Mit einem gemeinsamen Frühstück begannen die Landfrauen aus Braam-Ostwennemar
am 14. Januar 2012 die Hauptversammlung im evangelischen Gemeindehaus. Diakon
Jürgen Ellinger berichtete von seiner Tätigkeit auf Haus Caldenhof. Aus dem Erlös des Waffelbackens auf dem Bauernmarkt überreichte ihm die Vorsitzende Marita Knapkorte
eine Spende in Höhe von 300 EURO. 88 Mitglieder zählen die Landfrauen, die sich auch
für 2012 viel vorgenommen haben. Der nächste Termin ist am 27. Januar im Gasthof Bütfering in Warendorf-Hoetmar. Thema: Tischdeko, Vorführung und Imbiss.
Um Ideen für die kommenden Festtage zu sammeln, trafen sich die Landfrauen am 27. Ja-nuar im Gasthof Bütfering. Mitten in Hoetmar - gegenüber der Kirche St. Lambertus - be-
findet sich der familiengeführte Gasthof Bütfering. Was immer man in dem Gasthof feiern
möchte, der historische Festsaal bietet dazu für jeden Anlass einen würdigen Rahmen und
das passende Ambiente. An schön gedeckten Tischen, in netter Atmosphäre und freund-
lichem Personal wird das Fest zu einem unvergesslichen Ergebnis werden. Es gab nicht nur fertig dekorierte Tafeln zu bewundern, die Frauen konnten auch sehen, wie der Tisch-
schmuck entsteht. Neben dem Ackerbau betreibt die Familie Bullenmast. Die Tiere wer-
den mit Mais, Getreide und Schlempe, einem Nebenprodukt aus der Kornbrennerei auf-
gezogen. Das Rindfleisch wird in dem Gasthof angeboten.
"Schön, dass der Saal so gefüllt ist", begrüßte am 14. Februar Hertha Dittforth die
250 Frauen des Kirchkreises.
Pfarrer Wolfgang Riewe, Chefredakteur der Kirchenzeitung "Unsere Kirche" refe-
rierte über "Auf den Spuren des Glücks". Die Lebenseckpunkte von der Arbeit über
die Gesundheit, Familie und Freundschaft dürften die Menschen nicht aus dem Auge verlieren.
Neben den Wortbeiträgen gab es auch einen musikalischen Teil des Bläserchores
Flierich. "Und das ist durchaus keine Selbstverständlichkeit", dankte Frau Dittforth,
"die Schüler sind quasi direkt von der Schulbank hier rüber gewechselt, die Älteren
haben sich teilweise extra für uns freigenommen."
Am 6. März begrüßte die Kreisvorsitzende Susanne Pante fast 300 Landfrauen und Ehrengäste zur Kreisversammlung in der Stadthalle Unna. Unter dem Willkommensmotto
"In unserer Welt kann sich nur das verwirklichen, woran wir glauben" gab Frau Pante
einen aktuellen Überblick zu den Themen, die von den Landfrauen "angepackt" werden.
Nach der Begrüßung der Ehrengäste ging die Kreisvorsitzende auf die Leistungen von
landwirtschaftlichen Betrieben ein, die diese unentgeltlich für Landschaft und Natur
erbringen - Pflege von Gewässern, Gehölzen, Wildacker etc.. Die Wertschätzung in der
Öffentlichkeit ist zu gering, da die vielfältigen Leistungen nicht wahrgenommen werden.
Für externe Dienstleister müsste das Land NRW 120 Mio. EURO aufbringen. Über solche
Zahlen und Fakten muss in der Öffentlichkeit mehr gesprochen werden.
Frau Pante konnte sodann auf erfolgreiche zwei Jahre Amtszeit zurückblicken.
Im Anschluss sprachen die Ehrengäste sowie die Präsidentin des Westfälisch-Lippischen-
LandFrauenverbandes Gerti Engels und die Präsidentin des Deutschen LandFrauenver-
bandes Brigitte Scherb. Beide konnten einen sehr interessanten Einblick in ihre Arbeit
geben. Frau Scherb hielt ihren Vortrag unter dem Motto "Frauen mit Wurzeln und
Flügeln - Zukunft nicht verwalten, sondern gestalten". Ihr gelang damit in der Tat ein
packender und beflügelnder Beitrag zu diesem Nachmittag.
Während der Pausen konnten die Landfrauen stöbern zwischen den Werken einer
Kinderbuchillustratorin, handgemachter Seife, Leinen aus Litauen, Schönem für Haus
und Garten und den phantasievollen Arbeiten einer Buchbinderin.
