... denn kochen können SIE auch!

 

 

Landfrauen sind vielfältig ….

… und natürlich können wir auch kochen und backen!

Die Landfrauen im Mühlenkreis sind mit 3 700 Mitgliedern in 10 Ortsverbänden ein starker Teil der Gesellschaft. Wir mischen mit, wo es nötig ist und bieten zudem ein vielfältiges Programm.

Mit unserem kleinen Kochbuch präsentieren wir Ihnen unsere schönsten Rezepte. Für Sie zusammengestellt, vielfach erprobt – und quasi mit Geling-Garantie!

… denn kochen können SIE auch!
 

Eine Übersicht der Rezept finden Sie HIER.
 

Das kleine Kochbuch der Landfrauen können Sie für 3 € erwerben. Davon werden wir 2 € an besondere Frauenprojekte hier bei uns im Kreis Minden-Lübbecke spenden. Schreiben Sie uns einfach eine Mail an mail-an-landfrauen@web.de!

Frühjahrsarbeitstagung im Café Prinz Friedrich

Anlässlich der jährlich stattfindenden Frühjahrsarbeitstagung des Kreislandfrauenverbandes Minden-Lübbecke trafen sich knapp 80 ehrenamtlich tätige Landfrauen am 29. Februar im Café Prinz Friedrich, um sich über viele aktuelle Themen auszutauschen.

Vorstandssprecherin Iris Niermeyer rief in ihrer Begrüßung dazu auf, sich bei den Kommunalwahlen im September für die Frauen in den Ämtern stark zu machen. „Frauen sind in der Politik leider immer noch unterpräsentiert und wir als der größte Frauenverband sollten die Frauen dann auch zu unterstützen “ so Iris Niermeyer.

Landfrauen in Minden-Lübbecke zeigen Flagge für Demokratie und unterstützen den Aufruf des Westfälisch-Lippische Landfrauenverbands (siehe vorherigen Beitrag), der dort mit Besorgnis auf die zunehmenden Spaltung der Gesellschaft, die von der AfD vorangetrieben wird und der Einstellung der AfD zur Position der Frau in der Gesellschaft hinweist. 

Geplant ist für das Jahr 2020 eine neue Gruppe „Junge Landfrauen“. Besonders angesprochen sind junge Frauen zwischen 25 und 40 Jahre, die sich für das Leben auf dem Lande begeistern und einsetzen möchten. Ansprechpartnerin für Interessierte ist Lisa Warder als Geschäftsführerin des Kreislandfrauenverbandes, Tel. 05741/342540 oder lisa.warder[at]lwk.nrw.de.

Renate Lommel und Antje Schuhmann-Waltke von Ortsverband Minden-Bad Oeynhausen des Deutschen Kinderschutzbund gaben einen Einblick in die verschiedenen Projekte und Aktionsfelder des Kinderschutzbundes. 

Friederike Schulte-Tenkhoff stellte die „LandFrauen-Guides“ vor. Mit dem Projekt "LandFrauenGuides – Verbraucherinfos auf’s Land gebracht" will der Deutsche LandFrauenverband gemeinsam mit den Verbraucherzentralen Orientierung im Dickicht der Kauf- und Vertragsentscheidungen geben. Zentraler Baustein des Projekts ist die Ausbildung von 25 Frauen (darunter Friederike Schulte-Tenkhoff) zu LandFrauenGuides. In wichtigen Fragen der Verbraucherinformation geschult, sind die LandFrauenGuides Ansprechpartnerinnen in ihrer Region: Sie vermitteln Kontakte zu Beratungsstellen und sensibilisieren Verbraucherinnen und Verbraucher durch Veranstaltungen und Kurzvorträge sowie in Schulen.

Vanessa Fenn aus dem Kreisvorstandsteam berichtete über das neue Leitthema des Landesverbandes: Unter „Wissen Pflanzen – Werte entfalten“ wurde im vergangenen Landfrauenjahr „Wir geben Plastik einen Korb“ behandelt . Auch in diesem Jahr wird es weitergeführt und um den zusätzlichen Themenbereich „Wasser“ ergänzt Die verschiedenen Veranstaltungen dazu finden die Mitglieder im Veranstaltungsprogramm der Landfrauen. 

Als Referentin war schließlich Daniela Ruhe, Geschäftsführerin des Deutschen Landfrauenverbandes (dlv), aus Berlin angereist. Daniela Ruhe gab den anwesenden Landfrauen einen sehr interessanten Einblick in die Arbeit des Verbandes in Berlin.

Eine wichtige Aufgabe besteht darin, die Interessen von Frauen im ländlichen Raum zu vertreten. Der dlv bietet Frauen ein Forum, Belange aus Familie und Beruf zu erörtern. Forderungen von Frauen werden im Verband gebündelt. Der dlv steht im Dialog mit Vertreterinnen und Vertretern der Bundesregierung, des Parlaments, der Parteien, der verschiedenen berufsständischen Verbände und Institutionen sowie nationaler und internationaler Organisationen.

So kümmert sich der dlv um die Entgeldgleichheit und die Alterssicherung von Frauen, um nur einige Schwerpunkte zu nennen. Mit ihren 500 000 Mitgliedern deutschlandweit wollen die Landfrauen Größe in Stärke umwandeln.

