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Aktuelles - Westerkappeln

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Landfrauen fallen aus der Rolle...

Weiberfastnacht

Westerkappeln/Wersen - 

Hunderte von Frauen aus Lotte und Westerkappeln haben am Donnerstagabend ihre Männer verlassen, und einige sollen dem Vernehmen nach erst in den frühen Morgenstunden zurückgekommen sein. Schuld daran waren die Organisatoren des Landfrauenkarnevals. Allein in den Wersener „Ratsstuben“ feierten an die 300 Weiber Fastnacht und präsentierten sich ganz nach dem Motto: „Frauen vom Land außer Rand und Band“.

Von Erna Berg

„Ich habe mich zwei Jahre lang auf euch gefreut“, strahlte die Moderatorin mit dem hohen Wiedererkennungswert: eine rote, ordenbestückte Jacke. Sigrid Hövelbernd begrüßte ihr bienen-fleißiges Powerteam, Dieter Hoge und Detlef Bosse, verantwortlich für Musik und guten Ton, alle Landfrauen, die himmlische „Engel-Bewirtung“, Bürgermeisterin Helga Strübbe (kleiner Versprecher), die Kreistagsabgeordnete Heike Cizelsky und Maria Cron.

Die „Flotten Girls“ aus Mettingen verzauberten die Närrinnen mit ihren tänzerischen Einlagen und fantastischen Kostümen – mal als Tanzmariechen, mal als „Rondo Veneziano“ – einstudiert von Britta Sparenberg und Petra Kerklau.

Eine depressive Landfrau (Ingrid Wienkämper) suchte im Zug zum Wallfahrtsort Kevelaer Heilung, stieg aus Versehen in den „Klingenden Rheinländer“ und wurde spontan geheilt. Zwei verrückte Landhühner, Birgit Leyschulte und Elke Möllenkamp, ließen Elli Pirelli und Biggi Blue aufleben und ernteten drei Raketen.

Gesine Strullkötter, alias Gudrun Schemme, erzählte rabenschwarze Kur-Geschichten. Ihr Kurschatten hat aus Versehen eine E-Mail an eine Witwe geschickt, die eigentlich seine nachreisende Frau bekommen sollte: „An: meine zurückgebliebene Frau. Von: Deinem vorgereisten Gatten. Betreff: Bin gut angekommen. Liebste, bin soeben angekommen. Habe mich hier bereits eingelebt und sehe, dass für Deine Ankunft alles schon vorbereitet ist. Wünsche Dir eine gute Reise und erwarte Dich morgen. In Liebe, Dein Mann. P.S.: Verdammt heiß hier unten!“

Gemeinsam mit dem Publikum sangen die Landfrauenmönche ein Ziegenlied zur Melodie der englischen Nationalhymne als Ode an das Thronjubiläum der Queen. Agathes ernsthafter Freund mit kleinem Sprachfehler stellte sich dem künftigen Schwiegervater vor, er konnte kein A sprechen. „Ich wohne noch bei meiner Putentunte, besuche buld die Vereinigten Stuten und möchte die Hochzeitsreise zum Pubst muchen, ju ju!“

Alle Frauen im Saal jauchzten beim Zwiegespräch von Almuth Stiegemeyer und Inge Loske. Die Beerdigungsangestellte (Annette Große-Heitmeyer) saß auf dem Klo und besprach mit einer Kundin (Birgit Leyschulte) eine Zeremonie durch die angelehnte Tür, nicht ahnend, dass diese ganz aufwendig „ihre letzten Tage“ mit dem Satz „sie war namenlos, sie war flügellos“ beerdigen wollte. Diese siamesischen Sechslinge in geteilten Strumpfhosen sollte man wirklich nicht trennen. Mit völlig ernsten Gesichtern und einfachen Schritten erzielten sie eine tolle Wirkung, schafften den Abgang von der Bühne sogar, ohne zu zerreißen. Das hatten sie in Barbara Köhlers geheizter Garage geübt.

