
Wieder fanden sich zahlreiche Mitglieder zur Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Biedendieck ein.
Nach der Begrüßung berichtete Annette Lange vom Kreisvorstand über Neuigkeiten und Veranstaltungen auf Kreisebene.
Die Mitarbeiterinnen der BHD Sozialstation stellten die Aufgaben des Teams vor und sind in ihren Räumen im Milter Pfarrheim täglich zu erreichen.
Den Gastvortrag hielt der Amtsrichter a.D. C. Hagedorn. Zunächst berichtete er über Verfahren, die ihm richtig ans Herz gegangen seien. Aber auch über schlimme Fälle ( z.B. Kinderpornografie), die doch nachdenklich stimmen, war zu erzählen.
Aber natürlich haben sich auch humorvolle Begebenheiten zugetragen.
Schade das der schöne und interessante Nachmittag so schnell vergangen war.
Die letzte Veranstaltung im Jahr 2011 war die von der Frauengemeinschaft organisierte Fahrt zum Weihnachtsmarkt in Oldenburg.
Nach einer bequemen Busfahrt konnte jeder nach Herzenslust über den Weihnachtsmarkt und durch die Straßen der weitläufigen Innenstadt bummeln. Die Zeit verging wie im Fluge.
Am 14. November fuhren neun Frauen nach Oelde zur Gärtnerei Lütke-Dörhof, die sich zur Aufzucht von Weihnachtssternen und Sommerblumen spezialisiert hat. Auf mehreren tausend Quadratmetern konnten wir wunderschöne Weihnachtssterne in den Farben rot, gelb und lachsfarben bestaunen.
Herr Lütke-Dörhoff führte uns durch den sehr gepflegten Betrieb und erzählte uns etwas über die Aufzucht von Weichnachtssternen. Im April und Mai werden die Stecklinge in Töpfe gesetzt. Sie wachsen in klimatisierten Gewächshäusern heran. Ein wichtiger Punkt ist die Wasserzufuhr und die Belichtung. Im Sommer können die Gewächshäuser automatisch verdunkelt werden. Denn der Weihnachtsstern ist ein Schattengewächs, so daß nur bei passender Dunkelheit die farbigen Blätter gebildet werden.
Im November werden die ersten Blumen ausgeliefert und Anfang Dezember ist der Verkauf in der Gärtnerei beendet. Im Umkreis von 200 km werden sie an andere Gärtnereien und Großmärkte ausgeliefert.
Während der Führung wurden auch viele Fragen gestellt, z.B. Wie gieße ich einen Weihnachtsstern ? Er darf nur von unten gegossen werden und nicht zu viel. Zugluft mag er auch nicht.
Nach der Führung tranken wir gemeinsam mit Frau Lütke-Dörhoff Kaffee.
Sie hatte für uns eine herrliche Kaffeetafel gedeckt. Ein leckerer Kirsch- und Apfelkuchen schmeckte uns allen sehr gut.
Bevor wir nach Hause fuhren, schlenderten wir noch einmal durch den Laden und konnten wunderschöne Sterne erwerben.
Es war für Alle ein wunderschöner Nachmittag und wir hoffen, das unsere Weihnachtssterne auch Weihnachten noch so prachtvoll blühen.
Am 20. September 2011 trafen sich einige Landfrauen auf dem Hof Burbank in Hörste zu einem Cocktailabend.
In gemütlicher Runde wurden verschiedene Cocktails probiert.
Das Fazit der meisten Teilnehmer war: ein schöner Abend, nette Gespräche mit Landfrauen von Jung bis Alt

