Kultur erleben bis ins hohe Alter - Gemeinsames "kleines Pflegeforum" mit den Landfrauen Hopsten und Halverde

Zum kleinen Pflegeforum hatten wir am Freitag, 12.01.18 ebenfalls die Landfrauenvereine aus Hopsten und Halverde in das Kaminzimmer der Gaststätte "Zur alten Post" eingeladen. Hierfür konnten wir zwei hochkarätige Referentinnen gewinnen. Den Anfang machte Rahel Kurpat vom Theaterkollektiv "art+weise" aus Münster. Die Theaterpädagogin stellte in ihrem teilweise wirklich ergreifenden Vortrag mit vielen Fotos und Videos ihre Arbeit in verschiedenen Pflegeheimen vor. "Kultur macht vor Alten- und Pflegeheimen oft Halt", erklärte sie. Ziel ist es, in Projektarbeit und Workshops mit Pflegekräften das Altersbild zu verändern und den Menschen etwas gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Bevorzugtes Mittel sind z.B. Fantasiereisen ans Meer, wobei die alten Menschen Sand mit den Händen fühlen, Wellenrauschen hören vom Band, Urlaubskarten schreiben und kleine improvisierte Szenen nachspielen. Anschließend gab es eine Pause mit Kaffee und Kuchen, bevor Elke Spiegelberg vom Betriebshilfsdienst im Kreis Steinfurt Fakten zum Thema Alter und Pflege lieferte. Erschreckend war hierbei: Die Zahl der Demenzfälle und Pflegebedürftigen wird in den nächsten Jahren und Jahrzehnten mit der älter werdenden Bevölkerung deutlich ansteigen. "Heute sind 2,5 Millionen Menschen pflegebedürftig", erklärte sie. "In 20 Jahren werden es vier Millionen sein." Die Expertin erläuterte den Landfrauen das Pflegestärkungsgesetz und gab zum Abschluss einen kleinen Exkurs zum Thema Schlafanfall.

Zu Gast im Kochstudio

Elf Landfrauen fuhren am 22. März 2017 ins Kochstudio Lübbering nach Fürstenau. Als "frische Fitmacher für den Frühling" kochten sie verschiedene Gerichte. Hierbei konnten neue Küchengeräte ausprobiert werden. Das Ergebnis war ein Vier-Gänge-Menü, das in gemütlicher Atmosphäre genossen wurde.

Gute Laune mit "Miss Schrubber"

Märchenhafter Karneval mit uns Landfrauen

Ausgelassen feierten wir Weiberfastnacht in der Evers'schen Mühle. 45 Frauen hatten sich dazu fantasievoll kostümiert. So sah man Rehe, Teufel, den gestiefelten Kater, Zwerge, das Rotkäppchen oder Prinzessinnen. Auch für das leibliche Wohl war reichlich vorgesorgt.

Passend zum Thema "Märchenhaft" gab es auch Getränke wie den "Froschkönigcocktail" oder "Schneewittchenblut".

Einige Frauen vom Vorstand führten einen "Aschenputtel-Sketch" auf. "Miss Schrubber" alias Rita Harbecke durfte natürlich auch nicht fehlen. Sie plauderte Neuigkeiten aus dem Dorf aus und erzählte munter aus dem 30-jährigen Eheleben mit ihrem Erwin. Generell bekamen die Männer ihr Fett weg. Wenn man als Frau ein paar Pfunde zu viel auf den Hüften hat, könne das auch Vorteile haben, erläuterte sie und erklärte auch warum. "Schönheit braucht Platz" war sie sich sicher und die "erotische Angriffszone" sei dann auch größer. Damit hatte sie die Lacher auf ihrer Seite.

DJ "Henne" sorgte für die richtige Stimmungsmusik. Es wurde viel geschunkelt und getanzt. Bei guter Laune wurde bis spät in die Nacht gefeiert.

 

Weihnachtsfrühstück mit Vortrag "Stehaufmännchenmentalität"

"Resilienz - gestärkt aus der Krise"

Was macht resiliente Menschen aus? Wie schaffen sie es, aus einer Krise gestärkt wieder herauszukommen? Mit diesem Thema befassten sich am 17.12.16  vierzig Landfrauen bei dem Weihnachtsfrühstück in der Evers'schen Mühle.

Referentin Judith Soegtrop-Wendt von der Landvolkhochschule Oesede ging auf die sieben Säulen der resilienten Fähigkeiten ein, wobei Resilienz die Toleranz eines Systems gegenüber Störungen beschreibt. Manche Menschen bringen diese Fähigkeiten mit, man kann sie aber auch erlernen. Eine wichtige Säule ist der Optimismus. Durch die tiefe Überzeugung, dass die Krise zeitlich begrenzt und überwindbar ist, findet man schneller aus ihr wieder heraus. Auch Akzeptanz ist ein wichtiger Schritt.

