


"... auf zu neuen Ufern" lautete das Motto das Marktes der Möglichkeiten, an dem sich über 50 Organisationen und Vereine aus ganz Lippe beteiligten. Ziel der Veranstaltung war, Interessierte über verschiedene Aufgabenbereiche der ehrenamtlichen Tätigkeit zu informieren.
Mit Besuchern und Beteiligten führten wir viele interessante Gespräche. An unserer Präsentation in Bild und Wort und dem Wissenstest über Getreide und verschiedene andere landwirtschaftliche Produkte wie Ackerbohnen, Erbsen, Leinsamen, Mais, Raps verweilte so mancher Besucher.
Sogar unser Landrat Friedel Heuwinkel testete sein Wissen mit den beiden Damen vom Ehrenamtsbüro, die den Markt der Möglichkeiten organsisiert haben.
Erstmals konnten wir unseren neu erschienenen Fotokalender "LipperLandschaften 2012" präsentieren, ein einzigartiges Pilotprojekt des lippischen KreislandFrauenverbandes. Hobbyfotografen aus Lippe stellten ihre landschaftsbezogenen Fotografien zur Verfügung. Abgebildet sind ein Bachlauf im Wald, ein Rapsfeld, ein Fliegenpilz, ein Getreidefeld mit Mohnblumen, ein Nebelmorgen und weitere Motive.
Weitere Infos zum Kalender finden Sie unter Aktuelles.


Einführung in die Pressearbeit
Wie schreibe ich einen guten Pressetext?
Wie bebildere ich einen Pressetext?
Vorstandsmitglieder aus Kreis- und Ortsebene nahmen am 15. Oktober an einem Workshop unter Leitung eines Lokalchefs der Lippischen Landes-Zeitung teil. Zunächst bekamen wir eine informative Einführung über die Arbeit der LZ-Redaktionen. Am Newsdesk in Detmold, einem langen Tisch mit sechs Redakteuren, fließen alle Berichte und Pressemitteilungen zusammen. Hier wird entschieden in welcher Aufmachung der Bericht erscheint und welche Überschrift er bekommt. Reicht es für einen 90-Zeiler, größte Berichtform, die es in der Tageszeitung gibt oder wird der Artikel untergeordnet und mit einem kleineren Foto, Fotoausschnitt oder weniger Text herausgegeben.
Anschließend versuchten wir uns selbst im Schreiben von Berichten und Terminankündigunen. Wir bekamen Anregungen wie ein Pressetext interessanter zu gestalten ist und wie ein gutes Pressefoto auszusehen hat.



Der LandFrauenverband Kirchheide-Lemgo-Schötmar, vertreten durch Dorothea Beukelmann, Annette Obermeier und Marlies Witte, hat am 17. Juni 2011 als Kooperations-
partner des Familienzentrums Retzen eine besondere Aktion in der Kindertagestätte Retzen durchgeführt. Die zukünftigen Erstklässler und deren Eltern lernten an einem Vormittag in Theorie und Praxis wie ein gesundes Frühstück für Kinder zubereitet sein sollte. Alle wichtigen Bestandteile dieser Pausenmahlzeit wurden gemeinsam mit Hilfe von Anschauungsmaterial erarbeitet. Nach den theoretischen Übungen ging es an die praktische Arbeit. Das von den LandFrauen mitgebrachte Obst und Gemüse wurde geputzt und in mundgerechte Stücke geschnitten. Gesundes Vollkornbrot erhielt einen leckeren Quarkaufstrich. Aus Obst und Gemüse legten die Kinder lustige Gesichter, da bekanntlich das Auge mitisst. Zum Mitnehmen der leckeren Brote im Schulranzen stiftete der Landwirtschaftsverlag pfiffige Butterbrotsdosen.
Die Kinder waren unter Leitung der LandFrauen mit viel Spaß eifrig bei der Sache. Eine rundum gelungene Aktion.

