Wir stöckeln über unsere Dörfer

Wenn auch nur wenige Teilnehmerinnen mitgehen - für sie ist das Stöckeln über unser Dörfer anregend - und gesund .. und manchmal dürfen auch die Hunde mit. Wie man sieht, macht es allen viel Spaß und das Wetter hat sein Übriges dazugetan.

Besuch auf dem Wochenmarkt der LandFrauen in Frankenberg

Der Wochenmarkt der LandFrauen in Frankenberg (Hessen) war unser Ziel an einem ausgesprochen schönen und sonnigen Tag.

Seit inzwischen über 30 Jahren bieten die Frankenberger LandFrauen jeden Samstag in der besonderen Atmosphäre des historischen Rathauses allerlei Selbstgemachtes an. Zu Produkten wie z. B. Frischfleisch, Wurst und Schinken, Käse und Butter, selbstgemachter Marmelade, Kartoffeln und Gemüse präsentieren sie auch Waren aus dem Kunsthandwerk, Handarbeiten, Kaffee, Kuchen, Brot und Blumen. Begeistert waren wir von der Idee und Vielfältigkeit dieses Wochenmarktes.

Ein zusätzlicher kleiner Höhepunkt war dann noch die kostenlose Führung durch Frankenbergs geschichtsträchtige Altstadt, die wir danach noch noch auf eigene Faust erkundeten.

Und wie könnte es anders sein? Unsere Eindrücke tauschten wir beim abschließenden gemeinsamen Kaffeetrinken aus.

Kneippen - ganz natürlich in Olsberg

Bei bestem Sommerwetter unternahmen wir eine Kneippwanderung.

Im traditionsreichen Kneipp-Heilbad Olsberg wurden wir von der sehr engagierten Kneipp-Animateurin Natacha Lafleur über den Olsberger Kneippwanderweg geführt. Mit vielen fachkundigen Informationen erklärte sie uns Bedeutung, Sinn und Durchführung der Anwendungen nach Kneipp.

Erfrischend war das Wassertreten im Tretbecken an einer natürlichen Quelle, an der das Wasser gefühlte Minustemperaturen aufwies. Trotzdem ließ es sich niemand nehmen, diese Übung durchzuführen. Nach einer kleinen Kaffeepause in der Hiebammenhütte führte uns der Weg zur nächsten Quelle, an der uns die Kneippführerin mit einem kalten Armguss Erfrischung und Belebung verschaffte.

Beim abschließenden Aperitif im Schinkenwirt ließen wir den informativen Nachmittag ausklingen.

Maiwanderung "Hoch über Nuttlar"

Hoch über Nuttlar bis auf die neue Autobahnbrücke führte uns unsere diesjährige Maiwanderung und beeindruckte uns nachhaltig mit wunderschönen Aussichten auf das Ruhrtal und seine Dörfer.

Blies uns der Wind auch kalt um die Ohren, so hatten wir doch einen trockenen Maitag erwischt. Mit über 40 Teilnehmerinnen ging es auf die Bahn und über den Kreuzweg Nuttlar zurück ins Tal.

Zum Abschluss wurden wir im Gasthof Valle Dalle noch zu später Stunde mit Leckereien verwöhnt.

Jede LandFrau ist eine Künstlerin

Gleich drei Malkurse haben wir in diesem Jahr belegen können - so groß war die Nachfrage zum Malen mit Pastellkreide und durch einen Zufall bekamen wir auch die Termine bei Anne Schulte in Herdringen.

Viele schöne Motive und doch sehr individuelle Bilder schmücken jetzt unsere Wohnungen.

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EDEKA- wir lieben Lebensmittel

Ausgerüstet mit Überziehschuhen und Warnwesten besichtigten wir 20 LandFrauen das EDEKA Logistikzentrum in Hamm.

Im Jahr 2006 wurde das Logistikzentrum in Hamm-Rhynern eröffnet und gilt u.a. dank des Einsatzes automatisierter Kommissioniermaschinen bis heute als eines der modernsten Logistikzentren in Europa.