Zur wahren Lebenskunst gehört zudem, Schmerzgefühle nicht zu leugnen, sondern sich Zeit zu nehmen und sie zu akzeptieren. Die dritte Säule ist die Lösungsorientierung. Die vierte besagt, dass man die Opferrolle verlassen sollte. Ein wichtiger Punkt ist darüber hinaus, weiterhin Verantwortung zu übernehmen. Die sechste Säule ist die Netzwerkorientierung. Wer mit anderen Menschen in Kontakt steht und sich austauscht, kommt aus einer Krise schneller wieder heraus. Die Zukunftsplanung komplettiert die sieben Säulen.

Am Ende ihres Vortrags zog Judith Soegtrop-Wendt das Fazit: "Von Stehaufmännchen können wir viel lernen." Wichtig sei, die richtige Brille aufzusetzen und diese ab und an zu putzen.

Kreislandfrauentag in Saerbeck mit Gloria von Thurn und Taxis

Am Kreislandfrauentag in Saerbeck unter dem Motto "Frauen tragen Verantwortung" am 1312.16 nahm unser Ortsverband mit 16 Mitgliedern teil.

Weihnachtsmarkt Schale

Am 1. Advent haben wir uns wieder am Weihnachtsmarkt in Schale beteiligt. Die Cafeteria war gut besucht, somit konnten wir 36 Torten und Kuchen verkauft werden. An dieser Stelle herzlichen Dank an alle Mitglieder, die geholfen oder Kuchen gebacken haben.

Wellnesstag "Ein Tag für mich"

Unter dem Motto "Ein Tag für mich" hatten die Landfrauen Schale am 12.11.16 zu einem Wellnesstag eingeladen. 16 Frauen nahmen an den Kursen teil. Zunächst boten Inken Finke und Christina Lubahn Muskellockerung mit Faszienrollen und Yoga an. Im Anschluss stand eine Tennisballmassage auf dem Programm. Zur Stärkung gab es Tee, Wasser, Müsli, Quark und Obst. Für das Mittagsbüfett hatten alle Teilnehmerinnen kleine Leckereien mitgebracht. Im Anschluss ging Maike Johannhörster in einem Vortrag auf die Bedeutung der Faszien im Körper und deren Training ein. Kerstin Schortemeier reichte farbenfrohe Smoothies und erkläte dieren Inhaltsstoffe. Die Rezepte durften die Frauen mitnehmen. Der Snoezelraum eignete sich für eine Verschnaufpause. Auf verschiedenen Bodenbelägen trainierten die Frauen dort zudem ihre Fußreflexe. Später gab es ein Koordinationstraining, Rückenschule und progressive Muskelentspannung. Der Tag endete bei Kaffee und Kuchen. Die Teilnehmerinnen waren sich einig, dass so ein Tag unbedingt wiederholt werden sollte. Alle erhielten zum Abschluss eine Tüte "Wellness to go" mit Tipps und Kosmetikprodukten in Probiergröße.

 

Wandern über den Teuto bis Lienen

Elf Landfrauen wanderten am 15.10.16 im Teutoburger Wald. Nach 90-minütigem Fußmarsch erreichte die Gruppe die Waldwirtschaft Malepartus in Lienen. Dort gab es für die hungrigen Frauen eine zünftige Brotmahlzeit. Anschließend ging es in einem kurzen Verdauungsspaziergang in den Ortskern von Lienen, dann mit dem Auto zurück nach Schale. Die Teilnehmerinnen haben den schönen Nachmittag sehr genossen und sprachen sich allesamt für eine Wiederholung der Wanderung aus.

 

Erntedankfest 2016

Zum Erntedankfest am 02. Oktober haben die Landfrauen den Altarraum und den Eingangsbereich im Paul-Gerhardt-Haus geschmückt. Nach dem Gottesdienst luden wir zum Erntedankfrühstück im Paul-Gerhardt-Haus ein.

Modenschau "Schick und mein Typ" in Saerbeck

Am Donnerstag, 29. September fuhren wir mit 19 Mitgliedern zu der Modenschau unter dem Motto "schick und mein Typ", zu der die Kreislandfrauen anlässlich der erreichten Mitgliederzahl von 500pr0 Frauen eingeladen hatten. Es wurden Herbstmode aus dem Modehaus Wissing (Emsdetten/Borghorst), Trendfrisuren von YG Friseurmeister Jesus Sanchez und Schmuckideen vom Juwelier Geilsdorf (Burgsteinfurt) präsentiert. Zudem waren Alcina Beauty Lounge und edelMarie Fuß- und Nagelpflege (Ostbevern) mit von der Partie. Jede Teilnehmerin erhielt einen Tiegel hochwertige Creme und einen Modeschein gratis. Unter den Models waren auch einige Landfrauen zu sehen, die neue Mode präsentierten oder ihre neu gestylte Frisur vorführten. Im Anschluss gab es ein Gläschen Sekt und Fingerfood.