Wir zeigen Flagge für Demokratie

Wir LandFrauen im Kreis Minden-Lübbecke beobachten mit großer Sorge die wachsende Spaltung der Gesellschaft. Die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass der Erhalt unserer demokratischen Gesellschaft nicht selbstverständlich ist. Rechtsextremes und antidemokratisches, sowie frauenfeindliches Gedankengut darf das gesellschaftliche Klima nicht weiter vergiften. Wir brauchen eine Gesellschaft, die für ein respektvolles, tolerantes und soziales Miteinander einsteht.

Wir distanzieren uns von jeder Partei, die die liberale Demokratie ablehnt und Frauenrechte in Frage stellt. Wir erteilen Antifeminismus, einer hierarchischen und autoritären Geschlechterordnung eine klare Absage. Wir stehen für vielfältige Lebensentwürfe und die Gleichstellung aller Geschlechter. 

Frauen stärken ein kommunalpolitisches Amt zu übernehmen, ist unser Anliegen. Es bedarf mancherorts Mut, sich offen für einen lebendigen, bunten und weltoffenen Raum einzusetzen. Demokratie braucht Vertrauen, Haltung, Schutz, Mitgestaltung und gemeinsames Handeln. Frauen stärken Frauen, Verantwortung zu übernehmen. Das praktizieren wir in unseren LandFrauenverbänden. Auch wenn sich manche Frauen selbst nicht in die 1. Reihe wagen, so können sie durch ihr Handeln den Aktiven den Rücken stärken und Anerkennung geben. Demokratie braucht Jede und Jeden und vor allem Wertschätzung für die, die Mandate übernehmen.

Landfrauen positionieren sich für mehr Wertschätzung von Lebensmitteln

„Essen hat einen Preis verdient: den niedrigsten.“ Dieser Spruch steht auf der aktuellen Plakatwerbung der Edeka Minden e.G. Und mit diesem Spruch, mit dem Edeka seinen einhundertsten Geburtstag feiern will, disqualifiziert sich der Lebensmittelkonzern selbst.

Egal, ob man diesen Spruch in seiner doppelten Bedeutung mit der Stadt Essen in Verbindung bringt, oder nicht, die Aussage ist immer die gleiche: Billig ist besser. Gleichzeitig wirbt die Handelskette mit einer hohen Qualität ihrer Lebensmittel, doch das geht nicht „billig“.

Wir stellen hohe Ansprüche an unsere Lebensmittel. Frisch sollen sie sein und möglichst viele Nährstoffe sollen sie enthalten, selbstverständlich müssen sie bekömmlich und sättigend sein, und, ganz wichtig: Sie dürfen keine oder nur wenige Schadstoffe aufweisen. Darüber hinaus müssen sie natürlich auch noch gut aussehen und unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit produziert werden. Doch mit dem Anspruch auf „billig, billiger, am billigsten“ können die Lebensmittel nicht umweltverträglich, artgerecht und sozial hergestellt sein. 

Für all diejenigen, die Lebensmittel erzeugen, ist der aktuelle Werbeslogan der Edeka eine Klatsche ins Gesicht. Denn Lebensmittel sind ein hohes Gut. Es steckt Energie darin. Energie, die man braucht, um zum Beispiel Getreide anzubauen, um Apfelbäume zu pflanzen oder Gurken zu züchten. Energie, die aus der Natur kommt und vom Menschen. Und diese menschliche Energie besteht aus Ideen, Fachwissen und harter Arbeit. Diese Energie steckt in jedem Apfel, den wir tagtäglich essen, in jeder Kartoffel, die zu Pommes oder Chips verarbeite wird, in jeder Bratwurst und jedem Fleischklops, der auf unserem Teller landet. Und deshalb verdienen Lebensmittel einen Preis, nämlich den Besten.

Wir Landfrauen stehen dafür, dass Lebensmittel wertgeschätzt werden. Dabei geht es nicht nur um die Sicherstellung der Ernährung durch die heimischen Landwirte. Es geht auch um die Wertschätzung der Lebensmittel an sich. Auch die Gesellschaft hat hier eine Verantwortung. Wir Landfrauen im Kreis Minden-Lübbecke stellen uns dieser Verantwortung und machen viele Angebote, um etwas über unsere Lebensmittel zu lernen. Wir bieten Kurse an und gehen in Schulen, wo wir erklären, wie Lebensmittel produziert werden und wie man sie richtig und nachhaltig verarbeitet. Wir Verbraucher müssen unsere  Lebensmittel wieder wert schätzen. Dazu gehört es, einen angemessenen Preis dafür zu bezahlen. Nur wir Verbraucher können gemeinsam mit den heimischen Landwirten ein Zeichen setzten. Ein Zeichen für die Wertschätzung unsere Lebensmittel und deren Erzeuger.

Die Landfrauen im Kreis Minden-Lübbecke empfehlen der Edeka Gesellschaft, sich wieder auf ihre Wurzeln zu besinnen. Ganz nach dem Motto: „Wir lieben Lebensmittel!“

Unser neues Programm zum Durchblättern!