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Aktivitäten - Märkischer Kreis/Ennepe-Ruhr-Hagen

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Humorieges aus dem LandFrauen-Leben

„ Wir wagen etwas Neues und bringen unsere Männer 

 

   mit "

 

Kabarett-Abend der „ Wa(h)rendorf-Frauen“ ein voller Erfolg

 

 

 

LandFrauen, die jahrzehntelang das Verbandsleben gestalten, junge LandFrauen, die für den Generationenwechsel stehen, (noch) NichtlandFrauen und die Mitgeschleppten ( meist Männer, die die Eintrittskarte unter dem Weihnachtsbaum fanden): Sie alle zusammen spiegelten als Publikum die bunte Palette des Landlebens bei dem Kabarett-Abend des KreislandFrauenverbandes Märkischer Kreis/ Ennepe-Ruhr/ Hagen wider.

 

Im ausverkauften Saal im Haus Dröge-Adria in Iserlohn-Leckingsen begrüßte die stellv. Kreisvorsitzende Anja Will fast 200 Besucher mit einem Sektempfang.

 

In dem 100 minütigen Auftritt der acht Wa(h)rendorf-Frauen wurden Alltagssituationen lustig aber auch kritisch unter die Lupe genommen. Großen Beifall fand die Darstellung der Frauen, was passiert, wenn der Ehemann in Rente geht. Auf humoristische Art und Weise erhielten die Anwesenden Männer Tipps, diesen Lebensabschnitt zu organisieren. Beim Gesundheitswesen ging es sozialkritisch zu: In der Zukunft kommt eine Praxis ganz ohne Arzt und Arzthelferin aus, denn die Patienten lernen ihre Diagnose mittels Computer zu stellen und die Behandlung selbst in die Hand zu nehmen.

Bei dem Thema „ Vergabe von Patenten in der Landwirtschaft“ ging es auch lustig zu, machte aber auch sehr nachdenklich und sorgte für weiteren Diskussionsstoff im Anschluss der Veranstaltung.

 

Eine LandFrau, die den Betrieb, die Familie und das Ehrenamt managt, trägt nicht nur Kittel und Schürze. Hedwid Strohbücker zeigte in einem eindrucksvollen Solo, dass es auch mal das „ kleine Rote“ mit den passenden Schuhen sein darf.

 

Das begeisterte Publikum forderte noch eine Zugabe, bevor die acht Darstellerinnen aus Warendorf ihre Heimreise antraten. 

 

 

Eine verzauberte Kreisversammlung

Kreisversammlung der LandFrauen: Tischkultur nach LandFrauenart

 

 

„ Unterwegs zu neuen Chancen“ … Unter diesem Motto stand die diesjährige Kreisversammlung des LandFrauenverbandes Märkischer Kreis/ Ennepe-Ruhr/ Hagen im Freischütz in Schwerte, zu der sich 220 Gäste in dem sehr geschmackvoll dekorierten Festsaal einfanden. Die Ortsverbände Menden und Iserlohn-Hennen schmückten mit viel Liebe zum Detail die Tische und die Bühne in herbstlichem Flair. Helga Emde stellte acht verschieden gedeckte Tische vor, ob Jagdgeschirr, Blau-Weiß-Motto, Herbstliches, Weihnachten oder ein 200 Jahre altes Geschirr von Rosenthal als Leihgabe von Frau Prein, diese Tische ließen bei Liebhabern keine Wünsche offen. Von der Tischdecke bis hin zur Dekoration harmonierte alles.   

 

 

Statt des klassischen Grußwortes eröffneten einige Ehrengäste die Versammlung in einer lockeren Gesprächsrunde, in der sie auch Privates preisgaben.

 

 

Als Höhepunkt konnte die Kreisvorsitzende Heike Backhaus die Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes Brigitte Scherb als Festrednerin begrüßen. „ Frauen mit Wurzeln und Flügeln- Zukunft nicht verwalten, sondern gestalten“ lautete ihr Aufruf. „ Es gibt genügend Schiedsrichter, die am Rand stehen und beobachten, was wir brauchen sind Spieler, die selbst aktiv werden“. Sich einmischen, Ideen entwickeln und umsetzen lautet der Impuls aus der Bundeszentrale. Der LandFrauenverband ist bekannt für Kulturelle Treffen, Reisen, Bewirtung aber auch für Bildung. Im letzten Jahr wurden bundesweit 140.000 Bildungsveranstaltungen mit 2,7 Mio. Teilnehmerinnen registriert. Frau Scherb unterstreicht zum Schluss die Bedeutung einer Mitgliedschaft im LandFrauenverband, denn der Verband ist eine wichtige Interessenvertretun aller Frauen auf dem Lande.

 

 

Die gesammelte Spende von 630,00 Euro wird der Stiftung „ Eine Chance für Kinder“ zugeführt. Für diesen Zweck wurden fast 6 Monate eine Vielzahl von Aktionen im ganzen Bundesgebiet durchgeführt und die LandFrauen können auf eine Gesamtsumme von fast 50.000 Euro blicken. Diese Spende wird im November der Schirmherrin Bettina Wulff übergeben.     

 

Zum Abschluss sorgte der Zauberkünstler Arnd Clever aus Lüdenscheid für zauberhafte, lustige Unterhaltung.   

 

 

Ein schöner Tag.......

