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Das Tierwohl im Blick und dabei Verbraucher- und auch Erzeugeransichten berücksichtigen.

23.11.17 Tierwohllabel, -initiativen und –programme standen auf der Tagesordnung des zweiten gemeinsamen Workshops der Verbraucherzentrale NRW und der LandFrauenverbände in NRW.


Bereits zu Beginn der Veranstaltung wurde deutlich, dass die Nutztierhaltung im Fokus öffentlicher Diskurse steht. Doch können entsprechende Siegel die Lösung sein?

Der intensive und offene Fachaustausch zeigte - es besteht Einigkeit: Das Tierwohl als Marke zu etablieren, ist ein guter Ansatz dem Wunsch des Verbrauchers nach Transparenz und Glaubwürdigkeit nachzukommen. Dazu gehört auch die Bereitschaft höhere Preise zu zahlen.

Denn das Wohlergehen der Tiere berührt uns alle. Erzeuger und Verbraucher müssen enger zusammenrücken. Die LandFrauenverbände NRW und die Verbrauchzentrale sind zwei starke Netzwerkpartner, die im Bereich Ernährungs- und Verbraucherbildung die gleichen Ziele verfolgen.

Die Wertschätzung von Lebensmitteln ist dem Westfälisch-Lippischen LandFrauenverband schon lange ein Kernanliegen, wie auch der kürzlich erschienene Videoclip #wllvwirstehenfürNachhaltigkeit zeigt.

Mit der Diskurs-Veranstaltung knüpften die Netzwerkpartner an die erfolgreiche Zusammenarbeit des ersten gemeinsamen Workshops zum Thema  „Strukturwandel in der Landwirtschaft“ im Juni diesen Jahres an.