Jahreshauptversammlung

Am 03. Februar 2020 um 19:00 Uhr startete unsere diesjährige Jahreshauptversammlung im Haus des Friedens. 39 LandFrauen waren anwesend.

 Nach der Begrüßung durch Gerlind wurde der Jahresbericht über die Veranstaltungen des Jahres 2019 vorgelesen und wir konnten uns noch einmal die vielen schönen Veranstaltungen, die im vergangenen Jahr hier bei uns in Hemmerde stattgefunden hatten, in Erinnerung rufen. 

Anschließend erläuterte Claudia dann den Kassenbericht. Die Kassenprüferinnen Elke Völkel und Martina Matterne bestätigten Claudias korrekte Kassenführung und die Anwesenden erteilten daraufhin der Kassiererin und dem Vorstand einstimmig Entlastung. Als neue Kassenprüferin stellte sich Heike Hartmann zur Verfügung; Martina Matterne bleibt noch ein weiteres Jahr Kassenprüferin. 

Ein besonders erfreulicher Tagesordnungspunkt war die Begrüßung unserer neuen LandFrauenmitglieder mit einem kleinen Willkommensgeschenk. Wir sind stolz darauf und freuen sehr uns darüber, dass eine ganze Gruppe junger LandFrauen Interesse an unserer LandFrauenarbeit zeigt und in den Verein eingetreten sind. 

 Unter dem Punkt „Termine“ wurden die nächsten LandFrauentermine, die anstehen, bekannt gegeben sowie die erneute Teilnahme am Adventsmarkt in Hemmerde beschlossen und schon erste Ideen gesammelt, was wir dort anbieten können.

Unter dem Punkt „Verschiedenes“ sammelten wir Wünsche und Anregungen unserer LandFrauen und einige Vorschläge für zukünftige Termine, die wir mit auf unsere Arbeitstagung im April nehmen werden.

Da sich mittlerweile schon der kleine Hunger bei den meisten von uns eingestellt hatte, eröffneten wir nun das hervorragende Fingerfood-Buffet, das in der Küche aufgebaut worden war. Alle anwesenden LandFrauen hatten etwas Fingerfood mitgebracht und so war wieder einmal wirklich abwechslungsreiches und köstliches Buffet zusammen gekommen ist. 

Als besonderen Gast des Abends hatten wir Martina Hitzler eingeladen, die uns anschließend mit einem kurzweiligen Vortrag die Geschichte des Klos aus der Antike über das Mittelalter bis in unsere heutige Zeit näher brachte. Private Toiletten waren in früheren Zeiten eine Seltenheit und auch heute gibt es in den ärmeren Ländern der Erde noch keine Spültoiletten, so wie sie bei uns selbstverständlich sind und wie wir sie auch nicht mehr missen möchten. Bei der Vorstellung lernt man den hohen Hygienestandard in unserem Land doch noch einmal richtig zu schätzen.

Die Zeit war wie im Flug vergangen und somit beendeten wir den schönen Abend und machten uns wieder auf den Heimweg.

 

Apfel, Nuss und Mandelkern...

Das war das Motto unter dem unsere diesjährige traditionelle Adventsfeier am Dienstag, den 03. Dezember 2019 in diesem Jahr stand. Wie immer hatten wir den Saal im Restaurant „Zur Post“ reserviert. 

Das Team hatte die Tische diesmal mit Nüssen, selbstgebastelten Fröbelsternen, Tannengrün und adventlichen Teelichtern sehr schön adventlich geschmückt und so schon beim Hereinkommen eine adventliche Atmosphäre gezaubert.

43 LandFrauen, darunter auch zahlreiche junge LandFrauen, ließen sich diese Gelegenheit, sich auf die bevorstehende Adventszeit einzustimmen, nicht entgehen.

Direkt im Anschluss an die Begrüßung durch Beatrix sangen wir unser erstes Adventslied. Danach servierten uns Familie Zekanovic und ihr Team ein köstliches 3-Gänge Adventsmenü, das wir in aller Ruhe genießen konnten. Zwischen den verschiedenen Gängen blieb genügend Zeit zum ausgiebigen Plaudern.

