Bunter Kreislandfrauentag

Abwechslungsreiche Eindrücke wurden auf dem diesjährigen Kreislandfrauentag präsentiert. Poetryslam der besonderen Art bescherte lustige und nachdenkliche Momente von und mit Rita Apel. Mit der Auswahl ihrer Texte traf sie genau den Nerv der Landfrauen.  Musikalische Leckerbissen gab es vom Duo White Coffee und einen Genuss für's Auge bereitete die Bauchtanzgruppe der Landfrauen aus Rödinghausen. Ein toller Abend mit vielen Begegnungen und natürlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Landfrauen in Südafrika

Nach einer erlebnisreichen und aufregenden Reise durch Südafrika haben die mehr als dreißig teilnehmenden Landfrauen aus dem Kreis Herford Interessantes zu berichten. Kaum in Kapstadt angekommen stand schon der Tafelberg auf dem Programm. Die unglaubliche Aussicht stimmte die Damen sofort auf die weiteren Highlights ein. In den nächsten acht Tagen ging es über 900 km entlang der Garden Route bis nach Port Elisabeth. Die Reise bot ein außergewöhnlich breites Spektrum an Eindrücken. Natürlich gehörte das Kap der Guten Hoffnung ebenso dazu wie die picturesque Stadt Stellenbosch und das Wandern im Tsitsikamma Nationalpark. Die einheimische Tierwelt wurde auf einer Safari und einer Straußenfarm beobachtet und sogar Pinguine konnten aus nächster Nähe betrachtet werden. Blieb auf dem Rückweg nur die Frage: wie heißt das Ziel im nächsten Jahr?

 

 

Rhetorik-die eigene Wirkung stärken

Immer wieder bietet der Kreislandfrauenverband Herford Fortbildungsmöglichkeiten für die Vorstandsfrauen an.

Diesmal trafen sich sieben engagierte Damen aus Löhne, Vlotho, Bünde und Enger-Herford, um an ihren rhetorischen Fähigkeiten zu arbeiten.

Coach Tanja Bastian erarbeitet zunächst mit den interessierten Frauen, was eine gelungene Präsentation ausmacht und wie man am besten den Aufbau gestaltet.

Nach der Mittagspause wurde dann gleich die Theorie in die Praxis umgesetzt. Vor der gnadenlosen Kamera schritt man zur Tat und siehe da: man muss sich nur trauen. Die Referentin hatte es verstanden den Teilnehmerinnen die Vorbehalte zu nehmen und somit gingen die Damen mit gestärktem Selbstbewusstsein nach Hause und freuten sich darauf ihre neu "gewonnenen" Werkzeuge anzuwenden.

 

Ein Wäschekorb als Küchenschrank, Kochen auf dem Fußboden auf einem selbstgebauten Herd  und Kinder immer selbstverständlich überall dabei.... Von diesen Erfahrungen berichtete Petra Schröder am Herbstabend im Kreishaus den interessierten Landfrauen. Petra Schröder war als Trainerin in Ghana für ein Projekt zur Stärkung von Kleinbäuerinnen. Der Deutsche Landfrauenverband und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unterstützt die Entwicklung ghanaischer Frauen auf dem Land unter anderem auch in der Ernährungsbildung. Vier Trainerinnen bilden vor Ort Multiplikatorinnen aus, mit dem Ziel Frauen in Ghana in einer ausgewogenen Ernährung, einer hygienischen Nahrungsmittelzubereitung und dem Anlegen von Hausgärten zu schulen. Dadurch kann zudem ein effektives Frauennetzwerk entstehen, das sich zukünftig für mehr Ernährungssicherheit einsetzt. 

Im Anschluss gab es noch einiges zu erfragen und zu diskutieren und so manche Dame ging mit neuen Gedankenanregungen nach Hause.

Besichtigung der Firma Wellcarton

Im September besuchten die Landfrauen aus dem gesamten Kreis Herford die Firma Wellcarton in Löhne. Die familiengeführte Firmengruppe Wellteam ist seit 1977 erfolgreicher Wellpappen-und Verpackungshersteller. Die mehr als 650 Mitarbeiter*innen produzieren mit dem umweltfreundlichen Werkstoff Wellpappe. Von der transportstarken Verpackung bis zum hochveredelten Display für den Einzelhandel – alles aus einer Hand. Bei Wellcarton in Löhne werden täglich 400 km Wellpappe bei einer Breite von 2,5 m-2,80 m Breite verarbeitet. Bei der Besichtigung wurden die Produktionsabläufe sehr anschaulich erklärt, ebenso gab es einen Einblick in die Entwicklung von Displays und Verpackungen in der Abteilung Creative Service. In dem großen Ausstellungsraum wirkten die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Wellpappe überwältigend. Die Damen werden in Zukunft mit anderen Augen durch Geschäfte streifen.