Zum Ende des Nachmittags konnten die Landfrauen sich zu den Vorträgen des Frauen-
Vokal Ensembles Frizzante zurücklehnen und genießen. Der angekündigte Streifzug
durch die vielschichtigen Gefühlswelten von Frauen hatte nicht zuviel versprochen.
Ein Bus voll gutgelaunter Landfrauen startete am 16. März bei schönem Wetter zur Be-
sichtigung der Dr. Oetker-Werke nach Bielefeld. Dort wurden wir freundlich empfan-
gen. Der anschließende Rundgang führte unter anderem durch den alten "Pudding-
pulververbau", der im Jahr 2005 als Museum neu eröffnet wurde, und durch die neue
Dr. Oetker-Welt. Hinter dem Glasvorbau verbirgt sich die "Himmelstreppe". Diese er-
streckt sich über vier Stockwerke, weist den Weg zur Versuchsküche sowie einer Ausstellungsebene "von früher bis heute".
Die Landfrauen erfuhren, dass Dr. August Oetker, gelernter Apotheker, das Unter-
nehmen im Jahr 1891 gegründet hat. Er entwickelte das bekannte Backpulver "Backin", welches auf dem Weltmarkt florierte. Neben Backartikeln stellt das Unternehmen in-
zwischen auch Pizzen, Dessertprodukte, Einmachartikel, Müsli und Snacks her.
Die Oetker-Werke sind immer noch ein Familienunternehmen, eines der größten in
Deutschland, erfuhren wir auf dem weiteren Rundweg.
Nach einem ausgiebigen und sehr interessanten Rundgang mit vielen Informationen
stand im Bistro ein Snack bereit. Von Kuchen über Pizzen und Desserts durfte alles
probiert werden.
Für die Landfrauen eine gelungene Veranstaltung.
Am 8. Mai wurden die Landfrauen von Herrn Müller am Eingang des WA-Druckzentrums in
Rhynern in Empfang genommen. Nach einer kurzen Einführung über die Geschichte des
Hauses, Auflagenzahl und die verschiedenen Ausgaben begann der spannende Rundgang.
Es wurde zuerst der Weg vom geschriebenen Artikel im PC in vier Farben gezeigt. Erst
dann beginnt der Druck auf die Papierrollen. Diese werden in einem riesigen Raum ge-
lagert, damit sie die richtige Temperatur haben. Anschließend sahen wir den Druckturm:
Einspannung der Rollen ganz unten, Drucker und oben, in einer Art Fließband über den
Köpfen, der Transport und die abschließende Einarbeitung der Prospekte. Danach erfolgt
das Verpacken und der Versand. Am eindrucksvollsten waren aber die unzähligen, quir-
ligen Transport- und Förderbänder in der Verpackung über unseren Köpfen.
Der Westfälische Anzeiger erscheint als einzige regemäßige Tageszeitung in Hamm. Die
Zeitung liefert den überregionalen Mantel für zahlreiche andere Zeitungen in Westfalen.
Der Westfälische Anzeiger erscheint täglich außer sonntags.
Am Schluss der Besichtigung hat Herr Müller von uns ein Foto gemacht und jeder konnte
eine druckfrische Zeitung mit nach Hause nehmen.
Mit einem gemeinsamen Frühstück begannen am 15. Januar 2011 die Landfrauen aus Braam-Ostwennemar die Hauptversammlung im Ev. Gemeindehaus. Nach einem kurzen Kassenbericht und dem Rückblick 2010 referierte die Heilpraktikerin Gisela Mücke-
Wilhelm zum Thema "Warum Wasser so gesund ist". 46 gute Gründe gibt es, täglich
Wasser zu trinken. Ohne Wasser gibt es kein Leben. 250 EURO spendeten die Land-
frauen der Schule im grünen Winkel. Das Geld stammt aus dem Erlös des Waffelbackens
auf dem Bauernmarkt im Maxipark. Die Vorsitzende Marita Knapkorte übergab die
Spende im Rahmen der Jahreshauptversammlung an den Schulleiter Reinhard Bersch.
"Auf den Spuren des Glücks" lautete das Thema beim Evangelischen Landfrauentag, zu
dem der Bezirksverband Hamm der Evangelischen Frauenhilfe für den 17. Februar 2011
in die Aula des Bönener Schulzentrums eingeladen hatte. Im Mittelpunkt des Nachmit-
tags stand ein Vortrag von Pfarrer Wolfgang Riewe aus Bielefeld, der Chefredakteur der
Evangelischen Wochenzeitung "Unsere Kirche" ist. Er las einige Geschichten aus seinem Buch "Geschichten der Zuversicht", das im Luther Verlag erschienen ist. Wie in den ver-
gangenen Jahren auch wurden Hofprodukte, Brot- und Wurstwaren, kleine Basteleien
und "Eine-Welt-Waren" angeboten.
