Besuch der Löwenapotheke in Rheine

Für 13 Mesumer Landfrauen ging es neulich in die Apotheke. Nicht, weil sie krank sind, nein. Ziel war die alte Löwen Apotheke am Marktplatz in Rheine.  Stefan Planckemann, Jahrgang 1942, führte die Apotheke zwischen den Jahren 1977 und 2002 - seit 1909 befand sie sich im Familienbesitz der Familie Planckemann.

Stefan Planckemann führte die neugierigen Frauen durch die Apotheke, dabei gab es allerhand zu entdecken. Im Anschluss galt es, ein kleines Alchemistenrätsel zu lösen. Die Landfrau mit den meisten Punkten gewann einen Kräuter-Apotheken-Likör. 

Im Anschluss ging es ins unter der Apotheke befindliche Restaurant "Farmacia", wo es Antipasti und verschiedene Pizzen zum Probieren gab. Insgesamt ein begeisternder Ausflug!

Radtour mit Grillen

Sogar Petrus hatte es gut gemeint mit den Landfrauen, als 39 von ihnen sich aufmachten zur Radtour mit anschließendem Grillen. Die Sonne schien wohlig-warm, als sich der Tross um 14 Uhr an der Mesumer Kirche traf. Das erste Ziel: Die Eisdiele in Bevergern, hier war ein Tisch vorbestellt.

Anschließend ging es durch Eltes schöne Landschaft zurück zu Winnemöllers nach Mesum. Im dortigen wunderschönen Garten mit seinen vielen verwunschenen Ecken hatten inzwischen 20 weitere Landfrauen Platz genommen und so erfreuten sich 59 Landfrauen an allerhand Leckereien. Das ging von selbstgemachten Salaten sowie Broten mit Dips bis hin zu leckerem Pflaumenschnaps aus der Flasche. Natürlich: Auch der Grill lief nun auf Hochtouren, hier war Georg Winnemöller der Mann mit der Zange.

Erst im Dunkeln verließen die allerletzten Gäste gutgelaunt den Ort des Geschehens.

Mehr Eindrücke zur Radtour gibt es in unserer Bildergalerie.

Tag der Landwirtschaft

Am Sonntag, den 15.09.2019, findet der traditionelle  "Tag der Landwirtschaft" an der Surenburg in Riesenbeck statt.

Aus Mesum sind zwei Landfrauen in der Zeit von 9 bis 12 Uhr im Kuchenzelt eingeteilt.

Servierkleidung: weißes Oberteil und dunkle Hose.

Bitte eine Viertelstunde vor Schichtbeginn im Kuchenzelt sein.

 

Außerdem benötigen wir noch sieben Kuchen.

Es sollen folgende Hygiene-Hinweise eingehalten werden: kein Frischei für die Füllung, Mindesthaltbarkeit für die Sahne muss mindestens  fünf Tage betragen, für die bessere Standfestigkeit bitte 1-2 Blatt Gelatine mehr einsetzen.

Es werden bevorzugt Torten gebraucht, die mit 8,- € vergütet werden.

Die Kuchen werden am Sonntag morgen gegen 8 Uhr bei den Bäckerinnen abgeholt.

Infos und Anmeldungen bei Irmgard Renger ab dem 19.08.2019, Tel.: 8060

Radtour 2019 mit Grillen

Am Freitag, den 23.08.2019, treffen wir uns um 14 Uhr mit den Rädern an der Kirche.

Die Strecke beträgt ca. 20 km. 

Ab ca. 17.30 Uhr sind wir im Garten der Familie Winnemöller, Thiestraße 16,  zum Grillen und gemütlichen Plaudern.

Hierzu sind auch alle Mitglieder eingeladen, die nicht an der Radtour teilnehmen. 

Es möge bitte jeder Teller und Besteck für sich mitbringen.

 

Wenn ihr Zeit und Lust habt,  bringt bitte selbstgemachte Salate, Dips, Brot und andere schöne Überraschungen mit, die zu einem gelungenen Grillabend passen. Dies bitte bei der Anmeldung mit angeben.

Anmeldung bitte bis zum 19.08.2019 bei den Ansprechpartnern.

Besuch in der Caritas-Suppenküche

Bereits seit 1996 existiert die Suppenküche der Caritas in Rheine. Rund 30 Ehrenamtliche ermöglichen seit diesen 23 Jahren mittags zu einer festen Öffnungszeit (12-14 Uhr) Bedürftigen eine warme Mahlzeit. Was genau diese Ehrenamtlichen leisten, das erfuhren neulich 14 Mesumer Landfrauen, als sie die Suppenküche an der Lingener Straße 11 in Rheine besuchten. 

