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Aktivitäten - Bünde

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Sommerfest

Die Premiere des Sommerfestes auf Wegeners Hof war ein voller Erfolg. Mehr als 100 Landfrauen mit oder ohne Anhang erlebten Landlust pur.

Bei herrlichem Sommerwetter genossen die Gäste Lukullisches vom Grill, gekühlte Getränke, Jagdhornbläser und plattdeutsche Sketche. Als besonderer Renner erwies sich die Cocktailbar. Hier sorgte der neu kreierte Landfrauenholundercocktail, kurz Lahoco, für Erfrischung.

Natürlich fehlte auch ein DJ nicht, der dafür sorgte, dass zu späterer Stunde das Tanzbein geschwungen wurde.

LandFrauen erkunden den Kreis

In diesem Jahr stellte sich Enger den LandFrauen aus dem Kreis Herford vor. Auch die Bünder LandFrauen ließen es sich nicht nehmen Enger näher kennenzulernen.

Es gab die Möglichkeit eine Führung durch das Gerbereimuseum zu machen oder an einem geführten Stadtrundgang teilzunehmen. Anschließend ging es mit dem Bus durch das Engeraner Umland um Informationen über Sattelmeierhöfe, Heuerlinge und die Geschichte der umliegenden Dörfer zu bekommen.

Nach einer Tanzvorführung der Gymnastikgruppe der Landfrauen auf dem Barmeierplatz luden die Engeranerinnen zum Buffet ins Gemeindehaus. Über 120 Landfrauen nahmen an liebevoll dekorierten Tischen Platz . Das Buffet lieferte der Landfrauenservice Minden-Lübbecke-Herford. Mit einem Dankeschön an die Organisatorinnen und dem Engeraner Lied ging der schöne Nachmittag zu Ende.

 

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Die NW schrieb

Radtour nach Großaschen

In diesem Jahr führte die Radtour der Bünder Landfrauen nach Großaschen. Rund 30 Radlerinnen nutzten das gute Wetter um die Landschaft zu genießen. In Großaschen besichtigten sie die Kapelle. Die Küsterin erzählte Interessantes und Wissenwertes über Geschichte, die heutige Nutzung und das eindrucksvolle Altarbild.

Anschließend gab es eine wohlverdiente Stärkung im Bauerncafe ,,Up'Lanne".

Vorbei am Hücker Moor ging es zurück nach Bünde.

LandFrauen in London

In diesem Jahr besuchten die Bünder LandFrauen die Metropole Englands.

Gitta Wittschier berichtete darüber im Westfalenblatt.

 

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Halbtagesfahrt nach Hannover

Gemeinsam mit den Landfrauen aus Enger trafen wir uns am 16.5.09 morgens um 7.30 Uhr am Bünder Bahnhof. Unser Zug fuhr um 7.38 Uhr gen Hannover und wir ließen es uns gut gehen. Bei Sekt, Prossecco, Käse und Weintrauben erreichten wir gutgelaunt Hannover und gingen bei strahlendem Sonnenschein zum Sprengelmuseum. Mit Audioguide ausgerüstet sahen wir uns die Ausstellung an. Es sind dort sehr schöne Exponate der drei Künstler ausgestellt. Anschließend unterhielten wir uns noch etwas über die Ausstellung, bevor wir im Museumscafe zu Mittag aßen. In der Altstadt sahen wir uns die Museumskirche an. Sie wurde im Stil der Backsteingotik im 14. Jahrhundert erbaut und ist sehr gut erhalten. Nach der Kirchenbesichtigung trennten wir uns, denn bis zur Abfahrt des Zuges blieb noch etwas Zeit für einen Bummel.

 

Müde aber angefüllt mit vielen Eindrücken erreichten wir Bünde. –

 

Ein schöner Tag ging zu Ende.

Bünder LandFrauen frühstücken

Das diesjährige Landfrauenfrühstüch erfreute sich besonderen Zulaufs. 80 Damen meldeten sich an und in der Begegnungsstätte musste man enger zusammenrücken. Das reichhaltige Frühstücksbuffet wurde wieder sehr ideenreich und liebevoll vorbereitet. Die Anwesenden griffen mit Appetit zu.

 

Anschließend hielt Frau Dr. Gabriele Könnemann einen Vortrag :

,,Borreliose",...wenn Zeckenbisse krank machen.