Am 24. Februar 2011 führten uns die Herren Wagner und Lambert durch das Einrich-
tungshaus. Was 1949 als ein einfaches Polstermöbelgeschäft gegründet wurde, ist
heute ein hochwertiges Einrichtungshaus. Durch den Einsatz neuester Planungs-
software kann jeder Bereich realistisch am Monitor dargestellt werden - nicht nur
für die Küche, sondern auch komplette Wohn- und Esszimmer, Schlafzimmer und
Jugendzimmer.
Am 10. März 2011 hielt Herr Rüdiger Steg von der Fa. Oscorna-Dünger GmbH & Co. KG
in der Landschaftsgärtnerei Renner einen Vortrag über gesundes und schmackhaftes
Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten. Wer regelmäßig etwas für Körper und Seele
tur, lebt einfach gesünder. Genauso verhält es sich mit den Pflanzen. Wenn der Lebens-
raum stimmt, wachsen Pflanzen gesünder und widerstandsfähiger. Natürliche Dünger
bieten von Natur aus eine Sofort- und Langzeitwirkung über die gesamte Wachstums-
periode hinweg. Ob gepflegtes Schmuckstück, private Erholungsoase oder strapazier-
fähige Spielwiese für die ganze Familie; ist der Rasen langanhaltend dicht, prachtvoll
grün und unkrautarm, lacht das Herz eines jeden Rasenbesitzers. Solch ein Erfolgser-
lebnis erfordert jedoch eine regelmäßige Bodenverbesserung, Düngung und die richtige
Rasenpflege.
Am 19. März 2011 fuhren wir mit dem Bus zur Schwerter Senfmühle. Die Senfmühle
ist ein kleiner, alt eingesessener Familienbetrieb. Ende 1999 übernahm die Senf-
müllerfamilie Peisert die historischen Mahlgänge samt Zubehör von dem Vorgänger
Wilhelm Adrian, der auch der Familie Peisert das nur mündlich überlieferte, geheime
Familienrezept anvertraute. Zuerst als Hobby angedacht, um den "guten Schwerter
Senf" nicht zu verlieren und die Tradition aufrecht zu erhalten, fanden schon bald
immer mehr Schwerter zu "ihrem Senf". Es gibt natürlich auch einen Laden, in dem
man die vielen leckeren Sorten Senf und andere Spezialitäten probieren und kaufen
kann.
So viel historisches Material und doch alles organisiert und sortiert! Da staunten wir. Umfangreiches Informationsmaterial in Form von Akten, Urkunden, Karten, Plänen,
Zeitungen, Fotos und Büchern. Wie sah die Stadt vor dem Zweiten Weltkrieg aus?
Wie begann der Bergbau in Hamm? Wie haben unsere Vorfahren gelebt, wo gewohnt,
gearbeitet? Woher kommt der Name unserer Straße? Diese und noch weitere Fragen
zur Geschichte der Stadt Hamm, für die Erarbeitung eines Familienstammbaums oder
die Recherche für Facharbeiten wurden uns von Frau Knopp und Herrn Dr. Meinold
ausführlich erläutert. Zunächst wurden uns Bücher mit alter Handschrift gezeigt,
welche wir kaum lesen konnten. Es bereitete uns viel Spaß, die alten Schriften für
uns neu zu entdecken. Beim Zeigen der alten Stadtlandkarten wurde uns klar, dass
das Material aus dem die Karten, Bücher und Zeitungen bestehen, nicht mit dem
heutigen zu vergleichen ist. Frau Knopp und Herr Dr. Meinold zeigten uns Regale mit
allen Einwohnermeldekarteien der vergangenen Jahre. Zum Abschluss des Rundgangs
durften wir in alten Zeitungen nach den Geburtsanzeigen unserer Kinder schauen.
Alles in allem war es ein aufschlussreicher und interessanter Rundgang mit vielen
historischen Informationen.
Mitten in der Parklandschaft des Münsterlandes liegt der Landsitz Schulze Pellengahr. Im Tee- und Gartenhaus ließen wir uns bei Kaffee- oder Teespezialitäten und selbstgebacke-
nem Kuchen verwöhnen. Schöne Dekorationen, edle Stoffe und vielfälige Einrichtungs-
ideen fanden wir in dem Atelier "Pellengahr Interiors". Für Festlichkeiten bietet der
Landsitz die "Alte Scheune" an. Zum Abschluss besichtigten wir die romantisch gelegene
Kapelle im Grünen - sie stammt aus dem 15. Jahrhundert -, in der die standesamtliche
Trauung oder die kirchliche Hochzeit stattfinden kann.