Maria Waltermann von der Caritas Rheine führte durch die Räumlichkeiten, doch zuallererst galt es, mithilfe eines kleinen Quiz spannende Fakten rundum die Einrichtung zu erfahren. So ist die Suppenküche täglich (!) geöffnet, insgesamt leisten die Ehrenamtlichen pro Jahr 2.200 (!) Stunden an ehrenamtlicher Arbeit. Das Alter spielt dabei keine Rolle, die jüngste helfende Kraft ist unter 20 Jahre alt, die älteste jenseits der 80 Jahre.

Das Essen für die täglich bis zu 30 Besucher kostet schmale 1,50€. Insgesamt wurden seit dem ersten Öffnungstag mehr als 300.000 Essen ausgegeben! Kein Wunder, dass es für eine solche Iniative im Jahr 2014 den Bürgerpreis der Stadt Rheine gab.

Die Suppenküche, auch das erfuhren die Landfrauen in der Führung, muss indes komplett ohne öffentliche Zuschüsse auskommen und ist daher auf Spenden angewiesen genauso wie auf die Hilfe der Kirchengemeinden und Caritas-Eigenmittel.

Für die Gäste aus Mesum war es ein insgesamt richtig spannender Einblick in eine recht unbekannte Welt.

Frühlingsbasteln 2019

Das war ein Heidenspaß für 18 Mesumer Landfrauen! Das alljährliche Frühlingsbasteln stand neulich im alten Haus auf dem Hof Schürmann im Albrock auf dem Programm. Und das Orgateam um Gastgeberin Rita Schürmann, Inge Albers sowie Christa Fauseweh hatte sich einige kreative Dinge ausgedacht.

An einem ersten Abend trafen sich die Landfrauen, um Ostereier aus Gips zu basteln. Wie das funktioniert? Man nimmt einen Luftballon und trägt vorsichtig Gipsbinden drauf. Die Krux an der Sache liegt nahe: Luftballons platzen schnell, wenn man Pech hat. Das blieb auch bei den Landfrauen nicht aus. Und plötzlich platzten hier und da Luftballons und so manche Landfrau hatte urplötzlich ein weißes, von Gips umströmtes Gesicht. Wie gesagt: Ein Heidenspaß! Und als Abschluss gab es noch einen Eierlikör aufs Haus. Da war auch so mancher Gips-Spritzer völlig in Vergessenheit geraten...

Dann hieß es: Trocknen lassen! Nach einer einwöchigen Trocknungsphase trafen sich die Teilnehmerinnen wieder und vollendeten ihre Werke. Die nun getrockneten Gips-Luftballon-Eier wurden nun mit Moos, Blumen, Osterhäschen und und und verziert. Das hatte sich gelohnt!


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Jahreshauptversammlung 2019

Die Mesumer Landfrauen haben ein neues prominentes Mitglied: Andrea Stullich. Die Landtagsabgeordnete der CDU und ehemalige Chefredakteurin von Radio RST ist nun eine von insgesamt 161 Mitgliedern. Bei der Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes am vergangenen Samstag in der Mesumer Gaststätte "Hazienda" war Stullichs Vortrag über ihre Arbeit im Landtag wohl der Höhepunkt.

Interessante Neuigkeiten hatte aber nicht nur Stullich im Gepäck. Nach der Begrüßung der 58 anwesenden Landfrauen und einem kurzen Rückblick durch die Erste Vorsitzende, Irmgard Renger, wartete besonders Kassiererin Rita Schürmann beim Kassenbericht mit einer spannenden Neuerung auf.

Neuer Zeitraum für Kassenbericht

Bislang umfasste der Kassenbericht stets den Zeitraum von Jahreshauptversammlung bis Jahreshauptversammlung. Da diese aber mal im Februar, mal im Januar stattfindet, ergibt sich so oft ein leicht verzerrtes Bild. Künftig wird der Kassenbericht für ein saubereres Vergleichsbild stets den Zeitraum von Jahresanfang bis zum Ende des Jahres verzeichnen.

Die Kassenprüferinnen Ulla Eggert und Gaby Schnellenberg hatten indes nichts zu beanstanden, der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

Bevor Stullich ihre spannenden Infos aus dem Düsseldorfer Politbetrieb vorstellte, war schließlich noch Monika Gehring an der Reihe. Sie stellte die Neuigkeiten aus dem Kreisverband vor und wies auf die zahlreichen "tollen Angebote und Veranstaltungen" des kommenden Jahres hin. "Hier empfiehlt sich auch ein Blick auf die vorderen Seiten unseres Programmheftes", sagte Gehring.

