Böckstiegel Haus Werther

Landfrauen gelten auch als bodenständig. Deshalb verwunderte das große Interesse an der Tagesfahrt Richtung Werther nicht. Zuerst hatten die Landfrauen Gelegenheit über das Leben und Wirken des bekannten Künstlers Peter-August Böckstiegel im gleichnamigen Haus zu erfahren. Der Maler schöpfte seine Motive aus dem familiären Umfeld und der westfälischen Landschaft. Auf einem der ältesten Höfe Bielefelds und dem unter Denkmalschutz stehenden Bauerhaus, dem heutigen Hof-Cafe Meyer zu Müdehorst genossen die Damen die über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Torten. Danach ging es zum Gartenbaubetrieb Rosen Steffen. Hier werden die Rosen nicht eingeflogen sondern selbst gezüchtet. Bei der guten Qualität halten die Blumen dann sogar zwei Wochen. Von der blühenden Pracht durfte jede Landfrau einen Strauß mit nach Hause nehmen und wurden so noch einige Zeit an die vielen prachtvollen regionalen Eindrücke erinnert. 

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Kulturelles Radeln

Dieses Jahr hatte die Mairadtour ein kulturelles Ziel. Die Landfrauen radelten in die Kreisstadt Herford, denn Gutes liegt oft sehr nahe. Bei einer Führung um und durch das Museum Marta erfuhren die Radlerinnen auch viel Wissenswertes über die Ideen des amerikanischen Stararchitekten Frank Gehry bei der Konstruktion des Gebäudes. Die schwingende Bewegung der Formen findet ihren Nachklang im losen Verbund der Steine auf dem Boden und die wogende Dachlandschaft spiegelt auch den angrenzenden Flusslauf der Aa wieder. Nach einer verdienten Stärkung ging es zurück nach Bünde.

Hexenverfolgung in Lemgo

Der dauerhafte Regen konnte die Stimmung der Landfrauen in Lemgo nicht trüben. Passte er doch eigentlich zum düsteren Thema der Stadtführung: die Hexenverfolgung, der dort zwischen 1509 und 1681 schätzungsweise 250 Menschen zum Opfer gefallen sind. Die Ausführungen der Stadtführerin wurden bei warmen und süßen Kalorien noch einmal durch diskutiert. So hatte man dann wieder genug Energie für eine Runde auf eigene Faust durch die pittoreske Stadt.

Landfrauen geben Plastik einen Korb – Bünder Politiker unterstützen beim Geschirrdienst

Weg vom Einweggeschirr, hin zu Porzellan – diesem Motto folgten die Bünder Landfrauen auch beim Museumsfest am 5. Mai im Museum Bünde. In ihrem gut besuchten Cafè im Dammhaus mit einer großen Auswahl an selbst gebackenen Torten und Kuchen kam nur Porzellangeschirr zum Einsatz. Dass diese bei den Landfrauen übliche Bewirtung einen Mehraufwand bedeutet, können Karola Clausmeier, Andrea Stellbrink und Annette Weitkamp vom Vorstand bestätigen: „Natürlich heißt es, dass wir eine Unmenge von Tassen und Tellern einsammeln und abspülen müssen, aber Umweltschutz geht vor.“ Tatkräftige Unterstützung erhielten die Landfrauen beim Museumsfest aber dieses Mal von Bürgermeister Wolfgang Koch und den Bünder Ratsherren Georg Kruthoff, Patrick Hemminghaus und Hans-Martin Schuster, die sich in den Dienst der guten Sachen stellten und in Schichtarbeit das Geschirr von den Tischen abräumten. Eine große Hilfe, die bei dem einen oder anderen Museumsbesucher für Staunen sorgte – wie oft räumt einem der Bürgermeister auch schon das Geschirr weg?

Von der Dankbarkeit....

Alle Jahre wieder kommt die Weihnachtsfeier der Bünder Landfrauen. Anno 2018 in einem durchaus schwungvollen Kleid. Nicht nur die Glosse über den Weihnachtsmarktbesuch, auch die Festansprache von Pastor Fechner hinterließen ihre Spuren. Der Geistliche regte die Damen dazu an, täglich für die kleinen und großen Dinge des Lebens dankbar zu sein, die nicht so selbstverständlich sind. Schließlich bestimmen die Gedanken das Lebensgefühl. Aber wie kann das schon zufriedenstellend werden, wenn man nur die "Päckchen", die jeder doch zu tragen hat, in seinen Gedanken bewegt?