Am 17. Juni besichtigten wir die Pott`s Brauerei in Oelde. Seit 1769 ist die Brauerei im Besitz der Oelder Brauerfamilie und seit dieser Zeit mit dem Münsterland und dessen
Menschen verbunden. In einem kurzen Film sahen wir den Prozess der Reifung und
Filtration sowie die moderne Flaschen- und Fassabfüllung. Auch der Besuch im Gesaris
BrunnenKino, in dem das Thema Wasser in einer einzigartigen Darbietung erlebbar ge-
macht wird, lohnte sich. Wir tauchten in die faszinierende Welt des Wassers und er-
fuhren mehr über dessen vielfältigen Nutzen für unser Leben als multimediale Symphonie
aus Bildern, Licht und Musik. Wir fühlten die frische Kraft des Wassers, wenn zeitweilig
vor der Leinwand aus mehr als 4.500 Düsen ein 7 m hoher Wasservorhang niederrauschte.
Auch im Georg-Lechner-Biermuseum dreht sich alles "nur" ums Bier. Hier schläft der
Museumsleiter sogar im Bierfass. Einzigartig ist die umfangreiche Sammlung historischer
Brauereikrüge, Bierflaschen, Emailleschilder sowie die mit 220.000 Stück weltweit größte
Sammlung westdeutscher Etiketten, zusammengetragen von dem Buchautor Georg Lechner. Eine Stärkung gab es beim leckeren "Brauherrenschmaus" am Büfett. Wir hatten dann noch die Gelegenheit, in gemütlicher Atmosphäre sämtliche Produkte der Pott`s Brauerei zu probieren und ausgiebig zu genießen.
Am 19. August besuchten wir die Aufführung "Sommernachtstraum". Zuvor blickten
wir hinter die Kulissen. Wie auf der Bühne, werden auch hier alle Aufgaben von Mit-
gliedern des Vereins ehrenamtlich geleistet. Was wäre eine Freilichttheaterauffüh-
rung ohne die Technik? Doch zum Glück gibt es das Technikteam, welches für die
einzelnen Inszenierungen unentbehrlich ist: Licht, Ton und Spezialeffekte werden
von ihm gesteuert. Sobald im Sommer die Entscheidung für die Inszenierungen der
nächsten Saison gefallen ist, beginnt die Arbeit für die Bühnenbauer: eine Kulisse
muss entworfen werden, die für alle drei Stücke ohne allzu große Umbaumaßnah-
men verwendet werden kann. Ein Dorf in Italien, die Straßen Londons, ein Ballsaal
oder auch der tiefe Dschungel ... an diesen Orten spielen die Stücke und neben
der Kulisse muss auch die Ausstattung der Darsteller stimmen. Je nachdem in wel-
cher Zeit ein Stück spielt werden von dem Ausstattungsteam Kostümvorschläge ausgearbeitet. Die Maske hilft, genauso wie das Kostüm, den Schauspielern bei der Identifizierung der darzustellenden Rolle. Die Nachwuchsförderung ist ein wichtiger Bestandteil des Vereinslebens - bilden doch die Kinder und Jugendlichen unter
18 Jahren einen großen Anteil der Spielgemeinschaft. Insbesondere im Kindertheater
sind sie gefragt.
Die bundesweite LandFrauenaktion "Unterwegs zu neuen Chancen" fand in dem
Kreisverband Ruhr-Lippe ihren Höhepunkt und Abschluss mit einer Sternfahrt zum
Hof unserer Präsidentin Gerti Engels.
Am 12. Oktober besuchten wir die Veranstaltung "Rund um den Kürbis" auf dem
Hof Ligges in Kamen-Methler. Durch fachkundige Beratung wurden Kürbisse zu
lustigen Gesichtern geschnitzt. Dazu wurde ein Dip mit Kürbisbrot und eine leckere
Suppe gereicht. In jedem Winkel der schönen alten Deele wird man durch eine Viel-
falt von Farben und Formen der Kürbisse, sowie durch Blumiges, Pflanzliches, durch
Glas und Gefäße, durch Kochbücher und interessante Geschenkideen inspiriert. Das
Kürbisschnitzen hat eine lange Tradition. Die orange leuchtenden Gesichter vertrei-
ben die bösen Geister in der Halloween-Nacht. Bei Kürbisgebäck und Zaubertrunk
erfuhren wir mehr über diese Tradition.
Am 17. Oktober wurden unter der Leitung der Bönener Künstlerin Kerstin
Donkervoort "Wood People" gestaltet. Wood-People sind Lärchenbretter in
1,25 m Länge, die kubistisch nach Picasso bemalt werden. Eine Technik, die
für jeden leicht umzusetzen ist. Die Wood People schmücken jeden Garten,
jede Terrasse und jede Wohnung. Sie strahlen Lebensfreude aus, sind farben-
froh und wetterfest.