"Verstehen, wie der Laden so läuft"

Dann berichtete Stullich, seit Sommer 2017 Mitglied des Düsseldorf Landtags, aus ihrem abwechslungsreichen politischen Alltag. Die Anfangszeit war gar nicht so leicht. "Man muss erst einmal verstehen, wie der Laden so läuft und vor allem gut organisiert sein", erzählte die 53-Jährige, deren politischer Schwerpunkt logischerweise auf der Medienpolitik liegt. "Aber auch der Petitionsausschuss macht große Freude", so Stullich weiter. Dort würde im Jahr um rund 5000 Petitionen beratschlagt.

Ferner berichtete Stullich den Landfrauen von aktuellen Themen aus dem politischen Alltag. Besonders in ihrer Funktion als Mitglied des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales stünde derzeit eine Stange an Themen auf der täglichen Agenda. Langweilig werde es da nie.

Daheim in Mesum, wo Stullich seit 16 Jahren wohnt, kümmert sich derweil ihr Ehemann um die gemeinsame Tochter und das Wesentliche. Selbst das Bügeleisen sei dort für sie tabu. Abschalten und herunterfahren - das seien die wichtigsten Tagesordnungspunkte in den eigenen vier Wänden. Und jetzt ist ein neuer dazu gekommen: Der Besuch der Veranstaltungen der Mesumer Landfrauen.

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Adventsfeier 2018

Kinderaugen zum Strahlen bringen: Das verschreiben sich Jahr für Jahr die Mesumer Landfrauen. Mit ihrer Sterneaktion bescheren sie in Zusammenarbeit mit dem Offenen Ohr aus Mesum Kindern eine kleine Freude, deren Eltern sich sonst keine Geschenke leisten können. Im Rahmen der alljährlichen Weihnachtsfeier wird stets Bilanz gezogen. Jetzt war es wieder soweit.

 82 Landfrauen waren der Einladung von der Vereinsvorsitzenden Irmgard Renger zur Adventsfeier in die Gaststätte Beckmann/Hohe Heide gefolgt. Und das Ergebnis der diesjährigen Sterneaktion kann sich richtig sehen lassen: 21 Kinder in einem Kinderheim in Münster sowie 18 weitere aus Mesum werden sich dank der Landfrauen und dem Offenen Ohr über kleinere Geschenke wie beispielsweise Spielzeug oder Bücher freuen.

183 Euro gesammelt

Für weitere bedürftige Kinder sammelten die Landfrauen an dem Nachmittag stolze 183 Euro ein. Das Geld kommt dem Offenen Ohr zugute, das damit weitere acht Kinder beglücken wird.

Bei Kaffee, Kuchen und auch ein einigen Weihnachtsliedern stand neben dieser schönen Geschichte besonders der Besuch von Sabine Hollefeld, Teil der Kabarettisten von dietutnix, und Elke Hülskötter im Mittelpunkt. Die beiden Frauen zogen die Gäste mit ihren vorgetragenen Märchen aus 1000 und einer Nacht regelrecht in ihren Bann. Teilweise kamen die Märchen sogar aus Hollefelds und Hülskötters eigener Feder. Außerdem gaben sie einen Einblick darin, wie Märchen zu früherer Zeit eigentlich entstanden sind. Auch hier ist der Grund simpel wie schön: Um anderen eine Freude zu bereiten. Das hatten sie bei den Mesumer Landfrauen definitiv geschafft.

Jede der anwesenden Landfrauen bekam noch ein Päckchen selbstgebastelter Weihnachtskarten geschenkt, die federführend von Inge Albers gestaltet wurden.

Viele Danksagungen

 Zudem ließ es sich Irmgard Renger auch nicht nehmen, einigen verdienten Landfrauen für ihre Arbeit zu danken. Insbesondere Gertrud Wältring und Wilma Kösters gab Renger ein paar warme Worte mit auf ihren Weg. Wältring kümmerte sich bislang um die Sternenaktion, Kösters übernahm diesen Job in diesem Jahr zum ersten Mal. Aber auch Monika Gehring wurde von Renger ausdrücklich erwähnt.

 So ist es Gehring, die in jedem Jahr mit ihrem großen grünen Bulli durch die Gegend tourt und die Technik für die Weihnachtsfeier besorgt. Ein nicht unwichtiger Dienst: Schließlich sollen ja auch im kommenden Jahr auf der Weihnachtsfeier gut unterhalten werden.

Up to date beim Führerschein

Würden Sie den Führerschein eigentlich noch bestehen, falls Sie wieder zur Prüfung müssen? Das hat sich wahrscheinlich jeder schon einmal gefragt. Dieser Fragen sind nun auch mehr als 30 Landfrauen nachgegangen, Georg Winnemöller von der Fahrschule Winnemöller aus Mesum lud in seine Mesumer Filiale ein.

