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Aktivitäten - Steinfurt-Tecklenburger Land

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Infokreis Steinfurt/Tecklenburger Land

Der Infokreis Landfrauen Steinfurt / Tecklenburger Land als Teil des LandFrauenverbandes ist ein Arbeitskreis, in dem sich ca. 20 Landwirtinnen seit Jahren in der Öffentlichkeitsarbeit engagieren. Ziel ist, den Kontakt zwischen LandwirtInnen und VerbraucherInnen zu pflegen und das grundsätzlich vorhandene Vertrauen in die landwirtschaftliche Erzeugung zu erhalten und zu vertiefen.

 

 

Kontakt:

Infokreis Landfrauen Steinfurt / Tecklenburger Land

Hembergenerstr. 10

48368 Saerbeck

Tel.:0 25 74 / 9 27-70

Fax: 0 25 74 / 9 27-7 33

 

Informiert - Engagiert - Zukunftsorientiert

Haben Sie sich auch schon oft geärgert über unsachgemäße oder polemische Zeitungsartikel oder Fernsehsendungen zum Thema Landwirtschaft und Ernährung?

 

Haben Sie sich geärgert über Schulbücher und Pädagogen, die die aktuelle Situation in der Landwirtschaft nicht kennen und ein naives oder einseitiges Bild vermitteln?

 

Haben Sie Interesse, Zusammenhänge und Entwicklungen zu Fragen der Agrarpolitik, Ernährungswirtschaft und des ländlichen Raumes zu erkennen und zu diskutieren?

 

Dann melden Sie sich bei uns!

Neue Mitglieder sind uns herzlich willkommen!

 

 

Aktuell

Schlechte Zeiten für Milch und Käse

Zu einem Vortrag über Milchimitate, länger frische Milch und weitere „Milchtrends“ lud der Infokreis im Juni 2009 ein.

Lesen Sie hier den Pressebericht aus dem Landwirtschaftlichen Wochenblatt Westfalen-Lippe.

 

 

Rezepthefte

Mit den Tipps und Rezepten in diesen Heften haben Sie die Möglichkeit, unsere Lieblingsrezepte auszuprobieren.

1. Die leckersten Fleischrezepte vom Rind und Schwein 

von Landfrauen aus dem Kreis Steinfurt 

2. Vom Korn zum Brot 

Information und Rezepte von Landfrauen aus dem Kreis Steinfurt 

3. Schnelles und Pikantes aus dem Backofen (Aufläufe, Blechgerichte) 

von Landfrauen aus dem Kreis Steinfurt 

4. Kartoffelrezepte und Partysuppen

von Landfrauen aus dem Kreis Steinfurt

5. Köstliche Nachspeisen aus Milchprodukten und Früchten

der Landfrauen aus dem Kreis Steinfurt

6. Leichte Küche

der Landfrauen aus dem Kreis Sieinfurt

7. Salate

Rezepte der Landfrauen aus dem Kreis Steinfurt

 

 

Bezugsadresse:

 

Christel Lampe

Milkenweg 27

48432 Rheine-Elte

Fax: 05975/305467

 

Zum Bestellen können Sie auch das hinterlegte Formular nutzen!

 

 

Infomaterial für Ausstellungen

Folgende Materialen können Sie bei uns entleihen:

* 1 Glücksrad mit Fragen

* 1 großen gelben Sonnenschirm mit Rundumbeschriftung "Landfrauen"

* 10 Tafeln zur Fleischausstellung

* 2 Tafeln Öffentlichkeitsarbeit nach innen

* 1 Plakat Bildungswege in der Landwirtschaft

* 1 Tafel Landwirtschaft im Kreis Steinfurt

* 1 Tafel Landwirtschaft Strukturwandel im Kreis Steinfurt 1975/1995

* 1 Tafel Landwirtschaft im Kreis Steinfurt "Aus der Region für die Region"

 


Informationsmaterial zur Landwirtschaft

Eine Übersicht der wichtigsten Bezugsquellen finden Sie in dieser PDF-Datei:

Kontaktadressen

 

Die Informationen sind zum Teil besonders für Kinder geeignet!

 

 


Wussten Sie schon, dass ...