Am 9. November nahmen wir an der Bezirksversammlung in der Gaststätte
"Haus Splietker", Süddinker, teil. Annelie aus der Wiesche, Telgte, hielt einen
Vortrag zum Thema "Früher war ich jung, heute bin ich wunderbar... und
jeden Tag ein bisschen älter".
Am 23. November besichtigten wir zunächst die Druckerei und das Lager des Landwirt-
schaftsverlags Münster. Beim Kaffeetrinken in den dortigen "Westfälischen Bauern-
stuben" stellte uns eine Redakteurin in einem interessanten Gespräch die Zeitschrift
LandLust vor. Im Anschluss daran ging es noch über den Weihnachtsmarkt.
Am 8. Dezember beendeten wir mit einem gemütlichen Adventskaffetrinken im
Brauhof Wilshaus das Jahresprogamm 2011, wobei uns Frau Holota im Wechsel
mit ihrer Kollegin von der Buchhandlung Akzente die neuesten Bücher vorstellte.
Am 26. und 27. Februar 2010 fand die Modenschau der Bezirke Rhynern / Mark / Osttünnen / Westtünnen, Norddinker, Uentrop / Haaren und Braam / Ostwennemar
in der frühlingshaft geschmückten Gaststätte Splietker in Süddinker wieder einmal
eine große Resonanz.
Die Fa. Caldewey-Moden aus Hamm zeigte durch die Amateur-Mannequins - dar-
unter waren die Landfrauen Annette Baumeister, Inge Blume, Doris Brüggemann,
Eva Eickhölter, Birgit Garbe, Marita Knapkorte, Brunhilde Stricker und Iris Wie-
hoff - eine bunte Palette modischer Trends. So ließen wir uns bei leckeren
Torten und Schnittchen genüsslich die neueste Kollektion der Frühjahrs- und
Sommermode vorführen, wobei die Werbung der Fa. Caldewey-Moden sicherlich
nicht ohne Erfolg bleiben wird.
Seit mehr als 20 Jahren gibt es bei Caldewey "starke Mode für starke Frauen". Das Modehaus bietet die Trends in den Größen 36 bis 60 an. Von klassisch bis modisch
findet die typgerechte Beratung statt. Mehrere Generationen kaufen ihre Mode
bei Caldewey ein. Das hat nicht nur mit der großen Auswahl, sondern ebenso mit
der herzlichen Atmosphäre zu tun. Nach Absprache ist das Caldewey-Team auch
außerhalb der Öffnungszeiten zusätzlich für die Kunden da.
Zur Kreisversammlung in der Stadthalle Unna begrüßte die neue Kreisvorsitzende Susanne Pante die Landfrauen aus dem Kreis Unna und den Städten Dortmund und Hamm. Sie bedankte sich bei allen Frauen, die sich im Landfrauenverband engagieren. Durch die Neuwahlen in den Ortsvorständen seien auch viele neuen Frauen in die Führungsteams gewählt worden. Einige Ortsvereine haben sich zusammengeschlossen, um ihren Mit-gliedern ein interessantes Programm bieten zu können. Sie bedankte sich u.a. bei den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern Gudrun Zwilling (1. Kassiererin) und Gisela
Schwartz (Schriftführerin) für die über Jahre geleistete Arbeit. Besonderer Dank galt Barbara Bücker, die für ihr zwölfjähriges Engagement als Kreisvorsitzende geehrt wurde.
Ein Jubiläum feierten die Frauen, die vor fünfzig Jahren ihre Meisterprüfung in der ländlichen Hauswirtschaft abgelegt haben.
Im Mittelpunkt des Nachmittags stand der Vortrag der Referentin Erna Hüls, Dipl. Sozialpädagogin aus Bocholt. "Auf die Stärken der anderen schauen, sich selbst klein zu machen ist eine sichere Anleitung zum Unglücklichsein", so die Referentin. Ihr Thema hieß: Leben selbst gestalten - mit den eigenen Karten spielen. Sie ermutigte die Landfrauen, mitzuspielen statt nur zuzuschauen, sich seiner eigenen Stärken bewusst zu werden und sich nicht ein Leben lang andere Karten zu wünschen. Sie machte den Landfrauen deutlich, wie man aus dieser Denkfalle herauskommt und es schafft, das Leben mit eigenen Karten zu gestalten.
Am 21. April d.J. begrüßte uns Priv.-Doz. Dr. med. Wolfgang Kamin, Chefarzt der
Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Evangelischen Krankhauses in Hamm.
Zunächst schilderte Herr Dr. Kamin seinen beruflichen Werdegang und berichtete
sodann über die Diagnostik und technische Ausstattung der Klinik. Spezielle Thera-
piekonzepte für das Kindes- und Jugendalter stellte er ebenfalls vor.