 

Frau Dr. Könnemann klärte endlich alle verbreiteten Gerüchte, Meinungen und Weisheiten zu diesem Thema auf. Selber erstaunt, wie viele Falschinformationen dem Internet und der Laienpresse zu entnehmen sind, erklärte die Medizinerin die Zecke und ihre Lebensweise an sich, Borrellien und ihre Verbreitungsweise, Symptome der Krankheit und wie man Zecken nun wirklich entfernt.

 

Zu guter Letzt bekamen die LandFrauen mit auf den Weg, bei einem Zeckenstich nicht in Panik auszubrechen und im Sommer tägliche Vorsorge zu treffen, indem die bevorzugten Körperstellen abgesucht werden.

Borrelien werden aus dem Darm der Zecke übertragen und sondern sich erst nach 12 Stunden ab. Somit kann man schon durch tägliche Vorsorge die Infektionswahrscheinlichkeit weitgehend eingrenzen.

 

Im Zweifels- oder Ernstfall sollte man den Arzt aufsuchen.

 

 

Kreativseminar Flechtweiden

,,Tolles Wetter und eine super Stimmung bringen auch hervorragende Ergebnisse,“ freute sich die Biologin Ulrike Letschert von der Biologischen Station Ravensberg. Im Frühjahr kommen nun schon regelmäßig die Landfrauen der verschiedenen Ortsgruppen, um im Garten der Biologischen Station Ravensberg kleine und größere Kunstwerke aus Weiden zu flechten. Am Samstag übten sich die Bünder Landfrauen im Rahmen des Kreativseminars im Weidenflechten. ,,Jedes Jahr werden ungefähr 300 Kopfweiden geschnitten. Zum Flechten eignen sich die sogenannten Flechtweiden und Silberweiden,“ erklärte Letschert, ,,und in jedem Jahr erstellen unsere beiden Mädchen aus dem freiwilligen Ökologischen Jahr neue Musterstücke, die dann nach gebastelt werden können.“ Im Garten der Biologischen Station kann man Bänke und Sitzgelegenheiten bewundern. An einen Nachmittag reicht die Zeit allerdings eher für die Herstellung von Fackeln, Blumenhalbschalen, Rankhilfen, einem Tablett oder Osterkränzen in verschiedenen Größen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Die Biologin ist froh, dass die geschnittenen Weiden so ein gute Verwendung finden.,,Das ist ein tolles Recycling,“erklärte sie. Für die kleineren Kunstwerke nimmt man die ein-bis zweijährigen Ruten. Mit der Biologischen Station wurden aber auch schon viele Tipis gebaut. Dafür taugen dann die 5-6 jährige Ruten. Bis Ende März ist noch Material für Tipis vorhanden. Bei Interesse kann man sich mit der Biologischen Station in Verbindung setzen.

Entrümpeln befreit...

Wer hat sie nicht, die unaufgeräumten Schubladen, gestapelten Zeitschriften, voll gestellten Ecken und ,,geerbten Schätze“, die schon andere nicht wirklich gebrauchen könnten. Das Problem ist wohl vielen bekannt. Was dauerhaft dagegen tun?

Marianne Riecke, Wirtschaftsberaterin bei der Landwirtschaftskammer Hannover, hielt auf Einladung der Landfrauen zum Frauenaktionsmonat März einen Vortrag zum Thema ,,Weg mit dem Ballast - Entrümpeln ist angesagt.“ Lächelnd führte sie den zahlreichen Zuhörerinnen die allgemein bekannten Schwächen vor Augen. Welche Frau kennt nicht diesen Moment vor dem überfüllten Kleiderschrank und die dann folgende Erkenntnis: ,,Ich habe ja gar nichts anzuziehen!“ Marianne Riecke rät: ,,Sortieren Sie gnadenlos aus, alles was Sie ein Jahr oder länger nicht getragen haben, kann weg. Warten Sie nicht darauf, dass Sie vielleicht doch irgendwann wieder hineinpassen, oder nur, weil der Anschaffungspreis hoch war, dass sie das Kleidungsstück doch nochmal tragen werden. Sie tun es garantiert nicht.“ Dass an dieser Erkenntnis wohl einiges dran sein muss, konnte man dem zustimmenden Gemurmel der anwesenden Damen entnehmen.