Herbstarbeitstagung der LandFrauen auf dem münsterländischen Senden

 

 

Fast 40 LandFrauen aus dem gesamten Kreisgebiet Märkischer Kreis / Ennnepe-Ruhr/ Hagen folgten der Einladung der Kreisvorsitzenden Heike Backhaus zur diesjährigen Herbstarbeitstagung auf den traditionsreichen Familienbetrieb „ Hof Grothues-Potthoff“. Im urigen Hofcafe stellte zunächst die Geschäftsführerin Elma Vieseler-Thiele den Veranstaltungskalender der LandFrauen für 2011/2012 vor.

 

Das Jahresprogramm zeichnet sich durch eine Vielzahl an Weiterbildungsmaßnahmen für die Basis aus.

 

„Digitale Fotos am PC bearbeiten- Wie mache ich das Beste aus meinen Bildern?“

oder

 „ Ob Haushalt, Betrieb oder Vereinsführung- Excel bietet für jeden etwas“

sind Tagesseminare, um die PC Kenntnisse aufzufrischen.

Ein besonders nachhaltiges Angebot bietet „ Alltag neu erleben-managerin @home“. Sie möchten den alltäglichen Herausforderungen des Haushaltes kompetent begegnen? Dann ist dieser Kurs genau richtig! Über einen Zeitraum von sechs Wochen bekommen die Teilnehmerinnen Einblick in die Welt der Finanzen, Garten und Natur, Ernährung, Haus und Textil und Kommunikation.

 

Ein weiterer Höhepunkte des Jahres ist die Kreisversammlung am 22.10.11 im Freischütz in Schwerte, zu der die Bundesvorsitzende der LandFrauen Brigitte Scherb einen Vortrag „ Frauen mit Wurzeln und Flügeln-Zukunft nicht verwalten, sondern gestalten“ hält.

 

Im April 2012 wagen die LandFrauen etwas Neues… und bringen ihre Männer mit! Im Haus Dröge-Adria in Iserlohn werden die „ Wahren Dorf-Frauen“ empfangen, die den Spagat zwischen „ Gentechnik“ und „Schwiegermütter“ oder „Ehrenamt“ und „Heiratsvermittlung“ auf brillante Art und Weise zu meistern verstehen.

 

Heike Backhaus beendete die Arbeitstagung mit einem dicken Lob und Danke- schön an die Ortsvorstände, die mit viel Arbeit und Liebe zum Detail ein tolles Jahresprogramm für alle Generationen und Interessengruppen im LandFrauenverband erarbeitet haben.

 

Vor Antritt der Heimreise durften die Damen im Hofladen stöbern sowie an einer sehr informativen und spannenden Betriebsbesichtigung teilnehmen.  

 

Interessenten zum Jahresprogramm bitte melden bei Anja Will 02371/14720.

 

 

 

 

 

 

 

LandFrauen auf Neptun´s Spuren

Kleine Helfer unterstützen die Aktion "Unterwegs zu neuen Chancen".

„Sommerwanderung“ auf der MS Schwalbe

 

Über 40 LandFrauen eroberten zur diesjährigen Sommerwanderung  die MS Schwalbe, um auf einer zweistündigen Schiffsfahrt das Ruhrtal zu erkunden.

Der Kreisvorstand des Märkischen Kreis/ Ennepe-Ruhr/ Hagen bedankte sich mit dieser Einladung bei den aktiven Ortsvorständen für ihre engagierte Arbeit für den Verband. Bei traumhaftem Wetter zogen die Damen auch die anderen Schiffsgäste in ihren Bann.

An diesem Tag waren die LandFrauen „ Unterwegs zu neuen Chancen“. Netzwerke knüpfen , Ideen austauschen und die Zukunft des ländlichen Raums gestalten sind die Ziele dieser bundesweiten  Aktionstage 2011. Gleichzeitig unterstützte die Gruppe die Stiftung „ Eine Chance für Kinder“. Die Schirmherrin Bettina Wulf setzt sich für den Einsatz und die Finanzierung der Familienhebamme ein, so dass auch bei schwierigen sozialen Verhältnissen, Schwangere und junge Mütter kompetent begleitet werden. Die Spendenaktion brachte 135,00 Euro ein. Eine kleine Ausflugsgruppe des Kindergartens Helfkamp in Witten ließ als Symbol für diese Aktion Luftballons steigen.

Zum abschließenden Kaffetrinken führten die Organisatorinnen Karin Tornberg und Katharina Steinrücke die LandFrauen  zum Wasserschloss Haus Kemnade, wo sie nach der Stärkung eine kleine aber feine geldgeschichtliche Sammlung der Sparkasse Bochum besichtigen konnten.

Es grünt so grün ....... - Die Gartenfahrt 2011

Es grünt so grün wenn die LandFrauen reisen…. Mein Gott jetzt hat sie´s!!! (Frei nach „My fair Lady“)

 

 

Genau wie im letzten Jahr habe ich mich auf die Gartenfahrt schon Tage vorher gefreut, eine kleine Auszeit im Trubel. Auf Grund der subtropischen Temperaturen habe ich es vorgezogen meine neue Jeansjacke (die hatte ich ja letztes Jahr im Bus vergessen) zu Hause zu lassen. Stattdessen habe ich meinen neuen Fotoapparat mitgenommen.