Unter dem Motto "Unterwegs zu neuen Chancen!" machten sich die Lippischen LandFrauen Ende Mai mit dem Bus auf den Weg nach Bremerhaven. Sie kamen aus verschiedenen Ortsverbänden zusammen, um in der Begegnung mit anderen die Gemeinschaft zu erleben, Erfahrungen auszutauschen und neue Ideen zu entwickeln. Während der 3-stündigen Fahrt hatten sie reichlich Gelegenheit dazu. Mit dieser LandFrauen-Aktion stärken sie das Netzwerk der LandFrauen bundesweit und möchten gleichzeitig die Stiftung "Eine Chance für Kinder" unter der Schirmherrschaft von Bettina Wulff unterstützen. Der Teilnehmerbeitrag wurde aufgerundet und wird anteilig auf das Sonderkonto des Deutschen LandFrauenverbandes überwiesen.
Als der Bus in der Hafencity, direkt vor dem Klimahaus anhielt, waren alle erstaunt, denn so ein riesiges Bauwerk aus Aluminium, Stahl und Glas hatte in diesem Ausmaß noch niemand gesehen. Selbstverständlich gehörte eine Führung durch die Klimazonen der Welt zum Haupttagesprogramm. Im Jahr 2009 war das Haus eingeweiht worden, 102 Millionen Euro waren verbaut. Die Besucherströme reißen nicht ab, im letzten Jahr kamen mehr als eine Millionen Besucher. Die Erwartungen der lippischen Gäste wurden weit überroffen.
Zuvor bestand die Möglichkeit das Deutsche Auswandererhaus zu besuchen. Sieben Millionen Menschen wanderten von hier nach Amerika aus. Die gesammelten Dokumente, Briefe, Postkarten, Fotos und Passagierlisten können dort im Erlebnismuseum betrachtet werden. Auch die Auswanderer waren "Unterwegs zu neuen Chancen!".
Nach den anstrengenden Museumsbesuchen nahmen alle gern die Gelegenheit war, in dem Mediterraneo, einem riesigen Shoppingcenter, mit vielen attraktiven Geschäften, Restaurants und dem großen Cafe an der Piazza, ganz im italienischen Flair zu entspannen und zu verweilen.
Die LandFrauen kehrten mit vielen neuen Eindrücken ins Lipperland zurück.







Von unserem Hotel aus, direkt am Fuß des Künstlerviertels Montmartre gelegen, unternahmen wir bei herrlichstem Sonnenschein mit unserem Bus, zu Fuß oder mit der Metro zahlreiche Ausflüge.
Gleich am ersten Abend besichtigten wir die Kirche Sacré Coeur, bummelten über den Place du Tertre und schauten den Künstlern beim zeichnen zu.
Am nächsten Tag standen eine Stadtrundfahrt und ein Besuch des Louvres an. Wir bestaunten die berühmte „Mona Lisa“ von Leonardo da Vinci und andere Gemälde bekannter Maler. Anschließend blieb genügend Zeit, in den Tuileriengärten zu verweilen, sich das Zentrum von Paris mit dem Place de la Concorde, das berühmte Kaufhaus „Galerie Lafayette“ oder andere Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Nach dem Abendessen fuhren wir mit der Metro zum Tour Montparnasse, dem zweithöchsten Gebäude der Stadt. Von dort hatten wir einen wunderschönen Blick über Paris bei Nacht mit dem hell erleuchteten Eifelturm.
Ein Besuch von Versailles durfte natürlich auf unserer Reise nicht fehlen. Wir besichtigten das Schloss und die Gärten des Sonnenkönigs Ludwig XIV. Ganz angetan waren wir von der riesigen Parkanlage mit den Wasserspielen, zahlreichen Statuen und vielen Buchsbäumen unterschiedlichster Form.
Am Nachmittag stand eine geführte Besichtigung der Kathedrale von Chartre, ein herausragendes gotisches Bauwerk auf dem Programm. Die Kathedrale, über mehrere Jahrhunderte erbaut, ist eine Hochstatt des Christentums und eine wichtige Wallfahrtskirche. Sie ist ein Monument der Kultur, der Kunst und der Geschichte. Die zahlreichen bunten Glasfenster mit biblischen Motiven sprechen für sich.
In Giverny, einem kleinen Ort im Seinetal bei Vernon, besuchten wir am nächsten Tag das Haus und den wunderschönen Garten des berühmten Malers Claude Monet. Die Seerosenteiche und Blumenbeete inspirierten ihn zu zahlreichen seiner weltberühmten Gemälde. Auf der Rückfahrt warfen wir einen Blick auf das moderne Stadt- viertel "La Défense" mit seinen Hochhäusern und den
"La Grande Arche", eine moderne Variante des Arc de Triomphe. Nach einer Seine-Rundfahrt gab es zum Abschluss unserer Reise ein Abendessen in einem typischen Pariser Restaurant mit Wein und Akkordeonmusik.
Auf der Heimfahrt machten wir nordöstlich von Paris einen Zwischenstopp in Chantilly, einer internationalen Hochburg des Pferdesports. Das im 16. Jahrhundert erbaute Schloss Chantilly im Renaissance-Stil ist bekannt für seinen Schlosspark und eine der größten Kunstsammlungen der Welt. Das Reitgestüt befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Schloss.
Während der Busfahrten erfuhren wir von Frau Vothknecht, unserer französisch sprechenden Begleitung viel neues und interessantes über Frankreich, die Franzosen und ihre Gewohnheiten.
Ein herzliches Dankeschön an Ingrid Breder für die gut organisierte LandFrauenfahrt mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Wir waren eine "tolle Truppe", hatten viel Spaß miteinander und freuen uns schon auf die nächste Fahrt mit ihr als Reiseleiterin.
Fotos der Reise finden Sie in der Bildergalerie

