August 2010
Dass eine Denkmaltour nicht immer sachlich nüchtern abläuft sondern auch Freude und Spaß bringen kann, erlebten am Mittwoch 30 Landfrauen unter der Leitung von Hannelore Lückemeier während einer Planwagenfahrt durch das Gemeindegebiet. Kulturvereinsvorsitzender Horst Hartmann zeigte der Gruppe einige weniger bekannte Denkmale in Kirchlengern und würzte die Informationen dazu mit wahren und "sagenhaften" Geschichten. Eine Kaffee- und Kuchenrunde am Rathaus Kirchlengern nutze Bürgermeister Rüdiger Meier kurzerhand zur Begrüßung der Landfrauen.
Während des mehrstündigen Planwagenparcours wurde unter anderem am Sühnestein in Häver, am Wasserwerk am Hüller, am Rittergut Steinlake, am Kleinbahnbahnhofsgebäude und am Rüterfriedhof in Südlengern Station gemacht.
Bild: Die Landfrauengruppe mit Planwagen vor dem Rüterfriedhof in Südlengern:

Kirchlengern/Löhne (EVZ). Das wunderschöne Elsass in herbstlicher Laubfärbung war kürzlich das viertägige Reiseziel der Landfrauen der Region Kirchlengern/Löhne. Unter der perfekten Organisation von Hannelore Lückemeier war Straßburg das Reiseziel am ersten Tag. Bei einem Spaziergang mit einem sachkundigen Stadtführer bekamen die Reiseteilnehmer einen tollen Eindruck von den schmucken Fachwerkhäusern und der 2000-jährigen Stadtgeschichte mit dem berühmten Münster. In Straßburg wurde zeitgleich europäische Politik erlebbar. Mit seiner modernen Architektur beeindruckte das Äußere des Europaparlaments, das optisch den Eindruck eines im Bau befindlichen Gebäudes macht, als Symbol für das „unfertige“ Europa. Im Plenarsaal herrschte ein reges Treiben. Zur monatlichen Abstimmung über verschiedene Gesetzes-Vorlagen versammelten sich mehr als 800 Abgeordnete. Elmar Brok, heimischer CDU-Europaparlamentarier, erläuterte zuvor seine Mitarbeit in verschiedenen Ausschüssen, z. B. war er an dem Vertrag von Maastricht und der Umsetzung des Vertrages von Lissabon maßgeblich beteiligt. Bereits seit 29 Jahren gehört Brok dem Europaparlament an, er gilt deshalb als „Alter Hase“ und kennt sogar die private Telefonnummer unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel. Danach ließen es sich die Reiseteilnehmerinnen bei einer Schifffahrt auf den Kanälen der Ill gut gehen. Es bot sich eine ganz neue Perspektive der Sehenswürdigkeiten vom Wasser aus. Ein traditionelles Elsässer Essen mit Sauerkraut, Kassler, Wurst sowie Quiche Lorraine durfte natürlich nicht fehlen. Der nächste Tag führte über Colmar, Kaysersberg (Geburtsstadt Albert Schweizers) und Riquewihr entlang der Esässer Weinstraße, vorbei an zahlreichen mittelalterlichen Burgen durch die herbstliche Landschaft. Einer der Höhepunkte der Reise war sicherlich die Besichtigung des berühmten Isenheimer Altars, gemalt von Matthias Grünewald im Unterlindenmuseum in Colmar. Später gab es reichlich Gelegenheit köstlichen Flammkuchen und jungen Wein zu genießen. Am Tag der Rückreise wurde noch ein Abstecher nach Heidelberg gemacht. Ein sehr versierter Stadtführer stellte mit viel Humor die Stadtgeschichte und die Burg der ehemaligen kurpfälzischen Residenzstadt dar; so bekam die Reisegesellschaft trotz Nebels einen kleinen Überblick
über die Historie.


Fleißige (Land-)frauenhände werkelten für den guten Zweck: Über 40 farbenfrohe Teddybären produzierten 25 Landfrauen in der Bastelwerkstatt Teddybär & Co in Stift Quernheim. Sehr zur Freude der Kinder in der onkologischen Klink Bad Oexen. Denn sie waren kürzlich die Beschenkten. "Eine schöne Geste zum bevorstehenden Weihnachtsfest", bedankte sich Karsten Stork vom Vorstand des Förderkreises Kinderheim Bad Oexen gegenüber Landfrauenvorsitzende Hannelore Lückemeier, während der Übergabe der Kuscheltiere (Foto)
Im Bild von links: Sigrid Sudek, Inhaberin Bastelladen Teddybär Co, Mitarbeiterin von Bad Oexen. Hannelore Bußmann, Ingrid Stüber, Hannelore Lückemeier und Karsten Stork vom Förderkreis.