 

Nachdem wir die Gartenbuchautorin Frau Susanne Paus mit an Bord genommen hatten, ging es schnurstracks in die Niederlande zum Garten „Klein Knoevenoord“ in Brummen. Die Herrn van Noppen und Hoevenaren nahmen uns ganz herzlich in Empfang. Was für ein Garten!! Lediglich 1,5 Hektar groß (ha,ha). Ein typisches kleines niederländisches Häuschen umgeben von einem blühenden Staudentraum, der Rasen ein Gedicht (jeder Golfer würde sofort seinen Schläger rausholen), der bzw. die Gartenteiche mit den Seerosen eine Idylle für die zahlreichen Libellen. Der einbezogene Wald sorgte nicht nur für Schatten, sondern auch für eine kurze Abkühlung bevor man diese durch den angebotenen Kaffee bzw. Tee wieder zerstörte. Eigentlich ein Eldorado für mich und meinen Fotoapparat, aber leider war nach 5 Aufnahmen der Akku leer, ich hätte heulen können. Irgendwas ist aber auch immer! Zum Trost kann ich ja mal unter www.kleinknoevenoord.nl nachschauen.

 

 

Von dort ging es weiter zum Garten von Frau Ria Stam, einer Porzellanmalerin. Wieder wurden wir sehr freundlich empfangen. Der Garten ähnlich und doch ganz anders. Wieder ein nettes Häuschen mit super gepflegtem Rasen, die üppig blühenden Blumenbeete in Anlehnung an einer Malerpalette angelegt. Große, runde, einfarbige Blumenbeete umgeben von wunderschönen, teils mannshohen Hecken, ließen mich nur staunen. Was für eine Pracht und was für eine tolle Idee, den Beruf mit in den Garten einfließen zu lassen. Einen kleinen Skulpturenpark gab es auch noch zu bewundern, mir gefielen vor allem die Tänzerinnen mit den strammen Beinen. Und dann auch noch überall die wunderschöne Hortensie „Annabell“. Eins weiß ich ganz genau, die kommt jetzt auch in meinen Garten. Sie soll ja so anspruchslos sein, genau das Richtige für meinen doch nicht ganz so stark ausgeprägten grünen Daumen. Nach einer erneuten Stärkung ging es in den ehemaligen Pferdestall, nun das Atelier von Frau Stam, dort hatte man die Möglichkeit handbemaltes Porzellan von Frau Stam oder „Gartennippes“ zu kaufen. Kleine Anmerkung: Frau Stam bietet Workshops zum Thema Porzellanmalerei an. Näheres unter www.potterydecoration.nl.

 

Weiter ging es in ein Pfannekuchenhaus, mhmmmm lecker. Von dort machten wir uns zu Fuß auf den Weg in den nächsten Garten „De verborgen Tuinen“ von Herrn Bert Loman. Ehemals Dekorateur, jetzt glücklicher Besitzer eines wunderschönen Gartens und Hobby-Florist. Was sage ich Hobby ?! Manch ein Profi könnte sich bestimmt ein paar Scheiben von dem Können abschneiden. Der Garten diesmal kleiner (1.500 qm). Wie die Profis das so machen: Räume schaffen! Das hat er wirklich super hingekriegt. Ich schlängelte mich eigentlich die ganze Zeit um irgendwelche Ecken und über die eine oder andere kleine Fläche, vorbei an Mini-Gartenhäuschen. Aber der absolute Clou ist, dass Herr Loman im Garten und in den kleinen Häuschen, seine aus Naturmaterialien geschaffenen Kunstobjekte so gekonnt platziert, dass man immer wieder überrascht stehen bleibt. Mir ging es jedenfalls so. Für mich sind es mit viel Phantasie geschaffene Kunstwerke. Wer jetzt neugierig geworden ist, schaut einfach unter www.deverborgentuinenvoorst.nl nach.

 

 

Mal wieder war die Gartenreise ein voller Erfolg, ein herzliches „Danke schön“ an Frau Anne Schulte-Elberg-Zobel und Frau Dr. Paus, die uns mit vielen Informationen zu den Gärten , Gartenbesitzern und gezielten Ausflugstipps versorgte. Jede an sie gerichtete Frage wurde qualifiziert und freundlich beantwortet. Wer mehr über Frau Dr. Paus erfahren möchte, kann hier nachsehen: www.bluehende-paradiese.de.

 

Jetzt heißt es wieder warten bis zum nächsten Mal.

 

 

 

Eine kleine aber wichtige Information zum Schluss: Da viele LandFrauen in diesem Jahr nicht mitfahren konnten, wird die Gartenreise im nächsten Juni zweimal angeboten. Die Anmeldung kann nur schriftlich über das in diesem Heft vorgesehene Anmeldeformular erfolgen. Wir bitten die LandFrauen, die für die vergangene Gartenfahrt auf der Warteliste standen, sich auf jeden Fall schriftlich anzumelden. Ein Platz ist garantiert, eine erneute Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen jedoch erforderlich.

 

Unsere Kreisversammlung 2009

„Bete und arbeite- ein Lebensmotto nicht nur für Mönche“

 

Zu diesem Aufruf trafen sich  250 engagierte LandFrauen des Kreisverbandes Märkischer Kreis/ Ennepe-Ruhr / Hagen zu ihrer diesjährigen Kreisversammlung im  Waldrestaurant Freischütz in Schwerte.

