Der bekannte Tier- und Naturfilmer Robin Jähne referiert bei den Hohenhauser Landfrauen

 Das Mittelgebirge Teutoburger Wald, das Eggegebirge und die große Sandebene der Senne sind die Zutaten für eine ganz besondere Delikatesse: Eine Natur- und Kulturlandschaft, in der sich viele seltene Arten bewahrt haben. Nicht nur geologisch war dieses Gebiet einmal recht aktiv, davon zeugen zahlreiche Verwerfungen und Faltungen, denen beispielsweise die bekannten Externsteine ihre Existenz verdanken.  Auch politisch gibt es Verwerfungen und Spannungen, wenn es darum geht, wie diese einzigartige Landschaft geschützt werden kann. Denn ein Teil ist seit Jahrzehnten Truppenübungsplatz. Vielleicht gerade deswegen überlebten hier besondere Pflanzen und Tiere. Für den Naturfilmer Robin Jähne war diese Situation schon vor Jahren ein Anlass, eine Bestandsaufnahme der Landschaft in Ostwestfalen zu machen. Unter Mitarbeit von Dörte Pieper entstand so ein besonderes Zeitdokument. Zu sehen ist es auf Einladung des Landfrauenvereins Hohenhausen am 16. Oktober um 14:30 Uhr im Gasthaus Rieke-Schulte in Kalletal. „Es geht uns vor allem darum, zu zeigen, was für Kostbarkeiten diese besondere Landschaft birgt. Und egal, welcher poltischen Richtung man angehören mag, Einigkeit sollte darüber bestehen, dass diese wunderbare Natur für unsere nachfolgenden Generationen erhalten bleibt, auf welche Weise auch immer“, sagt der Detmolder Naturfilmer. Seien es Orchideen und Heide oder Uhus und Schwarzstörche - der Filmer entdeckte zahlreiche Besonderheiten und interessante Perspektiven. An manche Aufnahmen heran zu kommen, sei damals nicht einfach gewesen, berichtet Jähne. „Wir hatten damals noch nicht die Technik, über die wir heute verfügen. Und so war eines besonders wichtig: Gute Vorbereitung des Drehs und vor allem Geduld. Besonders der Schwarzstorch war eine Herausforderung“, erzählt der 50jährige. Denn dieser Vogel gehört zu den seltenen und besonders scheuen Gesellen. „Da sitzt man schon mal mehrere Tage im Tarnzelt, bis eine gute Aufnahme gelingt. Wir hatten jedoch unverschämtes Glück: Nach einem Tag, an dem wir so gut wie keine Aufnahme machen konnten, ging es zurück. Und dann saß da plötzlich eines der Alttiere in aller Seelenruhe auf einem Ast und ignorierte uns einfach - das ist das beste Kompliment, was die Tiere dem Naturfilmer machen können“, erzählt Jähne. Er hat noch viele weitere Geschichten von den Dreharbeiten auf Lager, die er im Rahmen des Vortrag auch seinen Zuhörern berichten wird. Und natürlich gibt es einen kurzen Einblick in aktuelle Produktionen. Und natürlich stellt sich der Filmer den Fragen der Zuschauer. Anmeldungen bei Gisela Kühn, Landfrauenortsverein Hohenhausen, unter Tel. 05264/8865

Wir geben Plastik einen Korb - unser Leitthema des neuen Jahresprogramms

Gemäß dem neuen Leitthema "Wissen pflanzen - Werte entfalten! - Wir geben Plastik einen Korb setzen wir uns mit dem Thema Plastik auseinander . Milliarden Tonnen Plastik wurden in den vergangenen Jahrzehnten produziert und verarbeitet: beim Bau von Häusern und Autos, für Infrastruktur und zahllose Güter des täglichen Bedarfs. Bei kaum einen Einkauf kommen wir ohne Plastikverpackung nach Hause. Auch aus unserem Haushalt sind die vielen Gegenstände aus Plastik nicht mehr wegzudenken - von Plastikeimer über Kinderspielzeug, Computer bis zur Kleidung. Die vielfältigen Eigenschaften der Kunststoffe und ihre Langlebigkeit sind Segen und Fluch zugleich. Sie sind biologisch nicht abbaubar und zersetzen sich nur sehr langsam in immer kleinere Teilchen. Dieses sogenannte Mikroplastik findet sich dann im Wasser und in Nahrungsmitteln wieder. Wir Landfrauen werden aktiv, probieren aus und zeigen wie ein Leben mit weniger Plastik sein kann. Machen Sie mit, besuchen Sie eine unserer Veranstaltungen zu dem Thema "Wir geben Plastik einen Korb"

Das neue Jahresprogramm ist da!

Stöbern Sie online in unserem aktuellen Programm oder sprechen Sie uns direkt an, gerne überlassen wir Ihnen unser aktuelles Programmheft. 

