DLG-Thesenpapier zur Stärkung der Demokratie
08.07.25 10:00 Uhr

Der deutschen Landwirtschaft kommt die wichtige Aufgabe zu, hochwertige und bezahlbare Nahrungsmittel in einer Weise zu produzieren, die ökologisch wie auch ökonomisch und sozial nachhaltig ist. Bislang wurden Empfehlungen breit aufgestellter Kommissionen, diese Aufgabe durch Politikänderungen zu fördern, nicht umgesetzt. Zugleich haben sich die Rahmenbedingungen für zielgerichtete Veränderungsprozesse verschlechtert. Beispielhaft genannt seien knappere Mittel privater und öffentlicher Haushalte, geopolitische Spannungen, der fortschreitende Klima- und demographische Wandel sowie insbesondere eine zunehmende gesellschaftliche Polarisierung. Auch die Bauernproteste der vergangenen Jahre haben enorme Frustrationen innerhalb der Landwirtschaft aufgezeigt. Dieses Streiten für landwirtschaftliche Interessen ist Ausdruck demokratischer Teilhabe und insgesamt auf positive gesellschaftliche Resonanz gestoßen.
Statt also zu resignieren, erscheint es dem DLG-Ausschuss „Entwicklung ländlicher Räume“ — in dem auch wllv-Vize-Präsidentin Annegret Langehaneberg mitarbeitet — dringend geboten, sich auf das von Immanuel Kant formulierte Postulat der Pflicht zur Zuversicht zu besinnen.
Grund für Zuversicht liefern die im nachfolgenden Dokument aufgestellten neun Thesen: DLG Thesenpapier
Bild- und Textquelle: DLG