Möglichkeiten und Grenzen elterlicher Hilfeleistungen
Die Referentin Dr. Juliane Hartmann (Psychologische Psychotherapeutin) der EOS-Klink, Münster, sprach am 08.03.2012 über das Thema: Essstörungen Anorexie und Bulimie.
Weitere Infos erhalten Sie hier.
Der Infokreis und Kreisvorstand bieten ab 2011 eine jährlich wiederkehrende Veranstaltung an, die ihre Inhalte den aktuellen Themen und deren Bedeutungen für landwirtschaftliche Familien und Betriebe schuldet.
Zu einem Thema sollen zwei bis drei Kurzreferate über verschiedene Aspekte informieren und zur Diskussion und zum Austausch mit Berufskolleginnen in angenehmer Atmosphäre anregen.
... war Thema des 1. Steinfurter BäuerinnenForums am 21. November 2011.
Folgende Referentinnen und Referenten waren zu Gast:
Hier können Sie die Präsentationen der ReferentInnen herunterladen:
Dr. Brundiers: Das Veterinäramt – eine Behörde stellt sich vor
Klaus-Dieter Wilmsen: Der Agrarkreis Steinfurt - Zahlen und Fakten"

Das neue Programmheft für unseren Kreisverband wird ab August an alle Mitglieder in den Ortsverbänden verteilt.
Hier können Sie es auch online ansehen!
Klicken Sie hier für die komplette Ausgabe des Heftes!
Die Ortsverbände und der Kreisverband haben ein abwechselungsreiches Programm zusammen gestellt und wir laden Sie ein, die Gelegenheit zu nutzen, unseren Verband (noch) besser kennen zu lernen!
„46“ lautete die Glückszahl des Bilderrätsels in der Mitgliederzeitung 2010. Christa Wilsmann aus Lienen und Doris Fortmeyer aus Tecklenburg-Leeden sind die glücklichen Gewinnerinnen der Hauptpreise, die unter 325 Teilnehmerinnen aus ganz Westfalen-Lippe ausgelost wurden. Beide erhalten je ein GPS-Gerät inklusive 17 eingespeicherter Landservice-Radtouren. Überreicht wurden die Preise auf der Tagung der LandFrauen-Ortsvorsitzenden im Kreis Steinfurt am 22.03.2011 im Gasthaus Ruhmöller in Saerbeck.
Zwei weitere LandFrauen aus dem Kreis Steinfurt hatten ebenfalls Rätselglück: Ursula Kinne aus Lotte erhält einen Weiterbildungs-Gutschein und Maria Willer aus Rheine gewann eine Bistroschürze „Frauen mit Biss – Appetit auf Neues“.


Saerbeck - Der Kreislandfrauenverband Steinfurt-Tecklenburger Land hat eine neue Spitze: Silvia Laurenz, engagierte Landfrau aus Ochtrup mit langjähriger Erfahrung in der Verbandsarbeit, zuletzt als stellvertretende Vorsitzende, erhielt am Dienstagabend die breite Unterstützung der Delegiertenversammlung im Hotel Stegemann in Saerbeck-Westladbergen. Sie folgt damit Marlies Spieker, die nach achtjähriger Amtszeit nicht mehr kandidierte.
Aus allen Ortsverbänden des Kreises waren mehr als 120 Landfrauen zusammengekommen, um den neuen Kreislandfrauen-Vorstand zu wählen. Die Verbandsspitze komplettieren Sabine König (Ladbergen) und Dorothee Kitten (Ibbenbüren) als Stellvertreterinnen von Silvia Laurenz. In den Vorstand wählte die Versammlung darüber hinaus die Regionalvertreterinnen Angelika Giesbert (Recke), Maria Thiemann (Elte), Marlies Oslage (Lengerich), Gabriele Nienau (Leer), Irmgard Große- Dresselhaus (Schale), Maria Homann (Laer), Else Wiening (Borghorst), Hedwig Strotmeier-Spieker (Riesenbeck) und Hildegard Gude (Wettringen). Als Kassiererin wurde Kristina Finke in ihrem Amt bestätigt. Sie hatte zuvor ihren umfangreichen Kassenbericht vorgelegt.
Die Kassenprüferinnen bescheinigten ihr eine einwandfreie Kassenführung, so dass der Entlastung des Vorstands nichts im Wege stand.
In ihrem Geschäftsbericht ließ Geschäftsführerin Susanne Jürgensmeier-Lotz das vergangene Jahr Revue passieren. Sie erinnerte an die zahlreichen Einzelveranstaltungen, Lehrgänge und Seminare, die das Programm des Landfrauenverbandes bestimmten. „Und das nicht nur für die Frauen aus der Landwirtschaft, sondern für alle Frauen im ländlichen Raum“, machte sie deutlich und wies auf die hohe Zahl von 4500 Mitgliedern hin. „Damit sind wir der größte Frauenverband im Kreis Steinfurt“, so die Geschäftsführerin.
„Diese erfolgreiche Arbeit wollen wir fortsetzen“, versprach die neue Kreislandfrauen-Vorsitzende Silvia Laurenz und bedankte sich bei den ausscheidenden Kreisvorstandsmitgliedern, insbesondere aber bei ihrer Vorgängerin Marlies Spieker.
Und diese verriet ihrer Nachfolgerin gerne das Rezept erfolgreicher Verbandsarbeit der Marke „Landfrauen“: „Immer im Team arbeiten und möglichst alle mit einbeziehen.“