 

Heike Backhaus begrüßte die Damen und die Ehrengäste und gab einen Hinweis auf ein zentrales Thema in 2010- die Landesgartenschau in Hemer. An elf verschiedenen Wochenenden beteiligen sich die LandFrauen auf dem Gelände mit einem riesigen Angebot an Unterhaltung und Aufklärung rund um die Landwirtschaft.

 

Nachdem sich die Damen an einem üppigen Frühstücksbüffet gestärkt hatten, referierte Pater Reinald Rickert aus der Abtei Königsmünster in Meschede zu dem genannten Thema. Er berichtete über den Lebensalltag eines Mönches und wie man es schafft, auch mit Menschen zusammenleben, die man sich nicht ausgesucht hat.

 

 „ Versöhnte Verschwiegenheit, der selbstkritische Umgang mit sich selbst“ waren Denkansätze und Impulse, die er den Zuhören mit auf den Weg gab.

 

Besonders erfreut zeigt sich die Vorsitzende der KreislandFrauen Heike Backhaus über die große Präsenz der politischen Ebene. Neben Bürgermeister Heinrich Böckelühr aus Schwerte ließ es sich auch der neu gewählte Landrat Thomas Gemke nicht nehmen, ein Grußwort zu halten. Der Landrat schätzte besonders den Einsatz der LandFrauen für „Machbares und Praktisches“. Der Besuch in Ratibor von vier LandFrauen aus Iserlohn-Hennen letztes Jahr oder der Einsatz für Ernährungs-und Verbraucherbildung waren nur einige Beispiele, die er hervorhob. Die Vorsitzende des westfälisch-lippischen LandFrauenverbandes Gerti Engels berichtete über das erfolgreiche LandFrauenforum „ LandFrauen in verschiedenen Schuhen unterwegs“ . Sie erzählte auch über die neuen Qualifizierungskurse für alle Mitglieder, die schon mit Spannung erwartet werden.

 

„ Managerin@home“ heißt das neue Angebot, das in Kürze auf der ganzen Landesebene abgerufen werden kann.

 

Mit Sketchen und Tänzen von kreativen Mitgliedern aus den eigenen Reihen wurden die Lachmuskeln stark beansprucht und machten den Vormittag mit seinen neuen Denkanstößen auch zu einem lustigen Erlebnis.

 

Auch das soziale Engagement kam nicht zu kurz. In der Versammlung wurden fast 950,00 Euro für einen Landwirt aus Sprockhövel gesammelt, der an Leukämie erkrankt ist.

 

Zum Abschluss hielt Anja Will einen Ausblick auf das Jahr 2010- auf das Wahljahr der LandFrauen 2010.

 

Im Frühjahr nächsten Jahres kommt es auf der Orts-, Kreis- und Landesebene zu Neuwahlen. Sie forderte die anwesenden LandFrauen auf, sich zu engagieren. Mit dem Aufruf „ Gestalten Sie ihr Dorf“  „ Mischen Sie sich ein“ endete eine rund um gelungene Veranstaltung.

 

 

    

 

 

 

 

 

 

Gesundes Essen will gelernt sein!

LandFrauen machen Schule und …………..wir sind dabei!

 

 

Die Umsetzung des aid-Ernährungsführerscheins in Grundschulen ist ein weiteres Angebot der LandFrauen zur Ernährungs- und Verbraucherbildung ein Feld, in dem die LandFrauen seit Jahren erfolgreich aktiv sind. Qualifizierten LandFrauen wird auf diesem Wege eine aktuelle Weiterbildungsmaßnahme und nicht zuletzt eine Einkommensalternative vom Deutschen LandFrauenverband geboten.

 

 

274 LandFrauen setzen das Projekt bis Ende 2011 bundesweit um und somit können ca. 100.000 Grundschüler der dritten und vierten Klasse den Ernährungsführerschein absolvieren. Die Kinder lernen Anhand der Ernährungspyramide die wichtigen Lebensmittelgruppen und ihre Bedeutung kennen. „Wie oft soll ich Wasser oder Schorle am Tag trinken? Was ist eine Portion Gemüse? Sind Süßigkeiten erlaubt? Warum macht Milch die Knochen stark?“ All diese Fragen können die Kinder nach diesem sieben wöchigen Projekt auf spielerische Weise beantworten. Sie erlernen außerdem den Umgang mit diversen Küchengeräten, verschiedene Schneidtechniken, das Zubereiten von kleineren Speisen und wie wichtig die Hygiene bei der Verarbeitung von Lebensmitteln ist. Dass ein schön gedeckter Tisch, Tischknigge und Bestecksprache zu einer entspannten, gemütlichen Essatmosphäre führen können, erleben manche Kinder zum ersten Mal ….und in der Gemeinschaft schmeckt es dann besonders gut. Zum Abschluss erfolgt eine schriftliche und praktische Prüfung, die den Lehrkräften bei der Notengebung Hilfestellung geben.

 

Die Umsetzung des aid-Ernährungsführerscheins basiert auf einer guten Zusammenarbeit zwischen Lehrern und LandFrauen. Die LandFrauen führen exemplarisch einen Teil der Unterrichtseinheiten durch und bieten ihre Unterstützung den Lehrkräften über den gesamten Zeitraum des Projektes an.

