Pumps@Bauerhof: Kilver Spargel

Durch wie viele Hände geht Spargel? ...und wieviel maschinelle Unterstützung steht auf einen modernen Betrieb heute zur Verfügung?

Diese und viele andere Fragen beantwortete Christina Seidler den Landfrauen im Rahmen des Erzeuger/Verbraucher Dialogs pumps@bauernhof auf dem Spargel-Erdbeer und Putenbetrieb Stühmeyer.
Sie informierte detailliert über die besonderen Bedingungen des Spargelanbaus auf Lehmboden und den dadurch intensiveren Geschmack und natürlich durfte auch die ein oder andere Anekdote über den "speziellen" Spargelkunden genau so wenig fehlen wie das Vorführen des frischen Hofspargels in der Mikrowellen geeigneten Verpackung für die neue Kochgeneration. Zum Schluss schauten die Damen noch den Putenmaststall an. Hier ist der Betriebsleiter Volker Stühmeyer zuständig und gab umfassend Auskunft. Beeindruckt stellten die Landfrauen fest, wie engmaschig das Federvieh betreut wird. Nicht ohne Stolz konnte der Landwirt berichten, dass der aktuelle Durchgang ohne Medikamente ausgekommen ist.

Kreislandfrauen in der Sektkellerei Düprès

Am 8. Mai besuchten 36 Landfrauen die Sektkellerei Düprès in der Region Hannover. Der Nachmittag startete mit einer kurzen Führung durch den Keller von Schloss Landestrost. Nachdem die Lagerräume und die Rüttelpulte inspiziert wurden, gab es eine kurze Einführung in die Sektherstellung: So lernten wir, dass ein Sekt mindestens 9 Monate, und Champagner sogar 24 Monate zum Reifen braucht. Für die Herstellung wird dem Wein Zucker und Hefe zugesetzt. Je mehr Zucker hinzugesetzt wird, desto lieblicher schmeckt der Sekt. So hat ein Liter Asti Spumante sogar einen höheren Zuckergehalt, als ein Liter Coca Cola!

Mit dem Entnehmen der Hefe wird dann der Reifungsprozess unterbrochen. Danach lässt sich der Sekt und auch der Champagner bis zu 2 Jahre lagern. 90 % der Sekte werden im großen Tanks hergestellt (Großtankgärung). Die übrigen 10 % werden direkt in Flaschen abgefüllt und per Hand an den Rüttelpulten gerüttelt und gedreht. Dabei schafft ein guter Rüttler bis zu 40.000 Flaschen am Tag!

Champagner darf sich nur Champagner nennen, wenn er in der Flasche reift, per Hand gerüttelt wird und aus 3 bestimmten Weinsorten aus der Champagne hergestellt wird.

Nach dem Vortrag wurden im Anschluss noch einige gute Tropfen verkostet. 

Wenn die Worte fliegen lernen...

Fast ein Dutzend Landfrauen aus dem Kreis Herford nutzten das Kreisangebot sich weiter zu bilden. Um anderen Menschen Informationen zu vermitteln ist die Verwendung des PowerPoint-Programms sehr gut und günstig. Das Erstellen von Folien wurde geübt, ebenso der Aufbau der vielfältigen Design-Möglichkeiten, sowie die gute Präsentation, damit ein Vortrag nicht ermüdend wirkt. Von jetzt an kann jede Teilnehmerin die Worte fliegen lassen....

Erntekrone

Der Kreislandfrauenverband Herford und der Landwirtschaftliche Kreisverband Herford-Bielefeld überreichten Landrat Jürgen Müller eine Erntekrone zum Erntedank.

Der grüne Berufszweig wollte mit der Erntekrone daran erinnern, wie wichtig die Landwirtschaft für die Sicherung der Ernährung ist, dass sie zur Lebensqualität beiträgt und Lebensqualität schafft. Müller dankte für die Krone, die das Kreishaus jahreszeitlich passend schmückt und sieht sie auch als Zeichen für einen guten Dialog. Hermann Dedert berichtet über die Einbußen bei der diesjährigen Getreide-und Maisernte und verkündet, dass die Bauern unserer Region insgesamt aber "mit einem blauen Auge" davon gekommen seien. Heidrun Diekmann sieht die Erntedank als Anlass über die Herkunft unserer Produkte nachzudenken und das eigene Konsumverhalten kritisch zu überprüfen. Den vier Streben der Erntekrone, die eigentlich die vier Jahreszeiten symbolisieren, weist sie für 2018 weitere Bedeutungen zu: Dank, Wertschätzung, Verantwortung und Umdenken, damit der Kreis auch weiterhin für den Fortbestand des natürlichen Nahrungsmittelkreislaufes stehen kann und die Verbraucher/Innen auf eine existentielle Sicherung unserer Nahrungskette durch die heimische Landwirtschaft bauen können.

Pilgertour 2018

Pilgern -  zur Ruhe kommen, Gedanken zulassen - für Impulse dankbar sein.

Gespräche, Schweigen - sich öffnen für Neues.

An herrlichen Spätsommertagen pilgerte eine Gruppe Landfrauen von Bergkirchen-Wölpinghausen nach Obernkirchen auf dem Sigwardsweg. In drei Etappen erfreuten sie sich an allem, was Pilgern ausmacht. Nicht nur die friedliche Stille in der Natur und die pittoreske Landschaft sorgten für Entspannung. Gestärkt durch neue Begegnungen, anregende Gespräche und Gedankenanstöße schlossen die Damen die Tage im Damenstift Obernkirchen ab. Hier besichtigten sie zum Abschluss die Ausstellung der früheren wirtschaftlichen Frauenschule des Reifensteiner Verbandes, der späteren Landfrauenschule Obernkirche.

(mehr Fotos hier)

Das Jahresprogramm 18/19 ist da!

Wir laden Sie ein zu vielen interessanten Veranstaltungen, Fahrten, Fachvorträgen....

Freuen Sie sich darauf!

Besuch aus Bielefeld

Netzwerken ist alles!

Die Bielefelder und Herforder Vorstandsfrauen trafen sich zum Austausch in Herford. Gemeinsam wanderte man zum Herforder Bismarckturm, um nach einem Infovortrag den phänomenalen Ausblick auf Herford und Bielefeld zu genießen. Auch noch beim Abendessen hatten sich die Damen viel zu erzählen.

70 Jahre WLLV – Jubiläumsmarathon – Spende

In der Woche vom 20. – 27. Juni 2018 hat der  Spendenkoffer auf seiner Reise durch Westfalen-Lippe  Station im Kreis Herford gemacht. Unter dem Motto “Wir schenken anderen” wurde mit dem Verkauf von 70 individuell angefertigten Wildbienenhotels eine große Geldspende zusammengetragen.

Diese Spende verbleibt im Kreis Herford. Das Frauenhaus Herford und die Frauenberatungsstelle NADESCHDA freuen sich über einen großen Spendenscheck.
Überreicht vom Kreisvorstandsteam und den aktiven Gestalterinnen der Wildbienenhotels. 

Danach reist der Koffer weiter in den Kreis Minden-Lübbecke und wird von Vanessa Fenn entgegengenommen.

 

 

Tag des offenen Hofes am 10. Juni 2018 - Wir waren dabei!

Leckere Waffeln mit Roter Grütze und Vanille-Creme hatten die Landfrauen aus dem Kreis Herford auf dem Tag des offenen Hofes im Angebot.
Besonders beliebt bei den kleinen Besucher war, nach dem Toben in der Scheune, die klassische Variante mit Puderzucker.

Herzlichen Dank an alle die geholfen haben! 

Veranstaltungen der Vorjahre finden Sie hier