Hier kommen täglich tausende von Waren an, die gelagert und wieder ausgeliefert werden müssen. Das bedeutet einen permanenten Hochbetrieb in dem Handesllager. Zudem müssen die logistischen Prozesse sehr wirksam ineinandergreifen und mit kurzen Wegen dafür sorgen, dass die Lebensmittel von den Produzenten in die Märkte des EDEKA Einzelhandels gelangen. Viele Mitarbeiter sind dafür erforderlich.

Dass dieses alles gut gelingt, erläuterten uns zwei Mitarbeiter auf eindrucksvolle Weise und ließen uns hinter die Kulissen blicken. Trotz Sonnenschein und warmer Luft draußen waren wir alle froh, warm gekleidet zu sein, denn für die Lagerung und Auslieferung (fast) aller Lebensmittel sind kühle Temperaturen notwendig.

Vom Fleischer bis zum Suppentopf

 

Dass der Besuch in der Fleischerei Bültmann in Heringhausen einen so großen Anklang finden würde, damit hatte keiner wirklich gerechnet. Es beweist aber einmal mehr, wie wichtig es uns ist, zu erfahren, woher unsere Lebensmittel kommen und wie Fleisch und Wurst in einem Fleischer-Fachbetrieb hergestellt werden.

Kompetent, fach- und sachgerecht gaben der Fleischermeister Joachim Bültmann und seine Frau Doris Einblick in ihren Betrieb und zeigten uns, wie ein Schwein zerlegt und verarbeitet wird, sowie welche Fleischstücke sich für die Zubereitung von Braten, Kurzgebratenem, Hackfleisch etc. eignen und dass so gut wie alles verwertet wird. Viele Gelingtipps gaben sie uns dabei mit auf den Weg.

Aber auch Bültmanns bekommen den Trend der Zeit zu spüren, das Essen möglichst fettarm, sehnenfrei und schnell zuzubereiten - kaum jemand möchte noch lange in der Küche. Bültmanns reagieren mit einem entsprechenden Angebot, das sich je nach Jahreszeit auch ändert.

Zum Schluss gewährte uns Herr Bültmann noch einen Einblick in seine "Schatzkiste", einen Raum, in dem er seine Schinken ein ganzes Jahr lufttrocknen und reifen lässt, Kostprobe inklusive.

Beim abschließenden gemütlichen Beisammensein in der heimelig dekorierten Aschehütte von Jutta Becker-Gödde wurden wir mit einer sehr leckeren Gulaschsuppe von Bültmanns verwöhnt, die ihresgleichen sucht, belegte Schnittchen inbegriffen. Mit einem anregenden Austausc, bei dem auch Bültmanns für weitere Fragen zur Verfügung standen, ließen wir den Abend ausklingen.

 

 

Zauberhaftes aus Ton für Terrasse und Garten

Sehr kreativ und lustig ging es zu beim Töpfern für Terasse und Garten.

Kursleiterin Waltraud Enste gab eine kurze Einweisung in das Arbeiten mit Ton. Ideenreich, phantasievoll und mit sehr künstlerischen Fähigkeiten zegten die 15 Teilnehmerinnen was in ihnen steckte. Jetzt hoffen alle darauf, dass ihre Figuren den ersten Brand im Brennofen überstehen, um dann im nächsten Schritt ihre Kunstobjekte mit Glasuren zu versehen.

Hier zeigen wir schonmal die "Rohfiguren".

Alle Figuren haben den ersten Brand unbeschadet überstanden und wurden mit Glasuren versehen ... jetzt bekommen sie ihren letzten Brand im Brennofen.

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Jahresversammlung - große Freude über 60 neue Mitglieder

Gut gefüllt war die Festscheune des Landgasthofes Grewen Mühle in Calle bei unserer Jahresversammlung.

Verena konnte 113 Mitglieder begrüßen und wir blickten auf ein mit vielen Veranstaltungen gefülltes und erfolgreiches Jahr zurück.