Humorvoll und anschaulich fesselte die Referentin ihre Zuhörerinnen mit nützlichen und umsetzbaren Tipps und Strategien ,,den Ballast zu entfernen“. ,,Entrümpeln befreit, auch die Seele, denn aufgeschobene Dinge belasten,“ weiß Riecke. Darum empfiehlt sie weg zuwerfen, was weder schön noch nützlich ist.,,Sortieren Sie in drei Kategorien: verwendbar, mit Fragezeichen, Müll! Die Fragezeichenkiste wird ein weiteres Jahr aufgehoben, mit Datum natürlich, um dann meistens festzustellen, dass man nichts vermisst hat und es beherzt entsorgen kann.“

Zeitschriften sollte man mit der Schere lesen und gleich ausschneiden was man aufbewahren möchte. Denn wer ,,gräbt“ sich wirklich noch einmal durch einen riesigen Zeitschriftenstapel, um einen Artikel zu finden? Außerdem bekommt man heute jede Information im Internet. Auch ,,Stehrumpien“, die nach dem Fest direkt im Keller landen, solle man nicht verschenken. Besser sei eine Jahresmitgliedschaft der Landfrauen oder zum Beispiel ein Theaterbesuch. Riecke empfiehlt sich nicht zu viel vorzunehmen und in kleinen Schritten, 2-3 Stunden zu entmüllen.,,Behalten Sie nur Dinge, von denen Sie sagen können: ,,ich finde sie schön, ich finde sie nützlich,“ so die Referentin. Und zu guter Letzt bekommen die Landfrauen noch das ,,Vorausentrümpeln“ mit auf den Weg. ,,Bei Neuanschaffungen ganz genau überlegen: brauche ich das wirklich, wie oft werde ich es benutzen, wo werde ich es aufheben? Und am besten immer ganz konsequent für jedes neu angeschaffte Teil ein Altes entsorgen.“

Familienpolitik in Bünde

Über Grundsätze und Ziele von Familienpolitik in Bünde referierte Bürgermeisterin Anett Kleine Döpke-Güse im Dammhaus.

Interessierte Landfrauen und Landmänner erfuhren Wissenswertes über Projekte des Bündnisses für Familie. So kann man in Bünde seinen Großelternführerschein erwerben und Wunsch-Großeltern werden, wenn die eigenen Enkel weit entfernt leben.

Im Kinderhotelschlafmütze kann erholen sich an jedem 4. Wochenende im Monat die KInder mal von Mama und Papa. Die Wichtelwerkstatt ,,Zauberland" bietet Menschen von 8 bis 88 an jedem Mittwoch Kurzweil. Im Müttercafe ,,Komm Rein" treffen sich Mütter aus aller Welt und das Projekt ,,Notinsel" bietet über 70 Anlaufstellen in Bünde.

In Zusammenarbeit mit der Jugendhilfe Schweicheln entstand ein Mehrgenerationenhaus.  Mit dem Kinderschutzbund versucht man ein soziales Frühwarnsystem zu entwickeln.

 

Erstaunt waren die Zuhörer über die konkreten Zahlen des jährlichen Haushalts in Bünde in Bezug auf Kinder und Familie.

 

Wer sich mehr über ,,Bünde stark für Familie" informieren möchte

oder wissen möchte, was Bünde sonst zu bieten hat....

Ich bin eigentlich anders, aber......

Acht Bünder LandFrauen trafen sich zu einem Tagesseminar zum Thema:

 

        „ Körperhaltung-Körpersprache“   „ Sitz gerade-sprich lauter"

        mit dem Referenten Hartmut Gebauer, ev. Erwachsenenbildung .

 

      Ich bin eigentlich ganz anders, aber ich komme so selten dazu !

               Diese Aussage begleitete uns an diesem Tag !

 

In der Kennenlernrunde ( Round Table = Gleichrangigkeit der Beteiligten ) sollte jeder eine Brücke zu seinem eigenen Namen suchen und erklären :

 

 

Elisabeth, die Emsige

Marlies, die Mutter

Susanne, die Sorglose  etc.

 

 

 

In Sitzordnungen setzten wir Übereinstimmungen, Fronten, Differenzen,  Miteinander oder Gegeneinander bereits beim Einnehmen des Sitzplatzes fest.

Auch im  gemeinsamen Rollenspiel konnte man erkennen, das allein die Sitzposition, Mimik u. Gestik, einiges über die Person , die mir gegenüber bzw. neben mir sitzt, aussagt.

Die Stellung von Mann und Frau in der Gesellschaft war auch ein interessantes Diskussionsthema an diesem Tag !

Viele Dinge, die wir ins Unterbewußtsein verdrängt hatten, wurden wieder klarer und deutlicher !

 

 

 

Verwöhnt wurden wir zwischendurch von der guten Küche des Hotels Struckmeyer und neue Energie wurde getankt  bei einem gemeinsamen Spaziergang in herrlicher Luft und wärmenden Sonnenschein !