In der Pädiatrie der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin werden alle allgemeinen Erkrankungen des Kindes- und Jugendalters behandelt. Darüber hinaus hat sich
die Klinik auf verschiedene Krankheitsbilder spezialisiert.
Es werden komplizierte Anfallsleiden in dem Epilepsiezentrum behandelt. Schwierige allergische Erkrankungen, Lungenerkrankungen und kindliche Hezleiden werden von
speziell ausgebildeten Kinderärzten ebenso behandelt, wie chronische und akute Erkrankungen des Magen-Darm-Bereiches, des Stoffwechsels und der Hormone. Schwerpunkte bilden dabei die Diabetesbehandlung sowie Störungen des Wachstums
und der körperlichen Entwicklung inklusive der Übergewichtigkeit.
Die Klinik ist ein kindergastroenterologisches und kinderpneumologisches Zentrum
und anerkanntes Behandlungs- und Schulungszentrum für Diabetes Typ I.
Die Ärzte arbeiten im Team und betreuen die ganze Familie. Die stete Aktualisierung
ihres Wissensstandes ist den Ärzten selbstverständlich. Als Teil der "Elternschule
Hamm" informieren sie über die Vermeidung von Krankheiten und schulen in speziellen Bereichen.
Im Anschluss an den Vortrag zeigte uns Herr Dr. Kamin noch einzelne Untersuchungs-
räume mit den entsprechenden Geräten.
Am 27. April fand ein Fischseminar im Landgasthaus Kruse in Bönen statt. Das Fischlokal wird von den Eheleuten Christiane und Volker Damm geführt. Herr Damm zeigte uns di-
iverse Fischarten. Er erklärte uns deren Erkennungs- und Unterscheidungsmerkmale
und gab Auskunft über die Fanggebiete. Wie bei anderen Lebensmitteln auch ist Fisch-
kauf Vertrauenssache. Es gibt ein paar sichere Merkmale, anhand deren man erkennt,
ob der angebotene Fisch frisch ist. Am besten klappt das bei ganzen Fischen.
Der Geruch - er lässt sich sehr gut in der Bauchhöhle oder am Kiemendeckel kontrollieren. Frischer Fisch riecht nicht unangenehm nach Fisch!
Die Augen - sie sollten rund, glänzend und prall gewölbt sein.
Die Kiemen - hinter ihnen sollten die darunterliegenden Kiemenblätter leuchtend rot sein. Sind sie verschleimt, gräulich oder gelblich, lässt man den Fisch besser da, wo er ist.
Die Bauchhöhle - in ihr verbliebene Blutreste sollten leuchtend rot sein.
Die Haut - sie sollte feucht und silbrig glänzen. Je verblasster die Fischfarbe ist, desto älter ist der Fisch.
Das Filet - es sollte glänzen und eine klare Farbe sowie eine glatte Schnittfläche besitzen. Frisches Fischfilet riecht ebenfalls nicht unangenehm.
Nach dem Vortrag des Herrn Damm schmeckten uns die Fischgerichte außerordentlich gut, wobei man glauben mag, das Meer sei gleich nebenan, so frisch ist der Fisch im Land-
gasthaus Kruse. Seit mehr als 50 Jahren steht der Name Fisch Kruse traditionell für eine hohe Quailtät und ein großes Fachwissen über Fischprodukte vielfältigster Art. Seit mehr
als 8 Jahren bietet das Landgasthaus Kruse diese Qualität, kombiniert mit dem Wissen
und der Erfahrung aus 50 Jahren an.
Am 3. Mai besuchten wir das Heinrich-von-Kleist-Forum. Herr Take, Projektleiter bei der Stadt Hamm, machte mit uns einen Rundgang durch das Gebäude. Es ist ein Haus, in dem viele Perspektiven möglich sind. Das ließ sich schon beim Eintritt erkennen.
Der große gemeinsame Veranstaltungssaal mit ca. 220 Sitzplätzen liegt als eingeschossiger Baukörper in zentraler Lage im Erdgeschoss. Durch eine geschosshohe Verglasung zum begrünten Innenhof kann der Saal qualitätsvoll mit Tageslicht ausgeleuchtet werden.
Eine flexible Trennwand zum Foyer ermöglicht unterschiedliche Nutzungsszenarien für verschiedene Veranstaltungsarten.
Die Gastronomie ist in Südlage an der Bahnhofstraße platziert. Vorteile dieser Lage sind die attraktiven ruhigen Außenbewirtungsflächen und die Aufwertung der Fußgängerzone. Die Gastronomie schließt darüber hinaus an das gesamte Foyer an, so dass alle Nutzer direkten Zugang haben.