 

Mit großer Begeisterung der Kinder, Eltern und Lehrer erhielten die ersten Schüler einer Iserlohner Grundschule zum Ende des Schuljahres ganz offiziell den aid-Ernährungsführerschein durch Frau Anja Will, einer LandFrau unseres Kreisverbandes.

 

Welche LandFrau in ihrer Nähe den Ernährungsführerschein umsetzt, finden Sie unter www.landportal.de.

Wenn viele eine Reise tun....

Andalusischer Reisebericht von Brigitte Rubel

 

 

Nach der Landung in Malaga fuhren wir mit Nadine, unserer Reiseleiterin und Jorge, unserem Fahrer, nach Ronda, einer alten Stadt, die von einer tiefen Schlucht geteilt wird. Eine imposante Brücke verbindet die beiden Stadtteile miteinander. Bei einem kurzen Rundgang gewannen wir einen ersten Eindruck von Andalusien, bevor wir spät in unserem Hotel an der Atlantikküste nahe Jerez de la Frontera ankamen.

 

Dort beginnt der nächste Tag mit der Besichtigung der berühmten Sherry-Bodega von José Estivez, wo wir lernten, worauf es bei der Herstellung und Lagerung ankommt und wo wir anschließend auch ausgiebig die verschiedenen Sorten von „Fino“ bis  „Royal Cream“ probierten. Der Besuch einer Stierfarm, auf der die schweren, starken Kampfstiere gezüchtet werden, begann mit einem großen „Tapas-Essen“ und endete mit einer Fahrt über die Weiden der Farm.

 

Das Treffen mit andalusischen Landfrauen zeigte uns die Probleme der Landwirtschaft dort: Wir sahen eine Plantage mit Saftorangen voller Früchte, die aber nicht mehr geerntet wurden, weil der Preis niedriger war als der Pflücklohn die Bauern kostete. Angebaut wurden und werden neben Zitrusfrüchten, Avocados und Chirimoyas u.a. auch Frühkartoffeln, Mais und Baumwolle.

 

Von der Besichtigung Sevillas bleibt in besonderer Erinnerung der Besuch der Kathedrale mit dem beeindruckenden goldenen Altar der Capilla Mayor und dem monumentalen Kolumbusgrab.

 

In Cordoba, unserem nächsten Aufenthalt, beeindruckte uns besonders die berühmte Moschee mit ihrer riesigen Säulenhalle, 1000 Säulen sollen es sein, 20.000 Menschen haben einmal in ihr Platz gefunden. Nach einem Bummel durch die Altstadt ging es weiter Richtung Granada und Sierra Nevada, wir kamen in die „Alpujarras“, das Gebirge nahe der Küste. Bevor wir unser nettes Hotel im Dorf Portugos bezogen, machten wir einen Stopp in der Schokoladenmanufaktur einer jungen Andalusierin und genossen ihre Kreationen.

 

Am nächsten Morgen lernten wir Marianne Hilgers kennen, eine 78jährige Deutsche, die dort auf abenteuerliche Weise und mit bewundernswerter Energie ein Stück Land fruchtbar gemacht hat und daraus ein kleines Bildungs- und Erholungszentrum entwickelt hat.

 

Auch bei der nächsten Besichtigung, einer Rum-Bodega, lernten wir eine tüchtige Andalusierin kennen und lernten, wie Rum von hoher Qualität schmecken kann. Wir genossen einen Nachmittag in den Bergen, in den „weißen Dörfern“ der Alpujarras und am Abend in unserem Hotel einen echten Flamenco!

 

Granada, die Alhambra, war unser Ziel am nächsten Tag. Wir waren überwältigt von diesem weitläufigen Palast der Sultane und der Schönheit und Geschichte dieser Anlage, von den Innenhöfen und Gärten, dem Wandschmuck, den Farben. Auch für die Stadt mit ihrem Basarviertel blieb noch Zeit, dann ging die Reise an das Mittelmeer, nach Almunecar.

 

Malaga war die letzte Stadt, die wir besichtigten. Vom Monte del Faro hatten wir einen wunderbaren Blick auf die Stadt, den Hafen und die Stierkampfarena und bummelten anschließend durch die Gassen und die elegante Fußgängerzone.

 

Am Nachmittag lernten wir auf einer Zitrusplantage die unterschiedlichen Sorten von Orangen, Zitronen, Pampelmusen und Limetten kennen, sahen Johannisbrotbäume und Chirimoyas. Den Tag und die Reise beschloss ein großes Barbecueessen in einem gemütlichen Fincarestaurant mit Essen und Trinken satt!

 

Wir sind uns einig: Andalusien ist eine Reise wert!

 

 

 

Einfach "Dufte"

Nicht nur Rosen sind wunderschön!

LandFrauen im Rosenrausch

 

 Unsere Gartenfahrt 2009 nach Holland

 

Ein Bericht von Anne Schulte-Elberg-Zobel.

 

Am 04 Juni war es zum 2. Mal soweit, die gartenbegeisterten LandFrauen aus unserem Kreis fuhren auf Gartentour nach Holland.

 

Als erstes besuchten wir die Kasteeltuinen in Arcen, einen Schlosspark mit vielen verschiedenen Themengärten.

