Besuch regionaler Schätze im September

Ziel der traditionellen Halbtagesfahrt im September war diesmal das Kaiser-Wilhelm-Denkmal  in Porta Westfalica. Nach einer einstündigen Führung am Fuße des Denkmals, in dem viel Wissenswertes über seine Geschichte vermittelt wurde, konnten sich die Frauen im neuen Panorama Restaurant stärken und den Blick durch das Tor Westfalens genießen. Anschließend wurde das moderne Besucherzentrum, in dem nach historischen Vorbild errichteten Ringterrassen, erkundet. Nebenbei wurde auch die Arbeit der Höhenkletterer bewundert, die in schwindelerregender Höhe mit Reinigungsarbeiten an der Kuppel des Denkmals beschäftigt waren.

Ein weiteres Highlight im September war die Besichtigung der Obstbrennerei „Zur Fähre“ in Erder. Martin Gerke, der seine kleine Brennerei in den vergangenen Jahren mit viel Eigenarbeit aufgebaut hat, erklärte den Gästen die Funktionsweise seiner Brennanlage, informierte über Brennrechte und die Eignung verschiedener Obstsorten für die Destillation. Großen Wert legt er dabei auf Nachhaltigkeit, so verarbeitet er ausschließlich unbehandeltes Obst aus der Region. Natürlich durften während eine herzhaften Brotzeit auch verschiedene Brände gekostet und am Ende des Tages selbstverständlich auch erworben werden. Die Landfrauen waren sich nach den Veranstaltungen einig, man muss nicht immer in der Ferne schweifen, wo doch in der nahen Umgebung etliche schöne Orte zum Erkunden einladen.

Halbtagesfahrt zum Kaiser Wilhelm

Dinner in Weiss

Mit unserem " Dinner in Weiss " verabschiedeten wir uns in die Sommerpause. Wir freuen uns auf viele schöne Veranstaltungen ab September diesen Jahres. Unser neues Jahresprogramm 2019/2020 veröffentlichen wir Ende August. 

Hausarztversorgung auf dem Land

Logopädie

Angelika Bönnemann zu Gast bei den Landfrauen.

 

Bericht des landwirtschaftlichen Wochenblatts

Weihnachtswerkstatt

Essen bei Kerzenschein

Besuch bei Wilken Ordelheide

Anfang Oktober besuchten wir Wilken Ordelheide auf seinem Kürbishof in Steinhagen. 

Wilken Ordelheide informierte über die Entwicklung seines Hofes und gab auch Anekdoten aus seiner Arbeit mit dem WDR zum Besten. Das Format "Wilken weiß es" war den Frauen natürlich bekannt und so wurde er auch gleich bei der Begrüßung auf die fehlenden Holzschuhe aufmerksam gemacht. Das die Sonne nicht vom Himmel strahlte, kümmerte nur wenig, denn die unglaublich vielen Kürbisse der Kürbisparade auf dem Hof strahlten in den schönsten Herbstfarben. Informationen über die vielen Arten, die auf dem Hof noch in viel Handarbeit angebaut werden, bekamen die Landfrauen durch die Hausherrin. Renate Ordelheide verriet zu den verschiedenen Sorten auch leckere Rezeptideen, sodass es nicht wunderte, das so manch ein Kürbis seinen Weg in den Bus heimwärts fand. 

Rezept Sandforther Kürbissuppe

Apfelfest

Auf Einladung der Hohenhauser Landfrauen besuchte die Barntruperin Beate Wilde mit ihrer mobilen Obstpresse den Ortsverband. Auf dem Hof Frevert in Faulensiek wurden fleißig Äpfel zu Most verarbeitet. Dem regnerischen Wetter trotzten auch zahlreiche Besucher, die sich nebenbei über verschiedene Apfelsorten informieren konnten. Mit dabei waren der Obsthof Müller, der heimische Sorten zum Verkosten zur Verfügung stellte und die Baumschule Eikermann.

Rezepte 

Apfel-Curry-Suppe

Apfel-Sahne Kuchen

 

 

 

Tee und Englisches Gebäck

Unter der Anleitung von Linda Ann Brunton bereiteten wir Englische Kuchenrezepte und Sandwiches zu.