Die Hohenhauser Landfrauen feiern Jubiläum!

70 Jahre Gemeinschaft

70 Jahre Einsatz für die Werte auf dem Land, das feierten am Wochenende fast 100 Gäste anlässlich des Jubiläums des Hohenhauser Landfrauenvereins. Im Restaurant Tannenhof traf man sich zum gemeinsamen Rückblick.

Mit dabei waren auch Kalletals Bürgermeister Mario Hecker und die Gleichstellungsbeauftragte Sabine Kregel-Richert, die beide, in ihrer Begrüßungsrede, das Engagement des Vereins für den ländlichen Raum würdigten. Lisa Warder, Geschäftsführerin des Kreislandfrauenverband Lippe sprach ein kurzes Grußwort, indem sie die Hohenhauser Landfrauen lobte. Im Zeichen von geringer werdenden Mitgliederzahlen in den Ortsverbänden, hat es Hohenhausen geschafft, den Mitgliederstand zu halten und auch viele junge Frauen für den Verein zu interessieren.

Der Vorstand ließ die 70 Jahre Vereinsgeschichte noch einmal Revue passieren, zeigte auf, wie sich der Verein in den vergangenen Jahrzehnten entwickelte. Der Landfrauenverband wurde als Nachfolger der anfänglichen landwirtschaftlichen Hausfrauenvereine ins Leben gerufen. Der Hohenhauser Ortsverein gründete sich 1948 mit Elisabeth Stock aus Osterhagen als erste Vorsitzende, die den Verband bis 1955 leitete. In den folgenden 31 Jahren führte Waltraud Blankenburg die Geschicke des Vereins. Ihr ist es auch zu verdanken, das sich die Landfrauen auch Nicht-Bäuerinnen öffneten. In der Tat haben heute nur noch wenige Frauen landwirtschaftliche Wurzeln, sondern gehören den unterschiedlichsten Berufen an.

Waltraud Blankenburg folgten Elisabeth Flörkemeier, Ulrike Rüggemeier, Ingrid Bökemeier, Marie-Luise Wittland und Annegreit Keitmann im Vorstandsamt. Sie alle wurden während der Jubiläumsfeier für ihr langjähriges Engagement geehrt. Die Frauen erhielten als Anerkennung einen Deko-Metallstecker für den Garten, in Form der Landfrauen-Biene. Die Biene ist das Verbandszeichen und gilt als Sinnbild für die Leistungen und den Fleiß der LandFrauen. Ingrid Bökemeier erzählte den Frauen anschließend noch von besonderen Augenblicken und Anekdoten, die sich während ihrer Verbandsarbeit zugetragen haben.

Im Anschluss an Rückblick und Ehrungen begeisterte der Gospelchor der evangelischen Kirchengemeinde Hohenhausen unter der Leitung von Angelika Bönnemann.

Anlässlich des Jubiläums organisierte der aktuelle Vorstand extra einen Comedykellner, der gut getarnt als Mitglied des Serviceteams im Tannenhof agierte. Er genehmigte sich angeblich falsch bestellte oder nicht abgenommene Getränke mal eben selbst oder schäumte abgestandene Bierkronen mit einem elektrischen Schneebesen auf. Spätestens nachdem auch Essensreste auf den Tellern nicht vor ihm sicher waren, war den meisten klar, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen vor sich ging. Im Anschluss an das Essen begeisterte der falsche Kellner, alias Andreas Wetzig aus Wietzen noch mit einer Kostprobe seines Könnens als Entertainer und Jongleur.

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Die Hohenhauser Landfrauen haben einen neuen Vorstand

Auf der Jahreshauptversammlung am 17.01.2018 wurde für die nächsten 4 Jahre ein neuer Vorstand gewählt. 

Annegret Keitmann gibt den Vorsitz ab, steht aber weiterhin als Beisitzerin mit Rat und Tat zur Seite.  Dorothee Voß-Krüger, Sabine Stock und Anne Frevert bilden das neue Dreier-Vorstandsteam. Dem erweiterten Vorstand gehören weiterhin Gisela Kühn als Kassiererin und Ilka Plöger an. Stellvertretende Kassiererin und neu im Team wird ab jetzt auch Daniela Farwick den Vorstand unterstützen.

Der neue Vorstand bedankt sich für das entgegengebrachte Vertrauen und freut sich auf ein ereignisreiches Jubiläumsjahr!

Die Hohenhauser Landfrauen sind jetzt auch bei Facebook

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                      Landfrauenverband Hohenhausen 

 

 

 

 

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Die Lippische Landeszeitung zu Gast bei den Nordlippischen Landfrauen

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"Rezept des Monats" im Kalletaler Blick

Die Kalletaler Landfrauen veröffentlichen ab April 2016 saisonale Koch- oder Backrezepte im Kalletaler Blick.