Heidrun Werges und Helga Wietheger als altes Ehepaar lösten durch ihr Äußeres schon Lachstürme aus, bevor sie überhaupt ein Wort gesagt hatten. Heidrun schmiss ihren Schnauzer weg, Helga ihren Bademantel, lachten über sich selbst und improvisierten. Einen Stummfilm mit Charakter zeigten Annegret Munsberg und Christel Mennewisch als „Frauen im Zug“. Die eine mondän, die andere als Landei. Während die eine sich mit Puder und Lippenstift schminkte, versucht die andere mit Mehl, Marmelade und Schuhcreme die gleiche Wirkung zu erzielen. Nicht die Sau raus, sondern rosa, Cellulite-freie Schweine rein ließ Zeremonienmeisterin Angela Lammers zum Schweinetango.

Mit einem Schlusslied verabschiedete sich das Landfrauenteam, das die begeisterten Zuschauerinnen von einem Höhepunkt zum anderen und nicht nach Hause geschickt hatte.

weitere Fotos unter:

  http://www.wn.de/Fotostrecken/Lokales/Kreis-Steinfurt/Lengerich/Landfrauen-feiern-ausgelassen-Karneval

Jahreshauptversammlung der Landrfauen aus Westerkappeln und Wersen

Infarkt kommt oft auf leisen Sohlen<//font><//font>

Westerkappeln/Wersen - Frauenherzen ticken anders. Das mag für die Liebe manchmal gelten. Medizinisch betrachtet gibt es zwischen Männer- und Frauenherzen auf jeden Fall immer große Unterschiede. Welche das sind und was dies für Frauen bedeutet, erläuterte Dr. Bettina Götting, Chefärztin in der Kardiologie am Christlichen Krankenhaus in Quakenbrück, am Mittwoch bei der Jahreshauptversammlung der Landfrauen Westerkappeln/Wersen.

 

„Sie müssen wohl von meinen Lippen ablesen“, meinte Götting anfangs, nachdem sie beim Mikrofon mit einigen technischen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte. Doch da sie ihren rund eineinhalbstündigen Vortrag mit einer solchen Lebendigkeit und Leidenschaft hielt, stets auf die Fragen der Landfrauen einging und als i-Tüpfelchen auch noch ihr Plattdeutsch zum Besten gab, hingen ihr die Zuhörerinnen gerne an den Lippen.<

Fakt sei, so die Ärztin, dass Frauen - jede Zweite sei betroffen - wesentlich öfter an Herzinfarkten oder Schlaganfällen sterben als Männer. Warum das so ist ? Ganz einfach, das Herz muss ständig arbeiten. „Wer hat seinem Herzen schon mal zu Weihnachten einen Urlaubsschein ausgefüllt ?“, fragte Götting neckisch in die Runde. Natürlich keiner, denn das Herz versorge den Körper mit Sauerstoff und Nährsubstraten.

 

Nun arbeiten Männerherzen sicher nicht weniger. Aber: Die Herzkranzgefäße bei Frauen seien nicht so breit wie bei den Männern. Diese Arterien des Herzens können auf Grund von Verkalkung schneller verschließen und kein Blut mehr durch lassen. Es komme zu einem Herzinfarkt, was zu Gewebeabsterben am Herzmuskel führt.

 

Die Symptome dafür sind bei Männern und Frauen unterschiedlich. Wo Männer direkt am Herzen ein starkes Ziehen spüren, kommt der Infarkt bei Frauen oft auf leisen Sohlen daher. Für sie gilt die sogenannte „NAN-Regel“, die Götting den Landfrauen wieder und wieder einbläute: NAN steht für Nase-Arm-Nabel. „Alles was neu ist zwischen Nase, Nabel und den Armen und nach 10 bis 15 Minuten nicht weg ist, ist erstmal ein Herzinfarkt.“

 

Und so könnten auch Unwohlsein, Appetitlosigkeit oder Muskelschmerz Indizien sein, bei denen es gelte, so schnell wie möglich ein Krankenhaus aufzusuchen und darauf zu bestehen, auf einen Herzinfarkt untersucht zu werden.

 

Um zu erklären, was in einem solchen Fall von den Ärzten unternommen wird, beschrieb sie - auch mit Hilfe ihres Laptops, wie ein Katheter gelegt, der Kalk mit einem Ballon aufgesprengt und ein sogenannter Stent eingesetzt wird. Dies ist eine kleine, gitterförmige Gefäßstütze zur Aufdehnung von verengten Herzkranzgefäßen.

