Ganz unter dem Motto
"Leckeres für das Ostermenü"
stand der Kochabend im Küchenstudio Kümper in Laggenbeck. Unter der Leitung von Marion Upmann wurde geschnibbelt und gebrutzelt, bis ein leckeres Menü vollbracht war. In gemütlicher Runde wurden die Köstlichkeiten verzehrt.
Auch dieses Jahr war die Resonanz zum Osterfrühstück großartig. 70 Landfrauen trafen sich im Landgasthof Strothmann in Wechte um ein reichhaltiges Buffet zu genießen.
Schüßler-Salze waren das Thema der Landfrauen Lengerich, zu dem Monika Feldmann, PTA aus Ibbenbüren, in dieser Woche in der Kronenburg referierte. Mit großem Interesse verfolgten ca. 60 Landfrauen den Vortrag.
Strahlendes Aussehen, gesunder Schlaf, vital sein und bleiben – Mineralstoffe in unserem Körper sind dafür Voraussetzung. Der Arzt Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler entwickelte vor 135 Jahren eine Heilweise mit zwölf Mineralstoffverbindungen (=Salze). Er nannte sie biochemische Funktionsmittel. Seine Annahme war, dass mit dem Impuls der homöopathisch aufbereiteten Mineralstoffe Störungen in der Verteilung der Mineralstoffe im Körper überwunden werden können. Die Zufuhr kleinster Menden ermöglicht demnach die direkte Aufnahme und Verwertung. Dadurch sollen die Zellfunktionen normalisiert werden und der Mensch gesunden. Ursprünglich als Heilmittel entwickelt, dienen die biochemischen Funktionsmittel heute im Zeitalter moderner Medizin als Hilfe zur Selbsthilfe.

Zum Auffrischen der Erste-Hilfe Maßnahmen trafen sich 15 Landfrauen im Malteser Haus um unter geschulter Leitung die wichtigsten Anwendungen zu erfahren und schon mal Gehörtes aufzufrischen. Von Herz-Lungenmassage über die Beatmung bis hin zum Verbände anlegen war alles dabei. Auch die Anwendung des Defibrillators wurde gezeigt und erklärt.
Alle Teilnehmer hatten sichtlich viel Spaß an den Übungsabenden und nahmen viele Informationen mit nach Hause.
Die erste Vorsitzende Gertrud Röttger begrüßte die zahlreich erschienen Mitglieder zur diesjährigen Jahreshauptversammlung in der Kronenburg.
Referentin des Nachmittags war Nadia Nashiv-Karim. Sie ist in Afganhistan geboren und lebt seit über 20 Jahren in Deutschland.
Frau Nashiv-Karim ist Vorsitzende des Afghanischen Frauenvereins, mit Sitz in Osnabrück, den sie 1992 mit anderen in Deutschland lebenden Frauen gegründet hat. Durch ihren Einsatz gibt sie den afghanischen Frauen die Chance auf eigenen Beinen zu stehen. Sie kümmert sich um Spendengelder, dass diese an Ort und Stelle angelangen. Zwischendurch fliegt sie nach Afghanistan und überwacht laufende Projekte. Ziel der Organisation ist es, Frauen Bildung und Weiterbildung zu ermöglichen. Gezielte Förderung gibt es in der Trinkwasserversorgung durch Brunnenbauten, Schul- und Weiterbildung, medizinische Versorgung und gesundheitliche Aufklärung. Aktuell unterstützt der afghanische Frauenverein 13 Projekte in Nord- und Südafghanistan sowie in Flüchtlingslagern bei Peshāwar in Pakistan. Ebenso wichtig ist die Förderung von Projekten im ländlichen Bereich.
Es war für die Landfrauen ein sehr informativer und aufschlussreicher Vortrag.
Anschließend verlass die Kassiererin Anja Mundus den Kassenbericht. Die Kasse weist eine positive Bilanz. Geprüft wurde sie durch Doris Haarmann und Gudrun Stöppel, die eine einwandfrei geführte Kasse bestätigten und die Versammlung um die Entlastung des Vorstandes baten. Dem Antrag wurde stattgegeben. Mit dem Schlußwort verabschiedete Gertrud Röttger die Versammlung.
Was hat denn der Kochtopf mit Klimawandel zu tun? Diese Frage stellten sich die Landfrauen bei Vortrag mit Andreas Brinker „Klimawandel im Kochtopf“.