Nachdem wir uns gestärkt hatten, wurde es Zeit für das Programm. Die Teammitglieder lasen abwechselnd adventliche Geschichten und Gedichte, mal eher lustig, mal eher besinnlich, vor und stimmten adventliche Lieder an. Es war eine aufgelockerte und harmonische Stimmung.

Mittendrin wurden natürlich auch die Geschenke verteilt. Diesmal hatte das Team umweltfreundliche, wiederverwendbare Obst- oder Gemüsebeutel mit Apfel, Nuss und Mandelkern, einem Teebeutel, einem adventlichen Teelicht und einer schönen Adventsgeschichte gefüllt. Wir hoffen, dass unsere LandFrauen die Gelegenheit entsprechend der zugehörigen Empfehlung wahrnehmen, den Inhalt des Beutels und die dazugehörige Geschichte in gemütlicher, adventlicher Stimmung zu genießen.

Zum Abschluss übermittelten wir noch die Weihnachtsgrüße unserer Kreisvorsitzenden, Susanne Pante, bevor wir den „offiziellen“ Teil der Veranstaltung beendeten.

Ich denke, es war ein gelungener, harmonischer Abend, den alle genossen haben.

Sternstunde

Am Donnerstag, den 14.11.2019 trafen sich 19 Hemmerder LandFrauen um 19:00 Uhr im Haus des Friedens, um unter Anleitung unserer LandFrau Claudia Fröbelsterne zu basteln.

Claudia hatte bereits im Vorfeld eine Menge verschiedene Sterne gefaltet und mit Perlen und Quasten verziert, um uns anhand der Modelle einen Überblick zu geben, welche vielfältigen, unterschiedlichen Dekorationen man aus Fröbelsternen anfertigen kann. Außerdem hatte sie Papierstreifen, Deko-Perlen und Deko-Quaste besorgt, damit wir ohne Verzögerung sofort loslegen konnten.

Zu Beginn erläuterte Claudia kurz die Entstehungsgeschichte der Fröbelsterne, bevor wir uns an die Arbeit machten.

Jeder bekam 4 Papierstreifen und Claudia zeigte uns, wie man diese zusammenlegt und nach und nach zu einem Fröbelstern faltet. Alle waren konzentriert und mit großem Eifer dabei und Claudia musste von einem Platz zum nächsten gehen, um zu helfen und Fehler beim Falten zu korrigieren. Im Laufe des Abends entstanden etliche neue Sterne und wir unterstützten uns gegenseitig beim Falten. Wenn man einmal nicht mehr weiter wusste, konnte meistens eine Nachbarin weiterhelfen und Fehler korrigieren. 

Die Stimmung war klasse und ich denke, alle hatten viel Spaß und jede LandFrau konnte mehrere, selbst gefaltete Sterne mit nach Hause nehmen. Einige deckten sich auch noch mit Bastelstreifen ein, um zu Hause weitere Sterne zu basteln. 

Zwischendurch brachten wir noch unserer LandFrau Tilly Engling ein Ständchen, die anlässlich ihres 90 Geburtstages für jede LandFrau einen Sekt mitgebracht hatte und immer noch mit großem Eifer dabei ist. Wir hoffen, dass dies noch lange so bleibt. 

Wir hatten einen tollen Abend und danken Claudia noch einmal ganz herzlich für die tolle Vorbereitung.

Röstaroma

Am Dienstag, den 24.10.2019 stand die Besichtigung der Kaffeerösterei Röstaroma auf dem Programm der Hemmerder LandFrauen.

25 LandFrauen trafen sich am Lehrerparkplatz um gemeinsam nach Soest zu fahren. Da die Gruppe für eine gemeinsame Führung zu groß war, teilten wir uns. Die Hälfte der Frauen ging zunächst ins zugehörige Café und probierte schon mal den nebenan frisch gerösteten Kaffee während die andere Hälfte zur Führung in die Rösterei ging. Anschließend wurde dann getauscht.