 

Wieso aber kommt es überhaupt zur Verkalkung? Cholesterin, Nikotin, Diabetes, Übergewicht, Genetik, Alter, hoher Blutdruck, Stress - wenn man von all dem ein bisschen hat, sei das Risiko für einen Herzinfarkt 16-mal so hoch wie normal, betonte die Medizinerin. Die hilfreichste Vorbeugungsmaßnahme dagegen ist und bleibe, auf seine Gesundheit und Ernährung zu achten und Sport zu treiben. Auch Medikamentendosierungen müssten speziell auf Frauen abgestimmt werden.<//font>

 

Landfrauen auf großer Fahrt....

Vorankündigung zu einer 4 Tagesfahrt der Landfrauen Westerkappeln -Wersen

 

Am Dienstag, dem 21ten August bietet der landfrauenverband eine 4 Tagesfahrt in Deutschlands "schönstes Gebirge", den Harz an.Übernachtungsort ist Wernigerode mit seinen farbenfrohen Fachwerkbauten im mittelalterlichen Stadtkern.

Von dort geht es zu Ausflügen ins Rosarium (Sangerhausen) und nach Bad Lauterberg, zu einer Harzrundfahrt mit der Schmalspurbahn, zum Klostergut Wöltingerode und zur ehemaligen Reichs- Kaiser - und Hansestadt Goslar mit seiner monumentalen Kaiserpfalz.

Der Reisepreis beträgt 335 € und beinhalted Übernachtung mit je 3 Frühstücks- und Dinnerbuffets , Busreise und die

Eintrittspreise und Führungen.

Auch zu dieser sehr interessanten und kostengünstigen Fahrt nehmen die Ortsvorsitzenden bereits jetzt Anmeldungen entgegen.

Sigrid Hövelbernd 05404/959917 und Inge loske 05404/2784

 

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Der kartenvorverkauf für Weiberfastnacht hat begonnen!!!!!!!!!!!!!

Anmeldungen zu dem 2-jährlich wiederkehrenden Spass nehmen die Ortsvorsitzenden ab jetzt entgegen

Weihnachtsfeier der Westerkappelner und Wersener Landfrauen 2011

Inge Loske bedankt sich bei der Referentin für eine wa(h)re Weihnachtsrede

Feier in Wersen: Ware Weihnacht nicht wahre Weihnacht<//font>

Lotte. Mit dem „Geheimnis der Kerze“ begrüßte Inge Loske die Landfrauen der Ortsvereine Westerkappeln und Wersen im festlich mit Tannengrün und Lichtern geschmückten Gasthaus Hollenberg. Süße Engelchen standen an jedem der mehr als 80 Plätze, stimmten auf die Weihnachtsfeier bei Kaffee und Kuchen ein. <//font>

Musikalisch unterhielten Flötenchor und Blockflötenensemble unter Leitung von Veronika Hoffstädt die Frauen. Sie erzählten singend und spielend die Geschichte vom „Leo Spekulatius“, untermalt von Gitarrenklängen der Musikpädagogin und von Kindern, die mit grünen Tüchern als Tannensymbolen durch die Reihen tanzten. Mit „Zumba, Zumba, Weihnachszeit“ und dem Lieblingslied der Kinder, „In der Weihnachtsbäckerei“, beendeten sie ihren fröhlichen Beitrag und erhielten viel Applaus und süße Geschenke. „Am besten wäre es, wenn jeder die Weihnachtszeit so gestalten könnte, wie er will. Aber das geht nicht, denn wir leben nicht allein. Man stellt Erwartungen an sich selbst und andere an uns“, eröffnete Diplom-Psychologin und Bäuerin Johanna Venema aus Jemgum ihren Vortrag, in dem sich viele der Frauen wiederfanden. Alles solle immer vollkommen sein: weiße Weihnacht, Selbstgebackenes, Festmahl, tolle Geschenke, die aber leider das Konto sprengen, weil die Ansprüche so groß geworden sind, Dekowettbewerb am und im Haus, Gottesdienst mit Krippenspiel. „Aber wo bleibt unsere persönliche Vorstellung von Weihnachten?“, fragte sie. „Machen wir das, weil wir das so wollen oder weil andere es erwarten? Viele sind schon in der Vorweihnachtszeit fertig mit den Nerven und am Ende ihrer Kräfte.“ Die Stimmung sei gereizt, die Familie irgendwie enttäuscht, obwohl doch alles getan wurde, um die Erwartungen zu erfüllen. „Weihnachten steht vor der Tür, und mit graut davor“, zitiert die Psychologin aus einem Leserbrief. Spannungen entstünden schon im Vorfeld, an Weihnachten seien alle im Ausnahmezustand. „Wenn dann ein Familienmitglied auf die Idee kommt, das Fest ohne Familie, nur mit Freund verbringen zu wollen, obwohl die Gans schon neben dem Rotkohl in der Truhe liegt, und auch nichts mehr vom Kirchgang hält, dann kann es schon mal krachen.“ Was tun? Runterschlucken, um Konflikte zu vermeiden, aber gesundheitliche Probleme in Kauf nehmen? Oder rebellieren?<//font><//font>