Auf die Einladung zur Jubiläumsfeier des Stendaler LandFrauenverbandes startete eine Delegation von 8 Frauen am 2. April 2011 mit einem Bulli in die Altmark nach Sachsen-Anhalt.
In Salzwedel machten wir einen Zwischenstop, besichtigten die Stadt und porbierten den berühmten Baumkuchen. Weiter ging die Fahrt zum Mahnmal Isenschnibbe bei Gardelegen. Dort wurden am Ende des 2. Weltkrieges über 1000 KZ-Häftlinge in eine Feldscheune gesperrt und von ihrer Wachmannschaft auf bestialische Weise umgebracht. Die gepfelgte Gedenkstätte besteht aus vielen Einzelgräbern und einem Mauerstück der Feldscheune. Auf Hinweistafeln werden die Erinnerungen an das Massaker wachgehalten.
Während der Weiterfahrt über Land nach Volgfelde fielen immer wieder die typischen Feldsteinkirchen in unseren Blickwinkel. Auf dem landwirtschaftlichen Betrieb der Famlie Klug wurden wir von der Vorsitzenden der Stendaler LandFrauen, Sibylle Klug sehr herzlich empfangen. Nach dem Abendessen in fröhlicher Runde im Gartenhäuschen von Familie Pöhl in Gohre folgte die Unterbringung bei verschiedenen Landfrauen.
Am folgendem Tag nahmen wir an der Feier zum 20-jährigen Jubiläum teil und schenkten den Stendaler LandFrauen einen Apfelbaum mit den den besten Wünschen: möge er gut anwachsen und reichlich Früchte tragen. Der Apfel ist das Motto des Westfälisch-Lippischen LandFrauenverbandes und symbolisiert "Frauen mit Biss - Appetit auf Neues".
Nach der Besichtigung der Marienkirche in Stendal ließen wir den Tag bei einer Tasse Kaffee ausklingen und fuhren wieder gen Heimat.