Am 6. April 2011 fand eine Besichtigung des Klosters Vinnenberg statt. Über 40 Teilnehmerinnen konnte Schwester Josephine begrüßen. Nach dem Fortgang der Benediktinerinnen ist das Kloster nun ein "Ort geistlicher Erfahrung" geworden. Es werden künftig Seminare zu religösen Themen angeboten. Eine Stiftung, die auf Initiative von Dr. Carl Möller, gegründet wurde, hatte die Räume umgebaut und renoviert. Wir besichtigten u.a. den großen Vortragssaal für 70 Personen, mehrere Seminarräume, die Hauskapelle und einen Meditationsraum. Für Seminarteilnehmer aus weiter entfernt liegenden Orten stehen neu eingerichtete Gästezimmer zur Verfügung.
Ferner gibt es einige Gemeinschaftsräume sowie eine Bibliothek.
Die Einrichtung ist schlicht und einfach überwiegend in weiß gehalten. Dezente warme Farbtöne schaffen eine besondere Atmosphäre.
Nach einer Kaffeepause trafen sich alle zu einer Andacht in der Klosterkirche.
Zu einem Weinseminar trafen sich 15 Mitglieder in den Räumen von "Wein und Kaffee Neuschröer".
Seminarleiterin Marita Krampe begrüßte die Teilnehmerinnen mit einem Glas Sekt. Als alle Frauen um einen schön dekorierten Tisch Platz genommen hatten, servierte sie die verschiedenen Weine mit dazu passenden Häppchen als Essensbegleiter.
Die Referentin erklärte die Weinherstellung und ging auf die Harmonie von Wein und Speisen ein. Ein eigenes Thema bildeten die Sekte, Schaum- und Perlweine. Natürlich fehlten auch Geschichten und Anekdoten rund um den Wein nicht bei ihren Ausführungen.
Alle Teilnehmerinnen waren sich einig, das dies ein informativer und unterhaltsamer Abend war.


Viele Mitglieder begrüßte M. Schulze Hackenesch, Vorsitzende des Landfrauenverbandes Milte, zur Jahreshauptversammlung im Gasthof Biedendieck.
Frau Lehnen, vom Kreisvorstand der Landfrauen forderte auf, aktiv im Verband mitzumachen. Sie gab die Termine für die Veranstaltungen auf Kreisebene bekannt. Nach den üblichen Regularien (Kassenbericht, Jahresbericht und Programmvorschau) folgte eine gemütliche Kaffeepause.
Anschließend hielt Ludger Rolfes, LVHS Oesede, einen Vortrag "Wie gelingt das Familienleben auf dem Hof ?".
Das Familienleben kann nur gelingen, wenn die Generationen bereit sind, Konflikte aus dem Weg zu räumen. Folgende Probleme können auftreten: familiär -> Ehe/Partnerschaft, Generationskonflikt, Trennung/Scheidung, Konflikte mit Dritten, Todesfall, gesundheitlich -> Krankheit, Unfall, Suchtproblem, psychische Probleme, betrieblich -> Hofaufgabe, Überschuldung, Hofübergabe.
Die ländl. Familienberatung bietet ein Sorgentelefon an. Die Anrufer können anonym ihr Problem schildern. Zur Vermittlung zwischen zwei zerstrittenen Parteien kann auch ein Gesprächstermin vereinbart werden.
G. Mangels, stellvertr. Vorsitzende, bedankte sich für den informativen Vortrag und wünschte allen Teilnehmerinnen einen guten Heimweg.
Am 9. Dezember nahmen einige Landfrauen an einer Altstadtführung in Warendorf teil. Um 18.00 Uhr traf man sich vor dem Rathaus mit Frau Dieker von den Warendorfer Altstadtfreunden. An der Bronzenachbildung der alten Warendorfer City mit Promenade und Stadtmauer wurden einige historische Standorte erklärt. Über den historischen Marktplatz, vorbei am schneebedeckten Weihnachtswäldchen ging es zur Kreuzung Münsterstraße - Freckenhorster Str..
In einem Eckhaus war früher das erste Kaufhaus mit einem Sortiment von Lebensmitteln, Kurzwaren, Bekleidung, Schuhe und Haushaltsgeräten.
Gegenüber in der Konditorei Hülsmann kann man die berühmten "Warendorfer Pferdeäpfel" erwerben und genießen.
Auf der Oststraße wurde auf zwei Poststationen hingewiesen.
Durch die Petersiliengasse mit den winzigen Gadem-Häusern ging es zum Schweinemarkt. Weitere Stationen waren das Franziskanerkloster, die Pater Markötter Promenade und der Bentheimer Turm.
Im Zuckertimpen steht das "Gadem", ein von den Altstadtfreunden liebevoll renoviertes Haus, das heute ein Museum ist. Durch halbhohe Glastüren kann man mit einigen Blicken einen Hauch der alten Zeit nachfühlen. Sogar die Tenne, Waschküche und der alte Bauerngarten wurden hergerichtet.
Die vielen neuen und unbekannten Eindrücke vom Leben in Warendorf vor unserer Zeit wurden in einer gemütlichen Runde im Markt 17 noch etwas vertieft.