Locker führte er durch den Abend, ging verschiedene Verkehrsregeln noch einmal gründlich durch und zeigte Verkehrsschilder und erläuterte deren Bedeutung. Kein Wunder, dass da so manche Frage aufkam. Winnemöller gab auch wertvolle Tipps.

Manchmal besser ins Taxi steigen...

Falls das Auto nur dazu benötigt würde, einmal wöchentlich zum Supermarkt zu fahren, um einzukaufen, so sei es unterm Strich wohl günstiger, sich für den Wocheneinkauf ein Taxi zu nehmen. Schließlich fallen so die laufenden Kosten wie Versicherung etc. nicht mehr an. Ein weiterer Pluspunkt: Ohne regelmäßige Autofahrten rostet natürlich die Fahrtüchtigkeit etwas ein, was eine eventuelle Gefährdung der anderen Verkehrsteilnehmer nach sich zieht. Das würde man so auch vermeiden.

Aber wie finde ich denn heraus, ob ich noch fahren kann? Es gibt mehrere Möglichkeiten. Fahrschulen würden auch älteren Verkehrsteilnehmern Probestunden anbieten, so Winnemöller. Insbesondere dann, falls man beispielsweise nach einem Krankheitsfall wieder langsam auf die Beine gekommen und sich nicht sicher ist, ob die Reaktionsfähigkeit überhaupt noch vorhanden wäre. Auch sei es eine gute Möglichkeit, Krankheiten, eine Runde auf dem Übungsplatz zu fahren. Da besteht ebenfalls keine Gefahr für andere Autofahrer. Bremsübungen etc. könnte man dort auch ungestört ausüben.

Bremstest!

Winnemöller schnitt aber ebenfalls die Vorzüge von Pedelecs, E-Bikes an oder deutete auf weitere wichtige Punkte an. Falls man irgendwann auf das einem unbekannte Auto des Nachbarn, Arbeitskollegen oder Freundes angewiesen sein sollte, wäre ein kurzer Bremstest unerlässlich. Funktionieren diese tadellos? Machen sie keine merkwürdigen Geräusche? Wie ist überhaupt die Handhabung des fremden Autos? Zur besseren Einschätzung in einem Notfall nicht verkehrt.

Insgesamt ein ziemlich lehrreicher wie lohnenswerter Abend, für den die Landfrauen Danke sagen!

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Offenes Singen im Mesumer Pfarrheim

25 Landfrauen waren der Einladung ins Mesumer Pfarrheim gefolgt. Rita Verlage war zu Gast, musikalische Leiterin des Abends und Leiterin eines offenen Singens in Saerbeck. Daran probierten sich nun auch die Mesumer Landfrauen.

"Wir wollten einmal etwas Neues ausprobieren und ausloten", erklärte Vorsitzende Irmgard Renger die Idee hinter diesem Abend. Für die meisten Anwesenden war dieses offene Singen aber Neuland. Nur vier haben derzeit aktive Chorerfahrung, einige weitere zumindest kurzzeitige. Viele sind aus Neugier erschienen. Es sollte sich lohnen.

Mithilfe von Liederheften kamen alle Landfrauen textlich mit bei den einzelnen Liedern. Das Repertoire der vorgetragenen Lieder: Vielfältig - von alten Volks- und Wanderliedern bis hin zu heimatverbundenen Liedern wie "Aus grauer Städte Mauern" oder Klassiker wie "Schöner Götterfunken". Es war eine gesangfreudige, gemütliche Liederrunde. Verlage ging es dabei einzig "um Spaß und nicht um Hochleistungssingen", erklärte sie den Landfrauen. Sie muss es wissen, war sie doch 13 Jahr lang an der Mesumer Johannes-Grundschule beschäftigt und sie gehört noch aktiv einem Intrumentalkreis an.

Später folgten dann noch uralte Schlager und Gassenhauer und bekannte Hits. Das Konzept des offenen Singens: Alle singen. Eine Einteilung nach Alt, Sopran, Tenor und Bass gibt's nicht. Alle singen und sitzen so, wie sie gekommen sind. Eine lohnenswerte Geschichte, die sicherlich wiederholt werden dürfte bei Gelegenheit.

Mehr zum Abend auch bei der Münsterländischen Volkszeitung.

Erntedank 2018

Für ihr jahrelanges ehrenamtliches Engagement wurden Rita Schürmann und Reinhard Große Besten beim traditionellen Erntekranzbinden auf dem Hof von Cäcilia Bockholt-Renger mit einem kleinen Präsent gewürdigt.

Rita Schürmann kümmert sich seit Jahren um das Binden des Erntekranzes und maßgeblich um die Gestaltung der Erntegaben in der Kirche. Reinhard Große Besten organisiert und schneidet in jedem Sommer das Getreide und lagert es als Gaben. Beim Binden des Erntekranzes können dann die geernteten Gaben weiter verarbeitet werden.