 

 

Der gemeinsame  Ulmentanz krönte diesen Tag. Wir fassten uns an die Hände und bewegten uns im Walzertakt nach Musik entgegengesetzt des Uhrzeigersinns !

 Es ist ein Tanz , der einfach unsere Aufmerksamkeit weckt und die Welt um uns herum richtet und unsere Absichten stärkt, unsere Absicht, einen Beitrag zur Heilung der Welt zu leisten  !

Anwendung der Schüssler Salze

Zu einem Vortrag über die Anwendung der allseits bekannten Schüßler Salze fanden sich rund 80 interessierte Landfrauen und Gäste im Kurhaus Ernstmeier ein.

Die Apothekerin Ursula Koch aus der Wittekind Apotheke in Enger gab eine Grundinformation über Schüßler Salze.

Der Arzt Wihelm Heinrich Schüßler (1821–1898) veröffentlichte in der Allgemeinen Homöopathischen Zeitung 1873 den Artikel „Eine abgekürzte Homöopathische Therapie“, in dem er eine Therapieform namens „Biochemische Heilweise“ vorstellte. Seine Abkürzung bestand darin, dass er statt der etwa tausend Mittel in der Homöopathie nur zwölf Salze, „Schüßler-Salze“ genannt, zur Therapie fast aller Krankheiten für ausreichend hielt.

Schüßler ging davon aus, dass Krankheiten auf der Grundlage gestörter biochemischer Prozesse entstehen. Er nahm an, dass Krankheiten zu einem großen Teil auf der Grundlage eines „gestörten Mineralhaushaltes“ entstehen, wobei das Fehlen eines bestimmten Minerals den gesamten Stoffwechsel beeinträchtige.

Frau Koch erklärte Anwendung und Dosierung der wichtigsten 12 Salze und gab einige Fallbeispiele.

In Anschluss an den Vortrag konnte man noch weitere Informationen im direkten Gespräch  mit Frau Koch erhalten.

Weitere Informationen zu den Schüßler Salzen hier

 

Spendenübergabe nach der Jubiläumsfeier

 

Die jährlich in Bünde stattfindende Kreisveranstaltung nutzte der Landfrauenverband Herford um im Universum an die gelungene 80 Jahrfeier zu erinnern. Die Vorsitzende Anita Vauth-Ottensmeyer bedankte sich bei Hans-Martin Kiefer und Förderkreismitglied Kurt Haubrok für die herzliche Gastfreundschaft, die zum Gelingen des Jubiläums beitrug. Erfreut darüber, dass bei der Feier ein Überschuss erwirtschaftet werden konnte, übergab die Kreisvorsitzende Kiefer ein Säckchen mit 680 €. ,, Wir wollten feiern, wussten aber nicht wo,“ erinnerte sich Elisabeth Hellmich, Vorsitzende der Landfrauen Bünde. ,,Irgendwann entstand dann die Idee die Pauluskirche für diesen Anlass zu nutzen und damit auch zu ihrem Erhalt beitragen zu dürfen. Wir freuen uns die Spende aus der Bünder Landfrauenkasse aufrunden zu dürfen, so dass eine runde Summe entsteht,“ erklärte Hellmich. Katharina Meyer zu Habighorst, die die ersten Kontakte hergestellt hatte, überreichte Haubrok einen Scheck über 320 € . Kurt Haubrok sprach seinen Dank im Namen des Förderkreises aus und ließ es sich nicht nehmen mitzuteilen: ,,Ich freue mich, dass sie aus diesem Anlass als erstes aus der Öffentlichkeit erfahren, dass wir auf dem guten Weg sind die Pauluskirche erhalten zu können. Wir arbeiten derzeit an dem Nutzungsvertrag.“

Im Anschluss an die Spendenübergabe wurde der Film ,,Eine unbequeme Wahrheit“ von Davis Guggenheim gezeigt.

Dieser Dokumentarfilm mit dem ehemaligen US-Vizepräsidenten und Präsidentschaftskandidaten Al Gore über die globale Erwärmung gewann den Oscar 2007.

 

Vortrag über Demenz

 Wer mit einem Demenzkranken zusammenlebt, kommt schnell an die Grenzen der psychischen Leistungsfähigkeit. Betroffene wissen das und suchen Rat , Hilfe und Unterstützung, die oft schwer zu bekommen ist.

Die Bünder LandFrauen haben deshalb Neurosychologin Marlies Krone aus Hiddenhausen in die Gaststätte ,,Erdbrügger“ eingeladen.