Bereits beim Betreten der Rösterei schlug uns der leckere Duft von gerösteten Kaffeebohnen entgegen. In großen Tonnen wurde der geröstete Kaffee aufbewahrt, in  Jutesäcken standen die unbehandelten Kaffeebohnen im Laden. Gleichzeitig bewunderten wir das große Angebot an Zubehör wie z.B. Tassen, Kaffeemühlen, Kaffeefilter, Kannen usw. 

Die Inhaber der Rästerei, das Ehepaar von den Bremt teilte sich dann die Führung der Gruppe noch einmal auf. Während uns Frau Van den Bremt uns die theoretischen Grundlagen der Kaffeekunde näher brachte und uns eine Menge über die Kaffeepflanze, den fairen und nachhaltigen Anbau sowie die Ernte der Kaffeebohnen erzählte, ließ uns H. Van den Bremt an einem Röstvorgang teilnehmen und gab uns dabei eine Menge Informationen zum schonenden Röstvorgang und zum Handwerk des Kaffeeröstens.  Natürlich bekamen wir auch Kostproben von unterschiedlichen Kaffeesorten. 

Neben einer großen Auswahl an unterschiedlichen Kaffeesorten bietet die Kaffeerösterei auch ein reichliches Sortiment an unterschiedlichen Teesorten an.

Viele Frauen nutzten nach der Führung die Chance, sich mit frisch geröstetem Kaffee oder exklusivem Tee zu versorgen. Ich denke, es war für alle ein informativer und toller Nachmittag.

 

Erntedank

Erntekrone binden 

Am Dienstag, den 27.09.2019 stand das gemeinsame Erntekronebinden wieder auf dem Programm der LandFrauen Hemmerde. Diesmal wurde die Krone für die ev. Kirche in Hemmerde neu gebunden.

Auch in diesem Jahr hatte Wilhelm Rüter die Krone schon abgewickelt und alles für uns gut vorbereitet. Einige Landwirte hatten im Sommer rechtzeitig vor der Ernte das benötigte Getreide geschnitten, zu Garben gebunden und zusammen mit dem Rohling in der Scheune bei Fam. Rüter gelagert. 

Zu unserer besonderen Freude waren dieses Jahr 35 Landwirte und LandFrauen unserem Aufruf gefolgt und trugen bei bester Stimmung dazu bei, dass eine schöne, üppige Krone gebunden werden konnte. Gerade das Bündeln und zusammenlegen der Ähren zu kleinen Sträußen, für das viele helfende Hände benötigt werden, erleichtert das anschließende Binden der Krone. 

Dank der zahlreichen Helfer ging die Arbeit in diesem Jahr zügig voran und es konnten sogar noch neue Sträuße zum Dekorieren der Kirchenbänke zusammengelegt werden.

Nachdem die Krone fertiggestellt und von allen für gut befunden worden war wurden schnell Tische und Bänke für die gemütliche Runde zusammengestellt. Es blieb noch genügend Zeit, die tollen Fingerfood- Köstlichkeiten, die jeder mitgebracht hatte, zu genießen und den Abend in gemütlicher Runde ausklingen lassen. 

Bei dieser Gelegenheit bedankten wir uns mit einem Frühstücksgutschein bei Familie Rüter, die jedes Jahr ihre Scheune für das Binden zur Verfügung stellt und bereits etliche Vorarbeiten leistet. 

Es war toll, festzustellen, wie viele daran interessiert sind, die schöne Tradition des Erntekronebindens auch in Zukunft aufrecht zu erhalten.

 

 

Besuch des Ziegenhofes Lohmann in Werl/Sönnern

Am 10.September trafen wir uns in Hemmerde am Lehrerparkplatz, um Fahrgemeinschaften zu bilden und dann mit den Autos nach Sönnern zu fahren.