Stellt man mal die Überlegung an, dass die Milch von Nord nach Süd gekarrt wird und der Joghurt kommt retour von Süd nach Nord. Wie weit fahren unsere Produkte, bis sie beim Verbraucher ankommen? Dieser hohe Spritverbrauch belastet die Umwelt und somit natürlich das Klima. Sinnvoller wäre es doch, die Produkte aus der Umgebung auch direkt in der Umgebung zu vermarkten, anstatt sie erst auf kilometerlange Reisen zu schicken.
So entstand ein roter Faden, der sich von der Produktherstellung über die Energiegewinnung bis zum Vertrieb zog.
Schweine dürfen keine Fettschicht mehr haben, weil es keiner mehr isst. Also werden Schweine so gezüchtet, dass die wärmende Fettschicht reduziert wird. Folge daraus, die Tiere brauchen in den Ställen Heizungen, diese schlägt sich natürlich wieder auf den Energieverbrauch und somit auf das Klima nieder.
Wenn mal mal bedenkt, dass früher die Küche und das Kochen im Mittelpunkt der Familie stand, deshalb ja auch die Bezeichnung Lebensmittel, sieht es heute ja in vielen Familien ganz anders aus. Das Kochen geht, wenn überhaupt, ruck zuck, Tüte auf heiß Wasser drauf und fertig. Viele nehmen sich nicht mehr die Zeit und setzen sich an den Tisch. Mal eben so zwischendurch essen ist groß in Mode geraten. Was kann man bewußt zum Klimaschutz beitragen?
Anfangen kann man mit bewußtem Einkaufen, saisonales Obst und Gemüse aus der Region und nicht aus Übersee. Ganz wichtig sei es, so Brinker, wieder darüber nachzudenken, was esse ich da eigentlich. Die Werbung hat unser Einkaufsverhalten im Griff - schön bunt und lecker. Aber was ist eigentlich drin und wo kommt es her. Da ist der Ansatz, wo wir bewußt anfangen können zu handeln.
Die Kripo rät… immer wieder wird in der Zeitung über kriminelle Machenschaften von Einbrechern, Taschendiebe, Scheckkartenbetrüger und desgleichen berichtet.
Zu Gast bei den Landfrauen war der Kriminalbeamte Silvano Klaus, von der Dienststelle Rheine, mit dem Thema „Menschen als Kriminalitätsopfer“.
Anhand von Fallbeispielen erklärte er den Frauen die Vorgehensweise der Verbrechen.
Taschendiebe z. B. lieben das Gedränge, die Orte, wo viele Menschen aufeinandertreffen, die ihnen Deckung und Gelegenheit geben. Dazu zählen Kaufhäuser, öffentliche Verkehrsmittel, Bahnhöfe oder Großveranstaltungen. Durch geschickte Ablenkungsmanöver werden die Opfer irritiert und dann beklaut. Das Opfer merkt oft zu spät den Verlust.
Auch Kaffeefahrten zählen zu beliebten Einnahmequellen der Betrüger. Geworben wird mit Kaffee und Kuchen und ein nettes Mitbringsel für zu Hause. Solche Einladungen entpuppen sich als Werbefahrten, bei denen teure, oft minderwertige Ware angeboten wird. Zielgruppe sind oft Alleinstehende, die sich über etwas Abwechslung freuen.
Einbrecher nutzen die Gelegenheit leer stehender Häuser. Gerade in der Urlaubszeit ist Hochsaison in diesem „Gewerbe“. Man sollte sein Haus bewohnt aussehen lassen, Nachbarn um Hilfe bitten, Briefkästen leeren und die Rollläden betätigen. Ganz wichtig sei es, keine Scheu vor der Polizei zu haben und anrufen wenn was im Argen liegt. Mit der Bitte, niemals selber Held zu spielen endete ein sehr interessanter Vortrag. Mit einem Danke schön wurde Herr Klaus verabschiedet.


Horst-Dieter Beck der Reisepastor aus Westerkappeln war zu Gast bei den Landfrauen Lengerich und nahm sie mit auf eine Reise über die Seidenstraße durch Usbekistan.
Anhand von Dias erläuterte er die einzelnen Haltestellen dieser Reise.
Mit dem Flugzeug ging es von Frankfurt nach Taschkent, der Hauptstadt Usbekistans. Usbekistan ist ein Land in Zentralasien. Es gehörte früher zur Sowjetunion und wird heute vom Präsident Islom Karimov mit starker Hand regiert.