Krone, die in einer Rehaklinik in Bad Oeynhausen tätig ist, informierte die Interessierten und Betroffenen umfassend über die Entwicklung dieser Erkrankung und gab wertvolle Tipps für den Umgang mit Demenzkranken.

,,Der Patient nimmt die Debilität nicht wahr und darum steht er ständig unter Stress, wenn er auf die Krankheit hingewiesen wird,“ erklärte die Psychologin den Damen. ,,Das Gedächtnis für neu zu erlernendes Material sowie die Urteils- und Planungsfähigkeit sind nachhaltig gestört.“

Marlies Krone forderte die Damen auf, sich in die Situation eines Demenzkranken hineinzuversetzen. So macht sie den Zuhörerinnen klar , wie schwierig es auch für die Erkrankten ist, sich zurecht zu finden. ,,Stellen sie sich vor, wie es zum Beispiel ist, nicht mehr zu wissen, was es mittags zu essen gab, was gestern war oder das die Kinder erwachsen sind. Wer sich nicht an die direkte Vergangenheit erinnert, hat auch keine Zukunft, weil er sie nicht wahrnehmen kann.“

 Die Psychologin erläuterte den Zuhörerinnen, dass vom Neurologen verordnete Medikamente manchmal eine durchaus geeignete Hilfe sein können, um das Zusammenleben zu erleichtern. Darüber hinaus gab sie nützliche Anregungen, wie man bei Krankheitsbeginn eine Teilselbständigkeit des Betroffenen länger erhalten kann. Tagespflegeeinrichtungen bieten eine sinnvolle Unterstützung im täglichen Leben. Die körperliche und soziale Aktivierung dort fördert den Dementen und entlastet die Angehörigen.

,, Es ist wichtig, dass die Pflegenden ihre Reserven auftanken können und sich Auszeiten gönnen. Die Angehörigen sollten professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Informationen bekommt man bei der Deutschen Alzheimer Gesellschaft,“ rät die erfahrene Neuropsychologin..,,In Bünde hilft das Netzwerk ,,Bürger für Bürger,“ weiß eine Besucherin. ,,Dort findet man Menschen, die die Angehörigen manchmal vertreten.“

Kreativseminar

Kreative LandFrauen nutzten das Offene Atelier bei Rainer Sasse in Randringhausen.

An 3 Terminen fertigten sie Figuren aus Yton.

 

Die NW berichtete darrüber

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Sinnliche Gärten

Die Gartenarchitektin und Redakteurin Anja Birne informierte interessierte LandFrauen über die Möglichkeit Gärten sinnlich mit Farben zu gestalten. Sie hielt einen Diavortrag, in dem sie verschiedene englische Gartenanlagen zeigte. Die LandFrauen erfuhren, dass die Engländerin Gertrude Jekyll erst mit über 50 zur Gärtnerin wurde.

Gertrude Jekyll lehnte die damals übliche Mode der Gartengestaltung mit Teppichbeeten ab.  Statt dessen propagierte sie natürlicher wirkende Pflanzungen unter Verwendung von Stauden, die oftmals in unterschiedlichen Tönen einer einzigen oder weniger, miteinander harmonierender Farben gehalten waren. Ihre Entwürfe wurden für viele Gartengestalter zum Vorbild.

Auf den Dias konnte man viele wunderschöne englische Gartenanlagen sehen, die nach dem Vorbild Gertrude Jekylls entworfen wurden.

Eindrucksvoll wirkten die farblich auf einander abgestimmtem Kompositionen. Frau Birne wies die Damen auf die Möglichkeiten hin, mit Farben Sinnlichkeit in Gärten zu erzielen und Wasser wirkungsvoll einzusetzen. Ob Ton in Ton mit einem leichten Kontrast oder ein bunter Bauerngarten, richtig angelegt ist es immer eine  Augenweise.

Im Anschluss gab Anja Birne noch Tipps zu individuellen ,,Gärtnerinnenproblemen".

Landesgartenschau Rietberg

 

Am 02.09.08 besuchten 53 unternehmungslustigen LandFrauen die Landesgartenschau in Rietberg.

Die LandFrauen wurden in drei Gruppen geführt.

Zu Beginn berichtete man, dass von Planung bis Durchführung der Landesgartenschau nur 20 Monate  zur Verfügung standen.

Zur Erinnerung an das Schloss in Rietberg griff die Planungsgruppe das Thema ,,Schloss“ auf.

So erklären sich die Themengärten Lustgarten, Spiegelkabinett und das Musikzimmer.