Frau Lohmann erwartete uns schon an ihrem Ziegenstall.

Nach der Begrüßung erzählte sie uns, wie sie auf die Idee kam, Ziegen auf einem Biohof zu züchten, welche Startschwierigkeiten zu überwinden waren und welche Probleme ( z.B. dass Ziegen nicht künstlich besamt werden können, aber alle nur während der gleichen Zeit deckungsbereit sind und deswegen auch im gleichen Zeitfenster lammen) weiterhin zu lösen sind. 

Nachdem sie uns ihre Herde von ca. 175 Tieren (sie hat z.Z. 3 verschiedene Rassen, die verschiedene Vorteile haben und alle bunt durcheinander laufen) vorgestellt hatte, führte sie uns durch den Melkstand, zeigte uns das Anlegen des Melkgeschirrs und machte uns auf die Unterschiede der Arbeit zu Milchkühen aufmerksam.

Danach kamen wir zur Kinderstube der Ziegen. Es waren noch etwa 20 Jungtiere, die in diesem separaten Stallteil untergebracht waren. Die restlichen Jungtiere waren schon verkauft worden, denn die 2,1 Lämmer (im Durchschnitt) pro Geburt kann sie nicht behalten. Eine so rasante Vergrößerung der Herde ist weder arbeitsmäßig (sie bewirtschaftet den Hof allein, von Aushilfen abgesehen) noch flächenmäßig von der Wiesenfläche (für den Bioanbau und Ernährung für Ziegen gelten strenge Regeln) zu schaffen.

Ihren Verdienst erwirtschaftet sie durch den Verkauf der Milch und der Jungtiere, und den Verkauf von Ziegenfleisch und Ziegen-Wurstwaren im Direkt-Verkauf, den sie verstärkt nutzen möchte.

Als Abschluss der Führung durften wir uns beim Verkosten von Grillwurst und Ziegensalami überzeugen, dass Ziegenwurst hervorragend schmeckt. Von unangenehmen Ziegen-Geschmack gab es keine Spur, denn der entsteht nur –so erzählte sie uns-, wenn der Bock dauerhaft zwischen seinen Ziegen lebt. Bei ihr darf er nur zu Teilen seines Harems, wenn er während der deckungsbereiten Zeit seiner „Arbeit“ nachgeht. 

Wir bedankten uns bei Frau Lohmann für die sehr informative Führung und die Kostproben mit einem Hemmerder Kochbuch und verließen nach etwa 1,5 Stunden den Ziegenhof.

Die Pizzeria „Capri bei Tino und Toni“ war unser Ziel, um den Abend bei einem gemütlichen Abendessen ausklingen zu lassen. Nach guten Gesprächen und gutem Essen fuhren wir bei einsetzender Dämmerung wieder nach Hemmerde zurück.

Von Henkersweibern und Galgenstricken

Eine etwas andere Stadtführung durch Unna

 

Am Dienstag, den 09. Juli 2019 stand eine besondere Stadtführung durch Unna auf dem Programm der Hemmerder LandFrauen. 27 Frauen trafen sich um 18:30 Uhr am Bahnhof in Hemmerde, um mit dem Zug nach Unna zu fahren. Darunter waren auch einige junge Frauen, die sich für unseren Verein interessieren. Das hat uns sehr gefreut.

Zur Einstimmung starteten wir mit einem Becher Sekt oder Orangensaft, den unsere Kassiererin Claudia aus der Kasse spendierte. Erste Herausforderung war das besorgen der Fahrkarten, denn der Fahrscheinautomat wollte das Geld nicht annehmen. Erst kurz bevor wir in Unna eintrafen, hatten wir es endlich geschafft, die Karten für alle Mitfahrenden zu besorgen.

