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Ernährung und Bewegung verknüpfen – Fortbildung der Fachfrauen für Ernährungs- und Verbraucherbildung

27.11.17 Kinder sollten täglich mindestens zwei Stunden körperlich aktiv sein. Bewegung trägt zur motorischen, geistigen und psychosozialen Entwicklung bei. Sie fördert die Wahrnehmung, das Lernvermögen und die Konzentration.


„Ernährung meets Bewegung“ war daher der Titel der diesjährigen Fortbildungsveranstaltung der Fachfrauen der nordrhein-westfälischen LandFrauenverbände. Denn auch Ernährungsbildungsprojekte bieten tolle Möglichkeiten, körperlich aktiv zu werden. Viele Bewegungsspiele lassen sich leicht mit dem Thema Ernährung kombinieren, sie fördern den Gruppenzusammenhalt und schaffen Abwechslung. Doch nicht jedes Kind bringt die gleichen Voraussetzungen mit. Die Ursachen von Wahrnehmungs- und Bewegungsauffälligkeiten können sehr vielschichtig sein. Umso wichtiger ist es, die Hintergründe zu verstehen, um das Verhalten der Kinder richtig einzuordnen und sie bestmöglich in die Projekte zu integrieren.

Wie im vergangenen Jahr, war neben dem „Sicheren Umgang beim Kochen mit Kindern“ wieder ein „Update Ernährungswissen“ Teil der Fortbildungsveranstaltung. So informieren sich Jugendliche heute vor allem über die Sozialen Medien über eine gesunde Ernährung und Ernährungstrends. Bei YouTube finden sie hilfreiche Küchen- und Haushaltstipps (sogenannte „Lifehacks“). Das Interesse am Thema ist da. Dies zeigen die zahlreichen Kurzfilme auf der Videoplattform, aber auch der Ernährungsreport 2017, wonach 89% der 14-18 Jährigen angibt, gerne zu kochen.

Eine erfreuliche Entwicklung und zugleich Ansporn für den Einsatz und das Engagement der Fachfrauen, welche bereits seit 2004 nordrhein-westfalenweit Kindern wichtige Alltagskompetenzen im Rahmen verschiedener Ernährungsbildungsprojekte in Schulen vermitteln.