Durch Usbekistan verläuft die berühmte Seidenstraße, die erste Handelsstraße die China mit Europa verbindet. Auf ihr wurden mit Karawanen wichtige Handelsgüter, vor allen Dingen Seide, Gewürze usw. transportiert.
Gewaltige Wüstenstrecken und das Pamir-Gebirge mit 4800 m Höhe mußten bei Temperaturen von -30° bis 50°C bewältigt werden.
Die Länge der Seidenstraße mit den vielen Stichstraßen beträgt 140000 km. Ferdinand von Richthofen hat 1877 den Begriff Seidenstraße geprägt. An Bedeutung verlor sie, als 1488 der Seeweg von Europa nach China entdeckt und katalogisiert wurde. Mit 57 Menschen pro Quadratkilometer ist Usbekistan im Vergleich zu Deutschland mit 351 Menschen pro Quadratkilometer, sehr dünn besiedelt. Taschkent, die Hauptstadt Usbekistans, ist eine Oasenstadt inmitten einer riesigen Wüste.
Bilder von riesigen wunderschönen Bauten zumeist Moscheen und Paläste früherer Herrscher beeindruckten die Teilnehmer. Auffallend waren riesige Straßen mit vergleichsweise wenigen Autos. Von Taschkent ging es mit dem Bus durch die Wüste, durch riesige Baumwollfelder und Maulbeerbaum-Plantagen.
Für die Baumwollfelder wurden breite Bewässerungskanäle gebaut. Das Wasser wird den Zuflüssen des Aral Sees entnommen, der dadurch völlig ausgetrocknet ist.
Auf den Baumwollfeldern müssen in den Ferien die Kinder für umgerechnet 2 Cent pro Woche arbeiten. 11% der Baumwolle der Welt kommt aus Usbekistan.
Das nächste Ziel war Samarat. Die Stadt zeichnet sich aus durch riesige Mausoleen früherer Herrscherfamilien. Der Regista Platz in Samarat ist der größte Platz der Welt und gehört zum Weltkulturerbe. Durch den Niedergang der Seidenstraße als Handelsstraße verfielen viele historische Gebäude, die später durch Lenin wieder aufgebaut wurden.
Bodenuntersuchungen haben ergeben, dass die große Wüste Taklamakan früher ein Meer war.Das nächste Ziel war Buchanan, die berühmte Teppichstadt. Beeindruckend für die Reisenden waren die großen Märkte in den Städten. Obst, Gemüse, Gewürze, Fisch, Fleisch, alles wurde in großer Vielfalt angeboten. Von Buchanan ging die Fahrt weiter durch die Wüste nach Chiwa. Sehenswert sind die zahlreichen Baudenkmäler aus der glanzvollen Vergangenheit der Stadt. Seit 1967 ist Chiwa Museumsstadt und gehört seit 1990 zum Weltkulturerbe.
Nach einer eindrucksvollen Reise durch die andere Welt wurde von dort die Heimreise angetreten.
Ein spannender Vortrag ging hiermit zu Ende. Die nächsten Reisen gehen nach Israel und nach Namibia. Mit einem Dankeschön verabschiedete sich Gertrud Röttger von Horst-Dieter Beck.

Es war mal ein Abend der etwas anderen Art. Eingeladen wurde zur Salatbörse. Was versteht man wohl unter Salatbörse? Fragezeichen in so manchen Gesichtern. Jeder der sich zu diesem Abend angemeldet hatte, wurde gebeten einen Salat mit dem dazugehörigem Rezept mitzubringen.
So entstand im Gemeinderaum der Wechter Kirche eine riesige Auswahl verschiedenster Salate. Jeder hatte die Möglichkeit die Salate durchzuprobieren und anschließend je nach Geschmack das passende Rezept mitzunehmen. Ein Abend, der großen Zuspruch fand, klang gemütlich aus.