Für einen weihnachtlichen Ohrenschmaus sorgte das Flötenensemble "Triophonie". Drei Damen und ihre Flöten in allen Stimmlagen verzauberten das Publikum mit klassischen Stücken und weihnachtlichen Melodien.

Nikolaus Wilma  lehrte die Landfrauen, dass auch nach 43 Jahren unter bestimmten Umständen das ersehnte Geschenk noch vom Weihnachtsmann ausgeliefert werden kann......

Plätzchenduft liegt in der Luft...

Landfrauen fangen gerne rechtzeitig an. Natürlich dürfen auch jedes Jahr neue Rezeptideen dazu kommen. Wie kann man das besser ausprobieren als in der Gemeinschaft und mit erprobten Rezepten von Ulrike. Husaren-Krapferl, Vanillekipferl, zarte Mandelherzen, Orangenknöpfchen und viele andere Leckereien bieten mit Duft und Geschmack eine tolle Vorfreude auf die Adventszeit....

Radtour zum Osthof Otte

Mehr als ein Dutzend Bünder Landfrauen trafen sich bei herrlichem Oktoberwetter zu einer Fahrradtour. Ziel war der Obsthof Otte in Hiddenhausen. Bei der Ankunft wurden die Damen mit einem Becher Apfelsaft aus eigener Produktion begrüßt. Danach führte Karsten Otte, unterstützt von seiner Tochter Anna, durch die Werkshalle und über die Obstplantage. Dabei erhielten die Landfrauen viele Informationen über den Obstanbau, selbstverständlich naturnah und umweltfreundlich, die Lagerung und die Sortierung der jährlichen Obsternte. Im Hofladen fand man eine breite Auswahl an Obst, Konfitüren, Likören auch aus eigener Produktion. Im wunderschönen Gartencafe in Hiddenhausen stärkten sich die Damen für die Rückfahrt.

80 Jahre LandFrauen Bünde

"Früher wies man den Frauen die drei K's zu: Kinder, Küche Kirche," erklärte Annette Weitkamp ( Teamsprecherin des Bünder Vorstandsteams) in ihrer Begrüßung. " Heute verstehen wir darunter: kommunikativ, kreativ und manchmal auch konfrontativ." Annette Weitkamp blickte auf 80 Jahre Geschichte der Bünder Landfrauen zurück und berichtet über die Entwicklung, Aktivitäten und vielfältigen Fortbildungsmöglichkeiten im Verband.

Bürgermeister Wolfgang Koch gratulierte und dankte den engagierten, sozial kompetenten, modernen, aber trotzdem bodenständigen, Organisationstalentierten aber flexiblen Landfrauen für ihren Einsatz in Bünde und die zurzeit ca. 300 Mitglieder.

Anschließend durfte gefeiert werden. Die Landfrauen hatten die Bünder Bürger zum Mitfeiern in den Museumshof und das Dammhaus eingeladen. Musikalisch begleitet wurde das Event von den Musikgruppen "Hinz hoch 2" und "Klangkörper von Hart bis Zart". Kulinarisch begeisterte die Gäste natürlich das excellente Landfrauen typische Tortenbuffet, der Landfrauenburger sowie die leckeren Cocktails. Während viele Frauen sich erwarteten und unerwarteten Begegnungen erfreuten, hatten die Kinder Gelegenheit sich das Gesicht fantasievoll schminken zu lassen. Manch einer nutze auch die Gelegenheit zu einer Museumsführung.

Eine eigens erstellte Chronik gibt umfangreich Auskunft über die Entwicklungsgeschichte des Bünder Verbandes.

Jede Frau, die schon Landfrau ist oder vielleicht werden möchte, bekam zum Abschied eine gelbe Rose  geschenkt.

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Süße Radtour

Die Bünder Landfrauen machten sich per Fahrrad auf den Weg zur Bäckerei Hensel in Enger-Pödinghausen. Dort wurden sie von Bäckermeister Sven Gieselmann empfangen. Ausgestattet mit Hygiene-Häubchen folgte dann die Betriebsbesichtigung. Es ging durch die Produktionshalle vorbei an den Mehlsilos, den Misch- und Knetmaschinen und den Backöfen, alles computergesteuert, aber von gelernten Bäckern bedient. Der Belag für Gebäck und Kuchen wird hier noch in Handarbeit gefertigt. Rund 60 -70 Mitarbeiter arbeiten täglich in 2 Schichten von ca. 18:00 Uhr abends bis 10:00 Uhr morgens, denn 45 Filialen müssen beliefert und in der "Küche" noch Suppen, Salate und Snacks für den Mittagstisch in den größeren Filialen vorbereitet werden. Die Damen erfahren, dass die Bäckerei auf regionale Produkte setzt und "Gute Butter" als Geschmacksträger verwendet sowie auf chemische Zusätze verzichtet. Nicht verkaufte Produkte gehen in die Tierfutterproduktion. Zum Abschluss des Rundgangs durfte natürlich eine gute Tasse Kaffee mit einem leckerem Hensel Kuchen nicht fehlen. Herr Gieselmann bedankte sich mit einem "kleinen Hensel" für den Besuch und per Rad ging es dann wieder zurück nach Hause.