Der diesjährige Erntedankgottesdienst, gestaltet von den Mesumer Landfrauen und unter Mitwirkung des Kirchenchores, fand am Sonntag, 7.10.2018 um 11 Uhr, in der Mesumer Pfarrkirche statt. Am Samstag zuvor hatten die Landfrauen die Kirche schön mit Obst, Gemüse sowie mit dem Erntekranz geschmückt.

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Herbstwanderung mit Zwiebelkuchen und Federweoßen

Da hatten die Landfrauen noch einmal Glück. Bei schönstem Spätsommer-Wetter machten sich 30 von ihnen am 21. September auf einen Spaziergang über die Hohe Heide. Treff- und Endpunkt war der Garten von Irmgard Renger.

In ihrer Gartenhütte gab es anschließend leckeren Zwiebelkuchen und Federweißer. Noch hielt das Wetter, doch später am Abend kam es zu einem kleinen Unwetter. Vom Dauerregen vertrieben, krochen die Landfrauen in Irmgards Hütte unter. Eng war's, aber auch recht gemütlich, während draußen die Welt unterging.

Radtour mit Grillen und Betriebsbesichtigung

Lehrreich und lecker! So war die Radtour der Mesumer Landfrauen am besten zu beschreiben. Am 24. August trafen sich mittags um 14 Uhr rund 30 Landfrauen mit ihrem Rad an der Mesumer Kirche. Anschließend machten sie sich auf eine Tour über Elte, Veltrup und Sinningen. Das Ziel: Der Hof von August und Monika Gehring im Albrock. 

Erst wurde es hier lecker. Am Gartenhaus des Hofes machten die Landfrauen Halt und erfreuten sich an einer kleinen, aber feinen Kuchenauswahl. Und dann wurde es lehrreich.

Monika öffnete die Stalltüren. Was passiert eigentlich hinter den Hofmauern? Wie verläuft die Fütterung? Wieso gibt's im Münsterland so viele Mastbetriebe? Fragen über Fragen, die den Landfrauen beantwortet wurden.

Zu je 17er-Gruppen ging es in zwei Führungen durch die Ställe. Doch zuerst galt es, sich ordnungsgemäß zu kleiden. Um keinen unnötigen Schmutz in den Betrieb und die Ställe hereinzutragen, zogen sich die Teilnehmerinnen einen Einmaloverall über und trugen einen Überzieher für die Schuhe.

Zwei Schweineställe

Dann stellte Monika einen Schweinestall mit frisch eingestallten Ferkeln sowie einen Schweinestall mit Tieren vor, die ca. 120 Tage alt waren und kurz vor der Schlachtung standen. Mindestens zweimal am Tag werden alle Tiere kontrolliert, sie bleiben die ganze Zeit über in ihrer Bucht und werden zwischendurch nicht umgetrieben.

Ein wichtiges Thema ist natürlich auch der Tierschutz. Hier sind Gehrings Teil der Iniative Tierwohl. Was sich dahinter verbirgt? Einige Faktoren. Ein jährlicher Lüftungs- und Wassercheck beispielsweise, die Tiere bekommen 10% mehr Platz als üblich und eine Fülle an Beschäftigungmaterial. Das sind nur einige Bestandteile. Für jedes geschlachtete Tier gibt's eine Aufwandentschädigung von 4€ aus einem Fond, der u.a. auch vom Lebensmitteleinzelhandel gespeißt wird.

Die Fütterung der Schweine verläuft vollautomatisch und wird pro Mahlzeit bis zu dreimal frisch angemischt. Die Rezeptur des Futters orientiert sich dabei am Alter der Tiere.

Blick zu den Rindern

Nicht weniger interessant war der anschließende Blick zu den Rindern des Hofes. Gehrings halten die Rasse 'Fleckvieh' auf ihrem Hof, alle 6-8 Wochen werden diese zum Teil als Kälber aus Süddeutschland bezogen. Als Fresser werden mit drei Monaten von einem Kälberaufzuchtbetrieb zugekauft. 

Die Bullen (zur Schlachtreife ca. 750 - 800 Kilo Lebendgewicht) werden mit Silomais, Mineralfutter, Stroh und Kraftfutter per Futtermischwagen gefüttert (die Schlachtung erfolgt mit ca. 20 Monaten). Im Gegensatz zu den Schweinen werden Bullen zwei- bis dreimal umgetrieben (z.B. vom Kälber- in den Strohstall, später in den Fresserstall, abschließend in den Endmaststall). Dieser letztere ist mit Gummimatten ausgestattet und bietet so einen besseren Komfort für die großen Tiere.