Am 24. November fand ein Cocktailabend bei Zur Wickern in Hörste statt. Eingeladen waren Frauen aus Milte, die bislang noch keine Mitglieder in unserem Verein sind.
Der Vorstand stellte den Landfrauenverband Milte vor. Es wurde auch auf die Programmpunkte des Kreisverbands hingewiesen.
(gestaltet von den Landfrauen der Bauerschaft Ostmilte)
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Gemeinsam mit den Landfrauen aus Einen-Müssingen-Velsen fuhren wir am 5. August zur Landesgartenschau nach Bad Essen im Osnabrücker Land. Das Schaugelände war in zwei Standorte, Solepark im Ort Bad Essen und Schloß Ippenburg, aufgeteilt.
Zunächst besuchten wir den Solepark, der an einen Wald am Ortsrand angrenzte. Entlang der Wege konnten Blumenbeete in verschiedenen Farben bewundert werden. Feucht-salzige Luft atmeten wir in einem Salinen-Rondell ein. Ein ehemaliges Schwimmbad war mit Sommerstauden bepflanzt worden. Weiter oben am Berg
beeindruckte die Himmelsterrasse, auf der an bestimmten Tagen Gottesdienste gefeiert werden, mit einem herrlichen Ausblick über Bad Essen.
Außerdem sahen wir verschiedene Möglichkeiten der Grabgestaltung auf Friedhöfen. Bevor wir zum Themengarten "Essen und Trinken" kamen, konnten wir den Duft von mediterranen Kräutern wahrgenehmen.
Mit einem Shuttle-Bus ging es dann zum wenige Kilometer entfernt liegenden Schloß Ippenburg. Rund um das Schloß erwarteten uns mehrere Stände mit Gartenpflanzen oder Dekorationsgegenständen. Es war für jeden Geschmack etwas dabei.
Bei unserem Rundgang hatten wir einen Rosen- und Clematisgarten, Heckengärten, ein Gartenlabyrinth und eine Rosenspirale gesehen. In den Gärten am Wasser waren schöne Sitzplätze oder Ruheoasen angelegt.




An einem schönen Sommerabend, 22. Juni, trafen sich einige Landfrauen im Garten von E. Burbank.
Die Floristin, H. Köller, leitete diesen Kursus. Sie hatte viele Blumen und Gräser vom Wegesrand mitgebracht, die an diesem Abend zu schönen Blumensträußen gebunden wurden. Die Teilnehmerinnen zeigten sich von der Farbvielvalt der Mustersträuße begeistert. Nachdem die Technik des Straußbindens erläutert wurde, konnte jede Teilnehmerin nach eigenen Wünschen einen Blumenstrauß zum Mitnehmen anfertigen.
Der Abend klang in gemütlicher Runde bei einem Glas leckerer Erdbeerbowle aus.


Gemeinsam mit der Frauengemeinschaft Milte wurde am 9. Juni eine informative Radtour nach Warendorf unternommen.
Das erste Ziel waren die Ideenräume der Firma Kreienbaum, die u.a als Generalunternehmer die Inneneinrichtung großer Hotels im In- und Ausland übernimmt.
Der Firmeninhaber, Herr Hinnüber, führte uns durch seine Ausstellung. Es wurden mehrere Hotelzimmer besichtigt, die hinsichtlich der Einrichtung und Farbgestaltung den
Kundenwünschen (schlicht bis extravagant) angepasst waren.
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Nach einer gemütlichen Kaffeepause fuhren wir zur Trauerwaldoase der Firma Huerkamp Bestattungen in Neuwarendorf. Dort sind in einem naturbelassenen Wald Baumbestattungen möglich. Im Rahmen einer Führung wurde uns erläutert, daß rund um einen großen Baum bis zu 10 Bestattungen vorgesehen sind. Es gibt Familienbäume oder Freundschaftsbäume.
Es war interessant, einmal die besondere Atmosphäre auf diesem "Friedhof" wahrzunehmen.
Auf der Rückfahrt wurde noch ein Zwischenstopp auf dem Hof des Grafen Spee eingelegt.
Es fand eine Besichtigung der westfälischen Fachwerkhofanlage mit den farbenfrohen Staudenbeeten und der Hofkapelle statt.