Die lippischen LandFrauen trafen sich am
15. Januar 2011 zum 3. Neujahrsempfang bei Sekt und Süppchen zu Schauspiel und Musik
Nach der Begrüßung hielt die Vorsitzende, Ingeborg Schlawig-Stuckmann einen kurzen Rückblick auf das vergangene Verbandsjahr mit interessanten Angeboten und reger Teilnahme, bevor sie auf den Futtermittelskandal einging.
Der Dioxin-Skandal geht auch an uns Landfrauen nicht vorbei. Er betrifft uns alle. Die öffentliche Diskussion gehe am Problem vorbei. Wegen eines einzelnen kriminellen Betriebes werde über die gesamte Tierhaltung diskutiert. "Nur deutlich schärfere Strafen an den richtigen Stellen können hier Abhilfe schaffen", sagte Ingeborg Schlawig-Stuckmann. Leider gerate durch die Diskussionen die ganze Landwirtschaft in Misskredit.
Den unterhaltsamen Teil des Neujahrsempfang bestritt der der Herforder Schauspieler Dieter Grell mit der Erzählung "Concerto Russe" von Maarten t`Hart. In der Geschichte begegnen sich zwei Menschen: Der eine auf der Suche nach der wundervollen Violinenmusik, die er aus einem Fenster gehört hat, der andere glücklich jemanden gefunden zu haben, der die Liebe zur Musik mit ihm teilt. Sie verabreden sich von da an zu philosophischen Gesprächen. Erst als sein Bedarf an Geprächen gedeckt ist, rückt der alte verschrobene Mann mit der Violinenmusik heraus. Diese zauberhafte Erzählung präsentierte Dieter Grell mit Informationen über Komponisten und unterlegte sie mit Ausschnitten aus dessen Sinfonien.
Die kleine Erzählung schien Dieter Grell (inmitten des KreislandFrauenvorstands) auf den Leib geschrieben zu sein, eben für einen Schauspieler und Musiker in einer Person. Dorit Giefers (vierte von links) dankte Dieter Grell in ihren Schlussworten und wies unsere Gäste auf die kommenden Veranstaltungen hin: Kinoabend "Coco Chanel", Wellnestag und das BäuerinnenForum 2011 "Alles größer - Alles besser" am 8. Februar in Haus Düsse (siehe Aktuelles WLLV).
Am 2. Dezember 2010 besuchten die LandFrauen das Museum Folkwang in Essen.
In einer Sonderausstellung waren 80 Gemälde der berühmten Impressionisten wie Manet, Pissarro, Monet, van Gogh oder Renoir und 120 Fotografien aus der Zeit von Gustave le Gray oder Eugène Atget zu sehen: Paris in seiner großen Umbruchphase von 1860 bis 1900, in der die Metropole gundlegend umgestaltet wurde. Aus den verschiedensten Blickwinkeln wurden die neu entstandenen Stadtviertel, Plätze, Bahnhöfe, Boulevards, Cafés, Theater, Opernhaus und Parkanlagen gemalt und fotografiert.
Nach einer einstündigen Führung blieb uns noch genügend Zeit im Museum zu verweilen, um weitere Exponate anzuschauen.
Die Austellung im Museum Folkwang war bzw. ist eine gute Einstimmung auf unsere LandFrauenfahrt nach Paris, im Mai 2011.
Einige Sehenswürdigkeiten, Plätze und Boulevards, die auf den Gemälden und Fotos zu sehen waren, werden wir uns sicher dort anschauen.
Bevor es wieder heimwärts ging, besuchten wir noch den internationalen Weihnachtsmarkt in Essen und ließen den Tag bei Glühwein oder Punsch ausklingen.

Christina Titgemeyer (links im Bild), Sozialrechtsberaterin des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes (WLV) Herford informierte interessierte Landfrauen am 8. November 2010 über die eigenen Möglichkeiten der finanziellen Absicherung.
Frauen von Landwirten, die sich für die volle Mitarbeit im Betrieb entscheiden, sind oft finaziell von ihren Ehemännern abhängig. Im Falle einer Scheidung, der Erwerbsminderung oder des Todes des Hauptverdieners kann es zu gravierenden finanziellen Problemen kommen. Christina Titgemeyer erläuterte uns, wie sich dieses vermeiden läßt und beantwortete zahlreiche Fragen zu diesem Thema. Es ist zu überlegen, einen Ehevertrag abzuschließen, sich als Arbeitnehmerin einstellen zu lassen oder sich als Mitgesellschafterin vertraglich absichern zu lassen.
Die Situation eines jeden Paares ist natürlich individuell zu sehen und bedarf einer persönlichen Beratung. Es findet sich immer eine Lösung.