World of Kitchen

Gut ein Dutzend Bünder LandFrauen besuchten im April die WOK in Hannover. Natürlich hatten sie kompetente Führung durch die Räumlichkeiten gebucht. Schon im Eingangsbereich gibt es etwas Unerwartetes zu sehen: Ein festlich gedeckter Tisch, wie es in einem erstklassigen Hotel um 1900 üblich war. Dazu lebensgroße Figuren in Kostümen des Karnevals in Venedig, eine Leidenschaft des Besitzers des Küchenmuseums. Dann geht es weiter auf eine spannende Zeitreise durch die Küchenkultur. Vom offenen Feuer, durch die Jahrzehnte bis hin zur modernen Küche fehlt nichts. Alte Erinnerungen werden wach…..das Butterfass kennt man noch von der Oma oder die Prilblumen durften in den 1970iger Jahren in keiner Küche fehlen. Es werden Küchen aus verschiedenen Regionen vorgestellt, z.B. aus der Schweiz, Österreich, Südtirol, Norddeutschland, der DDR oder Holland. Auch eine orientalische Teestube ist in der WOK eingerichtet und ein Basar auf dem man eine große Anzahl orientalischer Gewürze bestaunen kann. Alle Exponate sind in zeitgeschichtlicher Kulisse zu sehen und werden im Gebrauch vorgeführt. Die dazugehörigen länderbezogenen Spezialitäten können sofort probiert werden. Alle Mitarbeiter der WOK sind ehrenamtlich tätig und haben mit viel Liebe zum Detail die unterschiedlichen Kulissen und Einrichtungsgegenstände aufgebaut. Es werden Kurse für Grundschulklassen zum Thema gesunde Ernährung angeboten. Auch kochen für Erwachsene steht auf dem Programm, z.B. als Event auf einer Geburtstagsfeier. Zum Abschluss ging es dann ins benachbarte Schloss Café, um sich mit einer leckeren Suppe nach der zweistündigen Führung zu stärken.

Besuch im Druckhaus der NW

Eine Mitarbeiterin der NW erwartete die Bünder Landfrauen Anfang März zu einem Rundgang im Druckhaus der NW in Bi-Sennestadt. Vorab erzählte sie etwas über die Geschichte der NW: aus den öffentlichen Anzeigen des Distriktes Bielefeld, gegründet 1811, entstand am 3. Juli1967 durch Fusion der Westfälischen Zeitung mit der Freien Presse die Neue Westfälische. Die NW steht ebenfalls in der Tradition der Zeitung Volkswacht, die von 1830 bis 1933 in Bielefeld erschien. Die NW erscheint mit 16 Lokalausgaben. Die NW bildet eine publizistische Einheit weiterlesen

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Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen

Turnusgemäß hat die Jahreshauptversammlung in Bünde einen neuen Vorstand gewählt.

61 Landfrauen wählten einstimmig das 3-er Vorstandsteam, Kassiererinnen, Schriftführerinnen sowie die Beisitzerinnen. Im Dreierteam werden Annette Weitkamp, Karola Clausmeier und Andrea Stellbrink in den nächsten vier Jahren die Bünder Landfrauenarbeit koordinieren und organisieren. Alle anderen Vorstandsmitglieder werden sie dabei tatkräftig unterstützen. 

Nachdem dann auch die ausscheidenden Akteurinnen gebührend verabschiedet waren, hörten die Landfrauen einen Vortrag über Präventionsmaßnahmen zur Einbruchssicherung. Kriminalhauptkommissar Seidel erläuterte anschaulich und humorvoll wann und wie am häufigsten eingebrochen wird und wie man es den Einbrechern schwer bis unmöglich macht in Wohnhäuser einzudringen. Zuhause wird sicher ab sofort manche Überlegung angestellt, welche Maßnahmen man umsetzen will und kann.