Viele Perspektiven ließen sich auch beim Rundgang durch das Haus erkennen. Die Bauplaner haben dafür gesorgt, dass neben jeder Tür zu einem Seminar- oder Büroraum ein Glasspalt installiert wurde. So kann der Außenstehende erkennen, ob darin gerade eine Veranstaltung läuft.
Bei den Obergeschossen sind auf Stützen und auf Wänden gelagerte Flachdecken zum Einsatz gekommen. Flachdecken zeichnen sich durch eine geringe Bauhöhe aus. Dies
spart Gebäudehöhe und ist somit eine besonders wirtschaftliche Bauweise. Der Anlie-ferungsbereich im Tiefgeschoss ist ebenfalls stützenfrei ausgeführt worden, um eine großzügige Anlieferung auch mit großen Fahrzeugen ermöglichen zu können.
Es wurde fast vollständig auf mechanische Be- und Entlüftung, Kühlung und konventionelle Heizflächen verzichtet. Im Sommer wird durch Bauteiltemperierung eine Wärmeabfuhr erzielt, im Winter wird das System als Heizung eingesetzt. Büros und Gruppenräume
werden über öffenbare Fenster natürlich be- und entlüftet.
Das Forum hat eine Pfosten-Riegelsteinfassade mit geschosshohen Fensteröffnungen, die den öffentlichen Charakter des neuen Kulturbaus widerspiegelt. Die Fassade besteht aus raumhohen Fenstern. Sämtliche Fassaden sind mit Isolierverglasung und Natursteinver-kleidung ausgestattet. Dies schafft eine vornehme und nachhaltige Ausstrahlung und ergänzt die Reihe der exponierten Gebäude in Hamm.
In der ersten Etage des VHS-Bereiches sind die allgemeinen Unterrichtsräume - etwa
für die Sprachkurse - angesiedelt. Für einzelne Unternehmen werden flexible, pass-
genaue Angebote entwickelt wie zum Beispiel ein Buchführungskursus für eine Zahn-arztpraxis. Mit neuen EDV-Räumen, Hot-Spots für den Internetzugang vom eigenen
Laptop und White Boards ist die VHS dafür auch technisch bestens gerüstet. In der
dritten Etage liegen die "Funktionsräume": Der sehr großzügige Bewegungraum mit behaglichem Parkett-Fußboden lädt zu Entspannungsangeboten ein.
Durch die Flure gelangt man von der VHS direkt zur privaten SRH-Fachhochschule
für Logistik und Wirtschaft. Die Studierenden sind von ihrem neuen Domizil am
Kleist-Forum begeistert. Schon jetzt ist ein deutlicher Anstieg an Bewerbungen für
das kommende Studienjahr festzustellen. Der Zuwachs ist nicht nur auf die schö-
nen, hellen und modern ausgestatteten Seminarräume zurückzuführen, sondern
auch auf die perfekte Lage in der Innenstadt direkt am Hauptbahnhof. Die Lage in
der Innenstadt erleichtert es Lehrenden und Lernenden außerdem, häufiger einen
Kaffee nach den Veranstaltungen zu trinken, so dass studentisches Leben in die
Stadt getragen werden kann.
Wichtigster Publikumsmagnet des Kultur- und Bildungszentrums ist die neue Zentral-
bibliothek, die sich über vier öffentlich zugängliche Etagen erstreckt. Jede Etage
der Bibliothek hat eine andere Farbe, die sich wie ein Leitfaden durch das Gebäude
zieht. Viele Änderungen und technische Finessen hat es gegeben, an die sich die Büchereinutzer gewöhnen müssen. An vier Rückgabeautomaten können Bücherei-
nutzer ihre ausgeliehenen Bände einzeln auf ein Förderband legen. Die Bücher
werden per Radiofrequenz-Identifikation in einen sogenannten Erkennungsschacht
gelegt, in diesem Zuge zurückgebucht und ins Untergeschoss transportiert, dort in
Wannen abgelegt und dann in die einzelen Etagen gebracht. Dort geht es allerdings
manuell weiter. Die Bücher werden von Mitarbeitern einsortiert. Es gibt ein Lese-
Cafè, in dem man bei Kaffee und Kakao an Bistrotischen schmökern kann. Außerdem
gibt es eine sogenannte "Hör-Bar" mit Kopfhöranschluss für Musik- und Hörbuch-CDs.
Um Hamm einmal ganz anders zu sehen, bedarf es nur ein wenig Muskelkraft oder
eines Drucks auf den Knopf eines Fahrstuhls: Der trägt einen in die oberen Etagen
des Heinrich-von-Kleist-Forums. Von dort ist ein Blick über die Stadt möglich.