Die wegen der "Aschewolke" im April ausgefallene Flugreise konnten wir nun vom
4. bis 10. Oktober 2010 nachholen.
Die lippischen LandFrauen verbrachten unter Leitung von Ingrid Breder eine Woche in Paguera im Süden von Mallorca. Bei herrlichstem Sonnenschein lernten wir die unterschiedlichsten Seiten der Insel kennen.
Ein Ganztagsausflug an die Westküste führte uns unter heimischer Reiseleitung an Ausläufern des Tramuntana-
gebirges entlang. Die Küstenstraße von Puerto de Andraitx, einem kleinen Hafenstädtchen über Valldemossa bis Sóller bot uns fantastische Ausblicke auf das Meer, wunderschön gelegene kleine Dörfer, Loggias, Mandel-
und Olivenhaine. Nach einer Führung durch das Kartäuserkloster in Valldemossa, in dem der Komponist Frédéric Chopin mit Georges Sand einen Winter verbrachte, hatten wir die Gelegenheit ein Klavierkonzert zu hören. Anschließend blieb uns genügend Zeit in dem wunderschönen Ort zu verweilen bis der Bus weiter nach Sóller fuhr. Von dort aus ging es mit dem "Roten Blitz", einer nostalgischen Eisenbahn durch das Orangental und zahlreiche Tunnel der Hochebene zurück.
Am nächsten Tag stand Palma mit Besichtigung der Kathedrale, der zweitgrößten Spaniens und ein Altstadt-
bummel auf dem Programm. Die Markthallen mit ihren einladenden Fisch-, Fleisch-, Obst- und Gemüseständen boten für Jedermann etwas zum Kauf an. Vom Villen-Viertel "Son Vida" hatten wir einen traumhaften Ausblick auf die Hauptstadt der Balearen.
Beeindruckend war der exklusive Jachthafen von
Portals Nous. Die größten Jachten der Reichen und Berühmten aus aller Welt liegen hier vor Anker.
Ein weiterer Tagesausflug führte uns an die wunderschöne Ostküste zum Kloster San Salvador, Drehort des bekannten Kinofilms "Der Name der Rose" und zu den berühmten Drachenhöhlen. Nach der Klangfülle eines kleinen Konzertes in der Meeresgrotte gleiteten wir in kleinen Booten über den gößten unterirdischen See Europas. In Manacor waren die berühmten Majorica-Perlen anzuschauen. So manche LandFrau fand Gefallen an ihnen und konnte nicht widerstehen.
Eine Schiffsfahrt von Paguera aus, entlang an vielen kleinen und großen Buchten führte uns um die beiden Vogelinseln Islas Malgrats, ein Nistplatz für Möven und Kormorane. Durch große Fenster im innern des Schiffes konnten wir die Unterwasserwelt in all ihrer Schönheit bewundern.
Neben den Ausflügen blieb uns genügend Zeit bei hoch-
sommerlichen Temperaturen im Meer zu baden und uns am Strand zu sonnen. Die lauen Abende luden zum Flanieren entlang der Strandpromenade, Bummeln durch die Einkaufsstraße und geselligem Beisammensein in fröhlicher Runde ein.
In Lippe angekommen, waren wir uns alle einig, Mallorca war wieder eine erlebnisreiche LandFrauenfahrt, die unvergessen bleibt.
Weitere Fotos sind in der Bildergalerie zu sehen!
Ursprünglich sollte am 22. Februar 2010 der Film "Unsere Erde" gezeigt werden. Aus aktuellen Gründen wurde jedoch das Programm geändert. Wir sahen nun im Hansa Kino Lemgo den Film "Unter Bauern - Retter in der Nacht" mit Veronica Ferres und Armin Rohde.
Im Foyer stimmten sich über 100 LandFrauen mit einem Glas Sekt auf das Filmereignis ein.
Zeitgeschichte gedreht im Münsterland:
1943 soll der einst erfolgreiche Pferdehändler Siegmund "Menne" Spiegel mit seiner Frau Marga und der kleinen Tochter Karin in den Osten deportiert werden. Die einzige Chance, dem zu entgehen, sieht er in der Flucht aus der Heimatstadt Ahlen, Westfalen.
Sein alter Kriegskamarad Aschoff bietet Hilfe. Er will Marga Spiegel und ihre Tochter Karin bei sich auf dem Hof verstecken. Menne selbst kann im Verschlag eines alten Hofes unterschlüpfen... Die Familie Spiegel überlebt unversehrt den II.Weltkrieg.
Wir feuen uns schon auf den nächsten Kinoabend im Februar 2011.
Am 20. Oktober 2009 machten sich die lippischen LandFrauen mit einem vollbesetzten Bus auf eine Reise in die glanzvolle Geschichte und Industriekultur der Stadt Essen.

Die Domschatzkammer beherbergt einen Kirchenschatz aus dem Leben des Essener Frauenstifts, gegründet um 850. Aus dem frühen Mittelalter bewunderten wir die berühmten Goldschmiedewerke wie die Essener Krone, das Zeremonialschwert, vier Vortragskreuze - alles reich mit Emails und Edelsteinen besetzt. Ferner gab es getriebene Reliefs, Elfenbeintafeln und Handschriften vom 8. bis 15. Jahrh. zu sehen. Die goldenen mit Email verzierten Broschen aus der Zeit um 1400 hatten es uns besonders angetan. Schade, dass wir nicht länger verweilen konnten. Doch die Goldene Madonna des Essener Doms entschädigte uns für alles. Das vollplastische Bildwerk, mit Goldblech verkleidet ist das älteste mittelalterliche und bedeutendste Kunstwerk des Ruhrgebietes.