Verabschiedet wurden...

...Sabine Taubert und Hildegard Erdbrügger als stellvertretende Vorsitzende, beide bleiben dem Vorstand aber als Beisitzerinnen erhalten, Lore Bode, Elisabeth Hellmich, Katharina Meier  Habighorst, Irmgard Wille und Bärbel Witte.

...ebenfalls verabschiedet wurden

 ....die langjährigen Ortsvertrauensfrauen Irmgard Potthoff, Margret Erdbrügger und .Hanna Bunk.

Romantischer Märchenabend

Passend zur Adventszeit luden die Bünder Landfrauen zu einem stimmungsvollen Märchenabend auf die stilvoll geschmückte Deele der Gartengestaltung Oberbremer. Die Märchenerzählerin Margitta Laus zauberte aus ihrem „Schatzkästchen“ unterschiedliche Märchen, mal traurig oder lustig-mal auch geheimnisvoll. Mühelos entführte Frau Laus die Landfrauen in eine Fantasiewelt und unterstrich die märchenhafte Stimmung noch durch ihr Harfenspiel. Am Ende war man sich einig das wird wiederholt!

Landesgartenschau in Bad Lippspringe

Natürlich ließen sich auch die Bünder Landfrauen einen Besuch der Landesgartenschau 2017 in Bad Lippspringe nicht entgehen. Schon am Eingang stöberten die Landfrauen begeistert an den Ständen mit Gartendeko, Bekleidung, Blumenzwiebeln und verschiedenen Knollen. Dann ging es mit den GästeführeIinnen durch den Park. Sie berichteten mit viel Herzblut über das Konzept des Parks und die Vorbereitungsarbeiten zur Landesgartenschau. Diese Gartenschau ist die Einzige in NRW, die vor einer Waldkulisse stattfindet, deshalb wurden von 4,5 Millionen Bäumen 3500 entnommen. Dadurch sind breite Lichtachsen entstanden. Nach dem Rundgang durch Kurpark und Kurwald führte der Weg zum Arminiuspark quer durch die liebevoll bepflanzte Innenstadt, in der Cafés und Restaurants zum Ausruhen einluden. Im Arminiuspark besichtigten die Damen interessiert die verschiedenen Themengärten. Ein Bereich stellte die heimische Landwirtschaft vor. Hier trafen die BünderInnen die ortsansässigen Landfrauen aus dem Kreis Paderborn, die die Gartenschau zu diesem Thema mit viel Einsatz mitgestalten. Auf dem Rückweg hörte man von allen Seiten Lob für die besonders engagierten Gästeführerinnen und den gelungenen Ausflug.

Palmen und schneebedeckte Gipfel, Rotwein, Spaghetti und Pizza in raffinierten Varianten, dann die Sonne, die täglich neue Farben auf das Wasser zaubert und die erfrischende und doch behagliche Lebensart der Menschen – all das hört sich sehr nach „Dolce Vita“ an. Genau das wollen die Bünder Landfrauen kennenlernen bei ihrer Reise an den Lago Maggiore. Das „süße Leben“ nimmt zunächst noch Wartezeit in Anspruch, denn der Flieger nach Mailand hat eine Stunde Verspätung. Dort angekommen, begrüßt das Reiseleiter-Team der Weber-Touristik die insgesamt 36 Mitreisenden. Mailand, die Hauptstadt der Lombardei, lassen die Teilnehmer zunächst hinter sich. Der Lago Maggiore mit verschiedenen Inseln (Isola Madre oder Isola Bella, auch Borromäische Inseln genannt) ist im Piemont gelegen. Zum Erholen und Genießen lädt Stresa ein, der wohl schönste Ort am „Großen See“ (Übersetzung für Lago Maggiore). weiterlesen....  mehr Fotos

Besuch der Porzellanmanufaktur in Fürstenberg

Die Bünder Landfrauen haben eine schönen Tag in Fürstenberg verbracht. Mit einem Suppenbuffet im Schlosscafé Lottine (natürlich von Fürstenberger Porzellan) und einer anschließenden Führung im Museum, das nach 18 Monaten Umbau im März 2017 wiedereröffnet wurde, erhielten die Landfrauen ausführliche Informationen rund um das Fürstenberger Porzellan. Die Porzellanmanufaktur ist die zweitälteste Manufaktur in Deutschland und die komplette Fürstenberg Kollektion mit hochwertigen Accessoires und Tischwäsche ist dort ausgestellt. Es blieb dann noch genügend Zeit um sich das Schloss und die weiteren Gebäude anzusehen, noch einmal im Schlosscafé einzukehren, einen Sparziergang zu machen oder im Werksverkauf zu schauen und einzukaufen.