 

Dann ging es über die Maas in das Rosendorf Lottum. Dort wurde die Gruppe geteilt, eine Hälfte besuchte den Garten der Familie Verheegen und bekam im Folientunnel Kaffee und Kuchen. Die Eheleute Verheegen konnten viel erzählen und interessant berichten. Der Rest besuchte das Rosarium Lottum und verfiel in einen Rosenrausch, nach ca. 2 Stunden tauschte der Busfahrer die Gruppen und auch die zweite Hälfte durfte Rosen kaufen. Der Menge der Tüten nach zu urteilen war die Fahrt ein voller Erfolg.

 

Nächstes Jahr geht es im Juni in den Kreis Soest zu den Gärten am Hellweg.

 

Ich freue mich schon!

 

Sommerwanderung 2009

Feuchtfröhliches Rönsahl

 

Kreis-Landfrauen erwandern das Märkische Golddorf Rönsahl.

Einkehr in der Historischen Brennerei und kleine Besichtigungstour im Ort.

 

Rönsahl. Was ist die beste Medizin gegen schlechtes Wetter ? Die passende Antwort auf allzu launische Wetterkapriolen, so wie sie uns dieser Sommer ja nun mittlerweile in reichlichem Maße beschert, hatten die rund fünfzig Landfrauen parat, die als Abgeordnete aus den einzelnen Ortsvereinen des Kreislandfrauenverbandes Märkischer Kreis/ Ennepe- Ruhr und Hagen am Donnerstagnachmittag zu ihren jährlich einmal und stets an wechselnden Orten stattfindenden Wandertag unter Regie der Kreisvorsitzenden Heike Backhaus zusammen gekommen waren. „Gegen gute Laune, und die haben wir reichlich mitgebracht, hat auch ein verregneter Julitag keine Chance..“, so das Motto, das die muntere Truppe für diesen Tag ausgegeben hatte und sogleich auch umsetzte.

 

 Diesmal hatten die Frauen das Märkische Golddorf Rönsahl für ihr Treffen auserkoren, was natürlich die Gastgeberinnen vom Ortsverein Rönsahl im Verband der Westfälisch- Lippischen Landfrauenverbandes sehr freute, bot sich nun doch einmal mehr die Gelegenheit, sich als gute und engagierte Gastgeberinnen zu beweisen, was im Verlauf des Nachmittags dann auch in überzeugender Weise gelingen sollte.

 

Was aber tun, wenn sich anstatt des erhofften strahlend schönen Tages, so wie sich die muntere Frauengemeinschaft das für ihre gemeinsam geplante Erkundungstour eigentlich vorgestellt hatte, der Himmel regenverhangen zeigt und es von Zeit zu Zeit eben „schüttet“, was das sprichwörtliche „Zeug“ hält ?  Dann muss kurzfristig und zumindest temporär umdisponiert werden, und das war nun ebenfalls kein Problem. Die Historische Brennerei, Rönsahls neuer „Kulturtempel“, Treff- und Ausgangspunkt für die geplante Erkundung des Ortes an der Westfalengrenze, bot reichlich Gelegenheit, allzu heftigen Regenschauern aus dem Weg zu gehen. Die Zeit bis zum gemütlichen gemeinsamen Kaffeetrinken, von den Gastgeberinnen aus Rönsahl im von Horst Becker aus diesem Anlass eigens für die Landfrauen zum „Rittersaal“ hochstilisierten Raum in der zweiten Etage des denkmalgeschützten Bruchsteingebäudes liebevoll arrangiert, füllte Orts- Heimatpfleger Helmut Bremecker mit einer Führung durch das Gebäude aus. Gern ließen sich die Frauen über die bis vor wenigen Jahren hier noch industriell erfolgte Produktion von hochprozentigem Alkohol als Ausgangsstoff für manch bekannten „guten Tropfen“ berichten, und sie erfuhren dabei auch einiges von der von viel Idealismus getragenen Umwandlung des ehemaligen Produktionsbetriebes und dessen heutigen „multikulturellen“ Verwendungszweck.

 

Im Anschluss daran ließ es sich der Ortsbürgermeister nicht nehmen, das Dorf Rönsahl in seiner exponierten Lage „hart an der Grenze des Märkischen“ in einem mit manchem humorvollen Bonmot gewürzten Statement vorzustellen. Dabei wusste Horst Becker auch zu begründen, warum man den Rönsahlern nachsagt, dass sie formell zwar zu Westfalen gehören und dort als „Grenzposten zur ehemaligen Rheinprovinz“ seit Jahrhunderten „das Westfälische“ hoch halten, deswegen aber dennoch  rheinischem Frohsinn und der Lebensart der Nachbarn durchaus zugetan sind. Ohne den Nachweis des Wahrheitsgehaltes dieser Mitteilung anzutreten, ließ Becker die schmunzelnden Zuhörer nämlich  wissen, dass Rönsahl nur deshalb zu Westfalen gehöre, weil vor langer, langer Zeit der damalige Landesherr von Kleve seine Spielschulden gegenüber dem Grafen von der Mark „mangels Dukaten“ nur durch die Verpfändung des „Grenzdorfes“ hätte begleichen können.