* für Tierarzneimittel keine Tierkrankenkasse aufkommt?  Der Bauer zahlt die Medikamente aus eigener Tasche. Schon aus ökonomischen Gründen ist es daher sinnvoll, die Stallbedingungen für die Tiere optimal zu halten. Nur so lassen sich viele Krankheiten vermeiden und Arzneimittel einsparen.

 

* in den Medien immer nur die "schwarzen Schafe" unter den Bauern Beachtung finden? Diese werden publikumswirksam in Szene gesetzt. Ordnungsgemäße Produktion und Tierhaltung sind uninteressant, weil sich mit ihnen keine höheren Einschaltquoten oder Auflagen erreichen lassen.

 

* Tierhaltung in Deutschland an die Fläche gebunden ist? Der Landwirt muss u.a. nachweisen, dass Wirtschaftsdünger (wie anfallende Gülle) bedarfs- und zeitgerecht zur Pflanzenversorgung ausgebracht werden.

 

* moderne Heizungs- Lüftung- und Fütterungsanlagen optimale Lebensbedingungen für Tiere schaffen? Solche Investitionen rechnen sich allerdings erst ab einer gewissen Größenordnung.

 

* sich nur solche Tiere gut entwickeln und Leistung bringen, die sich wohl fühlen?

Deshalb muss ein Landwirt daran interessiert sein, dass die Tiere gute Lebensbedingungen vorfinden.

 

* nach pflanzenbaulichen Gesichtspunkten ressourcenschonend gedüngt wird?

Die Bedarfsermittlung erfolgt an Hand von  Bodenuntersuchung und Erstellung von   Düngeplänen. Die Düngeverordnung regelt die Ausbringungsmenge von Düngemitteln.

 

* langsames Wachstum von Tieren bei der extensiven Mastmethoden die Umwelt stärker belastetet, als dies bei Intensivmast der Fall ist? Um 1 Kilo Fleisch zu erzeugen wird bei Extensivmast mehr  Futter und Trinkwasser verbraucht. Gleichzeitig erhöht sich durch schlechtere  Futterverwertung die Ausscheidung an  Stickstoff  und Phosphor.

 

* die Landwirtschaft ein vielseitiges Berufsfeld bietet für alle, die Freude am Umgang mit Natur und Technik haben?

 

* Hühner in Bodenhaltung anfälliger gegen Krankheiten sind und Verhaltensstörungen (z.B. Kannibalismus) auch hier beobachtet werden?  Bei  Bodenhaltung werden insbesondere vermehrt Magendarminfektionen (Salmonellose) angetroffen, was wiederum einen erhöhten Medikamenteneinsatz erfordert. Eier von Hühnern aus Bodenhaltung haben nicht den hohen Hygienestatus, den andere Haltungssysteme bieten. Die Kontamination mit Schmutz und Bakterien ist deutlich höher.

 

* an Schweinen grundsätzlich keine Gelatine (z.B. Gummibärchen in recyceltem Futter) verfüttert werden darf. Seit der BSE-Krise ist es verboten, solches Risikomaterial an Tiere zu verfüttern.

 

* die BRD bei der Erzeugung von Eiern einen Selbstversorgungsgrad von lediglich 65% aufweist

 

* Land- und Forstwirte rund 80% der gesamten Fläche Deutschlands bewirtschaften? Die Fläche ist nicht beliebig vermehrbar und somit ein kostbares Gut für uns und nachfolgende Generationen.

 

* an jedem Landwirt weiter 8 Arbeitsplätze hängen? Gibt ein landwirtschaftlicher Betrieb auf, werden weitere 8 Arbeitsplätze vernichtet.

 

* der Verbraucher 1950 ca. 50 % seines Einkommens für die Ernährung ausgeben musste? Heute sind es nur noch 12% des verfügbaren Einkommens.

 

* die Landwirtschaft wertvolle Industriestoffe produziert? (z.B. Schmierstoffe, Leder, Wolle, Seife, Farben, Lacke, Diesel, Energie)

 

* die Landwirtschaft hilft,  Energieprobleme zu lösen? (z.B. Biogasanlagen, Rohstoffe vom Acker sind ideale Energielieferanten, Stroh, Rinde, Holz, Mist, Getreide)

 

* Gülle und Mist wertvoller Naturdünger ist? Dem Boden wird das zurückgegeben, was ihm an Nährstoffen entzogen wurde.