BSE-Vorbeugung

Ein wichtiges Thema ist auch der Schutz vor BSE. Alle Rinder müssen in beiden Ohren seit Bekanntwerden der Erkrankung mit einer gelben Ohrmarke versehen sein. Jedes Tier hat darüber hinaus einen Pass (ähnlich wie ein Personalausweis), um zurückverfolgen zu können, welches Tier die Mutter bzw. der Nachkkommen eines an BASE erkrankten Tieres und wer derzeit dessen Besitzer ist. Diese Daten gehen zu einem zentralen Register nach München. Glücklicherweise hat es seitdem wohl eher weniger Fälle des 'Rinderwahns' gegeben.

Spannende Einblicke, die im Anschluss auf dem Gelände der Familie Brümmer vertieft wurden. Hier wurde der Grill angeschmissen und mit selbstgemachten Salaten, Dips und Broten angereichert.

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Erlebniswanderung mit der Kräuterhexe

Eine spannende Exkursion ins Emdettener Waldgebiet "Kleine Schweiz" unternahmen 13 Mesumer Landfrauen Ende Mai. Zusammen mit Christa Lührmann ging es in den Wald zu einer Kräuterwanderung.

Bei  dieser Kräuterwanderung, mit anschließendem Picknick, erläuterte sie den 13 Landfrauen allerhand Wissenswertes zum Thema Wildkräuter- und Wildbeerenküche. Egal, ob Brombeere-Gesichtswasser oder Holunderblüten-Zitronenbowle: Spannende Rezeptideen und Anregungen gab sie den Mesumerinnen mit nach Hause. Natürlich wurde auch selbst probiert und ausprobiert. 

Über diese Unternehmung wurde noch tagelang geschwärmt!

Frühlingsbasteln auf dem Hof Renger

Einige Landfrauen trafen sich am 17. April bei sommerlichen Temperaturen auf dem Hof Renger, um gemeinsam Hand an Holz-Deko-Elementen anzulegen und diese - je nach eigener Idee - zu verzieren. Ob Anmalen oder Schleifen: Pinsel, Kleber und Co waren vorhanden, es wurde fleißig gewerkelt und die Resultate waren zufriedenstellend.

Jahreshauptversammlung 2018

Wahlen standen im Vordergrund

Normalerweise laden die Mesumer Landfrauen zu ihren Jahreshauptversammlungen interessante Gäste ein. Heilpraktiker oder Gefängnisseelsorger waren schon da, die aus ihrem Alltag berichteten. Doch am vergangenen Mittwoch war das anders. 48 Landfrauen (insgesamt hat der Verein 155 Mitglieder) begrüßte die erste Vorsitzende Irmgard Renger in der Gaststätte Hazienda, einziger externer Gast darunter: Maria Homann aus Laer als Mitglied des Kreisvorstandes. Ihr Auftrag: Die Leitung der Vorstandswahlen, alle vier Jahre stehen diese an.

Und solche Wahlen dauern halt so ihre Zeit. "Wir haben heute bewusst auf eine Referentin bzw. einen Referenten verzichtet, um somit mehr Zeit für die Formalitäten zu haben. Einen Vortrag, den man unter Zeitdruck halten muss, würde dem Referenten nicht gerecht", erklärte Renger hierzu. Auch ein formaler Teil gehöre eben zu einer JHV.

Vorstand im Team gewählt

Und bei diesem gab's keine Reibungen oder Probleme. Die einzelnen Vorstandsposten wurden neu bzw. wieder gewählt. Irmgard Renger als erste, Monika Gehring als zweite und Wilma Köster als dritte Vorsitzende ließen sich in geheimer Wahl als Team wieder wählen - einstimmig. Ebenfalls im Team als Beisitzer bzw. Schriftführer gewählt wurden Anke Plock, Inge Albers, Christa Fauseweh sowie Benedikta Knüver. Gertrud Wältring und Monika Sterthaus scheiden aus dem Vorstand aus genauso wie Kassiererin Ute Zimmer.

Gaby Schnellenberg und Mechthild Sundermann hatten im Vorfeld die von Zimmer geführte Kasse geprüft, bezeichneten die Kassenführung als "hervorragend und sparsam" und beantragten die Entlastung des Vorstandes, dem die Versammlung zustimmte. Schnellenberg prüft die Kasse im kommenden Jahr zusammen mit Ulla Eggert, als Zimmers Nachfolgerin wählten die Anwesenden Rita Schürmann.

Vorschau auf Kreisaktivitäten

Maria Homann berichtete außerdem noch kurz von den anstehenden Neuigkeiten aus dem Kreis, wies auf den neuen Agrarstammtisch und ganz besonders aufs 70-jährige Verbandsjubiläum hin, das am 17. Mai in Riesenbeck gefeiert wird.