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Die erste Vorsitzende Gertrud Röttger begrüßte die zahlreich erschienen Mitglieder zur diesjährigen Jahreshauptversammlung in der Kronenburg. Im letzten Jahr verzeichnete der Verein einen Zuwachs von 9 neuen Mitgliedern, eine sehr positive Resonanz. Mit einer Trauerminute wurde der Verstorbenen Anni Ehmann gedacht. Nachdem Kaffeetrinken verlass die Kassiererin Anja Mundus den Kassenbericht. Die Kasse weist eine positive Bilanz. Geprüft wurde sie durch Ingrid Ahmann und Doris Haarmann, die eine einwandfrei geführte Kasse bestätigten und die Versammlung um die Entlastung des Vorstandes baten. Dem Antrag wurde stattgegeben. Anschließend verlass Martina Upmann den Jahresrückblick. Ein bunt gefächertes Programm spiegelte sich wieder. Neben den traditionellen Ereignissen wie Osterfrühstück und Römermarkt, luden verschiedene Vorträge und Führungen, Besichtigungen und kreative Gestaltungen zum mitmachen oder zuhören ein. Höhepunkte waren wohl der Besuch des Boulevardtheaters in Münster, sowie die Besichtigung der Dr. Oetker Werke in Bielefeld. An Sport und Erholung mangelte es auch in diesem Jahr nicht. Die Kinder waren im Programm mit einbezogen und die Teilnahme an Weihnachtsmarkt wurde erstmals erprobt. Hiernach stellte Marlies Oslage die Referentin des Nachmittags vor. Anika Siemer, Podologin aus Lengerich hielt einen Vortrag über medizinische Fußpflege. Sie stellte ihre Arbeit vor, beschrieb den Ausbildungsweg und verdeutlichte den Unterschied zwischen medizinischer und normaler Fußpflege. Verschiedene Erkrankungen und Behandlungsmethoden sowie die Ursachen und deren Behebung schilderte sie lebhaft in ihrem Vortrag. Mit einem Dankeswort verabschiedete Marlies Oslage die Referentin. Weitere Bilder in unserer Galerie...

Draußen herrschte adventliche Stimmung, als sich die Ladberger- und Lengericher Landfrauen zur gemeinsamen Weihnachtsfeier in der Kronenburg trafen.
Weihnachtlich gedeckte Kaffeetische luden zu einem gemütlichen Nachmittag ein.
Gertrud Röttger, die Vorsitzende der Lengericher Landfrauen begrüßte die Frauen recht herzlich zu diesem gemeinsamen Nachmittag mit dem Thema Weihnachtsbaum.
Geschichtliches zum Weihnachtsbaum...
Schon in vorchristlicher Zeit wurden in Deutschland um die Weihnachtszeit immergrüne Bäume geschmückt, da sie offenbar die Kraft hatten die "dunkle" Jahreszeit schadlos zu überstehen. Sie galten als Hoffnungsträger und als Symbol für die Unsterblichkeit der Natur. Die "Weihnachtsbäume" wurden zur Wintersonnenwende mit Gebäck, kleinen Geschenken und Strohsternen behängt um die Pflanzengeister um eine gute Ernte im nächsten Jahr zu bitten.
Mit Gedichten, Versen und Gedanken wurde der Nachmittag ausgeschmückt.
Untermalt und abgerundet wurde ein schöner besinnlicher Nachmittag mit Gesang und musikalischen Stücken mit Petra Kipp und ihren Flötenkindern.
Ein Dankeschön galt allen Mitwirkenden. Der Landfrauenverband wünscht allen gesegnete Weihnachten und einen gesundes neues Jahr.
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Die Sonne strahlt vom Himmel und die Stadt war voller Menschen, die sich an die zahreichen Stände drängten. Nicht anders am Stand der Landfraue, wo es
selbstgebackene Püfferkes nach altem Rezept und hausgebackenes Brot gab.
Für die Kinder stand ein Glücksrad bereit und die Holzkuh an der die Künste des Melkens ausprobiert werden konnten.
Der Erlös des Nachmittag geht an die Lengericher Weihnachtspäckchen.
Unter diesem Motto stand zum 4. Mal der Kochabend mit den Kindern unter der Leitung von Marion Upmann, die eine Rezeptpalette zusammengestellt hat.
Mit großer Begeisterung wurde ausprobiert, beraten, geschnippelt und gebrutzelt.
Die Eltern hatte dabei die Handlangerfunktion.
Es entstand ein herbstliches Buffet und die Kinder waren stolz auf ihre kreierten Werke. Der Tisch wurde herbstlich dekoriert mit ausgehöhlten Kürbissen geschmückt.

Wie auch schon in den vergangenen Jahren fand auch jetzt wieder unser Osterfrühstück im "Ferkelstall" statt.
Viele Köstlichkeiten wurden hier angeboten die einen Vorgeschmack auf Ostern gaben.
Aber welche Bedeutung hat denn das Osterei.
Im Laufe der Entwicklung der Menschheit hat das Ei verschiedenste Bedeutungen und einige lassen sich auf das Osterfest übertragen.
