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LandFrauen im Gespräch

29.11.19


Der regelmäßige Austausch mit dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz in NRW hat bereits eine bewährte Tradition. Während in Berlin Tausende von Bauern und Bäuerinnen am Brandenburger Tor mehr Wertschätzung für die Landwirtschaft fordern, treffen die geschäftsführenden Präsidien der LandFrauenverbände Ministerin Heinen Esser zum lang vereinbarten Gesprächstermin.

 

Ein intensiver Austausch über die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP), Insektenschutz und Nachhaltigkeit machte deutlich, in welchem Spannungsfeld derzeit Politik und Landwirtschaft „re-agieren“. Die Bedeutung des LandFrauensorgentelefon und die Forderung nach dem Schulfach „Lebens- und Alltagskompetenzen“ beeindruckten die Ministerin. Nicht nur die aktuellen Demonstrationen und Proteste zeigen deutlich, dass vor allem fehlende Wertschätzung landwirtschaftlichen Handelns gerade Frauen auf den Höfen Sorgen macht. Die zunehmende Auflagenflut und drohendes Ordnungsrecht belasten die Stimmung in der Landwirtschaft zusätzlich. Präsidentin Regina Selhorst forderte „Wir brauchen mehr Wissen in der Bevölkerung über die Zusammenhänge. Dann gibt es mehr Wertschätzung und damit mehr Wertschöpfung in der Landwirtschaft.“ Ministerin Heinen-Esser begrüßte den persönlichen Dialog mit den LandFrauen und wünschte eine baldige Fortsetzung.