Bilder in der Bildergalerie

Einblick in die Imkerei

 

Wegen ihrer Bestäubungsleistung gilt die Honigbiene nach dem Rind und dem Schwein weltweit als drittwichtigstes Nutztier in der Landwirtschaft.

Grund genug für die Hohenhauser Landfrauen, sich mit dieser fleißigen Arbeitskraft einmal auseinander zusetzen. Am 19. April 2017 referierte Imkerin Ulrike Eimterbäumer aus Herford über die Haltung der Völker und über die Produktion des Honigs. Die Imkerin hält selber 60 Bienenvölker und kennt sich mit dem Leben und Arbeiten der eifrigen und für unsere Umwelt so wertvollen Spezie bestens aus. Die Veranstaltung fand auf dem Hof Stock in Osterhagen statt. Die Landfrauen freuten sich über einen interessanten Nachmittag und erhielten viele Informationen über eine der wichtigsten Arbeitskräfte in der Landwirtschaft. Auch hilfreiche Hinweise darüber, wie man, auch im Kleinen, z.B. mit einer bienenfreundlichen Gestaltung des eigenen Gartens, den fleißigen Tieren das Leben erleichtern kann.

Denn so soll einst Albert Einstein gewarnt haben: „ Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat auch der Mensch nur noch vier Jahre zu leben “

Im Anschluss an den Vortrag gab es Gelegenheit, unterschiedliche Honigsorten zu verkosten. Dazu wurde frisches Brot gereicht, denn an diesem Nachmittag wurde auch der Lehmofen angeheizt, der im vergangenen Jahr mit Unterstützung der Landfrauen auf dem Hof Stock errichtet wurde. 

Pressebericht Nordlippischer Anzeiger

 

Vortrag zum Thema Einbruchsicherung

 

Mitte Februar referierte Christian Weicht, Technischer Berater bei der Kreispolizeibehörde, zum Thema Einbruchsicherung. 

Pressebericht Vlohtoer Zeitung

Anfeuern - der Bautrupp des Lehmofens traf sich am 20. November auf eine leckere Pizza

Essen bei Kerzenschein

Mehr als 70 Teilnehmer fanden sich am 19. November im Restaurant Tannenhof in Henstorf zum traditionellen "Essen bei Kerzenschein" ein. Hans Lüking unterhielt die Gäste mit humorvollen Geschichten. 

Blick in die Landwirtschaft

Die Hohenhauser Landfrauen besichtigten den Biolandbetrieb Hasenbrede in Lemgo. Karla Ebert zeigte ihre biologisch betriebene Schafzucht und berichtete über Haltung der Tiere und Vermarktung der Produkte.

Auch einige Kinder aus den örtlichen Kindertagesstätten sind mit ihren Familien der Einladung des Landfrauenvereins gefolgt. Dem Ortsverband ist es wichtig, auch den Kindern das Leben und Arbeiten in der Landwirtschaft näher zu bringen und zu zeigen, welche Lebensmittel auf unseren heimischen Höfen hergestellt werden.

Neben den Schafen ließen sich auch die Rheinisch Westfälischen Kaltblüter bestaunen. Mit einer stoischen Ruhe ließen sich die Tiere von den Kindern aus nächster Nähe hautnah erleben.

Im Anschluss an die Hofführung konnten die Teilnehmer noch unterschiedliche alte Apfelsorten auf einer Streuobstwiese kosten. Eckhard Buschmeier vom BUND Lemgo hatte sich für die Frauen extra etwas Zeit genommen und teilte Wissenswertes über die unterschiedlichen Sorten mit.

 

Die Veranstaltung war Teil der landesweiten Initiative Pumps@Bauernhof des Westfälisch-Lippischen Landfrauenverbandes. Sie verschafft Einblicke, Begegnungen und offenen Austausch zwischen Frauen, die auf dem Lande zu Hause sind, und Frauen, die auf unseren Höfen leben und arbeiten.

Weidenkurs mit Korbflechterin Petra Franke

Korbflechterin Petra Franke besuchte wieder einmal die Hohenhauser Landfrauen. Rund ein Dutzend Frauen vom Land fertigten Weidenkugeln als Deko im Garten oder zur Weihnachtszeit.

Aufgrund der hohen Resonanz an ihren Weidenflechtkursen bietet der Verein einen zusätzlichen Termin am 19.03. 2017 an.  Dann werden passend zur Jahreszeit kleine Osterkörbe gefliochten. 