Pumps@Bauernhof

Schwein, Kuh und Geflügel kann jeder, dachten sich die Bünder Landfrauen und baten Landfrau Sigrid Oberbremer ihren Verbandskolleginnen ihren Gartenbaubetrieb zu zeigen. Denn was kann man aus einem Bauernhof machen, wenn es keinen Nachfolger gibt? Im Rahmen der landesweiten Kampagne des Westfälisch Lippischen Landfrauenverbandes „Pumps@Bauernhof“ öffnen Landfrauen ihren Betrieb für alle interessierten Verbandskolleginnen, die mit der dem großen Berufsfeld Landwirtschaft nichts zu tun haben. So werden direkte Einblicke in die Arbeitsweisen gewährt und alle Fragen von „Frau zu Frau“ gerne beantwortet. Familie Oberbremer kaufte vor einigen Jahren den alten Hof Abker in Ennigloh, um ihren familiär geführten Gartenbaubetrieb in eine zentrale Lage umzusiedeln. Bei einem Begrüßungssekt in den urigen Verkaufsräumen erfahren die mehr als zwei Dutzend Landfrauen, dass sie sich in den ehemaligen Schweine und Pferdeställen befinden. „Bei der Umnutzung waren sehr viele Auflagen zu berücksichtigen, besonders im Brandschutz, aber wir wollten auf jeden Fall den Bauernhofcharakter erhalten“, erinnert sich Sigrid Oberbremer. „In der Räucherkammer im Wohnhaus hingen noch Schinken und Würste, als wir das Anwesen übernahmen“, schmunzelt Oberbremer. Produziert wird natürlich auf Außenflächen. Aber gerade die individuelle Beratung und nicht das Großangebot an Pflanzen wissen die Kunden zu schätzen. Viele entspannen sich schon direkt beim Aussuchen der Pflanzen, weil dem Auge der bunte Pflanzenmix gut tut. Beim Rundgang über den Betrieb lässt die Unternehmerin die Damen wissen: „die Kunden wollen heute die Beratung welche Pflanze zu welcher passt und wie man einen Garten mit persönlicher Note gestalten kann“. Das Bauernhofflair ist voll erhalten geblieben und so genießen die Damen auch den kulinarischen Abschluss auf der großen Deele, wo hochwertige und ausgefallene Dekorationsartikel angeboten werden, die so manches Frauenherz höher schlagen lassen.

Freundinnenabend

Der erste "Freundinnenabend" war ein voller Erfolg. Statt der erwarteten 15 Damen, kamen gleich fast 30 in die Gaststätte Themenwechsel. Es musste schnell ,,angebaut" werden, damit alle Platz fanden. Bei lauem Sommerwetter und leckeren Getränken kamen Alt -und Neu-Landfrau schnell ins Gespräch. Viele Informationen wurden ausgetauscht und Kontakte geknüpft.

Kuchen für die DKKH

 

Eine Ausstellung wird doch erst richtig "rund", wenn man das Gesehene bei Kaffee und Kuchen verarbeiten kann. Wenn dann der Kuchen noch von den Bünder Landfrauen gebacken wurde, bleiben die Impressionen sicher lange hängen. Während der ersten Bünder Modellbau Ausstellung haben die Landfrauen an beiden Tagen für das süße leibliche Wohl gesorgt und wurden dafür sehr gelobt.

Von den Einnahmen wurden dann am Sonntag während der Spendenrallye 200 € für die Deutsche Kinderkrebshilfe gespendet. 

Cocktail und Co

 

Zum Sommerabschluss treffen sich Landfrauen gerne im wunderschönen Garten von Sabine Taubert und mixen Cocktails.

Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Ob mit oder ohne Alkohol, ob bekannt, neu oder selbst experimentiert, der Gaumen bekommt etwas geboten. In lockerer Runde wird verkostet bis die Geschmacksnerven streiken und und Jede wird ihren persönlichen Favoriten zuhause sicher selber nochmal ,,shaken".

