Kornschneiden für die Erntekrone

 

 

Eine Abordnung aus dem Landwirtschaftlichem Ortsverein, der Landjugend und den Landfrauen hat sich jetzt bei hochsommerlichen Temperaturen getroffen, um gemeinsam das Korn für die Erntekrone zu schneiden. Das Korn wird bis Anfang September im Getreidelager getrocknet ehe es dann für das Erntedankfest zu Erntekronen gebunden wird

Radtour bei Bilderbuchwetter

 

Ihre diesjährige Fahrradtour führte die Nordwalder Landfrauen bei herrlichstem Sommerwetter zunächst zum Beach an die Ems in Greven. Bei einem  "Kaffeepicknick" wurde hier eine Pause eingelegt. Die weitere Strecke führte die 45 Teilnehmerinnen durch die Wentruper Berge zum Sachsenhof. Nach einer Führung durch den Heimatverein ging es wieder nach Nordwalde in den Suttorf, wo der Abend in gemütlicher Runde ausklang.

Winterwanderung 2017

65 Frauen trafen sich bei frühlingshaften Temperaturen auf dem Hof von Sigrid und Bernhard Lenfort, um gut gelaunt bei der Wanderung der Landfrauen teilzunehmen.

Mit Warnwesten und festem Schuhwerk bekleidet ging es durch die Kirchbauerschaft bis zur neuen Reithalle.

Dort wurden die Landfrauen von Rita Barndt, der zweiten Vorsitzenden des Reit- und Fahrvereines Nordwalde e.V. begrüßt.

Nach einer Tasse Glühwein bekamen die Frauen von Rita Barndt Wissenswertes zur Reithalle, dem Dressur-, Spring- und Abreiteplatz und der weiteren Planungen zum Bau der Stallungen und Ausbau des Tagungs- und Aufenthaltsraumes mitgeteilt.

Nach der Stärkung und vielleicht auch mit etwas Pferdeduft umgeben wanderten die Frauen bis zum Hof von Michael Dirting, wo sie gastfreundlich von Angelika und Alfons Dirting mit einem Lagerfeuer begrüßt wurden.

Dort angekommen belagerten sie die Doppelgarage und das halbe Wohnhaus, stärkten sich bei Pizzaschnecken und Wurstbrötchen und ließen den Abend gemütlich ausklingen.  

Korbflechter

Mit viel Spaß und guter Laune erlernten 15 Frauen und Männer die alte Kunst des Weidenflechtens.

Bis in die Urzeit reicht die Geschichte der Flechtkunst zurück.

Sie ist eines der ältesten Handwerke und wurde als immaterielles Kulturerbe 2016 in Deutschland anerkannt.

Umso wichtiger, dass sich die „Nordwalder Korbflechter“ immer wieder die Zeit nehmen, auch unerfahrenen Neulinge das Flechten nahezubringen.

Seit 30 Jahren gibt es diese Gruppe nun schon.

Die Aktiven der Korbflechtergruppe treffen sich einmal in der Woche, um das alte Handwerk zu pflegen.

 

Die Weiden, sogenannte Korbweiden, haben sie selbst angepflanzt. Aus diesen Trieben fertigten die Teilnehmer an diesem Abend während der von den Landfrauen vorbereiteten Veranstaltung auf dem Hof von Christoph Otte Kränze, Rankhilfen und Kugeln.

 

Ohne die fachkundige Anleitung der Korbflechter wäre wohl aus so manch einer Kugel oder so manch einem Kranz ein Osterei geworden.

Leben in der Dunkelheit

28 interessierte Augenpaare waren nach dem Kaffeetrinken auf den Vortragenden gerichtet. Herr Holger Paaschen war eingeladen, den Landfrauen das „Leben in der Dunkelheit“ näherzubringen, von der Behinderung und aus seinem Leben zu berichten. Herr Paaschen ist in Lengerich auf einem Bauernhof aufgewachsen, hat mit 18 einen Führerschein gemacht und ist vor vielen Jahren durch eine Netzhauterkrankung vollständig erblindet. Seine positive Einstellung und die Erklärung, dass seine Welt nicht in Dunkelheit, sondern bunt sei, verwunderte die Anwesenden. Er könne sich die Farben vorstellen und wisse, wie der Frühling aussehe und in seinem Kopf sei das noch abrufbar. Die Anmerkung, dass seine Frau für ihn immer noch so aussehe wie vor 20 Jahren, brachte die Zuhörerinnen zum Schmunzeln. Die Antwort auf die Frage „Was würden Sie tun, wenn Sie wieder sehen könnten?“ lautete: „In einen Spiegel schauen, damit ich weiß, wie ich heute aussehe!“ Herr Paaschen informierte die Landfrauen über die drei Sehstufen sehbehindert, hochgradig sehbehindert und blind und demonstrierte die Handhabung des Blindenstockes. Aus Eitelkeit habe er sich lange gewehrt, diesen zu nutzen, bis es zu einem schmerzhaften Zusammenstoß mit einer Straßenlaterne kam. Inzwischen sei der Stock sein ständiger Begleiter. Bewegung sei – nicht nur bei Blindheit, sondern grundsätzlich - für die Gesundheit wichtig. So gehe er jeden Samstag Schwimmen – mit einer gelben Badekappe und drei schwarzen Punkten darauf. Er habe damit immer freie Bahn. Auch technische Mittel, z.B. sprechende Uhren, Hörbücher, Computer mit Sprachausgabe, ermöglichen ein selbständigeres Leben. Aber auch die Hilfsbereitschaft der Mitmenschen ist lt. Herr Panschen vorhanden. Es gebe viele nette Menschen und ihm sei bisher immer weitergeholfen worden. Und wie die Menschen aussehen, mit denen er spricht, versuche er sich im Kopf selber auszumalen. Sie seien auf jeden Fall alle hübsch!