Artland begeistert Landfrauen aus Hopsten, Halverde und Schale

Die gemeinsame Tagesfahrt der Landfrauen aus Hopsten, Schale und Halverde führte zuerst ins nahegelegene Badbergen. Dort besichtigte die Gruppe das Kleintierkrematorium im Rosengarten. Bei der Führung wurde deutlich, welch große Bedeutung Haustiere für den Menschen haben können. Ein Rundgang im wunderschönen Rosengarten mit verschiedenen Bereichen für die Trauergäste war alleine schon den Besuch wert. N

ach dem Mittagessen auf einem typischen Artländerhof mit Bauerngarten und Hofladen wurde die Alpakafarm in Menslage besichtigt. Bei Kaffee und Kuchen ließen es sich alle Frauen gut gehen. Der anschließende Rundgang über das Gestüt Ramsbrock, ebenfalls in Menslage, zeigte verschiedene Bereiche der Pferdehaltung mit Dressur- und Sprungpferde-Zucht. Die große Stutenherde mit Fohlen, sowie die verschiedenen Reitpferde beeindruckten auf dem großen, schönen Fachwerkgelände.

Anschließend hatten sich alle Frauen ein selbst gebrautes Bier in der Artlandbrauerei Nortrup durchaus verdient.

Christina Schulze Föcking spricht über Landwirtschaft und Ernährung

Mehr als zweieinhalb Stunden hat die CDU-Landtagsabgeordnete Christina Schulze Föcking mit den Schaler und Halverder Landfrauen sowie den Mitgliedern der Landwirtschaftlichen Ortsvereine beider Ortsteile in der Gaststätte "Zur Alten Post" über die aktuelle Landwirtschafts- und Ernährungspolitik in NRW diskutiert.

Landwirte und Verbraucher seien zwei Seiten derselben Medaille und aufeinander angewiesen. Ziel der Politik müsse daher sein, beide zusammen zu bringen. Unabhängig von gesetzlichen Regelungen habe die Landwirtschaft Maßnahmen ergriffen, um den Umweltschutz, z. B. den Gewässerschutz, weiter voran zu treiben und auf die Bedürfnisse der Verbraucherinnen und Verbraucher einzugehen. "Wir müssen zu einem fairen und gerechten Interessenausgleich zwischen allen Beteiligten kommen und dürfen die Landwirte nicht ständig unter Generalverdacht stellen. Wenn wir ihre Leistungsfähigkeit mit immer neuen Landesauflagen und immer mehr Bürokratie überfordern, geht das an die wirtschaftliche Existenz. Wir haben in NRW bereits heute ein sehr hohes Schutzniveau für die Umwelt und strenge Regelungen. In anderen Ländern sind diese oftmals niedriger. Wichtig sind daher gute Preise für landwirtschaftliche Erzeignisse, um diese Kosten abecken zu können. Wenn Landwirte ihre Höfe nicht mehr halten können, verändert sich die Struktur im ländlichen Raum nachhaltig. Wir sind daher gut beraten, wenn wir uns für leistungsfähige bäuerliche Betriebe einsetzen und nicht mit immer mehr Auflagen, wie dem Landesnaturschutzgesetz, für noch mehr Druck sorgen und den Strukturwandel weiter anheizen," so Christina Schulze Fäcking MdL.

Ausstellung des Heimatvereins Messingen: "Nahaufnahme: Bäuerinnen in Messingen"

Am 29.02.2016 besuchten wir mit 5 Frauen eine Ausstellung des Heimatvereins Messingen mit dem Titel "Nahaufnahme: Bäuerinnen in Messingen". Anhand von großen Stellwänden, Texten und Bildern wurde anschaulich gezeigt, wie vier Frauen aus Messingen ihren Weg in die Landwirtschaft gefunden haben und wie ihr Arbeitstag heute aussieht. Eine der vier Frauen absolvierte eine landwirtschaftliche Lehre und studiert nun in Osnabrück. Die anderen haben einen anderen Beruf erlernt und ausgeübt und sind erst später zur Landwirtin geworden. Da man sich als Landwirt ein Stück weit die Arbeit selbst einteilen kann, kann so diese Tätigkeit mit Familie und Kindern besser in Einklang gebracht werden. Weiter wurde deutlich, welche Anforderungen in der Milchviehhaltung, Ferkelerzeugung, Eierproduktion oder Hähnchenmast erfüllt werden müssen. Anschließend ging es zum Kaffee trinken ins Café Fehren in Freren.