Landfrauen in Sachsen unterwegs

 

Das Naturparadies Bastai, Bautzen, Görlitz, das Zittauer Gebirge und die Porzellanstadt Meißen sind Ziele der Bünder Landfrauen gewesen. Bei ihrer jährlichen Kurzreise erkundete die Gruppe ihre Etappen bei herrlichstem Sonnenschein. Ein Höhepunkt war die Dampfschifffahrt auf der Elbe. Die Festung Königsstein und der Ort Oybin und die traditionellen Umgebindehäuser wurden vorgestellt. Die erlebnisreichen Tage fanden wie immer in traditioneller gemütlicher Runde ihren täglichen Ausklang. Die Landfrauen kehrten mit ganz neuen Eindrücken aus diesem weniger bekannten Teil Deutschlands zurück und empfehlen ihn gerne weiter.

Auf den Spuren der Münsteraner Kriminalgeschichten

Wer kennt sie nicht, die beliebten und humorvollen Ermittler aus Münster? Boerne, Thiel und Wilsberg begeistern regelmäßig ein Millionenpublikum im Fernsehen mit ihrer ureigenen Art Kriminalfälle zu lösen. Charme und Dialogwitz fesseln die Zuschauer oft mehr als die Story selber. Gut zwei Dutzend Landfrauen folgten ihren Spuren durch Münster. Eine Stadtführerin, die sich als echter Krimifan entpuppte, führte die Damen durch Münster und wusste viel zu berichten. So sahen die Landfrauen nicht nur die bekannten Drehorte, sondern erfuhren unter vielem anderen auch, wie die Szenen gedreht werden, welche Hindernisse zu überwinden sind, dass viele Geschichten in Anlehnung an die Münsteraner Historie entstehen oder dass der verbale Schlagabtausch von Boerne und Thiel oft spontan entsteht und nicht dem Drehbuch entstammt.

Die Tour endete an ,,Wilsbergs Antiquariat". Anschließend wärmte man sich mit Heißgetränken und und einem leckeren Flammkuchen, denn das Aprilwetter hatte für ordentlich kalte Füße gesorgt. Nach einem ausgiebigen Bummel durch die Münsteraner Geschäfte oder entlang der Sehenswürdigkeiten ging es gut gelaunt und mit einem neu geschulten "Krimiblick" zurück nach Bünde.

Leuchtende Kinderaugen

Kurz vor Ostern gab es in der Flüchtlingsunterkunft in Ahle viele leuchtende Kinderaugen. Annette Weitkamp und Karola Clausmeier vom Vorstand der Bünder Landfrauen überreichten 33 Kindern unter zehn Jahren gut gefüllte Überraschungstüten.

Bei der Weihnachtsfeier der Bünder Landfrauen wurden schon Spenden für diese Aktion gesammelt. Da vor Weihnachten bereits andere Organisationen Präsente übergaben, nutzten die Landfrauen nun kurzerhand die Osterzeit, um Lernspiele, Puzzle, Bälle, Buntstifte und Malbücher an die Kinder zu verteilen. Ergänzt wurden die Geschenktüten mit Kuschelkissen und Stofftieren und natürlich durfte auch etwas Süßes nicht fehlen. Sven Kampeter vom DRK begleitete die Aktion und als Übersetzer fungierte Esmail-Hakkim Cerlik. Kampeter freut sich sehr darüber, dass Cerlik als Übersetzer zur Verfügung steht, denn er spricht neben Deutsch, Englisch und Türkisch auch Griechisch, Arabisch, sowie etwas Russisch und Persisch.

In Ahle sind derzeit 142 Personen aus sieben Nationen untergebracht. Sven Kampeter bedankt sich herzlich bei den Bünder Landfrauen und erzählt von den Aktionen des DRK rund um die Flüchtlingsarbeit. Die Bünder Hilfsbereitschaft ist sehr groß und damit für alle aktiven Helfer sehr erfreulich. Kampeter stellte noch besonders für Kinder geeignete Klappstühle vor, die unter dem Motto: "von Flüchtlingen für Flüchtlinge" hergestellt und verkauft werden. Einer der Stühle fand auch gleich eine Abnehmerin.

Small Talk- Kunst des kleinen Gesprächs....

Beim traditionellen Frühlingsfrühstück mit den benachbarten Ortsverbänden Enger und Spenge referierte die Erfolgsbeschleunigerin Beate Recker zum Thema: "small talk"-die Kunst des kleinen Gesprächs. Die interessierten Landfrauen erführen nicht nur, welche Themen sich besonders zu einem Warm Up eignen, sondern auch was die Komfortzone ist, welches Ziel man mit dem sogenannten "small talk" verfolgt und wie man das kleine Gespräch gekonnt beendet. Zu allen weiteren Fragen hatte Frau Recker viele Tipps und Tricks für die Netzwerkarbeit der Landfrauen.