In Unna warteten schon unsere beiden Stadtführerinnen, Wibke und Frauke, an der Skulptur der Begegnung auf uns. In historischer Kleidung stellten sie sich als Henkersfrauen bei uns vor und erzählten uns eine ganze Menge über das Leben und die Aufgaben der Henkersfamilien in Unna und die Entwicklung der Ortschaft Unna zu einer Stadt im Mittelalter. Auf unserem Rundgang durch das historische Unna machten wir einen ersten Halt am Morgentor, anschließend führte uns der Weg zur Stadtkirche und zum Nikolaihaus und schließlich nach einem weiteren Stopp auf dem Marktplatz zum Ölkenturm. Mit ihrer überzeugenden Art und derben Sprüchen berichteten die beiden Henkersfrauen schauerliche Geschichten über Folter und Hinrichtungen aus dem Leben der Unnaer Henkersfrauen und ihrer Familien im Mittelalter gespickt mit vielen Informationen über die Geschichte Unnas . Das war nichts für zart besaitete Gemüter, aber nichtsdestotrotz war es spannend und sehr informativ, den beiden bei ihren Schilderungen zuzuhören. Die Zeit verging wie im Flug und wir verabschiedeten uns von unseren beiden Stadtführerinnen und bedankten uns für die besondere, nicht alltägliche Führung,

Zum gemütlichen Abschluss kehrten wir noch in den Katharinenhof ein, bevor wir uns mit dem Zug wieder auf den Rückweg nach Hemmerde machten. Es war für alle ein spannender, gelungener Abend.

Blütenwunder Rhododendron

Am Sonntag, den 05. Mai stand die Teilnahme an einer öffentlichen Führung zur Rhododendronblüte im Rombergpark auf unserem Programm. Bei ausgesprochen magerer Resonanz machten wir uns mit nur einem Auto auf den Weg nach Dortmund. Ob es an der schlechten Wetterprognose oder am Brückenwochenende oder an etwas anderem lag, dass leider nur 4 LandFrauen und ein Ehemann daran teilgenommen haben, weiß ich nicht, aber diejenigen, die sich diese Führung haben entgehen lassen, haben definitiv etwas verpasst.  

Entgegen der ursprünglichen Wettervorhersage ließ sich sogar die Sonne zwischendurch blicken und bescherte uns einen schönen und informativen Spaziergang. Wir LandFrauen schlossen uns der angehenden Gärtnermeisterin F. Hathadura an, die uns viel über den Botanischen Garten erzählen und zeigen konnte. Die Führung startete am Torhaus und direkt zu Beginn kamen wir zu einem neu angelegten Rhododendronbeet, in dem versucht wird, den benötigten sauren und feuchten Boden nachhaltig durch das Aufbringen von Pinienrinde statt durch Torf zu erhalten. Nachhaltigkeit ist ein besonderes Anliegen der Gärtner im Park und so versuchen sie, die Pflanzen möglichst naturnah zu pflegen.

Unser Rundgang führt uns vorbei an vielen unterschiedlichen und zum Teil bereits sehr alten Rhododendronbüschen in allen denkbaren Farbschattierungen und Blütenformen. F. Hathadura erklärte uns auf dem Weg einiges über die naturnahe Pflege der Rhododendren z.B. durch Einbringen von Laub und zeigte uns, dass ein kräftiger Rückschnitt bei alten, vergreisten Rhododendronbüschen den Neuaustrieb fördern kann. Gesammelt wurden die Rhododendren über viele Jahre unter anderem auf Ausstellungen in den Westfalenhallen aber leider nicht katalogisiert, so dass hier mit der Bestimmung der Sorten neben der Pflege des Parks auch noch eine andere große Aufgabe auf die Gärtner wartet.  Unser Weg führte uns auch vorbei an anderen Sehenswürdigkeiten des Romberparks wie z. B. den Taschentuchbaum, der Dünenlandschaft oder den kunstvollen Clematis-Rankhilfen, die von bulgarischen Kunstschmieden gestaltet wurden. Es war ein wunderschöner Nachmittag.