Mit großer Freude stellte Anne die Mitgliederstatistik vor: Die Mitgliederzahl hat sich bei 60 Eintritten und vier ausgeschiedenen Mitgliedern auf 364 erhöht, unter den Neueintritten 26 junge Landfrauen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren. Ob anwesend oder nicht, alle wurden mit einem herzlichen Applaus begrüßt. So sind wir um unsere Zukunft nicht bange.

Auch der Kassenbericht von Elli Kotthoff weist eine gute Bilanz auf.

Mit Moni und Trudi ließen wir mit vielen Bildern und einigen Anekdoten das vergangene Jahr Revue passieren. So mancher Teilnehmerin zauberten wir damit nochmal ein Lächeln ins Gesicht und weckten so manche Erinnerungen an unsere vielseitigen Veranstaltungen.

Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken referierte Anita Wiese, Leiterin des Ambulanten Hospizes und der Palliativpflege des Caritasverbandes, über „Zu Hause sterben – ein letztes Geschenk.“

Rita dankte Frau Wiese für ihren einfühlsamen Vortrag, der allen Anwesenden bewusst machte, dass im Sterben niemand allein sein muss, dass Sterben zum Leben gehört und es gute Möglichkeiten gibt, einen Sterbenden zu begleiten. Jeder kann nach seinen Wünschen und Möglichkeiten begleitet werden – eben als letztes Geschenk.

Der 6.12. ist schon bald, dann kommt der Nikolaus aus dem Tannenwald

Zu einem stimmungsvollen Adventsabend hatten wir nach Horbach eingeladen und knapp 50 Landfrauen fanden Platz in dem adventlich geschmückten Backes der Familie Heinemann. Als Tannenbäume geschmückt haben wir die Teilnehmerinnen mit Gedichten, nicht ganz ernst gemeinten Geschichten zu Weihnachtsliedern, die wir dann auch gemeinsam gesungenen haben, auf die Weihnachtszeit eingestimmt.

Höhepunkt war der Auftritt von Rita als Nikolaus, begleitet von Verena als Knecht Ruprecht sowie Anne und Trudi als Engel. Mit ihrem trockenen Humor wusste sie zu jedem Gast des Abends einige Anekdoten zu berichten, die kaum ein Auge trocken ließen. Alle waren sich einig, das war wieder ein heimeliger und fröhlicher Adventsabend.

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Erste-Hilfe-Kurs

Was tun bei Herzinfarkt und Schlaganfall? Stabile Seitenlage, Wiederbelebung, Verbände anbringen...

Trotz des Ernstes der Lage hatten die teilnehmenden Landfrauen viel Spaß und wie kreativ Landfrauen sind, sieht man anhand der angebrachten Verbände - siehe Bilder in der Bildergalerie!!!

Kaffeeklatsch und Höhlenzauber

Unterwegs mit Christiane und Ulrike

Beeindruckend, heimelig und einfach nur schön war die Laternenwanderung durch das Bilsteintal mit anschließender Führung durch die Tropfsteinhöhle mit Glühwein- und Lebkuchenpause. Ein tolles Erlebnis, das zeigt, dass eben auch der Winter sehr schöne Seiten hat.

Zuvor gab es einen ausgiebigen Kaffeklatsch im Loagshof, bei dem noch genügend Zeit blieb zum Stöbern im angrenzenden Lädchen - die ein oder andere fand dabei noch ein kleines Mitbringsel.

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Herbstleseabend

Bereits zum vierten Mal fand in der gemütlichen Bücherstube Linhoff unser Herbstleseabend statt.

"Wenn Liebe Leiden schafft oder auch wenn Leiden Liebe schafft", unter diesem Thema stellten Eva Linhoff, Klaus Bockholt und Trudi Sommer je ein Buch vor.  Dieser Abend hat wieder richtig Lust auf's Lesen gemacht! Außerdem will man ja wissen, wie die Geschichten der vorgestellten Bücher weiter verlaufen und zu Ende gehen.

Schmücken der Erntekrone im Bernhard-Salzmann-Haus

Eine schöne Tradition ist die Erntedankfeier mit den Bewohnern des Bernhard-Salzmann-Hauses. Mit Liedern, Gedichten und Geschichten verbringen wir gemeinsam einen gemütlichen Nachmittag.