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Radtour ins Ammerland

Egal ob gerade die Sonne schien oder Regenschauer ohne Vorwarnung alles durchnässten, die Landfrauen aus dem gesamten Kreis Herford genossen ihre Mehrtagesradtour durchs Ammerland. Die gepflegten Gärten und Parks sowie das Zwischenahner Meer sorgten für viele tolle Eindrücke. Im Rhododendrenpark waren sich viele sicher, dass sie im Mai wiederkommen würden, um die Pracht einmal in voller Blüte zu erleben. Der Park der Gärten hatte es den Damen besonders angetan. Bunte Beleuchtung, Musik und stimmungsvolle Lightshows sorgten bei den "Mystischen Nächten" auf dem Anwesen für eine besondere Stimmung. Aber auch bei Tageslicht gefiel den Landfrauen das Gesamtkonzept und die 40 Themengärten waren gar nicht an einem Vormittag zu schaffen. Bis zu 180 geradelte Kilometer hatte manche Damen in den wenigen Tagen auf ihrem Tacho, so dass die kulinarische Vielfalt am Abend durchaus verdient war.

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MdB Ralph Brinkhaus machte im Rahmen seiner Sommertour auch Station bei den Landfrauen im Kreis Herford. Auf Grund der Ferienzeit konnte nur eine kleine Gruppe die Möglichkeit zum Austausch wahrnehmen. Die Landfrauen sprachen sich deutlich gegen eine Umsetzung der Bertelsmann-Studie aus, die sich für Großkliniken und damit für eine Schließung von Krankenhäusern im ländlichen Raum ausspricht. Außerdem tauschte man sich über Tierwohl, Klimaschutz, Breitbandausbau und Verbraucherverhalten aus. Das Ergebnis lag immer wieder auf der Hand: wir brauchen ein Schulfach das Alltags-und Lebensökonomie vermittelt, damit es auch in weiteren Generationen kompetente und Ressourcen schonende Verbraucher gibt. Zum Schluss gab es natürlich den neuen Mehrwegbecher der Landfrauen.

Segwaytour

Balance halten und Feingefühl ist gefragt, wenn man eine Segwaytour genießen will. Nach einer ausführlichen Einführung mit Einzeltraining durch den Guide hatten aber alle Landfrauen den Bogen schnell raus. So machte die Tour rund um und durch Bad Oeynhausen richtig Spaß. Nach der Getränkepause waren alle Damen schon recht sicher und zügig unterwegs. Am Ende war man sich schnell einig: im nächsten Jahr kommen wir wieder!

Pumps@Bauerhof: Kilver Spargel

Durch wie viele Hände geht Spargel? ...und wieviel maschinelle Unterstützung steht auf einen modernen Betrieb heute zur Verfügung?

Diese und viele andere Fragen beantwortete Christina Seidler den Landfrauen im Rahmen des Erzeuger/Verbraucher Dialogs pumps@bauernhof auf dem Spargel-Erdbeer und Putenbetrieb Stühmeyer.
Sie informierte detailliert über die besonderen Bedingungen des Spargelanbaus auf Lehmboden und den dadurch intensiveren Geschmack und natürlich durfte auch die ein oder andere Anekdote über den "speziellen" Spargelkunden genau so wenig fehlen wie das Vorführen des frischen Hofspargels in der Mikrowellen geeigneten Verpackung für die neue Kochgeneration. Zum Schluss schauten die Damen noch den Putenmaststall an. Hier ist der Betriebsleiter Volker Stühmeyer zuständig und gab umfassend Auskunft. Beeindruckt stellten die Landfrauen fest, wie engmaschig das Federvieh betreut wird. Nicht ohne Stolz konnte der Landwirt berichten, dass der aktuelle Durchgang ohne Medikamente ausgekommen ist.

Kreislandfrauen in der Sektkellerei Düprès

Am 8. Mai besuchten 36 Landfrauen die Sektkellerei Düprès in der Region Hannover. Der Nachmittag startete mit einer kurzen Führung durch den Keller von Schloss Landestrost. Nachdem die Lagerräume und die Rüttelpulte inspiziert wurden, gab es eine kurze Einführung in die Sektherstellung: So lernten wir, dass ein Sekt mindestens 9 Monate, und Champagner sogar 24 Monate zum Reifen braucht. Für die Herstellung wird dem Wein Zucker und Hefe zugesetzt. Je mehr Zucker hinzugesetzt wird, desto lieblicher schmeckt der Sekt. So hat ein Liter Asti Spumante sogar einen höheren Zuckergehalt, als ein Liter Coca Cola!

Mit dem Entnehmen der Hefe wird dann der Reifungsprozess unterbrochen. Danach lässt sich der Sekt und auch der Champagner bis zu 2 Jahre lagern. 90 % der Sekte werden im großen Tanks hergestellt (Großtankgärung). Die übrigen 10 % werden direkt in Flaschen abgefüllt und per Hand an den Rüttelpulten gerüttelt und gedreht. Dabei schafft ein guter Rüttler bis zu 40.000 Flaschen am Tag!

