overesch. Auch das Basteln mit Paletten, das aufgrund der starken Nachfrage in 3 Gruppen auf dem Hof Gehring stattfand, kam gut an.

Im Anschluss an den Rückblick ging es kurz zum organisatorischen Teil. Wahlen standen nicht auf dem Programm, dafür aber der Kassenbericht von Rita Schürmann. Die Kassenprüferinnen Christiane Holthaus und Dorothee Overesch hatten nichts zu beanstanden. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Im nächsten Jahr wird Christiane Holthaus gemeinsam mit Mechthild Sundermann die Kasse prüfen.

Spannende Eindrücke erhielten die Landfrauen im Anschluss durch den Vortrag „Auf dem Wege nach Santiago de Compostela“ - Wandern auf dem Jakobsweg von Marianne Robert. Sie stellte die verschiedenen Routen vor, gab Tipps zur Planung einer solchen Route. Sie zeigte ihren Rucksack und gab Empfehlungen zum Packen, indem sie Ihren Rucksack auspackte, denn man trägt sein gesamtes Gepäck während der Wanderung auf dem Rücken. Also möglichst minimalistisch denken. Anschließend zeigte sie Bilder und Eindrücke von ihren eigenen Wanderungen.

Irmgard Renger stellte zum Schluss noch die nächsten Veranstaltungen vor. Am 12. März findet ein gemeinsamer Vortrag mit den Landfrauen Elte und Rheine im Heimathaus Elte statt: Thema: Die „Polarstern“ und das ewige Eis. Am 10. April findet ein E-Bike Fahrsicherheitstraining statt. Am 16. Juni steht ein Ausflug zum „Abend nur für uns“ auf der Freilichtbühne Reckenfeld an „Ein Abend mit WhatASound“. In Anschluss bestand noch die Möglichkeit zum Austausch bei einem Glas Sekt.

 

Quelle: wllv

Adventsfeier 2025

Adventsfeier 2025

Wenn die Mesumer Landfrauen zur Adventsfeier einladen, bleibt traditionell kein Platz mehr frei – so auch in diesem Jahr. 92 Landfrauen folgten der Einladung ins Pfarrheim und erlebten einen stimmungsvollen Nachmittag.

Für die passende weihnachtliche Atmosphäre sorgten die Sängerinnen Sabine Achterkamp und Ulrike Evers. Ihre musikalischen Beiträge gingen unter die Haut und luden immer wieder zum Mitsingen ein. Der lang anhaltende Applaus sprach für sich – eine Zugabe war selbstverständlich.

Bei Kaffee und Kuchen lauschten die Gäste zudem einer adventlichen Geschichte, die Monika Gehring vortrug.

Wie in jedem Jahr stand auch wieder die Aktion „Pakete mit Herz“ im Mittelpunkt, mit der die Landfrauen gemeinsam mit der Gemeindecaritas Geschenkewünsche von Kindern aus sozial schwachen Familien und einem Kinderheim in Münster erfüllen. Zusätzlich wurde eine Spendendose herumgereicht, bei der eine hohe dreistellige Summe zusammen kam.

Ein besonderer Moment war die kleine Ehrung für Erika Brink. Die erste Vorsitzende Irmgard Renger überreichte ihr ein Präsent als Dankeschön für ihre jahrelange Unterstützung in der Küche.

Renger zeigte sich insgesamt sehr zufrieden mit der großen Resonanz für die Feier und gab abschließend einen Ausblick auf die kommenden Termine:
– 11. Januar (Sonntag): Kinomorgen im Emsdettener Cinetech-Kino mit anschließendem Suppenessen.
– 17. Januar (Samstag): Winterfest des Landwirtschaftlichen Ortsvereins Elte/Mesum bei Eggert in Elte.

 

Quelle: wllv

Radtour mit Besichtigung des Bio-Spargel- und Erdbeerhofs Gut Holsterfeld

Am 20. Mai machten sich ca. 30 Landfrauen auf den Weg zum Spargelhof Gut Holsterfeld in Salzbergen, Dort wird seit Generationen Spargel angebaut, inzwischen als biozertifiziert. Der Erdbeeranbau startete 2018 ebenfalls unter den Bedingungen des Bioanbaus.

Silvan Schulze Weddige , Betriebsleiter von Gut Holsterfeld, führt diese Familientradition fort und entwickelt den ganzen Anbau immer weiter. 