 

Wie dem auch sei, zwischenzeitlich hatte der Regen tatsächlich aufgehört, Gelegenheit für die Landfrauen, die ursprünglich geplante Wanderung durch den Ort dann doch noch, wenngleich in verkürzter Form, in Angriff zu nehmen. Unter sachkundiger Führung von Ellen Becker, die unterwegs so manches „Vertelleken“, das sich um das eine oder andere historische Gebäude in des Dorfes Mitte rankt, zum Besten gab, wanderten die Frauen über den ehemaligen Mühlengraben und den von der Landjugend neu angelegten Wanderweg in Bachesnähe zum Mittelpunkt des Dorfes, der Servatiuskirche.  Dabei nahmen sie auch das von den Rönsahler Landfrauen am Dorfeingang angelegte Pflanzbeet mit den an Rönsahls  Pulvermüllerzeiten erinnernden Mahlsteinen in Augenschein und folgten anschließend den Erläuterungen, die in Wort und Bild bei der abschließenden Besichtigung des denkmalgeschützten Gotteshauses gegeben wurden, um anschließend nach einem ausgefüllten Nachmittag die Heimreise anzutreten... .

 

 

 

 

Kleine Küchenprofis erhalten Ernährungsführerschein

Unsere LandFrau Anja Will als Fachfrau und Ernährungs- und Verbraucherbildung im Einsatz

 

Seit einem halben Jahr haben die Schüler an der Offenen Ganztagsschule am Bömberg unter Leitung der Ökotrophologin, Iserlohner LandFrau und Fachfrau für Ernährungs- und Verbraucherbildung, Anja Will, einmal pro Woche in der Schulküche den Umgang mit Küchengeräten und die Zubereitung von kleinen Speisen erlernt, sich mit der Ernährungspyramide und Hygiene beschäftigt und den „Tischknigge“ kennen gelernt. Nach bestandener schriftlicher Prüfung erhielten die stolzen Küchenprofis jetzt zur Belohnung einen „echten“ Ernährungsführerschein.

 

Fachfrauen für Ernährungs- und Verbraucherbildung

Grundschüler fit für den Alltag

 

- Ein Bericht unser LandFrau Anja Will über ihre Ausbildung zur Fachfrau für

  Ernährungs- und Verbraucherbildung -.

  

Endlich geschafft! Da stehe ich nun mit 31 anderen LandFrauen aus ganz Nordrhein-Westfalen unter dem großen Baum vor der Landwirtschaftskammer in Münster zu einem Abschlussgruppenfoto bereit.

  

Zuvor erhielten wir von den Präsidentinnen des westfälisch-lippischen und des rheinischen LandFrauenverbandes Gerti Engels und Margret Vosseler das Zertifikat zur „Fachfrau für Ernährungs- und Verbraucherbildung“. Hinter uns liegt ein 54-stündiger Lehrgang an 7 Unterrichtstagen und eine Ausarbeitung von verschiedenen Projektreihen, die wir an den Grundschulen im Offenen Ganztag am Nachmittag durchführen können. Schulrecht, Steuern und Versicherungen, Grundschulpädagogik, Fachpädagogik, Ernährung, Nahrungszubereitung mit Kindern und Erste Hilfe bei Kindern waren zunächst die Grundlagen, die wir lernten. Anschließend erarbeiteten wir uns in Gruppen- und Einzelarbeit achtstündige Projektreihen zu folgenden Themen aus:

  

„Natur und Umwelt“, „Nachhaltiges Wirtschaften“, „Woher kommt unser Essen?“ und „Gesunde Ernährung macht fit“. Das Ergebnis ist eine riesengroße Ideenvielfalt, wie wir den Grundschulkindern mit viel Spaß und Bewegung, aber auch mit spannenden, interessanten und praktischen Anleitungen den Alltag näher bringen.

 

 "Alltagskompetenzen vermitteln“ – eines der wichtigsten Ziele des LandFrauenverbandes setzt bei diesem Projekt bei den Kleinen unserer Gesellschaft an.

 

 

Mit großer Motivation und vielen Glückwünschen verließen wir Münster, um das Erlernte nun praktisch umzusetzen. Einigen von uns winkt nach den Sommerferien schon die erste Anstellung im Offenen Ganztag an einer Grundschule.

 

Unsere LandFrauen zu Gast in Ratibor (Polen)

Ein Reisebericht von Helga Steinschulte.

 

                     Landfrauen als Kulinarische Botschafterinnen

 

                                       des Märkischen Kreises

 

 

Anlässlich der 900 Jahrfeier in Ratibor, des Patnerkreises des Märkischen Kreises in Polen, waren die LandFrauen eingeladen worden, den Märkischen Kreis dort zu vertreten.

 

Auf den Weg machten sich 4 LandFrauen aus dem Landfrauenverband Iserlohn-Hennen für die Zeit vom 12.-15.06.2008 nach Ratibor, um dort Potthucke, westfälische Quarkspeise und Holunderblütenlikör anzubieten.

  

Am Donnerstag 12. Juni machten wir, Angelika Brinckmann, Andrea Brödder-Benteler, Sabine Goeken und Helga Steinschulte, uns auf in das „Abenteuer Polen“ nach Ratibor den Partnerkreis des Märkischen Kreises. Nach einem turbolenten Flug landeten wir mit kleiner Verspätung in Katowitze. Dort wartete schon ein Fahrer, der uns in rasanter

Fahrt zu unserer Unterkunft „Begegnungsstätte Freiherr Josef von Eichendorff“ in Lubowice brachte. Dort wurden wir herzlich auf deutsch begrüßt und ein deftiges schlesisches Abendessen wartete schon auf uns. Nach dem Frühstück am Freitag Morgen wurden wir von Herrn Rippa (Partnerschaftsbeauftragter) begrüßt.