Am Nachmittag des 10. Juni fuhren wir nach Bad Oeynhausen, um den Stutenmilchhof Biebensgrund zu besichtigen. Der Inhaber Ulrich Böker erzählte uns Wissenswertes
über die Stutenmilch, wobei wir die Stutenmilch und auch die Stutenmilch-Kosmetik-
serie testen konnten.
Der Hof ist bis in die achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts konventionell betrieben
worden. Herr Böker berichtete, dass vor dem 2. Weltkrieg bis zu 15 Pferde dort für die
Arbeit in der Landwirtschaft gehalten wurden. Mit 80 Hektar war der Betrieb "zu groß
zum Sterben und zu klein zum Leben" - und heute blüht er als Stutenmilchhof.
"Als Kind hatte ich schwere Neurodermitis", erzählte Herr Böker weiter. Alles wurde probiert, nichts half, bis hin zum Cortison. Ärzte und Wissenschaftler sind sich einig,
dass viele Zivilisationskrankheiten im wesentlichen auf eine ungesunde Ernährung zurückzuführen sind. Stutenmilch - ein reines Naturprodukt - wirkt dieser krankma-
chenden Lebenswesie entgegen. Sie beeinflußt positiv die Stoffwechselvorgänge und
sorgt für ein ganzheitliches Wohlbefinden. Stutenmilch trinken heißt, den Körper auf
natürliche und schonende Weise zur Selbstregeneration zu bringen. Sie ist frische,
naturbelassene Rohmilch. Sie ist nicht erhitzt, so dass alle wertvollen Substanzen
erhalten bleiben. Stutenmilch gleicht in ihrer Zusammensetzung der Muttermilch.
Anwendung als Trinkkur: Über einen Zeitraum von 4-6Wochen täglich 1/4 l Stuten-
milch trinken.
Die reine Stutenmilch erhält man auch in Kapselform. Durch den Entzug von Flüssigkeit
im Gefriertrocknungsverfahren bleiben die wertvollen Bestandteile als Pulver erhalten
und beeinflussen bei regelmäßiger Einnahme die Stoffwechselvorgänge des Körpers
positiv.
In der Medizin sind mit dem Naturprodukt Stutenmilch auch sehr gute Erfahrungen
bei der beschleunigten Regeneration geschädigten Gewebes gemacht worden.
Ausgehend von diesen Erkenntnissen hat Herr Böker Stutenmilch ohne chemische
Zusätze für eine Kosmetikserie nutzbar gemacht, die für jeden Hauttyp, besonders
aber für die empfindliche und strapazierte Haut geeignet ist. Diese Creme wurde
als Tages- und Nachtpflege auf Basis spezialbehandelter Stutenmilch mit über
40 natürlichen Wirkstoffen unter Verzicht naturfremder Stoffe entwickelt. Herr
Böker ist stolz darauf, dass sein Betrieb zu den vier Betrieben gehört, die staatlich
anerkannt sind. Alle seine Produkte haben eine PZN-Nummer, sind also pharmazeu-
tisch zugelassen. Der Stutenmilchhof Biebensgrund stellt sich auf Messen und
Ärztekongressen vor.
Wegen der besonderen Bedeutung der Stutenmilch als Rohmilch müssen bei der Ge-
winnung sowie der Lagerung umfangreiche Hygienevorschriften eingehalten werden.
Durch ständige Qualitätskontrollen hat man die Garantie, dass nur geprüfte, erst-
klassige Milch an den Verbraucher geht. Die Stuten werden regelmäßig tierärztlich
untersucht, die Milch unter größter Sorgfalt in hygienisch einwandfreien Räumen
gemolken, gelagert und abgefüllt.
Eine wesentliche Voraussetzung für höchste, einwandfreie Qualität ist die Fütterung
der Stuten. Neben der Futteraufnahme beim täglichen Weidegang werden die Stuten
und ihre Fohlen mit Futter versorgt, das auf den eigenen, natürlich gedüngten Feldern
wächst. Wichtig bei der Ernährung ist vitamin- und mineralreiches Heu, das von Wiesen
gewonnen wird, auf denen noch die natürliche Pflanzenvielfalt besteht.
Nach diesem interessanten Vortrag fuhren wir weiter zur Burg Vlotho, wo im Rittersaal
die Kaffeetafel gedeckt war. Burg Vlotho, auf dem Amtshausberg, liegt mitten in der
schönen Weserlandschaft und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Von der Burgmauer des
Biergartens hatten wir einen herrlichen Ausblick auf das Wesertal. Es besteht die Mög-
lichkeit, rund um Vlotho zahlreiche Sehenswürdigkeiten und historische Einrichtungen
zu besuchen.