Weiter ging es durch einen Kräutergarten in den Bereich mit Gartenbeispielen zum Leitgedanken ,,Wasser“. Es wurden Beispiele von Gartenteichen und Schwimmteichen mit Sitzecken und Wasserspielen vorgestellt.

Wasser hat eine besondere Bedeutung für die Gartenschau. Da es im Winter und Frühjahr oft zu Überschwemmungen  kam, hat man einige Teiche und Gräben angelegt, um den überschüssigen Regen aufzufangen.

Diese Teiche und Gräben wurden in die Gartenschau intrigiert. Sie gestalten das Gelände sehr abwechslungsreich.

Schön gepflegte Gräber und ausgefallene Grabsteine konnte man in der Domäne ,,Grab“ bewundern. Beim Bearbeiten der Steine durften die LandFrauen einer Steinmetzin über die Schulter schauen. Durch den Bereich Landwirtschaft und Haustiere wurden die Gruppen zu der Ausstellung der 7 Ortsteile von Rietberg geführt.

Diese Ausstellungsfläche ist wie ein Blütenblatt mit 7 Blättern angelegt. In jedem Blatt stellt sich ein Ortsteil mit seinen Besonderheiten,  z.B. durch Kühe oder Geflügel dar.

Anschließend hatte man die Gelegenheit  Musterhäuser mit Mustergärten zu besichtigen. Einige Häuser waren schon verkauft, aber eine Doppelhaushälfte konnte noch besichtigt werden.

Als nächstes führte der Weg zu den Schulbeiträgen.

Im mittleren Bereich der Landesgartenschau kann man von einem Aussichtsturm das Naturschutzgebiet betrachten.

Zum Schluss wurde das Blumenhaus besucht, wo alle 4 Wochen das Thema wechselt. Zurzeit werden Gewürze vorgestellt, nicht nur für die Augen sondern auch für die Nase ein Genuss.

Nach 2 Stunden war die Führung beendet und alle LandFrauen trafen sich bei Kaffee und Kuchen.

Auf der Heimfahrt tauschte man angeregt die persönlichen Eindrücke aus.

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1000 Räder Bünde

 

In diesem Jahr standen das erste Mal 13 gut gelaunte und unternehmungslustige

LandFrauen am Start von 1000 Räder Bünde.

Der Startschuss fiel um Punkt 11.00 Uhr. Die Strecke führte über gut ausgeschilderte Nebenstraßen nach Bruchmühlen zum Torbogenhaus, wo Getränke und Obst zur Stärkung

bereitstanden. Über den Else-Werre Radweg ging es zurück nach Bünde. In Bünde angekommen waren alle Teilnehmerinnen begeistert von der 25 km langen und leicht zu fahrenden Strecke.

Nach der Radtour konnten alle Radler auf der Mobikulara nach Herzenslust die unterschiedlichsten Köstlichkeiten genießen.

Die LandFrauen bekamen eine Flasche Sekt und eine Urkunde mit Gruppenbild für die Teilnahme als Gruppe an der Veranstaltung. Eine zweite Flasche Sekt gab es als „Dankeschön“ für das geschmückte Fahrrad , das auf der Mobikulara ausgestellt wurde.

Im nächsten Jahr werden wir sicher wieder als Gruppe mitfahren und hoffen, dass noch mehr LandFrauen dabei mitradeln  werden.

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Kirchlengern stellt sich vor

 

In diesem Jahr wurde den LandFrauen des Kreisverbandes Herford der Ort Kirchlengern durch die dortige Ortsgruppe vorgestellt.

 

 

Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister Rüdiger Meier und Elke Thalenhorst starteten die 120 Damen zur Erkundungstour.

Eingeteilt in 2 Gruppen machte sich die eine Gruppe zunächst zu Fuß und die andere mit dem Bus auf den Weg.

 

Auf der Bustour konnte man den Blick auf die 7 Ortsteile Kirchlengerns werfen.

Den ersten Zwischenstopp gab es an der Biogasanlage Sunderhof GmbH.

Dort stieg Herr Höke, einer der Betreiber, zu den LandFrauen in den Bus um Erläuterungen zum Betrieb zu geben.

Die Damen erfuhren, dass die Idee zur Anlage 2002 entstand, als die Agrarpreise niedrig waren. Man ging dann 2005 ans Netz.

Durch das Vergären von Mais, Getreide , Pflanzen und zum Teil auch Kartoffeln wird Strom und Wärme erzeugt.