 

Wir besprachen mit ihm den weiteren Ablauf des Wochenendes. Anschließend konnten wir die Küche der Begegnungsstätte nutzen um unsere Potthucke und die westfälische Quarkspeise zuzubereiten. Die Zutaten waren schon vor Ort und gerade bei der Quarkspeise waren große Unterschiede bei den polnischen Produkten zu unseren deutschen festzustellen. Die Sauerkirschen stellten erst ein Problem dar. Man wollte uns dann Kirschkompott besorgen. Wir konnten dann feststellen, dass Kirschkompott ganz normale Sauerkirschen im Glas sind.

 

Unser Holunderblütenlikör wurde von uns statt mit Weizenkorn mit Wodka gemischt, was sich als empfehlenswert herausstellte.

 

Den Freitagnachmittag hatten wir dann zur freien Verfügung und erkundeten die 8 Km entfernte Stadt Ratibor.

 

Am Abend lernten wir beim Abendessen das „Küchenteam“ aus dem Kreise Elbe-Elster kennen. Es handelte sich um einen Profikoch mit seinem Sohn, mit denen es schnell zu einer „partnerschaftlichen“ Zusammenarbeit kam.

 

Zu späterer Stunde kam die Delegation aus Wrexham (Wales) und unsere Abordnung aus dem Märkischen Kreis . Es war ein interessanter Abend bei dem wir uns alle näher kennenlernten.

 

Der Samstag war anders als alle gedacht hatten.

 

Morgens um 9:00 Uhr wurden wir mit einem Kleinbus, in dem ja nun unsere ganzen Vorbereitungen und Utensilien passen mussten, abgeholt. In einem großen Zelt neben dem Marktplatz bekamen wir unseren „Stand“ zugewiesen.

4 große Tische, 2 Bänke, das war alles. Diese Tische teilten wir uns mit dem Elbe-Elster Team. Das LandFrauenbanner wurde aufgehängt, die Tischdecken aufgelegt, der Herd, der uns zu Verfügung gestellt wurde, wurde aufgebaut und los konnte es gehen. Um 11:00 Uhr sollte der Markt beginnen. Viele Stände wurden aufgebaut. Ab 10:00 Uhr wollten wir langsam beginnen die Potthucke zu braten und die Quarkspeise auszugeben.

 

Der Koch aus Elbe Elster schnitt am Nachbartisch mit gekonnten Handgriffen Kassler in Scheiben auf, dünstete Zwiebeln und Sauerkraut und fertigte blechweise Kasslerröllchen daraus zu, die im Ofen gebacken wurden.

 

Es war interessant einem Profikoch bei der Arbeit zuzuschauen. Aber wir LandFrauen brauchten uns auch nicht verstecken. In kürzester Zeit wurde unser Stand regelrecht belagert. Teilweise standen die Leute in 6-er Reihen um uns herum. Wir haben 3 Stunden ununterbrochen Potthucke gebraten und mit Apfelmus ausgegeben. Der Likör und die Quarkspeise kamen sehr gut an. Zwischenzeitlich wurde unsere Potthucke auch gemeinsam auf einem Teller mit dem Kasslerröllchen aus Elbe-Elster als Gemeinschaftliches Gericht serviert.

 

Wir hätten auch die doppelte Menge haben können, wir wären sie los geworden, aber nach ca. 600 Portionen Potthucke, 300 Portionen Westfälischer Quarkspeise und mehreren Flaschen Holunderblütenlikör war um 13:00 Uhr alles weg.

 

Den Nachmittag verbrachten wir auf dem Stadtfest mit seinen vielen Ständen und Vorführungen auf einer großen Bühne.

 

Am Abend fand ein Essen mit dem Präsidenten von Ratibor und dessen Vertreter, dem Landrat aus Elbe-Elster, den Deligierten aus dem Märkischen Kreis  und allen „Köchen“ statt.

Es war ein interessanter Abend mit interessanten Gesprächen, Reden und Danksagungen, aber auch der Spaßfaktor kam nicht zu kurz.

Gegen 22:30 Uhr kam dann mit 2 Std. Flugverspätung unser Landrat Herr Stepphun dazu. Wir berichteten ihm von dem Markt und unseren angebotenen Gerichten, was er leider verpasst hatte.

Es war ein Abend an dem die partnerschaftliche Verbindung der Kreise auf jeden Fall dazugewonnen hat.

 

Am Sonntag morgen, nach einem guten Früstück mit Herrn Stepphuhn, haben wir alle (MK, EE, Wrexham) an einer Führung durch Lubowice teilgenommen. Dort bekamen wir viele Informationen über den Dichter Freiherr Josef von Eichendorff, der dort geboren wurde.

Bei der Besichtigung der Ruine des Geburtshauses des Dichters und einem alten Friedhof wurde uns bewußt, was sich hier im und nach dem Krieg für menschliche Tragödien abgespielt haben müssen.

Für uns war nach dieser Führung unser Programm zu Ende.

 

Während die anderen Teilnehmer die Führung andernorts fortsetzten, bekamen wir ein leckeres Mittagessen und wurden anschließend zum Flughafen nach Katowitze gebracht.

 

Mit vielen neuen Eindrücken und neuen Kontakten haben wir zufrieden und begeistert das „Abenteuer Polen“ verlassen.