Das Ei ist das Symbol für Leben, Fruchtbarkeit und Reinheit, ist Sinnbild des Lebens und der Auferstehung.
In der Urchristenzeit war das Ei eine Beigabe zu den Toten. Es wurde mit ins Grab gegeben.
Sinnbildlich gesprochen war das Ei wie ein geschlossenes Grab, welches ein Leben in sich verborgen hält.
Hier setzt man die Beziehung zur Auferstehung Christi und somit die Verbindung zwischen Ostern und dem Ei.

Es war ein Kochabend, den die Lengericher Landfrauen so noch nicht kannten.
Sonst stand ihnen immer eine Schulküche zu Verfügung. Diesmal aber wurde in einem Küchenstudio gekocht, gebrutzelt und gebraten.
Kursleiterin Marion Upmann hatte für den Abend viele kleine Leckereien ausgesucht, die sich für die kommende Jahreszeit herrlich zum Nachmachen eignen.
Die Landfrauen hatte die Möglichkeit mit den neuesten Küchengeräten zu arbeiten.
Nachdem alle Gerichte zu einem kleinen Buffet aufgebaut waren, endete ein schöner und produktiver Abend mit einem leckeren Essen.
Weitere Leckereien in unserer Galerie...

Zum diesjährigen Seniorennachmittag begrüßte Marlies Oslage 33 Landfrauen.
Als Einstimmung wurde ein Frühlingslied gesungen und Gerda Mielemeier las eine Geschichte vor, wie der Frühling den Winter vertreibt.
Nach dem Kaffeetrinken und reichlich Zeit zum Klönen und Austauschen begrüßte Frau Oslage Sandra Hukriede und ihre kleinen Tänzerinnen vom Tanzzentrum „Ihr Team“.
Mit den kleinen Tänzern brachte Frau Hukriede frischen Wind in die Kronenburg.
Nach dem Danke schön an die Mädchen las Gerda Mielemeier Geschichten aus dem Buch „Erinnerungen an das alte Lengerich und seine Original“ vor.
Gustav Schallenberg stellte hier in verschiedenen Berichten seine Erlebnisse mit den Lengericher Originalen um 1900 zusammen. Der größte Schelm war wohl Fritz Erpenbeck.
Die Erinnerungen Rietbrocks, den Späßen Erpenbecks und anderer Originale werden auch heute noch dem Leser ein Schmunzeln abgewinnen.
Fritz Erpenbeck, ein hervorragender Erzähler seiner Zeit, glich in seinen Geschichten fast dem Baron von Mönchhausen. So war Erpenbeck doch auf Jagd in der großen weiten Welt gewesen, und was er da so alles an Tieren erlegt hat, die er dann noch in seinen Rucksack bekam, war doch schon sehr eigenartig.
Ein anderes Original war Dr. Friedrich Günnemann, der damals in Lengerich als Arzt unterwegs war und auch er wusste schöne Geschichten zu erzählen, die ihm im Laufe seiner beruflichen Tätigkeiten passiert waren.
Dieses Buch umfasst eine Vielzahl kleiner Geschichten, die sehr interessant und amüsant geschrieben wurden.
Zum Abschluss verlass Frau Mielemeier eine plattdeutsche Begebenheit, wo Oma und Opa nach Münster fahren, in die große Stadt, und hier so einiges missverstehen – denn sie gehen ohne Schuhe durch die Stadt, weil am Bahnsteig Geleis (Ge leise) steht. Lauter so merkwürdige Dinge wiederfahren Oma und Opa bei ihrem Besuch in der großen Stadt. Hier wurde das Lachen garantiert.
Die Vorsitzende des Landfrauenvereins Lengerich, Gertrud Röttger, begrüßte 48 Landfrauen, die in die Gaststätte "Zur Kronenburg gekommen waren, um den Vortrag von Heidrun Kuhlmann zu hören.
Die Referentin ist Architektin und aktiv im Landfrauenverband Schemmburger Land. Mit mal humorvollen, mal ernsten Ansichten verstand sie es, die Zuhörerinnen in Bann zu ziehen.
"Weil ich es (mir) wert bin", lautete ihr Thema.
Wer bestimmt den Wert des anderen? Ist es wie im Orient, wo der Wert der Frau in Kamelen festgelegt wird?
Heidrun Kuhlmann dazu:" Das Selbstwertgefühl - ich bin wertvoll, ich werde gebraucht - wurde uns schon vom Elternhaus mitgegeben.