Die vielen buntbewachsenen Häuserfassaden der Margarethenhöhe ließen unsere Herzen, gerade jetzt im Herbst, höher schlagen. - Margarethe Krupp, Witwe des 1902 verstorbenen Industriellen Friedrich Alfred Krupp gründet 1906 aus Freude über die Hochzeit ihrer Tochter Bertha eine Stiftung und kauft 250 ha landwirtschaftliche Flächen und Waldgebiete in Rüttenscheid und Bredeney. Sie will ein Zeichen setzen für soziales Engagement in einer Zeit, in der Menschen hart arbeiten müssen. Angestellte und Arbeiter sollen mit ihren Familien achtvoll und angemessen wohnen können. Sie läßt eine Kleinstadt mit dörflichem Charakter entstehen, die Täler rundherum aufforsten und Spazierwege anlegen. In der Natur sollen die Menschen nach der Arbeit Ruhe und Erholung finden.
Zum Abschluß besuchten wir die Villa Hügel in Essen-Bredeney. Interessiert hörten wir die Geschichte der Industriellen-Familie Krupp, die dort in drei Generationen lebte. Zu Anfang waren die Räumlichkeiten ganz schlicht gehalten. Aus Angst vor Feuer wurde beim Bau auf jegliches brennbare Material verzichtet. Nur Fußböden und Möbel waren aus Holz. Mit ihren technischen Einrichtungen wie z.B. Heizung, Lüftung, Speisenaufzug wurde die Villa ein Symbol der Industriealisierung. In der zweiten Generation wurde den Räumen durch das Einbringen von Holz wie z.B. Holzdecken und -fenster mehr Gemütlichkeit gegeben. Die Villa war über sieben Jahrzehnte gleichzeitig Wohnhaus und Repräsentationsgebäude bis 1953 das Anwesen und die Firma von Alfried Krupp in eine Stiftung umgewandelt wurde. Seitdem finden in der Villa Hügel regelmäßig diverse kulturelle Ereignisse und große Kunstausstellungen statt. Z.Zt. beheimatet sie Gemälde aus dem Folkwang-Museum, das renoviert wird. So konnten wir unter anderem Gemälde von Renoir, Van Gogh, Gauguin, Monet, Matisse und Kirchner bewundern.
Weitere Fotos finden Sie in der Bildergalerie.

Die Stadt Brüssel zeigte sich voller Leben. Es gibt dort ca. 900 Demonstrationen im Jahr, das sind etwa 3 Stück pro Tag. Wir sahen sehr viele schöne historische Gebäude aus allen Epochen unserer Zeit. Außerdem bestaunten wir das Atomium, Bauj. 1958, die Vergrößerung eines Eisenmoleküls. Brüssel ist berühmt für seine Spitzen und Stoffe, für feine Schokolade sowie Bierbrauerei.
Ausflüge nach Gent, Brügge und Antwerpen boten ebenso interessante wie schöne Bauwerke. Die Städte sind von vielen Grachten durchzogen und mit ihren kleinen Gassen ein echter Augenschmaus. Durch ihre Nähe zum Wasser waren und sind sie wichtige Welthandelsmetropolen.

Weiter gings nach Amsterdam, auch hier waren unzählige Grachten und Brücken zu betrachten. Fahrräder ohne Ende, denn Parkplätze für Autos sind knapp und teuer. Um Steuern für das Eigenheim zu sparen sind die Fronten der Häuser sehr schmal, stehen dicht an dicht und haben einen Haken am Giebel, um Möbel hochziehen zu können.
Bei schönstem Wetter haben 34 LandFrauen viel gesehen, viel erlebt und viel Spaß miteinander gehabt.