Die Landfrauen bauen einen Lehmbackofen

Viel Spaß hatten die Teilnehmer des Landfrauenworkshops „Lehmofenbau“ auf dem Hof Stock in Osterhagen. Und nebenbei auch viel gelernt. Unter der Anleitung von Anne Brand aus Lage wurde gezeigt, wie man mit einfachen Mitteln einen Lehmofen zum Pizza- oder Kuchenbacken baut. Der Einladung der Landfrauen waren diesmal nicht nur Frauen, sondern auch einige Männer gefolgt. Teils von ihren Frauen geschickt, da in der Regel ausführende Kraft für „das Handwerkliche“, teils weil sie sich selbst schon länger mit dem Gedanken beschäftigten und nun die Gelegenheit wahrnahmen, Wissenswertes über den Bau zu erfahren. Das Fundament und der Unterbau aus Backsteinen und Schamottsteinen als Backfläche hatte Familie Stock bereits vorbereitet. Sodass die Teilnehmer nach einer theoretischen Einführung durch Anne Brand mit der fachmännischen Herstellung der Lehmkuppel begannen. Der Lehm wurde in Kübeln mit den Füssen getreten und geschmeidig gemacht. Bei dem warmen Wetter auch eine willkommene Abkühlung. Anschließend wurde er zu Brötchen geformt und um einen Sandberg, der als Schablone für den Backraum diente, gelegt. Am Ende des arbeitsintensiven aber auch sehr geselligen Tages waren alle Teilnehmer in der Lage und auch hochmotiviert, einen derartigen Ofen im eigenen Garten nachzubauen. Der Ofen bei Familie Stock wird nach einer Trocknungsphase noch abschliessend mit einigen Lehmschichten verschmiert und durch eine Dachkonstruktion vor eintretender Feuchtigkeit geschützt. Und im November diesen Jahres wird es dann noch einmal gemütlich, denn dann trifft sich der Bautrupp wieder, zu einer herzhaften Pizza aus dem selbst gebauten Ofen. An diesem Abend werden mit Sicherheit Erfahrungen und Erinnerungen ausgetauscht und, wer weis, vielleicht auch schon vom ersten Nachbau berichtet. Den Lehmofen möchten die Landfrauen in Zukunft häufiger bei ihren Kreativ-Angeboten nutzen. Ein Termin steht schon fest. Im April 2017, im Anschluss an den Besuch der Herforder Imkerin Ulrike Eimterbäumer, soll zur Honig-Verkostung frisches Brot gebacken werden. Für all diejenigen, die am Workshop nicht teilnehmen konnten, das Kreativangebot „Lehmofenbau„ wird aller Voraussicht auch im nächsten Jahr wieder von den Hohenhauser Landfrauen angeboten. Denn das Interesse im eigenen Garten einen traditionellen Lehmofen zu bauen, wächst. 

Weitere Fotos in der Bildergalerie

Pressebericht Vlothoer Zeitung

Der Wonnemonat Mai ganz im Zeichen des Gartens !

Für die Hohenhauser Landfrauen stand der Mai ganz im Zeichen des Gartens. So führte die alljährliche Tagesfahrt ins Tecklenburger Land. Erste Station war das Hofcafe Löbke in Ibbenbüren. Nach einem reichhaltigem Frühstücksbüfett gab es genügend Zeit Spezialitäten im gut sortierten Hofladen einzukaufen und den Garten zu besichtigen. Beeindruckt hat auch die Kleinstadt Tecklenburg. Die Stadtführung führte durch die historische Altstadt mit ihren malerischen Fachwerkhäusern, zur Schlossbastion und zu den Überresten der ehemaligen Burg, die heute zu Teilen als Freilichttheater genutzt wird.

Neue Ideen und Eindrücke holten sich die Kalletalerinnen dann abschließend noch im Park Natura Gart. Wer plant im eigenen Garten einen Fisch- oder Schwimmteich zu errichten, war hier genau richtig. Auf 40000 qm konnten hier Schauteiche und Pflanzideen besichtigt werden. 

Ein weiterer Höhepunkt im Mai war der Besuch des privaten Gartens von Ingrid und Wilhelm Stock in Hohenhausen.