Renger begrüßte unterdessen sechs neue Mitglieder und gratulierte einigen runden Geburtstagskindern. Unter ihnen auch Gerda Mertens, die nicht nur ihren 90. Geburtstag feierte, sondern jetzt auch Ehrenmitglied der Landfrauen ist. Ein Jahresrückblick durfte selbstverständlich ebenfalls nicht fehlen, den hatten Monika Gehring und Irmgard Renger in der Form einer PowerPoint-Präsentation mit vielen Bildern auch aus den vorangegangenen Jahren vorbereitet. 

Drei-Tage-Radtour

Vom 10-12. Mai 2018 fahren wir Landfrauen ins Osnabrücker Land. Geplant ist eine Übernachtung in Osnabrück, am zweiten Tag geht es mit den Rädern um den Alfsee, Übernachtung in Bramsche, von dort geht es wieder in die Heimat. 

Die Tageskilometer betragen rund 60 km.

Wer gerne mitfahren möchte melde sich bis zum 25. Februar bei Cäcilia Bockholt-Renger, Tel. mit AB  8445

Mitgliedsbeitrag

An dieser Stelle möchten wir darauf hinweisen, dass sich der jährliche Mitgliedsbeitrag ab dem 01.01.2018 von 23 € auf 27 € erhöht. Nähere Info dazu könnt ihr im Programmheft auf Seite 26 nachlesen.

Weihnachtsfeier 2017 am 1.12.2017

80 Landfrauen fanden sich bei winterlichem Wetter zur Weihnachtsfeier der Mesumer Landfrauen in gemütlicher Runde bei Beckmann Hohe Heide ein. Wie in jedem Jahr stand dabei einiges auf dem Programm.Die Vorsitzende Irmgard Renger ging nach ihrer kurzen Begrüßung direkt ans Eingemachte und berichte von der Weihnachts-Sternenaktion für bedürftige Kinder. Geschenke von ungefähr 20,-€  werden hierbei von einzelnen Landfrauen gepackt und an die Kinder kurz vorm Fest verteilt. Leuchtende Gesichter am Heiligen Abend sind so natürlich vorprogrammiert. Die Sterne schneidet Gertrud Wältring aus, beschriftet sie und sammelt später auch die Geschenke ein.

Beschenken ist ein gutes Stichwort, das wurden auch die anwesenden Landfrauen vom Vorstand. An jedem Platz stand ein Windlicht, von innen mit einer Salzkruste versehen. Irmgard Renger hatte das im Backofen produziert und die Vorstandsdamen haben es mit Teelicht und Tannengrün aufgehübscht.

Und wo Weihnachten ist, da dürfen selbstverständlich auch die Engel nicht fehlen.

Engel namens Chantal

Der erschien dann ebenfalls, hörte auf den Namen Chantal - gespielt von Ingeborg Westhoff - und kam in den Saal hinein geflogen. Chantal plauderte aus dem Nähkästchen und blickte so auf abgelaufene Jahre der Landfrauen zurück. Was haben die Landfrauen alles erfolgreich gestemmt, was lief gut, aber auch kleine Missgeschicke oder lustige Anekdoten kramte sie nochmal hervor. Eine herrliche, unterhaltsame Performance. Dazu gehörte aber auch die musikalische Untermalung durch Gitti Scheffer. Sie hatte ihre Gitarre dabei und schmetterte gemeinsam mit den Landfrauen einige Weihnachtslieder.

Das wäre es eigentlich gewesen - doch auch der Vorstand sollte nicht leer ausgehen. Als Dank für eine wirklich gute Arbeit im nun quasi abgelaufenen Kalenderjahr erhielten die Damen aus dem Vorstand als Dank noch jeweils ein Überraschungsgeschenk. Verdientermaßen.

Auszeichnung für besondere Ortsaktion

Da staunten die Mesumer Landfrauen auf der Jahreshauptversammlung des Kreislandfrauenverbandes Steinfurt-Tecklenburg nicht schlecht: Sie wurden ausgezeichnet. In Hövels Festhalle (Saerbeck) waren 350 Landfrauen Zeugen davon, wie den Mesumerinnen für eine Auszeichnung im Bereich der Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit 100 Euro Preisgeld einstrichen. Auf dem Gemeindefest im Mai diesen Jahres waren sie mit einem Pavillon vertreten, wo sie Brödelkes und Dips anboten sowie drei Versionen eines Rezeptheftes verkauften. Auch ein Marktstand, an dem Interessierte Getreidearten und mehr erraten sollten, regte damals noch mehr Interessierte zu guten Gesprächen an. 100€, die sie sich redlichst verdient hatten.