Champagner darf sich nur Champagner nennen, wenn er in der Flasche reift, per Hand gerüttelt wird und aus 3 bestimmten Weinsorten aus der Champagne hergestellt wird.

Nach dem Vortrag wurden im Anschluss noch einige gute Tropfen verkostet. 

Wenn die Worte fliegen lernen...

Fast ein Dutzend Landfrauen aus dem Kreis Herford nutzten das Kreisangebot sich weiter zu bilden. Um anderen Menschen Informationen zu vermitteln ist die Verwendung des PowerPoint-Programms sehr gut und günstig. Das Erstellen von Folien wurde geübt, ebenso der Aufbau der vielfältigen Design-Möglichkeiten, sowie die gute Präsentation, damit ein Vortrag nicht ermüdend wirkt. Von jetzt an kann jede Teilnehmerin die Worte fliegen lassen....

Erntekrone

Der Kreislandfrauenverband Herford und der Landwirtschaftliche Kreisverband Herford-Bielefeld überreichten Landrat Jürgen Müller eine Erntekrone zum Erntedank.

Der grüne Berufszweig wollte mit der Erntekrone daran erinnern, wie wichtig die Landwirtschaft für die Sicherung der Ernährung ist, dass sie zur Lebensqualität beiträgt und Lebensqualität schafft. Müller dankte für die Krone, die das Kreishaus jahreszeitlich passend schmückt und sieht sie auch als Zeichen für einen guten Dialog. Hermann Dedert berichtet über die Einbußen bei der diesjährigen Getreide-und Maisernte und verkündet, dass die Bauern unserer Region insgesamt aber "mit einem blauen Auge" davon gekommen seien. Heidrun Diekmann sieht die Erntedank als Anlass über die Herkunft unserer Produkte nachzudenken und das eigene Konsumverhalten kritisch zu überprüfen. Den vier Streben der Erntekrone, die eigentlich die vier Jahreszeiten symbolisieren, weist sie für 2018 weitere Bedeutungen zu: Dank, Wertschätzung, Verantwortung und Umdenken, damit der Kreis auch weiterhin für den Fortbestand des natürlichen Nahrungsmittelkreislaufes stehen kann und die Verbraucher/Innen auf eine existentielle Sicherung unserer Nahrungskette durch die heimische Landwirtschaft bauen können.

Pilgertour 2018

Pilgern -  zur Ruhe kommen, Gedanken zulassen - für Impulse dankbar sein.

Gespräche, Schweigen - sich öffnen für Neues.

An herrlichen Spätsommertagen pilgerte eine Gruppe Landfrauen von Bergkirchen-Wölpinghausen nach Obernkirchen auf dem Sigwardsweg. In drei Etappen erfreuten sie sich an allem, was Pilgern ausmacht. Nicht nur die friedliche Stille in der Natur und die pittoreske Landschaft sorgten für Entspannung. Gestärkt durch neue Begegnungen, anregende Gespräche und Gedankenanstöße schlossen die Damen die Tage im Damenstift Obernkirchen ab. Hier besichtigten sie zum Abschluss die Ausstellung der früheren wirtschaftlichen Frauenschule des Reifensteiner Verbandes, der späteren Landfrauenschule Obernkirche.

(mehr Fotos hier)

Besuch aus Bielefeld

Netzwerken ist alles!

Die Bielefelder und Herforder Vorstandsfrauen trafen sich zum Austausch in Herford. Gemeinsam wanderte man zum Herforder Bismarckturm, um nach einem Infovortrag den phänomenalen Ausblick auf Herford und Bielefeld zu genießen. Auch noch beim Abendessen hatten sich die Damen viel zu erzählen.

70 Jahre WLLV – Jubiläumsmarathon – Spende

In der Woche vom 20. – 27. Juni 2018 hat der  Spendenkoffer auf seiner Reise durch Westfalen-Lippe  Station im Kreis Herford gemacht. Unter dem Motto “Wir schenken anderen” wurde mit dem Verkauf von 70 individuell angefertigten Wildbienenhotels eine große Geldspende zusammengetragen.

Diese Spende verbleibt im Kreis Herford. Das Frauenhaus Herford und die Frauenberatungsstelle NADESCHDA freuen sich über einen großen Spendenscheck.
Überreicht vom Kreisvorstandsteam und den aktiven Gestalterinnen der Wildbienenhotels. 

Danach reist der Koffer weiter in den Kreis Minden-Lübbecke und wird von Vanessa Fenn entgegengenommen.

 

Tag des offenen Hofes am 10. Juni 2018 - Wir waren dabei!

Leckere Waffeln mit Roter Grütze und Vanille-Creme hatten die Landfrauen aus dem Kreis Herford auf dem Tag des offenen Hofes im Angebot.
Besonders beliebt bei den kleinen Besucher war, nach dem Toben in der Scheune, die klassische Variante mit Puderzucker.

Herzlichen Dank an alle die geholfen haben! 

Veranstaltungen der Vorjahre finden Sie hier