Bei schönem Frühsommerwetter bewunderten rund 35 Frauen die liebevoll angelegte grüne Oase der Familie Stock, in dem es neben einem Schattengarten mit Funkien- und Hostasammlung auch buchsumrandete Staudenbeete im Stil eines Bauerngartens zu sehen gab. Anschließend informierte Apotheker Wilhelm Stock im Bürgerhaus über die Wirkungsweise verschiedener Heilkräuter wie beispielsweise Lindenblüte, Brennessel und Kamille.

Der demografische Wandel - Herausforderungen für die Gemeinde Kalletal

Auf Einladung des Hohenhauser Landfrauenvereins berichtete Bürgermeister Mario Hecker über den demografischen Wandel und damit verbundene Herausforderungen für die Gemeinde Kalletal.

Bei einer herzhaften Spargelcremesuppe im Gasthaus Schmidt in Kalldorf erklärte Mario Hecker den Frauen eindrucksvoll wie Kommunalpolitik funktioniert. 

Ländliche Kommunen, so auch das Kalletal, kämpfen mit einem stetigen Einwohnerschwund. Der Bürgermeister führte an, dass es dauerhaft nicht möglich sein wird, in jedem Dorf einen Dorfladen oder medizinische Einrichtungen zu erhalten.

Eine Lösung dieses Problems sieht die Kalletaler Politik in der Mobilität. Insbesondere älteren Mitbürgern soll die Möglichkeit gegeben werden, schnell und günstig in andere Ortschaften, wie z.B. Hohenhausen zu gelangen, oder auch die Anbindung an größere Städte wie Rinteln, Vlotho oder Lemgo zu gewährleisten.

Mit dem „Kleinen Kalle“ wurde bereits ein Projekt in dieser Richtung erfolgreich verwirklicht , das auch über die kommunalen Grenzen Bekanntheit und Anerkennung gewonnen hat. 

Auch in Sachen Breitbandausbau tut sich etwas in der Gemeinde. Eine schnelle Internetverbindung ist, so Mario Hecker, eines der wichtigsten Kriterien für den Zuzug von jungen Familien als auch der Ansiedlung weiterer Gewerbebetriebe. 

Den Schwerpunkt seines Vortrags legte der Kalletaler Bürgermeister auf die Information über verschiedene Förderprogramme für den ländlichen Raum, so zum Beispiel das Leader Projekt. Er erklärte den Landfrauen, was sich dahinter verbirgt und wie die Fördergelder verwendet werden. Die Sanierung der Sporthalle in Bavenhausen beispielsweise wird zum überwiegenden Teil durch Bundesmittel finanziert. Hecker erklärte aber auch, wie schwierig und kompliziert es sein kann, Gelder für ländliche Kommunen zu generieren.

Abschliessend gab es noch genügend Raum zur Diskussion, Mario Hecker beantwortete Fragen zur Flüchtlingspolitik,zu Maßnahmen im Straßenbau und auch zu Sanierungs- und Brandschutzmaßnahmen an den Kalletaler Schulstandorten, - und natürlich fehlte auch nicht die Frage zur Fertigstellung der Hohenhauser Straße! 

Auf die Frage seitens des Bürgermeisters nach einem Foto inmitten einer geballten Ladung Frauenpower ließen sich die Landfrauen nicht lang bitten.

Stimmungsvoller Start in die Adventszeit

Im letzten Jahr wagten die Landfrauen eine Premiere mit ihrem ersten offenen Adventsingen. In diesem Jahr schien es schon fast Tradition. Etwa 60 Personen trafen sich am ersten Advent zum gemeinschaftlichen Singen. Etliche Lichter wiesen den Weg zum Hof Reckefuß/Frevert in Faulensiek, mussten sich aber schnell dem stürmischen Wetter geschlagen geben. Dies tat jedoch dem Treiben in der Diele keinen Abbruch. Bei bester Stimmung und unter musikalischer Begleitung von Sabine Stock am Keyboard wurden bekannte traditionelle Weihnachtslieder gesungen. In der festlich geschmückten Diele blieb auch genügend Zeit für Glühwein und gemütliche Gespräche in vorweihnachtlicher Atmosphäre. Auch einige Gäste aus den Nachbarvereinen Stemmen-Varenholz-Erder und Lemgo-Schötmar-Kirchheide/Wüsten waren der Einladung gefolgt.