Kulinarische Obst-Radtour

Das Wetter passte, alles andere auch. Die Mesumer Landfrauen trafen sich am 13. Oktober nachmittags an der Mesumer Kirche, um sich gemeinsam auf eine Tour zu verschiedenen Stationen mit kulinarischen Leckerbissen zu machen.

Das erste angesteuerte Ziel der 33 teilnehmenden Landfrauen war der Garten von Benedikta Knüver. Selbstgemachter Aufgesetzter und leckere Kürbissuppe standen hier auf der Agenda. Die Kochkünste von Maria Brümmer, da waren sich schnell alle einig, können als hervorragend bezeichnet werden. Anschließend wurde der schöne Garten von Inge Albers angeradelt.

Birnen-Prosecco und mehr

Hier gab's Äpfel-Speck-Salat mit Nüssen und auch Pflaumen im Speckmantel, sowie Schwarzbrot-Birnen-Häppchen. Klingt erstmal abenteuerlich, schmeckte aber wieder super. Alles natürlich abermals selbstgemacht, diesmal waren Rita Schürmann und die Gastgeberin persönlich dafür verantwortlich. Und klar: Wo gegessen wird, muss auch getrunken werden. Passenderweise war das Getränk ein köstlicher Birnen-Prosecco. Lecker!

Die Dämmerung setzte ein, also ging es flott weiter zur nächsten Station der Reise - der Garten von Erika Winnemöller. Ein wahres Lichtermeer begrüßte die Gäste. Die schöne Atmosphäre überraschte dabei selbst die Gastgeberin. Die Hauptspeise war dran, serviert: Spanisch Fricco mit Pflaumen, ein westfälischer Eintopf. Erikas Mann Georg verwöhnte die immer noch hungrigen und durstigen Landrauen mit - natürlich wieder selbst produziert - sehr schmackhaften Pflaumenschnaps. Warm, mit Sahne. Wieder lecker!

Auch der Nachtisch darf nicht fehlen

Was mit Suppe, Häppchen und Hauptspeise begann, endete anschließend bei Irmgard Renger. In ihrem Garten wurde der Dessert aufgetischt. Die Hausherrin hatte Pflaumen-Crumble mit Vanilleeis und Apfeltiramisu gekocht. Dazu gab's noch Pflaumenwein, ebenfalls nicht von schlechten Eltern.

Gegen Mitternacht ging diese kulinarische Rundreise dann auch für die Frauen mit der größten Ausdauer zu Ende. Die nächste kann kommen.

Erste Hilfe Kurs mit Michael Bolten vom Roten Kreuz

"Erste Hilfe ist nicht schwer!" Diesen Satz sollten sich die 15 Landfrauen einprägen, nachdem Michael Bolten vom Deutschen Roten Kreuz im DRK-Heim einen Einblick in seine Arbeit gab und dabei verdeutlichte, dass dieser Satz der Wahrheit entspricht.

Sehr anschaulich erklärte er erst einmal die einzelnen Symptome, wie man überhaupt einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erkennt und was zu tun ist, wenn man den Notruf wählt. 110 oder 112 - völlig egal, im Notfall sind beide Nummern richtig. Besonders wichtig dabei: Nach dem Absetzen eines Notrufs das "W" beachten - sprich: Nicht zu schnell auflegen. Die Notrufleitstelle hätte oft noch wichtige Fragen, die zu beantworten seien. 

Was tut man wann?

Sofern der Verletzte noch selbstständig atmen kann, könnte man ihn erst in die stabile Seitenlage bringen und danach den Notruf absetzen. Falls die Person bereits bewusstlos ist und nicht mehr ausreichend atmet, solle man erst den Kopf überstrecken, dann erst den Notruf absetzen und mit der Druckbeatmung beginnen.

Doch: Notfall ist nicht gleich Notfall. Bei einem Herzinfarkt-Patienten müsse man beispielsweise unbedingt den Oberkörper hoch lagern, damit das Herz besser durchblutet wird - aber keinesfalls die Beine. Das gleiche gilt beim Schlaganfall-Verdacht.

Demonstration an Puppe

Stabile Seitenlage, Druckbeatmung, Hochlagern - klingt in der Theorie einfach, aber wie funktioniert das eigentlich? Anhand einer Puppe demonstrierte Bolten das richtige Vorgehen beim Antreffen eines Unfallopfers und zeigte noch einmal, wie eine Herz-Lungen-Wiederbelebung richtig geht.

Danach waren wir Landfrauen dran, wir durften uns als Opfer und Helfer betätigen

Erste Hilfe, das zeigte sich spätestens jetzt, ist in der Tat nicht schwer.