 

* Jede Milchkuh heute durchschnittlich 19 Bundesbürger mit ihren Produkten  versorgt? Was aus den täglich 20l Milch hergestellt werden kann, ist beachtlich:

z.B.: 20 l Trinkmilch oder 4 Pakete Butter oder 3 kg Käse oder 20 kg Joghurt

 

* Viele Politiker unter Beifall verkünden, sie wollen die kleinen und mittelständischen landwirtschaftlichen Betriebe unterstützen? In Wahrheit werden gerade diese Betriebe durch überzogene Auflagen und Reglementierungen zur Aufgabe gezwungen. Das ist unredlich und hat nichts mit dem Erhalt der gewachsenen ländlichen Struktur zu tun.

Zum Beispiel: Sonderaktion Rindfleisch, Verbraucherinformation mit Verkostung in Supermärkten


Fleisch hat viele Pluspunkte
Wussten Sie schon,

* ... dass sich eine Vielzahl wissenschaftlicher Thesen mit dem regelmäßigen Fleischverzehr beschäftigen? Bei den Urmenschen bewirkte der regelmäßige Fleischverzehr die Vergrößerung des Großhirns.

 

* ... dass Fleisch unseren Körper mit hochwertigem Eiweiß versorgt? Wir brauchen diesen Baustoff für den Aufbau aller Zellen, für Haut, Haare, Muskeln und Organe.

 

* ... dass Fleisch ein wertvoller Eisenlieferant ist? Beim gleichzeitigen Verzehr von Fleisch und Gemüse wird das pflanzliche Eisen besser für den Körper verfügbar. Je dunkler das Fleisch, desto mehr Eisen enthält es.

 

* ... dass Zink ein wichtiger Mineralstoff für das Immunsystem ist? Unser Tagesbedarf wird bereits zu 1/3 durch den Verzehr von 100 g Rindfleisch gedeckt.

 

* ... dass Selen ein sehr wichtiges Spurenelement für uns ist? Es sorgt dafür, dass sich giftige Stoffe (Quecksilber aus Amalganfüllungen und Nebenwirkstoffe aus Medikamenten) im Körper nicht entfalten können.

 

* ... dass Fleisch reich an Vitaminen ist? Besonders der Vitamin B-Komplex ist im Fleisch hervorragend vertreten.

o Vit. B1 ist wichtig für die Konzentrationsfähigkeit und Reizleitung der Nerven.

o Vit. B12 ist fast ausschließlich in tierischen Lebensmitteln enthalten und notwendig für die Bildung der roten Blutkörperchen.

 

* ... dass Fleisch mächtig abgespeckt hat? Mageres Fleisch enthält heute nur noch 2 - 5 % Fett !!! Eine Scheibe Brot belegt

o mit Schinken ohne Fettrand enthält 0,5 g Fett

o mit Nuss-Nougat-Creme 11 g Fett

 

* ... dass Muskelfleisch von Rindern sicher vor BSE ist? Braten und Gulasch z.B. ist genauso sicher vor BSE wir Milch oder Käse.

 

* ... dass Rindfleisch wichtige Fettsäuren enthält? Die konjugierte Linolsäure (CLA) im Rindfleisch hemmt die Entstehung, das Wachstum und die Ausbreitung von Tumorzellen.

Inhaltsstoffe des Fleisches - Nährstoffkonzentration wie in keinem anderen Lebensmittel

* Eiweiß - Baustoff für alle Zellen

* Eisen - gegen Blutarmut

* Zink - wichtig für das Immunsystem

* Selen - hilft Giftstoffe abbauen

* Vitamin B 1 - gegen Müdigkeit und Nervenstörungen

* Vit. B 2 - Hilfe bei Hautveränderungen

* Vit. B 6 - wichtig für Aminosäurestoffwechsel

* Vit. B 12 - Bildung der roten Blutkörperchen, wichtig für die Reizleitung

* Fettsäuren - konjugierte Linolsäure im Rindfleisch, hemmt die Entstehung, das Wachstum und die Ausbreitung von Tumorzellen

 

 