Vor vollem Haus in der Bürgerscheune Saerbeck las Autorin und Kabarettistin Kathrin Heinrichs aus ihren pfeffrigsten Lesestückchen und Kabarettnummern, und alle teilnehmenden Landfrauen waren begeistert.
Nach der Begrüßung durch die scheidende Kreisvorsitzende Marlies Spieker und einem Rückblick auf 2009 durch die Geschäftsführerin Frau Jürgensmeyer las Frau Heinrichs zuerst aus ihren Lesestücken, und, - nach einem kleinen Sektpaüschenund Schnittchen,
-, aus dem Besten aus 10 Jahren Kabarett.
Sich selber und auch die anwesenden Frauen , und Frauen und Männer jeden Alters im
Allgemeinen auf die Schippe nehmend, brauste manche Lachsalve durch den Saal.
In entspannter Atmosphäre ein " Abend nur für uns"-- das dürfte zum jährlichen Dauerbrenner werden!?







Ins Gespräch mit den Verwaltungsspitzen zu kommen, war ein Ziel des Empfangs. Hier unterhalten sich Gabi Stromberg und Anneliese Harde (Landfrauen Lienen) mit Dr. Martin Hellwig, dem neuen Bürgermeister in LienenFoto: Marlies Grüter
Saerbeck/Kreis Steinfurt - Sonja Schemmann hatte am Dienstagabend ein „Heimspiel“ im Saerbecker Bürgerhaus. Beim Neujahrsempfang des Kreislandfrauenverbandes Steinfurt-Tecklenburger Land traf die im August neu gewählte Bürgermeisterin von Nordwalde, selbst aktive Landfrau, auf viele bekannte Gesichter aus den Reihen der Vorsitzenden der 37 Ortsverbände der Landfrauen im Kreis. „Aber das alleine reicht nicht aus, der Dialog mit den Verwaltungsspitzen ist wichtig. Wir müssen miteinander ins Gespräch kommen und wissen, was die Landfrauen als Verband leisten“, sagte sie. Und genau darum waren Sonja Schemmann und viele ihre Bürgermeisterkollegen der Einladung der Kreislandfrauen zum Neujahrsempfang nach Saerbeck gefolgt.
Wer da noch das Klischee der Kuchen backenden Landfrau im Kopf hatte, wurde schnell eines Besseren belehrt: Die Kreisvorsitzende Marlies Spieker und Geschäftsführerin Susanne Jürgensmeier-Lotz räumten bei ihrer Vorstellung des Landfrauenverbandes auf mit alten Bildern. „Wir sind nicht nur dekorativ und wohlschmeckend oder artig und nett. Wir sind im Sinne unserer Mitglieder, der Frauen auf dem Land, politisch und gut für die Dorfgemeinschaft. Wir fangen schon mal an, wo andere noch reden“, machte Marlies Spieker deutlich und verwies auf die unterschiedlichen Facetten in der Arbeit des Verbandes. „Heute soll es darum gehen, mit Ihnen als Bürgermeistern Schnittmengen zu finden, um gemeinsam etwas für unseren ländlichen Raum auf die Beine zu stellen“, sagte sie. Susanne Jürgensmeier-Lotz lenkte in ihrem Referat den Blick insbesondere auf die Bildungs-, Beratungs- und Projektarbeit der Landfrauen.