Venema gab Rat: „Überlegen Sie, mit wem Sie die wertvolle Zeit verbringen möchten. Akzeptieren Sie Anderssein als Gewinn.“ Man dürfe von einem Tiger nicht erwarten, dass er seine Streifen verliere, genauso wenig von einem Menschen eine Wesensveränderung. Sie bat ihre Zuhörerinnen, sich nicht zu überfordern, Ideen und Vorschläge wertfrei anzuhören, sich zu erlauben, mit Traditionen zu brechen und dann zu den Entscheidungen zu stehen. „Klären Sie nicht grundsätzliche Dinge zu Weihnachten, wählen Sie dafür eine andere Zeit. Es müssen auch nicht alle immer alles gemeinsam machen.“ Die Ware Weihnacht sei nicht das wahre Weihnachten. „Ein perfektes Weihnachten gibt’s nicht, muss es auch nicht geben.“ Mit einem Adventslied endete die Feier. Inge Loske wünschte allen mit bewegter Stimme: „Ich wünsche dir jemanden, der mit dir auch durch schwere Zeiten geht, dass du den Glauben an das Gute bewahren und dich über jeden neuen Tag freuen kannst.“<//font>

Erntedankfrühstück 2011

Sigrid Hövelbernd und Birgit Leyschulte in dem Frühstückssketch von Loriot

Westerkappeln/Lotte - Sigrid Hövelbernd wollte schon mit Pappnase zum Erntedankfrühstück nach Wersen kommen, denn normalerweise feiern die Landfrauen in den Ratsstuben Weiberfassnacht, und im Landhaus Halen wird für die Ernte gedankt. Doch das Landhaus ist geschlossen, also wichen die Landfrauen Westerkappeln-Wersen jetzt nach Wersen aus und ließen sich von Chefkoch Daniel Marr und seinem Küchenteam aufs Köstlichste bewirten.<//font>

 

Keine Feld- und Gartenfrüchte waren diesmal auf der Bühne zusammengetragen worden. Dafür zierten essbare Dekorationen festlich gedeckte runde Tische. „Dann lasst uns erst mal den Hunger stillen, bevor wir mit einem Gedicht weitermachen“, schlug die Ortsvorsitzende fröhlich mit Blick auf das bunte Büfett vor.<//font>

Hövelbernd plauderte über die Lebensmitte, dort wo das Leben recht kurvig verlaufe und man meistens gerade auf der größten Kurve von allen sitze. In einem Sketch ließen Birgit Leyschulte und Hövelbernd Loriot wieder auferstehen: „Das Frühstücksei“. Eine Ehetragödie, über die zum Schluss doch alle lachten

Spende für den Radweg Seeste

Am 20.02.2009 konnten wir dem "Radwegeverein Seeste" eine Spende von 500€ überreichen. Der Betrag hatten wir aus Kaffee- und Kuchenverkäufen erwirtschaftet. An dieser Stelle bedanken wir uns nochmals bei allen Kuchenbäckern und Helfern. " Damit komme der Verein wieder einige Meter weiter".