Parlamentarischer Abend 2013
Ein voller Erfolg war der diesjährige Parlamentarische Abend der beiden LandFrauenverbände in NRW im Düsseldorfer Landtag. Über 130 Landtagsabgeordnete und Gäste aller Fraktionen folgten der Einladung des Rheinischen LandFrauenverbandes (RhLV) und des Westfälisch-Lippischen LandFrauenverbandes (wllv).
Neben den Parlamentariern waren auch Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, Landtagspräsidentin Carina Gödecke sowie die Fachminister Johannes Remmel, Sylvia Löhrmann, Ute Schäfer, Ralf Jäger und Thomas Kutschaty der Einladung gefolgt!
Weitere Infos in der Pressemitteilung:
Sechs Fraktionen im Düsseldorfer Landtag
Bilder des Abends folgen in Kürze!
Die LandFrauenverbände setzen sich deutschlandweit dafür ein, an allen allgemeinbildenden Schulen ein Schulfach zur Vermittlung von Alltagskompetenzen einzuführen. Denn:
Der Alltag ist keine Nebensache.
Die Unterschriftenliste sowie Hintergrundinformationen zur Aktion können Sie hier herunterladen:
Unterschriftenliste Unterrichtsfach "Alltags- und Lebensökonomie"
Bislang erhalten Mütter, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, nur einen Rentenpunkt (Entgeltpunkt) pro Kind gutgeschrieben. Mütter deren Kinder nach dem 01.01.1992 geboren wurden, erhalten hingegen drei Rentenpunkte pro Kind. Um diese Ungerechtigkeit aufzuheben, hat der LandFrauenverband deutschlandweit eine Unterschriftenaktion gestartet.
Die Unterschriftenliste sowie Hintergrundinformationen zur Aktion können Sie hier herunterladen:
Unterschriftenliste Gleiche Rentenpunkte für alle Frauen!
BäuerinnenForum am 12. Februar 2013
Volles Haus im Landwirtschaftszentrum Haus Düsse am Karnevalsdienstag: über 300 LandFrauen konnte Vizepräsidentin Silvia Laurenz zum BäuerinnenForum des wllv begrüßen.

Das Forum moderierten Regina Selhorst, Maria Anna Schulte-Heinemann und Susanne Pante.
Zunächst ging Hubertus Schmitte, Fachanwalt für Erbrecht und Agrrarecht beim WLV auf neue Herausforderungen für landwirtschaftliche Betriebe bei Scheidung, Unfall oder Tod ein. Besonders beleuchtete er die Fragen des Erbrechts, die sich durch Doppelbetriebe (z. B. Biogasanlage) oder Gemischtbetriebe (z.B. Hofcafe) ergeben.
Veränderungen in Familien- und Paarbeziehungen stellte Rolf Brauch, Bildungsreferent des Kirchlichen Dienstes auf dem Land bei der Landeskirche Baden, in den Mittelpunkt seines Beitrages. Anschaulich machte er deutlich, wie der Turbo im Betrieb zum Kolbenfresser in der Familie werden kann.
Eine Zusammenfassung können Sie hier herunterladen: Turbo im Betrieb - Kolbenfresser in der Familie?
Aus seinem Buch "Landfrust - Ein Blick in die deutsche Provinz" las der Autor und Moderator Axel Brüggemann.
In der anschließenden Diskussion wurde deutlich: Das "Land" braucht eine Lobby!
Wo und wie LandFrauen sich bereits für ein lebens- und liebenswertes Leben auf dem Land stark machen, zeigten abschließend die Beispiele von Bäuerinnen, die aktiv das Leben auf dem Land gestalten: Ich stehe auf.
Das Programm des BäuerinnenForums können Sie hier ansehen:
Impressionen und Eindrücke vom Forums-Tag finden Sie hier: Bildergalerie.
LandFrauen Angebot als "Offizielles Projekt der UN-Weltdkade Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet
Die Deutsche UNESCO-Kommission hat die „Fachfrauen für Ernährungs- und Verbraucherbildung“ der nordrhein-westfälischen LandFrauenverbände als offizielles Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet.
Anfang Februar übergaben bei einem Festakt in Münster die Vertreter des Nationalkomitees und der Jury, Herr Dr. Ulrich Witte von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und Frau Dagmar Winzier vom Bundesinstitut für Berufsbildung, die Auszeichnung an den westfälisch-lippischen und den rheinischen LandFrauenverband. Beide Laudatoren machten deutlich, wie wichtig das LandFrauen-Engagement in den Schulen ist.
Die LandFrauenverbände unterstrichen anlässlich des Festaktes die Bedeutung der Hauswirtschaft für einen gelingenden Alltag. Denn: das tägliche Leben im Griff zu haben ist nicht nur so wichtig wie lesen und schreiben – Kinder sollten es auch so frühzeitig lernen.
Weitere Informationen finden Sie hier: Download sowie auf den Internetseiten zum Projekt: Bitte hier klicken.
Wer einen Landwirt oder eine Landwirtin heiratet, ist per Gesetz in der Alterssicherung der Landwirte versichert und zwar vom ersten Tag der Ehe an. Nach Zahlung eines monatlichen Beitrages in die Alterskasse entsteht ein eigener Rentenanspruch für den Ehepartner, die sogenannte "Bäuerinnenrente".
Die Beitragszahlung ist eine Pflicht, die mit dem Tag der Eheschließung entsteht. Wer sich von dieser Pflicht befreien lassen will, muss dies bei der Landwirtschaftlichen Alterskasse beantragen. Ein Grund für die Befreiung von dieser Pflicht ist eigenes außerlandwirtschaftliches Einkommen über 4.800 € jährlich. Das ist gerade für junge Ehefrauen mit eigenem Beruf heute typisch.
Der Antrag muss innerhalb von drei Monaten nach Eheschließung gestellt werden.
Weitere Informationen finden Sie im hier:
Auf vielen LandFrauenveranstaltungen, Pfarrfesten, Märkten oder Messen lädt ein leckeres Kuchenbuffet oder die Salatbar zum Schlemmen und Verweilen ein. Dass das Angebot nicht nur gut aussehen und schmecken soll, sondern auch hygienisch in einem einwandfreien Zustand sein muss, ist vielen Veranstaltern längst klar. Die praktische Umsetzung jedoch ist nicht immer einfach – wenn der Wind plötzlich den Stand wegzuwehen droht oder die Sonne auf die Torten scheint.
Die Checkliste für die Abgabe von Lebensmitteln auf Festen und Märkten der Landwirtschaftskammer NRW gibt hierfür hilfreiche Hinweise und Tipps und kann hier heruntergeladen werden: Download Checkliste.