Hiermit werden 11 Wohneinheiten versorgt.

 

 

Auf der Umgehungstraße für die die Kirchlengeraner 50 Jahre gekämpft haben damit der Ortskern beruhigt wird, genoss man an der bekannten Kreuzung ,,Hüller“ kurz den weiten Blick .

 

Anschließend wurde im Ortskern Kirchlengerns gehalten, um die sicher ziemlich einzigartige Annordnung der zentralen Funktionen einer Gemeinde zu bestaunen. Grundschule, Altentagesstätte, Kindergarten, Musikschule, Kirche , Friedhof, das Rathaus sowie ein Kino und die Sporthalle sind hier zusammen angeordnet.

 

 

Über die Bahnschienen, wo früher mal die Wallücker Bahn fuhr, führte die Route vorbei am denkmalgeschützeten Bahnhof zum nächsten Haltepunkt, dem Gut Oberbehme.

 

Hier erläuterte das Ehepaar von Laer auf Grund der Zeitknappheit für das Empfinden der LandFrauen, viel zu kurz, das Anwesen und den Betreib.

Man war sich schnell einig, dass man für das Gut Oberbehme einen gesonderten Ausflug ansetzen würde, um die prachtvolle Gartenanlage zu genießen und mehr über das Unternehmen zu erfahren.

 

 

Zurück am Gemeindehaus konnten sich die Damen bei Kaffee und Kuche stärken um dann zum fliegenden Wechsel anzusetzen.

 

Nun ging es für die ,,Busfahrer“ in die Kirche. Dort erörterte ein sachkundiger Führer die Bauweise und Geschichte des Stiftes und der Kirche .

 

Anschließend machte man sich zu Fuß auf den Weg zum Herrenhaus, wo heute die Biologische Station Ravensberg untergebracht ist. Auch hier wurde den Damen das Anliegen und die Arbeitsweise erklärt .

 

Der Rundgang endete an den ,,Drei Brunnen“, wo man noch Gelegenheit zur Fragestellung hatte und sich für die sachkundigen Ausführungen zu bedanken.

 

Nun fuhren die Damen in ihren Privatwagen zur Kahlen Wart um dort inzwischen sehr hungrig das Grillbuffet zu genießen.

 

Als Höhepunkt des Abends konnten sich die LandFrauen noch an den Darbietungen der Volkstanzgruppe Oberbauerschaft erfreuen.

Die Kinder und Jugendgruppe, sowie die erwachsenen Tänzer verabschiedete man mit einem kräftigen Applaus. 

 

Der gelungene und informative Nachmittag und Abend klang dann gemütlich aus.

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Fahrradtour mit Besichtigung einer Biogasanlage

Am Freitag den 06.06.08 starteten die LandFrauen Bünde, bei strahlendem Sonnenschein ihre diesjährige Fahrradtour.

Um 14.00 Uhr ging es bei Karola Clausmeier in Ennigloh los.

Die Radtour führte an der Else entlang zum Hof Öpke in Spradow.

Dort wurde  von Herrn Öpke die 2006 erbaute Biogasanlage erklärt.

Die Anlage kann 200 Haushalte mit Strom versorgen und mit der anfallenden Abwärme

können 10 Haushalte beheizt werden.

Nach der Besichtigung wurde in dem sehr schönen gepflegten Garten der Familie Öpke noch Kaffee und Kuchen verzehrt .

Nach dieser Stärkung machten sich alle LandFrauen gegen 17.00 Uhr auf den Heimweg.

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80 Jahre LandFrauenverband

Am 1. Juni feierten zahlreiche Gäste mit dem KreislandFrauenverband in der Bünder Pauluskirche dieses Jubiläum.

Neben den Gratulationen gab es auch Ansprachen zum Rückblick und Ausblick.

Als absoluter Höhepunkt der Feierlichkeiten war das Konzert des Nordwestdeutschen Kammerorchesters, dirigiert von Fabio Bidini, anzusehen.

 

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Artikel aus dem Westfalenblatt vom 4.06.08 geschrieben von Gitta Wittschier

 

Fotos von Gitta Wittschier

Mit dem LandFrauenverband Bünde unterwegs

4 Tage Kopenhagen

 

Kopenhagen gilt als eine der schönsten Städte von Skandinavien, eine liebenswürdige Metropole ohne Hektik und mit einem ganz besonderen Flair.

 

Am 22. Mai starteten 45 LandFrauen aus Bünde um 6.30 Uhr mit dem Bus Richtung Kopenhagen.