Sekt und Shakes zum Geburtstag
Die Frauen vom Frühstücks-Team sind unverkennbar mit ihren neongrünen Shirts und ihrer guten Laune. Davon ließen sich die zahlreichen Gäste fröhlich anstecken. Foto:
(Sonja Möller)
Westerkappeln - Ein Brot mit Käse, ein heißer Kakao, frisches Obst - das gibt Kindern morgens die nötige Energie für die Schule. Wie einfach und lecker ein gesundes Frühstück aussehen kann, zeigt das Frühstücks-Team der Landfrauen zweimal im Jahr in der Grundschule Stadt. Auch Klassen der Peter-Pan-Schule sind jeweils eingeladen. Am Freitag feierten die Frauen während des Schulfestes das zehnjährige Bestehen des Schulfrühstücks - mit Sektempfang und leckeren Milchshakes.
Den Grundstein für die Erfolgsgeschichte legte Edelgard Steer 1999. „Eine Studie belegte damals, dass 30 Prozent der Kinder kein angemessenes Frühstück erhalten und weitere zwölf Prozent lediglich Geld mit zur Schule bekommen“, berichtet die Landfrau. „Da muss man doch was machen“, dachte sich Steer, überzeugte zuerst die Schulleitung und suchte sich dann Mitstreiterinnen.
Während einer Projektwoche testeten damals 700 Erwachsene und Kinder das Schnupper-Frühstücksbüfett. Nach 11 Kilogramm Butter, 400 Scheiben Käse, 17 Kilogramm Wurst und 1364 Scheiben Brot fiel die Resonanz durchweg positiv aus. „Eine Umfrage ergab, dass 98 Prozent das Frühstück gut fanden und 87 Prozent eine Fortsetzung wollten“, erinnert sich Steer.
Zusammen mit Inge Plagevoth, Imke Redeker und Heike Cizelsky bildete Edelgard Steer fortan das Frühstücks-
Team. Zweimal im Jahr vermitteln die Landfrauen den Mädchen und Jungen seitdem, wie gut gesunde, ausgewogene Ernährung schmeckt. Wichtig ist den Frauen, dass die saisonalen Lebensmittel aus der Region kommen. Zudem lernen die Kinder bei Hofbesichtigungen, wie und wo das Essen entsteht.
Die grundlegenden Ziele haben sich nicht verändert. Das Team bilden seit 2002 Elke Möllenkamp, Karin Hakmann, Elke Fischer, Birgit Leyschulte und Muhabed Ergun. Seitdem gibt es beim Frühstück Ausstellungen zu verschiedenen Themen, etwa „Der Weg der Milch“.
Vor drei Jahren gesellte sich „Miss Finster“ zu den Kindern, die ihnen seitdem beim Frühstücken über die Schultern schaut. „Ein Teammitglied verkleidet sich wie die bekannte Figur aus der Disney-Kindersendung und zeigt, wie sie zum Beispiel richtig mit Messer und Gabel umgehen“, erläutert Birgit Leyschulte. Die Benimmregeln kommen an: Auf Ärger bei langatmigen Familienfeiern hat wohl keiner Lust.
Finanziell unterstützt wird das Frühstücks-Team von der Gemeinde Westerkappeln durch die „Förderung kommunaler Projekte der Entwicklungszusammenarbeit“ und seitens des Jugendamts durch das Programm „Fit und stark fürs Leben“.
Birgit Leyschulte betont, dass ohne die „lieben Geister“ im Hintergrund vieles nicht möglich wäre. Ganz oben auf der Liste stehen dabei Schulleiterin Roswitha Lührmann und ihr Lehrerkollegium. Mit einem Sektempfang bedankte sich das Frühstücks-Team jetzt bei allen Helfern. Roswitha Lührmann überreichte den Frauen für den engagierten Einsatz ein Geschenk.
Die Schüler zeigen ihr Lob immer wieder auf ihre Weise: Lautstark stürmen sie aus den Klassen sobald es zum Schulfrühstück geht. Belegte Stullen mit Marmelade, angerührter Quark, frisches Obst und Gemüse, dazu ein Glas Milch - das schmeckt !
VON SONJA MÖLLER
Der deutsche Landfrauenverband sprach sich anläßlich der Expertenanhörung im Deutschen Bundestag klar für ein NEIN zu Biopatenten aus.
Scherb sieht in der aktuellen Diskussion nicht nur den ethischen Aspekt, dass es auf Leben kein Patent geben darf.Für sie ist der Nutzen für Landwirtschaft und Verbraucher nicht gegeben.
Kommt es bspwse. zu einer Patentierung vonSaatgut, hat der Landwirt nicht mehr die Möglichkeit, daraus eigenen Züchtungen zu entwickeln.
Außerdem sieht Scherb in der Folge der Biopatentierung einen Preisanstieg für Lebensmittel, da jede Stufe der Lebensmittelkete die Patentierung bezahlen muß.