Fragen und Wünsche

Wenden Sie sich bitte an

Infokreis Landfrauen Steinfurt / Tecklenburger Land

Hembergenerstr. 10

48368 Saerbeck

Tel.:0 25 74 / 9 27-726 oder -721

Fax: 0 25 74 / 9 27-7 33 oder -717

E-Mail: susanne.juergensmeier-lotz-at-lwk.nrw.de

 

 

 

 

Unternehmen Familie braucht Top-Management

-mg- Saerbeck/Kreis Steinfurt. Wie können Frauen im Kreis Steinfurt zu perfekten Haushaltsmanagerinnen werden, die ihr „kleines Familienunternehmen“ erfolgreich führen? Der Kreisverband der Landfrauen hat die Antwort: „management@home – Familie gewinnt Zukunft“ heißt das landesweite Aktionsprogramm, das sich insbesondere an jüngere Frauen richtet, die in der Schule das Fach Hauswirtschaftslehre nicht mehr kennen gelernt haben. Allen interessierten Frauen – nicht nur aus der Landwirtschaft – bietet „Management@home“ viele Möglichkeiten, sich zu qualifizieren, um mit wenig Geld aber viel Wissen und Geschick einen Haushalt zeitsparend und gesund zu führen.

 

Den Startschuss für die Managerinnenqualifikation im Kreis Steinfurt gaben am Freitagabend die Kreisvorsitzenden Marlies Spieker, Silvia Laurenz und Christa Löfler in der Bürgerscheune in Saerbeck. Mehr als 100 Frauen aus den 37 Ortsverbänden des Kreises zeigten reichlich Appetit auf das Neue und ließen sich im Rahmen eines außergewöhnlichen „Themenessens mit Wilhelm Busch“ gerne über das Management@home-Aktionsprogramm informieren. Zwischen herzhaftem Linsensalat und süßer Maikäfertüte, garniert mit gehaltvollen Weisheiten und kleinen Spielszenen aus der Feder von Wilhelm Busch, „schmeckten“ den Landfrauen auch die in kleinen Häppchen servierten Informationen gut.

 „Das Aktionsprogramm hat sich bewusst einen englisch-modernen Namen gegeben, ist aber fast so etwas wie früher eine Haushaltungs- oder Wirtschaftsschule“, machte die Kreisvorsitzende Marlies Spieker deutlich. Über Zielsetzung und Aufbau des Aktionsprogramms „management@home - Familie gewinnt Zukunft“ informierte Agnes Echterhoff (wllv-Landesgeschäftsstelle): Fünf Bausteine umfasst die auf mehrere Jahre angelegte Managerinnenqualifikation für das Unternehmen Haushalt: Ernährung, Haus und Textil, Finanzen, Garten und Natur sowie Kommunikation sind die Schwerpunkte, zu denen jeweils eine Fülle von unterschiedlichen Seminarthemen angeboten werden, die sich an der Lebenswirklichkeit der zukünftigen Haushaltsmanagerinnen orientieren.

 

Begonnen wird im kommenden Halbjahr mit dem Baustein Ernährung. Management@home-Trainerin Ursula Wagener ließ die Landfrauen schon einmal auf den „Küchenzettel“ schauen: Wenig Zeit für die Vorbereitung und trotzdem gesundes Mittagessen auf dem Tisch – das Seminar „Kochen von Zwölf bis Mittag“ kennt stressfreie Mittagsgerichte für Vielbeschäftigte. Den Sonntagsbraten wieder riechen, mit einem gesunden Pausenclown der Milchschnitte den Kampf ansagen oder den „Partyservice“ bei kleinen Feiern zu Hause selbst zu übernehmen sind weitere „Gerichte“ aus der Management-Ernährungsschule.

 

Wie die Umsetzung des Management-Aktionsprogramms in den einzelnen Orten gelingen kann, machte Geschäftsführerin Susanne Jürgensmeier-Lotz deutlich: Die Ortsverbände der Landfrauen können Seminare mit eigenen Referenten gestalten oder management@home-Trainerinnen buchen. „Wichtig ist, dass wir das alltagstaugliche Wissen wieder weiter geben.“

 

|Informationen gibt es in der Kreisgeschäftsstelle (0 25 74/9277 26), unter 02 51/2376 409 und im Internet unter www.management-at-home.de!

 

 

Impressionen des Abend finden Sie in der Bildergalerie.