Haben die Eltern, die Lehrer uns schon etwas zugetraut? Wurden unsere Stärken gefördert? Geht man einfacher durchs Leben, wenn man signalisiert, wer mich nicht leiden kann, der hat sowieso keinen Geschmack?"
Die Referentin unterscheidet zwischen Männern und Frauen. Frauen hätten ein sehr großes Harmoniebedürfnis und zweifelten oft an sich selbst. Dabei hielten viele Frauen ihren Männern den Rücken frei und managten ganz nebenbei ein kleines Familienunternehmen. Liege das an der Erziehung der Mädchen? "Haben wir ein Aschenputtel-Syndrom?" , fragte die Referentin.
Ihre Folgerung: Frauen müssen mutig sein und sagen was sie wollen. Kuhlmann:
"Wir wissen heute von allem den Preis, aber von vielem nicht den Wert - ist ein begnadeter Fußballer mehr wert als ein behindertes Kind? Ist ein junger Mensch mehr wert als ein älterer oder ein Gesunder mehr als ein Kranker?" Es sei merkwürdig, wie in der Gesellschaft mit dem Wert des Menschen umgegangen werde.
Heidrun Kuhlmann riet dazu, auf das Innenleben zu achten. Die Welt sei nicht wie sie sei, sondern immer so wie man sie sehe. Sie appellierte, aufeinander zuzugehen, mal was für andere zu tun.
Die Vorsitzende bedankte sich bei der Referentin und machte am Schlus auf die nächsten Termine aufmerksam.




Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung in der Kronenburg begrüßte Gertrud Röttger die Lengericher Landfrauen, die in zahlreicher Runde erschienen waren.
Begrüßt wurden 12 neue Mitglieder – gedacht wurde den verstorbenen Mitgliedern.
Das Jahr 2008 liegt hinter uns und Martina Upmann ließ im Jahresbericht die Veranstaltungen noch einmal Revue passieren.
Es war ein sehr umfangreiches Programm mit vielen Vorträgen und Aktivitäten.
Zu den Höhepunkten des Jahres zählten wohl die Halbtagesfahrt zum Kreislehrgarten nach Steinfurt, die Tagesfahrt zur Grafschafter Schmuggeltour nach Bad Bentheim und Ootmarsum sowie die Fahrt mit der Dampflok nach Papenburg mit Besichtigung der Meyerwerft.
Als Referentin des heutigen Nachmittags wurde Helga Licher begrüßt.
Sie schreibt humorvolle, manchmal nachdenklich stimmende und Betrachtungen über ihre Mitmenschen. Sie beschönigt nichts, gewinnt jeden Leser durch ihre natürliche Erzählweise und positive Grundeinstellung. Sie liefert die Beweise, dass man mit den geschickt eingesetzten Waffen einer Frau und Mutter auch ausweglose Situationen in den Griff bekommen kann.
Der Leser spürt, dass es der Autorin um viel mehr geht, als das lockere Aufzählen von tagtäglichen Pannen oder Peinlichkeiten.
An diesem Nachmittag lass sie Kurzgeschichten aus ihren Bücher: „Reich mir mal die Kombizange“ und „Papa kocht italienisch.“
Wahrlich Geschichten, die dass reelle Leben widerspiegeln.
Gertrud Röttger bedankte sich für die gelungene und sehr amüsante Vorlesung bei Frau Licher.
Im Anschluß wurden die nächsten Termin bekannt gegeben.


Der 4. Dezember war genau der richtige Termin für eine Weihnachtsfeier, denn am Mittag fiel der Schnee.
Der Saal der Kronenburg war gut besetzt, als Gertrud Röttger die Lengericher und Ladberger Frauen bregrüßte.
Durch den Nachmittag begleitete uns Petra Kipp mit ihren Flötenkindern.
Gedichte und Geschichten, Sketche und Erzählungen zum Thema "Warten" wurden vorgetragen. Untermalt wurde das Ganze durch den Gesang von Weihnachtsliedern.
Es war ein rundum gelungener Abend, den die Landfrauen im kleinen Fachwerkhäuschen bei Margret Wehmeier verbrachten. Draußen war es kalt und dunkel, umso schöner die Arbeit am Kamin.
Aus Draht und Heu wurden Sterne gebastelt, die anschliessend mit Tannenzweigen und Zapfen, Engelsharr, Weihnachtskugeln und Schleifen dekoriert und hergerichtet wurden.