Indische Küche - Zauber der Aromen

Zu ganz neuen Geschmacksrichtungen lud uns Cordula Schulte bei unserem jährlichen Kochkurs ein. Sie entführte uns in die indische Küche, die bekannt ist für ihre scharfen Gerichte, exotischen Aromen und Gewürze wie Kreuzkümmel, Koriander, Curry, Kurkuma, Fenchelsamen, Bockshornklee, Chili. Aber natürlich hatte sie die Schärfe auf unsere sauerländischen Gaumen abgestimmt.

Ideenreich und vielfältig waren die ausgewählten Gerichte, mit denen sie uns in die schillernde Welt Indiens einlud und einen bemerkenswerten Einblick in eine völlig andere kulinarische Welt gewährte.

Willkommen Herbst

Wunderschöne Herbstkränze stellten wir mit Ruth Roß, Floristin und Kräuterpädagogin, her. Dafür hatte sie mit Elli reichlich Material in der Natur gesammelt und zur Verfügung gestellt. Einige große und kleine Exemplare hatte sie als Anregung mitgebracht.

Nach einer kurzen Einführung in die Wickeltechnik und dem Hinweis, aus den Eichenblättern, kleinen oder großen Hagebutten, Eibe, Buchsbaum, Scharfgarbe und vielem mehr je kleine Bündel um den Kranz zu legen, um ihn schön dicht zu bekommen, gab es dann kein Halten mehr und jede Teilnehmerin wickelte einen ihr gemäßen Herbstkranz zu einem einzigartigen Schmuckstück.

Ob als Türkranz mit oder ohne Bänder oder um eine Kerze gelegt - diese Kränze machen Lust auf einen gemütlichen Herbst.

Zur Stärkung hatten Ruth und Elli Zutaten aus der Natur für Tee mitgebracht sowie selbstgemachten Sirup aus Holunder- und Johannisbeeren, Nussbutter und einen Gelee aus Vogelbeeren .. einfach köstlich .. hmm.

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pumps@bauernhof

Wir Landfrauen haben uns für die Hofwanderung dann doch für festes Schuhwerk entschieden!

Vom Sportplatz in Remblinghausen wanderten wir zum Milchviehbetrieb Kotthoff zu Kotthoff, wo uns Lioba und ihre Familie schon erwarteten. Lioba stellte uns dann ihren landwirtschaftlichen Betrieb vor. Wir konnten sehen, wie die Tiere aufwachsen, wo und wie sie gemolken werden und vieles mehr ...

Nach der Besichtigung des Hofes gab es Kaffee und Kuchen. Familie Kotthoff hatte uns hierfür ihren Partyraum sehr schön hergerichtet.

Nach der Stärkung wanderten wir zurück nach Remblinghausen zum Bullenmastbetrieb Ortmann, wo uns Britta Ortmann und ihre Familie erwarteten. Britta und Ferdi Ortmann führten uns dort gemeinsam über ihren Betrieb.

Eindrücke von den Höfen in der Bildergalerie ..

Besichtigung von Klausenkapelle und Schloss Laer

Auf Anregung von Gabriele Rumphorst, die als Wirtschafterin in Schloss Laer beschäftigt ist, haben wir mit 24 Frauen das Schloss mit seinen vielen Nebengebäuden, dem schönen Schlosspark und der kleinen Kapelle besichtigen können. Dr. Harm tho Seeth, Verwaltungsleiter, beeindruckte uns mit seinem geschichtlichen Wissen über die Entstehung, Verwaltung und Nutzung des Schlosses und seiner Ländereien.

Zuvor erhielten wir von der Klausnerin der Klausenkapelle einen guten, historischen Einblick in die Geschichte der Klausenkapelle, deren wertvollsten Darstellungen aus Sicherheitsgründen aus der Kapelle entfernt werden mussten. Aber auch so ist die Kapelle mit ihrem kostbaren spätgotischen Schnitzaltar sehenswert und lädt  zur stillen Betrachtung ein. Sie wird aber nur noch nach vorheriger Anmeldung geöffnet.