Rückblick auf zwei intensive und abwechlsungsreiche Tage in Freckenhorst

24.03.26 09:30 Uhr


Am Freitag, den 20. März startete die diesjährige Tagung der Landesvertretung des Westfälisch-Lippischen LandFrauenverbandes mit einem herzlichen Wiedersehen bei Stehkaffee und Imbiss. Nach der Anreise eröffnete um 9:30 Uhr der offizielle Teil des Tages mit einem Willkommen und einem Grußwort von Hubertus Beringmeier (WLV). Daniela Ruhe, Geschäftsführerin des Deutschen LandFrauenverbandes, war zu Gast bei uns und hat anschaulich von der wichtigen Arbeit des dlv berichtet. Neele Große Vogelsang von der Landwirtschaftskammer NRW gab Einblicke in die Zusammenarbeit zwischen dem wllv und LWK. Anschließend folgte die formelle Eröffnung mit der Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung, der Beschlussfähigkeit und der Tagesordnung. Ein zentraler Programmpunkt war die Vorstellung des Jahresberichts 2025, einschließlich Geschäftsbericht, Jahresrechnung und dem Bericht der Kassenprüferinnen, gefolgt von einer Aussprache. Die Delegierten beschlossen die Entlastung des Präsidiums und der Geschäftsführung für das Jahr 2025 sowie den Haushalt für 2026. Am Nachmittag standen Anträge, aktuelle Themen aus der Verbandsarbeit und erste Informationen zur geplanten Beitragsanpassung 2028 auf der Tagesordnung. Der Abend klang bei gemeinschaftlichem Essen und vielen guten Gesprächen aus.

Am 2. Tag fand das Tagesseminar „Mit Herz, Verstand und Balance – warum Engagement bei den Landfrauen gut tut“ statt. Referentin Janine Brandt gab den Teilnehmerinnen Impulse, wie sich Ehrenamt, Familie, Beruf und persönliche Balance gut miteinander verbinden lassen. Nach einem kurzen Warm-Up setzten sich die Teilnehmerinnen interaktiv mit dem Thema Work-Life-Balance auseinander und reflektierten ihre eigene Motivation für ehrenamtliches Engagement. Dabei wurden zentrale Fragen erarbeitet wie: „Wo finde ich Erfüllung?“ und „Warum tut Engagement bei den Landfrauen gut?“ Am Nachmittag stand die Praxis im Mittelpunkt: Gemeinsam wurden Argumente für das Ehrenamt gesammelt, typische Einwände besprochen und gezielte Gesprächsstrategien an die Hand gegeben, um Gegenargumente zu entkräften und die Vorteile des Engagements überzeugend zu vermitteln. Besonders eindrücklich blieb die Aussage einer Teilnehmerin: „Ich wäre nicht die Frau, die ich bin, ohne die Landfrauen“. Die Teilnehmerinnen nahmen viele Anregungen mit, wie Ehrenamt Freude machen kann, ohne zu überfordern und wie sie andere Frauen dafür begeistern können. 

Damit auch Mitglieder der Kreisvorstände, die nicht teilnehmen konnten, Impulse zu diesem Thema erhalten, wird das Seminar in verkürzter Form online angeboten. Geplant sind drei jeweils dreistündige Termine via Teams. Zur Anmeldung

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