Tagestour nach Bremerhaven

 

47 LandFrauen starteten am frühen Morgen zur Tagestour nach Bremerhaven. Ein Frühstück im Bus sorgte für die nötige Stärkung für die anschließende Rundfahrt mit dem Hafenbus. An der längsten Stromkaje der Welt und inmitten der Hafen- und Werftbetriebe erfuhren die Teilnehmerinnen Daten, Fakten und Anekdoten über das Hafenleben, die verschiedenen Lager- und Werkbereiche und die erstaunliche Kapazität der Schiffe. Im Sperrgebiet der Überseehäfen erlebten sie die Betriebsamkeit und Containerlogistik mitten im Geschehen und staunten über die „Autoregale“, in denen bis zu 90.000 Neufahrzeuge bis zum Verschiffen geparkt werden können. Nach dem Mittagessen in einem Fischrestaurant wartete das Klimahaus auf die Nordwalderinnen. Entlang des 8. Längengrades begaben sich die Frauen auf eine Weltreise und erlebten die Klimazonen der Erde auf spannende Weise und hautnah. Durch die Schweiz und Sardinien ging es ins heiße Afrika, anschließend durch die frostige Antarktis und zurück nach Bremerhaven. Auf dem Rückweg wurde noch eine Kaffee- und Kuchenpause eingelegt und alle Frauen erreichten die Heimat mit vielen Eindrücken und Erfahrungen im Gepäck.   

Kleider machen Leute

In den Genuss eines informativen, interessanten und amüsanten Abends kamen 41 Landfrauen im Nordwalder Pfarrsaal. Der Verband hatte seine Mitglieder zu einem besonderen Vortrag von Heidrun Kuhlmann, selbst Mutter von vier Kindern, mehrfache Großmutter, Buchautorin und gelernte Architektin, zum Thema "Kleider machen Leute" eingeladen.

Wer nun einen Vortrag über Mode oder gar eine Farb- und Stilberatung erwartete, lag falsch. Es ging um die inneren Werte und darum, dass sich viele Menschen von Statussymbolen, Kleidern und Äußerlichkeiten blenden lassen. Und da gebe es manche "Mogelpackung". Begonnen hatte Kuhlmann ihren Vortrag mit einem Ausspruch von Bianca Bleier: "Was war es doch einfach, als die Frau noch Kittelschürze trug". Eine Kittelschürze verbarg das Zuviel oder Zuwenig. Damals war das Liebhaben ein Kriterium für Schönheit. Heute definiere 'frau' sich oftmals über die Kleidung - stehend vor einem prall gefüllten Kleiderschrank mit den Worten: Ich habe nichts anzuziehen!" Heidrun Kuhlmann untermalte ihre Ausführungen immer wieder mit humorvollen, aber sehr realistischen Alltagsgeschichten und Beispielen, die ihre Zuhörerinnen zum Lachen brachten oder sie nachdenklich stimmten. "Wir kaufen Dinge, die wir nicht brauchen, mit dem Geld, das wir nicht haben, um Menschen zu beeindrucken, die wir nicht mögen".

In Kuhlmanns heiteren, erfrischenden und sympathischen Art vermittelte sie ihren Zuhörern, dass Schönheit ohnehin in den Augen des Betrachters liege. Mit Aussagen wie "Je mehr ein Mensch mit sich selbst im Reinen ist, desto unaufgeregter und spielerischer kann er mit der Kleidung umgehen" oder "Liebe dich selbst, dann können die anderen dich gerne haben" traf Kuhlmann auf heitere Zustimmung. Ihr Vortrag war der einer lebensklugen sowie rhetorisch überaus begabten Frau, der weitaus mehr enthielt, als Kleidersorgen vor einem überfüllten Schrank im Schlafzimmer.

Korbflechten 2016

Wegen der hohen Nachfrage fand die Aktion der Korbflechter im März an zwei Terminen statt, an denen jeweils 14 bis 15 Personen teilnahmen. Kugeln, Tannen, Kränze und Körbe wurden unter Anleitung der Korbflechter Nordwalde in den Räumen von Ilse und Christoph Otte angefertigt.

Wanderung 2016

Die Wanderung der Landfrauen, die in den Jahren davor stets als Winterwanderung durchgeführt wurde, entpuppte sich in diesem Jahr als Frühlingswanderung. 51 Landfrauen trafen sich bei bestem Wetter im Scheddebrock bei Anita und Frank Averbeck. Von dort aus ging es nach einem kurzen Begrüßungstrunk über den „Schützenweg“ in Richtung Feldbauerschaft, wo auf dem Hof von Mechtild und Andreas Heitmann eine Pause eingelegt wurde. „So wie es früher war, so wird’s nie wieder…“ und andere Lagerlieder erklangen unter Gitarrenbegleitung am Lagerfeuer.

Nach einer kleinen Stärkung ging es weiter durch die Bauerschaft bis zur neu errichteten Kapelle an der Ikerstiege. Hier vermittelte Josef Flothmann den Teilnehmern Wissenswertes über die Entstehung der Kapelle, sowie über die beiden sich hierin befindenden Statuen des heiligen Dionysius und des heiligen Ludgerus. Gemütlich endete der Abend danach im umgebauten „Schweinestall“ der Familie Flothmann.