Eine Führung durch die Erdbeerplantage, teils unter Folie und teils im Freiland, ließ so manche Besucherin staunen, wieviel Handarbeit in solch einem Anbau steckt. Witterungseinflüsse und Vorgaben des Bioanbaus erschweren die Arbeit. Um die ganze Saison Erdbeeren anbieten zu können, werden unterschiedliche Sorten auf großen Dämmen gepflanzt, die alle in gewissen Zeitanständen reif sind. 

Nach dem Probieren der Erdbeeren ging es zurück zum Hof, wo es noch die Gelegenheit gab, die Spargelproduktion zu besichtigen. Vom Stechen des Spargel bis hin zum Verkauf durchläuft der Spargel einige Stationen. Erst wird er gewässert zur groben Vorreinigung, anschl. mit Eiswasser runtergekühlt und dann im Kühlhaus gelagert. Die nächsten Schritte sind dann das Sortieren und nach Bedarf das Schälen. 

Die Erdbeeren und der Spargel werden vorwiegend direkt über Verkaufsstände und den Hofladen vermarktet. Ein Teil geht zur Gastronomie und in Bioläden bzw. Gemüsekisten.

Man merkt Silvan Schulze-Weddige seine Leidenschaft für Spargel und Erdbeeren an, er ist mit Herzblut dabei, immer wieder neue Ideen zu entwickeln um die Produktion zu optimieren.

Nach den tollen Eindrücken konnte der hofeigene Spargel direkt nebenan in der Gutschänke verkostet werden.

 

Quelle: Wllv

Paletten Basteln

Am 04. und 05. April fand das Palettenbasteln aufgrund der sehr hohen Nachfrage in 3 Gruppen auf dem Hof Gehring in Mesum statt. Bei bestem Wetter wurde mit viel Begeisterung gezeichnet, gehämmert gesägt und geschmiergelt. Jede Landfrau fertigte die Palette nach eigenem Geschmack. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Siehe auch in der Bildergalerie.

 

Quelle: wllv

Vortrag "Gib einem Sinn Dein Leben" mit Carolin Feismann vom Gut Feismann

Gib einem Sinn dein Leben

Carolin Feismann berichtet über die Entstehung und die Arbeit im tiergestützten Kinderhospiz                     Gut Feismann

In der vergangenen Woche konnte die Vorsitzende der Landfrauen Mesum Irmgard Renger 65 Landfrauen aus Elte, Rheine und Mesum, sowie viele Interessierte zum Vortrag von Carolin Feismann im Pfarrheim in Mesum, begrüßen.

C. Feismann wuchs in Coesfeld in behüteten Verhältnissen auf, war aber schon als Kind aufgeweckt und für alles offen. Sie studierte Medizin und Betriebswirtschaft und arbeitete weltweit für „Ärzte ohne Grenzen“ in Krisengebieten. Im Jahr 2007 veränderte ein Schicksalsschlag ihre Sichtweise: ihre Kollegin und Freundin wurde bei einem Einsatz getötet. Dieses einschneidende Erlebnis veranlasste Carolin Feismann wieder ins Münsterland zurück zu kehren. Nach einer Auszeit arbeitete sie dann in verschiedenen europäischen Ländern. Immer war der Gedanke da: Ich möchte Frieden leben, nicht für Frieden kämpfen.

Inzwischen hatte Carolin Feismann eine Familie mit 2 kleinen Kindern. Ihr Wunsch aus Kindertagen, auf einem Bauernhof zu leben, wurde wieder präsent. Nach langem Abwägen realisierte sie mit ihrem Ehemann diesen Traum ohne einen bestimmten Plan damit zu verfolgen und kaufte einen Hof im Zentrum von Darup bei Nottuln. Allerdings war diese Hofstelle marode und musste von Grund auf saniert werden. Kein leichtes Unterfangen! Ferienwohnungen wurden angelegt und es kam Leben auf den Hof. Durch Feriengäste mit behinderten und kranken Kindern stellte Carolin fest, dass es für solche Familien kaum Möglichkeiten gab in geeigneten Räumen Urlaub zu machen. So reifte der Gedanke, Wohnungen herzurichten, die pflegebedürftigen Kinder gerecht werden.

Heute betreut C. Feismann mit ihrer Familie und ihrem Team, Familien mit Kindern, die eine lebensverkürzende Krankheit haben. Diese Familien erleben eine tolle Atmosphäre, in der sich die erkrankten Kinder sich entspannen, Kraft tanken und mit den vielen Tieren eine Wohlfühloase vorfinden. Besonders die Tiere geben den Kindern ein ganz neues Lebensgefühl.