In einer Sonderausstellung waren ca. einhundert Gemälde, Zeichnungen und Grafiken des berühmten Malers Marc Chagall zu sehen. Unter den Künstlern des 20. Jahrhunderts gilt Chagall als der große Magier. In seiner Bildwelt scheinen die Gesetze der Schwerkraft aufgehoben zu sein. Das Fenster ist bei ihm nicht nur beiläufiges Motiv, sondern zentrales Thema. Chagalls Kunst ist eine Kunst der Überwindung von Grenzen, in der auch das Fenster seine übliche Rolle als Raumschwelle verloren hat. Werke aus siebzig Jahren seines Schaffens stellten Museen aus Moskau, Helsinki und Paris zur Verfügung; links "Der Tisch vor dem Dorf", 1968.
In den fünfziger und sechziger Jahren erhielt der zu internationalem Ruhm aufgestiegene Marc Chagall zunehmend Aufträge für Glasfenster kirchlicher und weltlicher Gebäude. Sein bekanntestes Werk "Der Frieden", 1963-64, ist im UNO-Gebäude in New York zu sehen.
Etwa 70 Frauen kamen zu Informationen und Austausch mit drei CDU-Abgeordenten des Düsseldorfer Landtages. Nach Grußworten von Manfred Luckey und Heinrich Kemper berichtete der Vorsitzende der Enquete-Kommission "Chancen für Kinder" Walter Kern über Aufgaben, Ziele und seine Arbeit in der Kommission. Einig waren sich die Politiker und die LandFrauen, dass die Vorbilder und Erzieher, insbesondere Eltern und Pädagogen, die wichtigsten Einflussfaktoren einer gesunden Entwicklung unserer Kinder und deren Chancen in unserer Gesellschaft sind. Die Kompetenzen der Eltern sollten unbedingt durch entsprechende Schulungsangebote gestärkt werden. Kinder brauchen wieder mehr Fähigkeiten für die Bewältigung alltäglicher Aufgaben - dazu wollen die LandFrauen mit ihren Projekten in den Schulen beitragen.
Der Neujahrsempfang soll nach diesem positiven Start im nächsten Jahr fortgesetzt werden.






In der festlich geschmückten Stadthalle Detmold konnte Ingrid Breder, Kreisvorsitzende, 260 LandFrauen und Ehrengäste begrüßen. Weitere Grußworte sprachen Friedel Heuwinkel, Landrat, Ute Kerlen, Vize- präsidentin des Westfälisch-Lippischen Landfrauen- verbandes und Heinrich Kemper, Vorsitzender des Lippischen Landwirtschaftlichen Hauptvereins und CDU- Landtagsabgeordneter. Als Geschenk brachte Herr Kemper für die LandFrauen einen Scheck in Höhe von 600 € mit.
Die ehemaligen Kreisvorsitzenden Rose Begemann und Elisabeth Schmitdmeier gaben einen Rückblick auf die vergangenen 60 Jahre. In den Nachkriegsjahren ging es in erster Linie um die Frage der Ernährungssicherheit. Es mußten sehr viele Flüchtlinge versorgt werden. Für die ländlichen Haushalte waren Lösungen zur Arbeitserleichterung und Arbeitsplanung gefragt. Heute setzen sich die Landfrauen dafür ein, die soziale, wirtschaftliche und rechtliche Position von Frauen zu verbessern. Sie haben Weichen für viele wichtigen Entwicklungen gestellt. Eine ihrer Vertreterinnen wurde Mitglied im Beirat der Kreisstelle der Landwirtschaftskammer in Lage. Seit der Wende besteht zu dem Kreislandfrauen- verband Stendal in Sachsen-Anhalt eine Partnerschaft. 14 Landfrauen waren zum Jubiläum nach Detmold gekommen.
Musik aus 60 Jahren
Das Rahmenprogramm gestaltete Ulrike Wahren, bekannte Jazz- und Chansonsängerin aus Detmold, in Begleitung von Dr. Peter Stolten am Piano. Sie sang unter anderem Lieder von Edith Piaf, Zarah Leander und eigene Kompositionen.
Frauen mit Biss • 5 LandFrauen stellen sich vor
Wie sich die Rolle der Frau in den vergangenen Jahren verändert hat, zeigte die von Ute Grell moderierte Podiumsrunde.
Dorothee Hermanns-Siekmann, Diplom-Agraringenieurin, bewirtschaftet mit ihrem Ehemann ihren elterlichen Ackerbaubetrieb. Als Ortsvorsteherin ist sie seit mehr als neun Jahren kommunalpolitisch als Mitglied des Detmolder Stadtrates für die CDU aktiv.
Sibylle Klug, Diplom-Agraringenieurin und Vorsitzende des Kreislandfrauenverbandes Stendal in Sachsen-Anhalt, hat mit ihrem Mann und weiteren Familienmitgliedern eine GbR gegründet. Im Unternehmen mit 450 ha und 210 Milchkühen sieht sie sich als vollwertige Partnerin.
Dorothea Beukelmann, Vorsitzende des Lemgoer LandFrauenverbandes, ist aus einer Stadt aufs Land gezogen, hat in einen landwirtschaftlichen Betrieb eingeheiratet und die Erfahrung gemacht, dass der Betrieb immer vorgeht.
Karin Lammers ist Grafikerin und betreibt mit ihrem Ehemann eine entsprechende Agentur. Während sie sich voll den Aufträgen widmet erledigt ihr Mann die Buchführung und kümmert sich um die Tochter.
Ulrike Rüggemeier ist seit einigen Jahren außerhalb der Landwirtschaft berufstätig. Sie arbeitet als Hauswirtschafts- meisterin an einer Schule in Lemgo.