Das schwarze Gold des Gärtners 

Besuch im AWZ Werl

Am Samstag, den 13. April fuhren wir bei richtigem Aprilwetter mit 10 LandFrauen nach Werl zum Abfallwirtschaftszentrum. Dort erwartete uns schon Frau Schleyer, Mitarbeiterin der ESG Soest, um uns durch die Anlage zu führen. 

Mit gelben Warnwesten ausgestattet machten wir uns zunächst auf den Weg zur inzwischen begrünten Altdeponie der Stadt Werl. Es war schon beeindruckend wie hoch der Müllberg angewachsen ist, auf dem sämtlicher anfallender Müll von 1972 bis 2005 gelagert wurde..

Im Informationszentrum konnten wir uns bei Kaffee und Plätzchen anschließend etwas aufwärmen und erhielten von F. Schleyer viele interessante Informationen zum Thema Abfallwirschaftssystem, Mülltrennung, Müllvermeidung und Recycling.

Danach starteten wir zu einem zweiten Rundgang, diesmal durch das heutige, moderne Abfallwirtschaftszentrum. Wir besichtigten zunächst die moderne Kompostieranlage, in der sowohl angelieferter Strauchschnitt als auch Biomüll gesiebt, gereinigt und innerhalb von 12 Wochen in hochwertigen Kompost, das schwarze Gold des Gärtners, umgewandelt wird. 

Auf der anderen Seite des Geländes befinden sich die verschiedenen Abfallannahmestellen für Sperrmüll, Elektromüll, Holz, Kunststoffe, Bauschutt und Restmüll, die sorgfältig getrennt und der weiteren Verwertung zugeführt werden.

Die Zeit, die uns zur Verfügung stand, verging viel zu schnell. Wir bedankten uns bei F. Schleyer für ihre anschauliche und interessante Führung durch das Abfallwirtschaftszentrum. Während sich einige Teilnehmer direkt auf den Heimweg machten, setzten sich ein paar LandFrauen noch spontan zu einem gemeinsamen Mittagessen zusammen.

Enkeltrick

Nach der ersten erfolgreichen Lesung im November 2017 hatten wir LandFrauen aus Hemmerde am Dienstag, den 12. Februar 2019 um 19:00 Uhr die Unnaer Autorin Astrid Plötner noch einmal zu einer Lesung, diesmal aus ihrem neuesten Unna-Krimi mit dem Titel „Enkeltrick“, ins Restaurant „Zur Post“ eingeladen. 

38 LandFrauen aus Hemmerde und den umliegenden Orten des LandFrauenbezirks Unna waren der Einladung gefolgt und wurden mit einem unterhaltsamen und spannenden Abend belohnt.  

Nach einer kurzen Begrüßung übernahm Frau Plötner das Wort und stellte sich selbst und ihre Krimireihe vor. Das Buch „Enkeltrick“ ist das 2. Buch der Krimireihe um die Unnaer Kommissare Maike Graf und Max Teubner und handelt von einem immer noch hochaktuellen Thema des Betrugs mithilfe von Anrufen angeblicher Nichten, Neffen oder Enkelkinder die bei Senioren erhebliche Geldbeträge ergaunern sowie um die mindestens genauso aktuelle Clankriminaltät. 

F. Plötner hatte für ihre Lesung einige spannende Ausschnitte ausgewählt, in denen die wesentlichen Charaktere des Krimis sowie Hintergrundwissen über eine Enkeltrickmafia und die Vorgehensweise bei der Durchführung des „Enkeltricks“ dargestellt wurden. Der Anruf der angeblichen Enkelin war sehr authentisch vorgetragen und führte uns vor Augen, wie wachsam man sein muss, um nicht auf diese Masche hereinzufallen. 

Natürlich beendete sie die Lesung an einer ganz spannenden Stelle und verstärkte auch damit bei vielen von uns die Neugier und den Wunsch, dass Buch zu kaufen. Diesem Wunsch kam sie gerne nach und verkaufte von ihr persönlich signierte Bücher. 

Wir erlebten einen fesselnden und spannenden Abend.