Solche Familien erleben eine Auszeit von ihrem Pflegealltag. Ein besonderes Augenmerk wird auch auf die Geschwisterkinder gelegt, die im Familienalltag oftmals zurücktreten müssen, weil sich zuhause alles um das kranke Geschwisterkind dreht. Es kommen auch Familien nach Gut Feismann, bei denen abzusehen ist, das die erkrankten Kinder bald versterben wird. Diese Familien werden schon im Sterbeprozess begleitet. Nach dem Tod des Kindes wird ihnen viel Raum zum Trauern gegeben. Jedes Familienmitglied trauert anders. Darum ist es wichtig, sich auf alle einzulassen. Inzwischen werden auch sogenannte Sterneneltern betreut. Diese haben ihr Kind durch eine Totgeburt oder auch durch einen plötzlichen Kindstod verloren. Für diese Familien gibt es eigentlich keine Anlaufstellen, die sie nach solch einem Schicksalsschlag begleiten.

Gut Feismann besteht aus eine großen Team mit Palliativ-Pflegern, Palliativ-Hebammen, Pflegepersonal und Heilerziehungspflegern. Sie arbeiten mit Kinderärzten, Pflegediensten und Bestattungsunternehmen zusammen. Diese Leistungen werden aber vielfach von keiner Kostenstelle übernommen, so dass vieles über Spenden finanziert werden muss. Auf dem tiergestützten Gut Feismann ist der Aufenthalt für die Familien kostenfrei.

Mit viel Leidenschaft und Enthusiasmus erzählt Carolin Feismann von ihrer erfüllenden Arbeit. Durch die Begegnung mit den vielen unterschiedliche Menschen, denen sie mit dem Aufenthalt auf Gut Feismann eine schöne Zeit, aber auch Trauer ermöglichen kann, schenkt sie anderen Frieden und hat auch ihren Frieden gefunden. https://gutfeismann.de/

Jahreshauptversammlung 2025

Die Mesumer Landfrauen schauen einmal mehr auf ein gelungenes Jahr 2024 zurück. Aktuell gehören ihnen 150 Mitglieder an. Die Zahl ist seit langer Zeit auf einem stabil hohem Niveau. Nun begrüßte die 1. Vorsitzende Irmgard Renger 63 Landfrauen und Gäste zur Jahreshauptversammlung im Mesumer Pfarrheim. 

Dabei begann sie den Nachmittag mit einem Rückblick auf die sehr vielseitigen Veranstaltungen des vergangenen Jahres. Die Kräuterwanderung mit einem 3-Gänge-Menü blieb ebenso im Gedächtnis wie die Radtour zur Weinkellerei Meimberg Emsdetten oder die besondere Stadtführung unter dem Titel „Stationen der Verfolgung in Rheine 1933-1945“.

Auch in 2025 sind wieder einige Events geplant. Am 19. Februar gibt es etwa einen Vortrag über das Kinderhospiz "Gut Feismann" im Mesumer Pfarrheim, im März steht ein Ausflug zum „Abend nur für uns“ mit Sarah Hakenberg in Hövels Festhalle an.

Im Anschluss an die Vorschau ging es kurz zum organisatorischen Teil. Wahlen standen nicht auf dem Programm, dafür aber der Kassenbericht. Rita Schürmann trug ihn vor, die Kassenprüferinnen Cäcilia Bockholt-Renger und Magda Lange hatten nichts zu beanstanden. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Im nächsten Jahr wird Lange gemeinsam mit Christiane Holthaus die Kasse prüfen.

Spannende Einblicke bekamen die Landfrauen im Anschluss durch die Mitglieder der Gemeindecaritas St. Johannes der Täufer unter dem Titel "Der Mensch im Blick" geboten. Sie stellten die verschiedenen Arbeitsbereiche vor. Ein brandneues Angebot ist etwa der Mittagstisch "Gemeinsam schmeckt's besser", der seit September 2024 angeboten wird, wie Christiane Holthaus aus dem Caritas-Team erklärte. Inzwischen kommen rund 90 Personen. Derzeit gibt es den Mittagstisch jeweils einmal monatlich in Elte und Mesum, demnächst auch voraussichtlich in Hauenhorst.

Ein wesentlicher Bestandteil der Gemeindecaritas ist das "Offene Ohr", ein vertrauliches Gesprächsangebot zu verschiedenen Anlässen, das jeden Dienstagvormittag im Mesum Pfarrheim stattfindet. Auch verschiedene Weihnachtsaktionen für bedürfte Kinder und alte, kranke sowie einsame Mitmenschen werden jedes Jahr wieder neu durchgeführt. 

"Ich wusste gar nicht, dass ihr so viel anbietet", zeigte sich Irmgard Renger ziemlich beeindruckt von dem Vortrag.

 

 

Quelle:wllv