Verleihung der goldenen Meisterbriefe in der ländlichen Hauswirtschaft
Kreislandwirt Dr. Friedrich Oberkrome-Tasche verlieh im Beisein Dr. Josef Lammers, Geschäftsführer der Kreisstelle Höxter-Lippe-Paderborn der Landwirtschaftskammer, während der Veranstaltung 16 goldene Meisterbriefe an Landfrauen, die vor 50 Jahren ihre Prüfung in der ländlichen Hauswirtschaft absolvierten.
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Vom 19. bis 25. Mai 2008 reisten über 40 LandFrauen in den Süden Frankreichs
Unser erstes Reiseziel war Nantilly in Burgund mit Zwischenübernachtung in einem ehemaligen Landgut. Am nächsten Tag ging es der Rhone entlang über Avignon nach Arles, der Wirkungsstätte von Vincent van Gogh. Hier enstanden seine bekannten Bilder, die Zugbrücke über den Carnal d´Arles und Café de Nuit. Von Arles aus unternahmen wir Fahrten in die Camargue, nach Saintes-Maries-de-la-Mer und Aignes-Mortes, mit seiner mittelalterlichen Wehranlage. Die Camargue ist ein einzigartig schönes Naturschutzgebiet von 86.000 ha, in dem schwarze Stiere, weiße Pferde und rosa Flamingos in freier Wildbahn leben. Wir besichtigten die Feste Les-Baux, das Aquädukt Pont-du-Gard und Nîmes mit dem gut erhaltenen Amphitheater aus römischen Zeiten. Die Heimfahrt führte entlang der Route Napoléon über Grenoble nach Bern zur Zwischenübernachtung.







Im Juni besichtigten wir die Holländerwindmühle Brink in Kalletal-Bentorf. Sie ist die letzte betriebsfähige Windmühle im Bereich des Weserberglandes und seit 1928 in Familienbesitz. Die Heerser Mühle, Umweltzentrum in Bad Salzuflen-Schötmar stand im August auf dem Programm. Das 73 ha große Gelände zählt zu Lippes Kulturlandschaften und ist gleichzeitig eine Umwelt- und Bildungseinrichtung. www.heerser-muehle.de Die Waldmühle Frevert in Hillentrup besuchten wir im September. Während Herr Frevert einer Gruppe die Geschichte der Mühle erklärte, wurde die andere Gruppe von seiner Frau durch den beschaulichen Ort Hillentrup geführt.
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die Geschichte der englischen Königin Elisabeth II. im Jahr 1997 nach dem tragischen Unfalltod Dianas, der Princess of Wales.
Stephen Frears gelang mit der sensiblen Darstellung einer die Welt bewegenden Landestragödie ein intimes, anrührendes Portrait der Royals. Helen Mirren lief in ihrer Rolle als Queen zur Höchstform auf und erhielt einen Oskar.
Bei einem Glas Sekt stimmten sich 66 Besucherinnen im Foyer auf das Filmereignis ein.
Aufgrund der positiven Resonanz soll auch im nächsten Jahr ein Kinoabend stattfinden.


Am 3. Sept. 2007 fand eine Führung durch den Schlosspark in Schieder statt. Graf Casimir zur Lippe und sein Sohn Rudolf ließen das Schloss Anfang des 18.Jh. als Sommerresidenz erbauen. Heute lassen sich Brautpaare gern standesamtl. im Schloss trauen. Der Fürstensaal, in dem sich ein Cafe befindet, kann für verschiedene Anlässe genutzt werden. Der Förderverein ist bemüht, den Park in seinen alten Ursprung zurückzubringen.
Jedes Jahr im Mai, Juni, Juli und September finden unter einem bestimmten kulturellen Thema Besichtigungen, Führungen oder Informationsveranstaltungen statt. In diesem Sommer waren es Schlösser, Güter und Klöster in Lippe.
Nächstes Jahr bieten wir verschiedene Mühlen im Kreis Lippe zur Besichtigung an. Wenn Sie Interesse haben, schauen Sie vorbei. Sie finden die Termine im Veranstaltungsprogramm.
