
Am 18.01.2011 begrüßte die Vorsitzende Brigitte Tübing ca. 50 Mitglieder und einige Ehrengäste. Nach einem kurzen Rückblick folgte der Kassenbericht und ein Ausblick auf die Veranstaltungen im ersten Halbjahr 2011. Aus dem Kreisvorstand berichtete Maria Döbbelt - Lepping.

Im Anschluß vermittelte Dipl. Sozialpädagogin Erna Hüls Möglichkeiten, das eigene Leben in der Balance zu halten. " Eine begabte Bäuerin hat viele Rollen - sie ist Mutter, Tochter, Schwiegertochter, Partnerin, Schwester, Unternehmerin, Bürokraft und oft noch vieles mehr", führte sie den Gästen vor Augen. Einige Rollen suche man sich selbst aus, andere erhielte man übergestülpt.

Durch die zahlreichen "Hüte" leide das eigene Selbst. "Lernen Sie, NEIN zu sagen und Rollen loszulassen, dann haben sie beide Hände frei", ermunterte die Motivationstrainerin.
Zu viele Rollen machen unbeweglich, demonstrierte Erna Hüls, indem sie Ursula Kleinpas für jede Rolle einen Hut aufsetzte.
Tipps für
Ich will alles!...
unter einen Hut bekommen aber wie!
Legen Sie alte Hüte ab, denn wer loslässt, hat beide Hände frei. (chin. Weisheit)
Wer nach allen Seiten offen ist, kann irgendwann nicht mehr ganz dicht sein.
Achten Sie auf ihr Verhalten. Das ist für andere der einzige Maßstab für das, was Sie wollen.
Geben Sie Zeitdieben keine Chance.

Einen Nachmittag rund um das Thema Kartoffel verbrachten die Ottensteiner Landfrauen mit ihrenKindern.
Viel Spaß gab es schon beim Ausbuddeln der Kartoffeln auf dem Acker. Im Pfarrheim wurden die Kartoffeln anschließend gemeinsam geschält. Dabeiging es darum, wer die längste Kartoffelschale am Stück schälen konnte. Auch andere Spiele, wie Kartoffel schätzen, Kartoffelzielwurf und Kartoffelsack hüpfen wurden gemacht.
Während in der Küche fleissig gegekocht und geraten wurde, hatten die Kinder die Gelegenheit mit ihren Müttern eine Stofftasche zu gestalten.
Zum Abschluß haben wir die Reibeplätzchen, Kartoffelecken und Pellkartoffeln genossen.
Weitere Bilder vom Kartoffelfest in der Bildergalerie.

Am 20.04.2010 haben wir verschiedene Pralinen zubereitet. Apfelkonfekt, Weiße Walnusskugeln, Marzipankartoffeln oder Mokkatrüffel sind nur ein paar Beispiele. Beim anschließenden Kaffeetrinken wurden die Spezialitäten natürlich auch probiert und Verpackungsmöglichkeiten vorgestellt. Vieleicht werden die Teilnehmer in diesem Jahr die Geschenke zu Weihnachten oder auch zum Geburtstag selbst zubereitet. Viel Spaß dabei!
Weitere Bilder finden Sie in der Bildergalerie.

Zur Lesung hatte die ehemalige Nonne auch ihren Mann mitgebracht.Nach schwerer Kindheit geht Else Wiegard als junge Frau ins Kloster, arbeitet dort als Krankenschwester. Nach zehn Jahren Klosterleben fühlt sie sich von einem Alkoholiker angezogen und wagt einen Neuanfang. Fünf Kinder, darunter ein schwerstbehindertes, werden geboren, ihr Mann greift immer wieder zur Flasche. Als Krankenschwester verdient sie weiter das Geld, von dem die Familie auch ein Haus baut. Der Weg in die Krise ist vorhersehbar.
Eindrucksvoll schildert Else Wiegard, wie sie die große Herausforderung ihres Lebens bewältigt hat – den Weg zurück ins Leben.
Die Landfrauen-Vorsitzende Brigitte Tübing hatte zuvor alle Anwesenden zur Jahreshauptversammlung begrüßt, Sabine Voß hielt einen Jahresrückblick und Annette Thesing verlas den Kassenbericht. Mechthild Holters als Vertreterin vom Kreisvorstand übernahm, nachdem sie Neues vom Kreis berichtet hatte, die Wahlleitung. Brigitte Tübing und Sabine Voß wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Nach langjähriger Tätigkeit im Landfrauenvorstand stellte Ursula Röhring ihr Amt zur Verfügung. Als neue 3. Vorsitzende wurde Annette Thesing gewählt, die bislang das Amt der Kassierein inne hatte. Zur neuen Kassiererin wurde Heike Baumeister gewählt. Des weiteren wurden Hedwig Busch, Birgit Gerling, Renate Nienhaus, Marita Schönnebeck und Alwine Vestert wiedergewählt. Henrike Laurich kam neu dazu.

Am 30.09.2009 machten wir einen Ausflug nach Nienborg. An der alten Mühle angekommen konnten wir uns erst bei Kaffee und Kuchen stärken. Anschließend bewunderten wir die Werke von Antonia Euting (sie näht und gestaltet altes Leinen) und Anna Volmer (sie malt Bilder in Acryl, Öl und Mischtechniken) in der alten Mühle von Nienborg. Zum Abschluß bekamen wir auch noch eine Dorfführung, wobei wir auch die Landesmusikakademie besichtigen konnten.