Am frühen Nachmittag war das erste Ziel der Reise erreicht, das Glaswerk Holmegaard, wo man bei der Produktion der kostbaren Vasen, Schüsseln und Gläsern

zusehen konnte.

Danach ging es in ein gemütliches Mittelklassehotel vor den Toren Kopenhagens. Den Tag ließen die LandFrauen bei einem gemütlichen Bummel in Kopenhagens altem Hafenviertel Nyhavn ausklingen.

Am zweiten Tag stand eine große Stadtrundfahrt auf dem Programm. Es konnten viele Sehenswürdigkeiten der dänischen Hauptstadt wie z.B. der Tivoli, die kleine Meerjungfrau, die königliche Residenz Amalienborg, der Rathausplatz und das königliche Theater betrachtet werden.

Am Nachmittag gab es Gelegenheit an einer Hafen- und Kanalrundfahrt per Schiff teilzunehmen. Danach war noch etwas Zeit zur feien Verfügung, zum Shopping oder zum Besuch eines der historischen Kaffeehäuser. Am Abend stand noch ein Besuch im Tivoli auf dem Programm.

Eine ganztägige Nordseeland - Rundfahrt war am dritten Tag geplant, sie führte entlang der „dänischen Riviera“, die einige schöne Badeorte zu bieten hat. Weiter ging die Fahrt zum Hamletschloss Kronborg und zum Schloss Frederiksborg der Sommerresidenz der dänischen Könige.

Am letzten Tag verließen die Landfrauen nach dem Frühstück Kopenhagen.

Es wurde noch ein kurzer Zwischenstopp in Köge, einem kleinen Küstenort mit einer zauberhaften Altstadt gemacht.

Der letzte Höhepunkt der Reise war die Fahrt über die ,, Große-Belt -Brücke“,

sie ist die längste Hängebrücke Europas.

Nach der Rückkehr am Abend waren sich die Bünder LandFrauen einig:

das war eine Reise an die wir uns noch lange und gerne erinnern werden.

 

Sanfte Naturmedizin und die besten Hausmittel

Die Gesundheitsberaterin Karin Mehdorn stellte mit Unterstützung von Susanne Scheele, Außendienstmitarbeiterin der Firma Weleda, Salben und ölige Einreibungen für die äußere Anwendung  vor.

 

Wie man mit einfachen Mitteln die Beschwerden bei z. B. Erkältungen , stumpfen Verletzungen,Sonnenbrand, Insektenstichen, Verbrennungen, Kopfschmerzen, Erschöpfung, Stress.........lindert und die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert war ebenfalls Thema.

 

Erstaunt erfuhren die interessierten LandFrauen, dass Lavendel die Heilpflanze des Jahres 2008 ist und konnten bei einer wärmenden Nackenkompresse mit Lavendelöl gleich deren wohltuende und entspannende Wirkung spüren.

 

Anschaulich erklärte Frau Mehdorn, dass man z. B. mit einem Quarkwickel, aufgebracht auf ein Stofftaschentuch , viele Beschwerden, wie z.B. Verbrennungen, Husten und Halsentzündungen lindern kannn.

 

Mit Gurkenwasser und Joghurt bekommt man eine Lotion, die man leicht herstellen kann und womit man z. B. einen Sonnenbrand mildern kann.

 

Die LandFrauen lernten, dass auch bei den gewonnenen  Auszügen aus den bekannten Heilpflanzen wie Arnika, Calendula, Lavendel und Rosmarin immer die angegebene Menge angewendet werden sollte und man sie nicht nach dem Motto:  - viel hilft viel - anwenden sollte.

 

Eine duftenden, gegenseitige  Handmassage rundete den Nachmittag ab und alle Teilnehmerinnen waren sich einig, dass es sehr gut tut, mal inne zu halten, sich eine Pause zu gönnen und dabei etwas Gutes zu gönnen.

 

Zuhause wird sich sicher manche Dame beim Ausprobieren der Proben der Firma Weleda an die Stunden erinnern und gerne manches einmal ausprobieren, was Frau Mehdorn so überzeugt empfohlen hat.

 

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Gönn dir mal 'ne Pause

Die Neuropsychologin Marlies Krone informierte interessierte Bünder LandFrauen darüber, was Stress ist und wie er entsteht.

Natürlich gab sie auch Tipps, wie man am Besten damit umgeht.

Über diesen interessanten Vortrag berichtete die Reporterin Verena Pötter ausführlich im ,,Landwirtschaftlichen Wochenblatt Westfalen - Lippe"

 

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